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Toleranz aus Staatsraison

Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Elviera » 25. August 2018, 17:12

https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt/landespolitik/politischer-reinfall---spd-und-gruene-lassen-homosexuelle-im-regen-stehen-31151202

Dass das Eis der Toleranz aus Staatsraison verdammt dünn ist war mir ja schon immer klar. Aber dass ausgerechnet die Grünen so abgestimmt haben? Das hätte ich nie vermutet, stehen sie doch traditionell für so gut wie jeden Minderheiten-Mist ein. Ich sage nur Pädophilie damals.

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Charon » 26. August 2018, 01:31

Hatte ich nicht schon vor zwei Jahren geschrieben, dass die Schwulen und Lesben das Bauernopfer sein werden, das auch links gerichtete Parteien bringen werden, um den Rechten entgegenzukommen ?

Gerade die Grünen wittern zur Zeit aufgrund des heißen Sommers (Stichwort Klimawandel) die Chance auf dicken Stimmenzuwachs, da versucht man natürlich mit so einem kleinen Bauernopfer auch konservativere Wähler zu erreichen.

Auffällig ist aber vor allem, dass die Grünen im Gegensatz zur dieser Backpfeife für die Homosexuellen einen immer schrilleren Ton in der Asyldebatte anschlagen und immer mehr Flüchtlinge aufnehmen wollen. Beides zusammen wirkt auf den ersten Blick schizophren, so ein Rechtsruck im Umgang mit Homosexuellen gepaart mit immer heftigerem Linksdrall in Sachen Zuwanderung.

Der Widerspruch löst sich allerdings auf wenn man in Betracht zieht, dass man eventuell den Einfluss des Islam gezielt fördern will. Mehr muslimische Zuwanderung und gleichzeitig Einschnitte bei den Homosexuellen, das kommt doch ganz klar nur dem politischen Islam entgegen. Ja, ja, ich weiß, das ist schon wieder verschwörungstheoretisch...

Und mir wird ehrlich gesagt zunehmend speiübel, wenn Grüne und SPD mal wieder die Moralkeule auspacken und im emotionalsten Tone über die humanitäre Pflicht in Asylfragen predigen, denn das hat in meinen Augen rein gar nichts mit Humanität zu tun, sondern mit eiskaltem Kalkül. Weh euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten ! Ihr Heuchler !

LG,

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Elviera » 26. August 2018, 02:24

Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange:
https://www.youtube.com/watch?v=Z071fl5p0Rw
Braun und Schwarz scheinen ihrerseits auch miteinander zu liebäugen. Auch nicht neu für uns.
Grosse Zeiten scheinen uns wieder bevorzustehen. (Zynismusmodus schnell wieder aus)

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Goldmarie » 28. August 2018, 19:21

So gefällt mir das Lied besser:

https://www.youtube.com/watch?v=L-NCtA9kBQY

Bild

LG
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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Charon » 29. August 2018, 02:20

Die beiden Fronten bilden sich klar heraus von denen wir bereits im Winter 2016 zur Eröffnung des Politikbereiches geschrieben haben. Man steht einfach nur daneben und sieht zu, wie Geschichte sich mit traumwandlerischer Sicherheit wiederholt.

LG,

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Elviera » 29. August 2018, 10:07

Schon erstaunlich, das ist mir damals wohl Durchgegangen? Dieser Bericht von der Tagesschau (ARD) ist vom November/Dezember 2016, also kurz nach der letzten Bundestagswahl.
https://www.youtube.com/watch?v=OeSzzOgYsKA&feature=share

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Charon » 30. August 2018, 01:37

Demnach müsste der schwarzbraune Schulterschluss mittlerweile schon recht weit gediehen sein. Da wundert es einen auch nicht, dass die Rechten in Chemnitz binnen Nullzeit 6000 Mann auf die Straße bringen konnten. Da scheint wirklich insgesamt ganz heimlich, still und leise ein Netzwerk von respektabler Größe entstanden zu sein, und das völlig unbemerkt von Mutti ?

Die politische Mitte scheint immer mehr auszudünnen und die Spaltung schreitet voran.

LG,

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon jessica » 30. August 2018, 10:41

Das kommt nicht von "Mutti", sondern die AfD und die NPD haben dazu aufgerufen. Dies wurde auch in Der Presse mitgeteilt.
Was mich dabei aufregt, ist, dass einerseits dazu aufgerufen wurde, die AfD sich dagegen ausgesprochen haben, und Gauland auch noch so einen Kommentar dazu abgegeben hat.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... hreitungen

Auf der Homepage der AfD wurde aber nichts darüber geschrieben, dass sich diese Politiker dagegen ausgesprochen haben.

