Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Soweit sie Ts betreffen

Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 8. März 2011, 12:46

Das OLG Celle hat es so entschieden, trotzdem weiss ich nicht ob es ratsam wäre das auch zu tun.

http://www.sozialticker.com/tragen-von- ... 10305.html

Wir haben ja erst vor kurzem im geschlossenen Bereich mal drüber geschrieben.

viewtopic.php?f=11&t=248&p=1013&hilit=angemessenes+verhalten#p1013

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Stanley » 8. März 2011, 12:54

Das hört sich jetzt vielleicht fies an, aber bei manchen Knastgeschichten habe ich den Eindruck, dass da um jeden Preis Aufmerksamkeit gewollt ist. Oder man zuviel Zeit hat, um sich in was hineinzusteigern.

Für Transleute, die schon vor der Straffälligkeit mit der transition begonnen haben, sollte es m.E. einen eigenen Trakt in einigen ausgewählten Gefängnissen geben, wo sie dann hinverlegt werden, um einen gewissen Schutz zu gewährleisten.
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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 8. März 2011, 15:59

Ich finde überhaupt dass man Leute wie uns generell von den üblichen Strafgefangenen trennen sollte, und hier will ich gar nicht mal von den übliichen arteigenen Knastgepflogenheiten und sozialen Normierungen der Strafgefangenen untereinander reden, sondern einfach nur davon dass wir einfach nur ernsthaft Probleme haben uns unter anatomisch Gleichen aber psychisch völlig anders Gearteten einzufügen.
Der Männerknast ist und bleibt eine Mänergesellschaft und das Gleiche gilt für die Frauen.
D.h Leute wie uns würde es doppelt hart treffen!
Und solange der Grundsatz vorherrschend ist, dass niemand für ein Vergehen doppelt bestraft werden darf sollte man Einrichtungen schaffen dass der Strafvollzug nicht zum Überlebenskampf wird.
(Eigentlich ist es das nämlich unter normalen Bedingungen schon.)

Demgegenüber steht aber ein gewichtiges Argument, und hier meine ich wohl auch die Kosten, aber was ich für viel überdenkenswürdiger halte ist die Tatsache, dass man das wohl irgendwie zentralisieren müsste weil es nicht allzuviele geben wird.
Auch wäre eine Zentralisierung wohl deshalb erforderlich damit soziale Kontaktmöglichkeiten von Transsexuellen untereinander bestehen können
Es wäre es ja so ne Art Isolationshaft wenn jede Vollzugsanstalt vielleicht sogar auch nur die Eine oder Andere Vollzugsanstalt einen einzigen Ts von den anderen Strafgefangenen fernzuhalten hätte.
Und dann ist da noch das Argument das bei kürzeren Strafen der Kontakt zur Familie erhalten bleiben soll, weil dann die Resozialisierung/Eingliederung um ein vielfaches leichter sein dürfte.
Wie aber soll das gehen wenn man das Bundesweit zentralisiert und damit dann für viele die Anreise für viele der Angehörigen dann einfach nur zu weit ist?

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Stanley » 8. März 2011, 16:28

Was die Resozialisierung anbetrifft, so kann man sich generell fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, diese Leute woanders völlig neu anfangen zu lassen, denn im alten Umfeld besteht die Gefahr, schnell wieder in die alten Verstrickungen zu geraten, weil man eben entsprechende Leute kennt.
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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Minka » 8. März 2011, 22:47

Hallo,

irgendwie kommen mir da komische Gedanken. Die von Elviera angesprochene generelle Trennung von den üblichen Strafgefangenen hat sicher genügend Vorteile für TS, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ich persönlich möchte weder im Knast noch als TS unter solchen Bedingungen dort meinen Strafvollzug verbringen.

Trotzdem überkommt mich da ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich so an "Zentralisierungen bestimmter Personengruppen" denke. Hatten wir solches nicht schon mal in grauer Vorzeit, die gar nicht so grau, sondern eher braun war? Und obwohl ich hoffe, dass solche Zeiten nie wieder anbrechen werden, so gebe ich doch zu bedenken, dass so ein bestimmtes Grüppchen Menschen so ganz zentral auf einem Haufen gefercht, manche Zeitgenossen zu seltsamem Gedankengut bringen könnte. Da mag ich eigentlich gar nicht weiter drüber nachdenken. Vielleicht bin ich aber ja nur ein bisschen überempfindlich.

Liebe Grüße
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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Charon » 9. März 2011, 00:43

Was mich immer wieder fasziniert: Bis jetzt wars in jeder SHG, ob nun in NL oder in DE, und in diesem Forum nun schon mehr als einmal........Transmenschen beschäftigen sich irgendwie gedanklich sehr oft mit dem Thema Knast. :lol: :lol: Und das, obwohl von all den vielen Leuten, die ich in den beiden Ländern kennengelernt habe, außer einem einzigen (er ist Zigeuner) noch nie einer als TS im Knast war oder in unmittelbarer Gefahr war, dort zu landen. Ich denke, Bioleute ohne kriminelle Energie werden sich eher selten mit diesem Thema beschäftigen.

