Transsexualität in Spanien. Dort tut sich auch was.

Transsexualität in Spanien. Dort tut sich auch was.

Beitragvon Elviera » 1. Dezember 2014, 01:59

Zumindest diskutiert man ziemlich konkret.

http://www.cafebabel.de/artikel/transsexualitat-in-spanien-andalusien-als-vorbild-fur-europa.html

Im Übrigen verstehe ich das ganze Anti- Diskriminierungsgerede nicht wirklich, wird doch das meisste bereits durch das Gundgesetz garantiert.
Diskutieren wir doch lieber mal dass wir Menschen brauchen die sich auch im ganz normalen Alltag mal um die Rechte von Minderheiten scheren, Menschen die wir aber leider nicht haben.
Was bitte soll also ein Antidiskriminierungsgesetz denn ausrichten wenn nicht mal das Grundgesetz Beachtung findet?
Darüber sollte man mal nachdenken, denn ich pers. bin überzeugt dass wenn man dieser Sache auf den Grund käme man auch wirksame Massnahmen treffen könnte. und damit könnte man viel mehr bewirken anstatt sinnlos in der Gegend herumzuprotestieren, weitere Gesetze zu fordern und zu schaffen die letztlich aber in der Praxis des Lebensalltages nicht wirklich durchsetzbar sind.

Ich weiss das dieser Beitrag vielen nicht schmecken dürfte, aber denken wir doch mal nach warum es immer noch nicht gelungen ist dass die Menschenrechte die vom Grundgesetz garantiert sind auch umgesetzt sind.
Sollte man es da nicht vielleicht mal in Betracht ziehen andere Wege zu beäugeln und zu behirnen anstatt die juristische Keule zu schwingen?

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Re: Transsexualität in Spanien. Dort tut sich auch was.

Beitragvon Charon » 2. Dezember 2014, 00:42

Was ich mich frage: Sind sich die TS-Aktivisten überhaupt bewußt, dass die breite Masse an Leuten so ein neues Gesetz überhaupt nicht wahrnimmt, da es sie nunmal nicht betrifft ? Die Menschen haben andere Sorgen als sich über etwas in ihren Augen so völlig Abstruses wie eine TsG-Reform Gedanken zu machen.

Nun ja, Minderheitenschutz. Ich denke mal, die Leute hierzulande holen sich Tag für Tag ihren wohligen Grusel beim Anschauen der Nachrichten: Berichte über Länder, in denen Minderheiten eingesperrt, gefoltert und hingerichtet werden, d.h. wo körperlich misshandelt wird und Gefahr für Leib und Leben besteht. Sowas versteht der Ottonormalbürger unter Menschenrechtsverletzung.

Der Löwenanteil an Diskriminierung von Minderheiten in DE passiert ja mittels psychischer Gewalt, bei uns werden z.B. keine TS öffentlich ausgepeitscht oder gesteinigt.

Aber wie soll denn die breite Masse sowat wie psychische Gewalt überhaupt als Gewalt wahrnehmen, wenn die Volksseele in gesellschaftlichen Belangen noch so rückständig tickt, wie wir jüngst in einem anderen Strang geschrieben haben ? viewtopic.php?f=34&p=10391#p10391

Ergo "gibt es in DE keine Menschenrechtsverletzung", von daher ist die Protestiererei in der Tat sinnlos und neue Gesetze sind wirkungslos, sie lösen beim Bürger bestenfalls Kopfschütteln aus oder werden ignoriert.

lg,

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