Dann geht es aber weiter.
Durch solche Sachen geschehen aber dann weitere kriminelle Handlungen.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Fordert die AfD zu diesen kriminellen Handlungen nicht auf?

Was ist aber, wenn die Afd zu kriminellen Handlungen gegen Transsexuelle aufordert? Nach deren Auffassung passen wir doch sowieso nicht in ihr System, da sie uns ja als bescheuert hinstellen, und wir in die Psychiatrie gehören.
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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Elviera » 30. August 2018, 12:01

Von all dem mal abgesehen ist es normal dass es immer wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen Probleme gibt, dass ist nicht neu und leuchtet jedem ein der auch nur halbwegs bei Trost ist. Dem hätte man vor Jahren schon Rechnung tragen und brauchbare Konzepte entwickeln können was zu tun wäre damit es gar nicht erst zu einem Chemnitz kommt. Auch hätte man für den Fall dass es zu einem Chemitz kommt längst Konzepte haben können. Hatte man aber nicht weil man nicht nur weil man die Tatsache dass nun mal immer wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen Probleme gibt. Weit schlimmer noch, man hat den Bürger jahrelang beschwichtigt, und um dem noch einen drauf zu setzen auch die Diskussion über die soziale Spaltung für Rassismus erklärt.

Über die Problematik die mit Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen verbunden ist muss endlich offen gesprochen werden dürfen, doch bisher war nur von den Schutzsuchenden die Rede. Und der Bürger der dieser Problematik ausgesetzt ist in seinem Lebensalltag, der fühlt sich im Stich gelassen.
Dazu kommt noch das eine Regierung die bekannt gibt dass die Kriminalitätsrate sinkt, aber gleichzeitig kein Tag vergeht wo man nicht über arabische Clans, Messerstechereien usw. zu lesen ist, ihre Glaubwürdigkeit verliert. Das wiederum könnte manche Bürger animieren zur Selbsthilfe zu greifen, weil sie sich vom Staat im Stich gelassen fühlen.
Und was soll ein Bürger der sich im stich gelassen fühl denn dabei denken wenn er so was in der Presse hört?

"Mit der Freiheit der Kunst ist es auch in Deutschland nicht mehr sehr weit her.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 91047.html
Das in einer Demokratie die Meinung gesagt wird, auch wenn sie einem nicht gefällt kann man hier wohl nicht mehr gelten lassen denn Man hat von Seiten der Stadt Wiesbaden durchblicken lassen dass man vorher nicht wusste wie dieses Kunstprojekt aussehen würde. Kann man daraus entnehmen dass die goldene Erdogan Statue nicht genemigt werden würde wenn es bekannt gewesen wäre?
Egal, die Stadt Wiesbaden hat die Statue wieder entfernt weil offensichtlich nicht alle unsere Bürger was mit demokratischen Grundrechten was anfangen können und deshalb ein Knistern in der Luft lag, das Wiesbadens Stadtoberen so gar nicht behagte, und bevor noch was passieren würde den goldenen Koloss zu stürzen.
Gleichzeitig aber hat man damit die Freiheit der Kunst mitgestürzt, anstatt die Gelegenheit zu ergreifen und eine Lektion in Freiheit und Demokratie zu erteilen, um zu zeigen wie ein sozialer Rechtsstaat funktioniert indem auch z. B. Merkel sich schon so Manches hat sagen lassen müssen, und darunter war besonders in der letzten Zeit nicht viel Schmeichelhaftes.
Warum also nicht auch Erdogan? Ich meine man hätte da mehr Flagge zeigen müssen um klar zu aufzeigen wie das funktioniert in einer Demokratie."


Das könnte so aufgenommen werden das hier der Rechtsstaat, mitsamt seinen westlichen Werten vor ein paar gewaltbereiten Zuwanderern kapituliert, aber auf die eigenen Bürger oft genug draufhaut. Und dass es so wahrgenommen wird, da sorgen die Berufsdemagogen der AfD und Pegida schon für. Als weitsichtiger Politiker wie Merkel einer ist sollte man das aber wissen und geeignete Gegenmassnahmen ergreifen um diesen Typen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Was macht sie in solchen Fällen statt dessen? Sie beschwichtigt, alles nicht so schlimm und äussert sich nicht weiter dazu. Ja wer soll sich denn da nicht im Stich gelassen fühlen zumal die die ideologischen Anheizer gewisser Parteien sofort in die Kerbe reinhauen? Ob sie wirklich im Stich gelassen werden steht dabei nicht zur Debatte, denn sie nehmen es so wahr. Um aber die Frage nach der Wahrheit sauber beantworten zu können müssen wir uns nun nur noch Fragen:

Was ist Wahrheit? Das was ich wahrnehme? Das was andere wahrnehmen? Oder irgend etwas in der Mitte? Vielleicht sogar nichts von Alldem weil ich nicht alle Fakten kenne?
Doch so weit denken viele eben nicht, sie glauben die Parolen die ihnen vorgekaut und bereits scheinbar halbverdaut serviert werden lieber gleich, ist ja so schön bequem, schuld sind sowieso immer die Anderen, obs nun die Obrigkeit ist, die Asylanten, die AfD, Merkel, die SPD, die Grünen das Kapital oder was weiss ich wer. Dass der Durschnittsbürger diese Überlegungen hat ist weder zu erwarten noch kann man es verlangen, ist nun mal nicht jeder Selbstdenker, bei den Rechten eine ohnehin äusserst seltene Spezies. Aber unsere Regierung hätte so viel Weitsicht haben müssen um rechtzeitig dagegen steuern zu können. Hat man aber nicht, und dass rächt sich jetzt.
Die Rechnung wird nun so langsam aufgemacht und Chemnitz ist ein hausgemachtes Problem wovor wir hier schon seit Jahren warnen. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wobei das erst der Anfang sein könnte, in Zukunft könnte das noch ganz anders zu Sache gehen. Auch davor waren wir hier in diesem Forum schon seit Jahren, das aber erkenntnisresistenten Leuten als rassistisch verstanden worden ist.
Und keine Sorge, vieles von dem was wir hier Prophezeien wird auch noch eintreffen!
Aber dann wird es genau wie im Fall von Chemnitz zu spät sein und und dann ist das Geplärre gross.



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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon jessica » 30. August 2018, 18:27

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Re: Toleranz aus Staatsraison

Beitragvon Elviera » 31. August 2018, 02:18

Da ist sie wieder die Spirale.

Wenn ich mir Deine alten Beiträge so anschaue? Die haben ja wirklich ganze Arbeit geleistet mit ihrer Gehirnwäsche, und so langsam komme ich zu der Erkenntnis dass Du bei uns hier falsch bist. Du solltest vielleicht besser nur noch in Deiner Friedensszene bleiben, dort findest Du genug Mitstreiter für den Kampf gegen Windmühlen. Hier eher weniger, denn wir wissen dass der Rest der Welt nicht nach unserer Pfeife tanzt, sondern haben gelernt die Welt so zu nehmen wie sie nun mal ist, wie sie immer war, wohl auch immer bleiben wird. Wie wir das finden? Danach fragt uns niemand! Für weltverbessernde Spiegelfechtereien hat hier niemand einen Sinn. Aber selbst wenn wir einen Sinn dazu hätten, eine Lösung dieses Problems hast Du ja auch nicht. Wozu also verlinkst Du Berichte und Artikel deren Inhalte wir alle kennen immer wieder und wieder? Nur um rumheulen zu können? Möglicherweise ist es ja genau Das:
"Depressionen wollen nämlich gefüttert werden!"
Wie das- und was das bedeutet? Hier werde ich Dir das gerne versuchen zu erläutern: http://t-stammtisch-oberhausen-forum.forenworld.at/viewtopic.php?f=5&t=1401

Im Übrigen wars so auch nicht mit den Ossis. Auch das hat genügend Ärger gegeben denn die Leute aus der DDR waren anders geprägt, und entsprechend mussten sie auch erst mal lernen wie es im Westen so läuft. Dass sie aus dem gleichen Kulturkreis kamen wie wir hat es wesentlich leichter gemacht. Aber der Begriff Ossi wurde ja nicht ohne Grund geprägt in dieser Zeit. Merke auf: Erst kommt die Auffälligkeit bei einer Person oder Personengruppe, und dann der Spott der diese Auffälligkeit 1:1 umsetzt. Ist schon auf dem Schulhof so. Ich hatte einen Mitschüler der Schlappi genannt wurde, und zwar wegen seiner Ohren.


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