Aber vielleicht ist das so ein Gedanke von uns: Wir TS habens zwar hart im Leben, aber es könnte noch viel schlimmer sein, nämlich wenn wir in den Knast kämen ?

lg,

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 9. März 2011, 01:16

@ Minka,
sicher erinnert es schon daran dass es Zeiten gab in welchen man Minderheiten in Lagern konzentrieren pflegte.
Aber alternativ wäre Einzelhaft in dem Falle wäre das sogar Isolationshaft nach internationalen Vorstellungen Folter.
Man müsste Ts um sie wirklich wirkungsvoll zu schützen und vor allen Dingen im Knast Ruhe zu bewahren von allen anderen Strafgefangenen fernhalten, und das hiesse dann:
Einzelzelle, Freistunde alleine, kein Aufschluss, und die einzigsten Menschen die man dann zu Gesicht bekommen wird ist der Schlüsselknecht und 3 mal am Tag kurz den Kalfaktor.
Und das Jahrelang.

@ Stanley
das hängt ja nicht nur von der Justiz ab, sondern hauptsächlich von dem Strafgefangenen und dessen Angehörige.
Also die Familie, Eltern Kinder und Ehefrau.
Leider befindet sich die Familie meisst auch im näheren Umfeld der alten Freunde das es danach schnell wieder von vorne losgeht.
Diese Kontakte reissen bei Strafzeiten von 1 bis 2 Jahren oder so meisst nicht ab, und das ist auch eigentlich nicht erwünscht, den die Familie gibt halt in der ersten Zeit draussen.
Ideal wäre es wirklich nach Unbekannt zu verziehen und ganz neu anzufangen, aber wie gesagt, auf die Angehörigen hat die Justiz keinen Einfluss.
Hat man sich allerdings Himmelblau eingefangen dann ist man jenseits von allem. Bis man da wieder rauskommt ist ein halbes Leben vergangen und man kann davon ausgehen, dass sämtlich sozialen Netzwerke den Bach runter sind.
Da ist der Neuanfang keine wirkliche Frage, aber trotzdem meisst nicht mehr möglich.

@ Charon
In der Tat ist das ein grosses Angstmoment denn so was will und muss durchgestanden werden.
Viele würden es vielleicht nicht schaffen denke ich, und vielen ist das wohl auch klar.
Was mich betrifft, nun es gibt nicht viel was ich wirklich fürchte. Meinen Hut ziehe ich allenfalls vor dem Finanzamt, und mein Hauptr beuge ich nur vor meinem Herrgott. Aber das gehört zu den Dingen wovor ich wirklich Angst habe.

Ich denke dazu verurteilt werden in einer Männergesellschaft leben zu müssen ohne Rückzugsmöglichkeit ist wohl das Schlimmste was uns passieren kann.
Stelle Dir vor Du warst gezungen ohne irgendeine Rückzugsmöglichkeit in einem Nonnenkloster, auf einem Beginenhoef oder was es noch besser trifft, in einem Mädcheninternat alter Schule zu leben wo Du neben Flicken, Kochen Handarbeiten lernst dem Manne eine gute Gefährtin zu sein. Alle weiblichen Werte werden dort hochgehalten und Infragestellungen werden nicht geduldet sondern bei anhaltender Uneinsichtigkeit mit Karzer bestraft.
Das ist nun Dein Zuhause für die nächsten Jahre, und es gibt kein entrinnen!

Ich hatte eine kleinen Vorgeschmack bei der Bundeswehr, dort zählt auch nur Männlichkeit, aber da hatte ich wenigstens noch das Wochenende mich mal zurückzuziehen.
Ich war aber trotzdem kurz davor durchzuknallen.
Gelegentlich träume ich auch heute noch davon, und das sind keine schönen Träume.
Und übrigens auch dort kommt man bei anhaltender Uneinsichtigkeit in den Karzer.
Das Gemeinste aber ist, das die Zeit die man dort verbracht hat hinten dran kommt. "Nachdienen müssen" nennt man das.
Bei mir waren es 120 Tage!

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Minka » 9. März 2011, 01:24

Hallo,

ich denke, dass es gar nicht unbedingt der Knast sein muss. Es handelt sich halt um Orte oder Örtlichkeiten, denen man nicht aus eigener Kraft entfliehen kann, in denen man auf das goodwill anderer angewiesen ist, ja dieses sogar überlebenswichtig ist.

Mir fielen dazu auch noch das Pflegeheim ein. Oder evtl. krass gedacht, die Pflege durch Angehörige. Eben auch so eine Situation, die einem das persönliche Entscheidungsspektrum, ob man sich dem aussetzen möchte, verdammt begrenzt.

Das fällt schon "durchschnittlichen" Menschen sehr schwer. Wie schwer mag es erst Menschen fallen, die wissen, dass sie diesem Durchschnitt nicht angehören. Und diese machen sich dann natürlich über solche Situationen mehr Gedanken.

Liebe Grüße
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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 10. März 2011, 16:00

Ich denke dass es daran liegt das speziell Tf den Strafvollzug so sehr fürchten hat die Ursache darin, dass solche und/oder ähnliche Bedrohungen für Tf absolut existent sind.
So etwas wie ein Mädchenpensionat gibt es ja heutzutage nicht mehr es ist daher also völlig unrealistisch mal in eine solche Lebenssituation zu kommen.
Aber den Wehrdienst, den gibt es schon. Na ja bis vor kurzem noch, und auch wenn die Verweigerung sehr leicht geworden ist, so ist diese Bedrohung vollkommen real und auch existent so dass eine gedankliche Auseinandersetzung damit für jede Tf wohl unausweichlich ist.
Das macht es irgendwie realistischer, hat sich jede Tf wohl gedanklich schon mal damit auseinandergesetzt wie es wohl sein mag in so einer männergeprägten Welt, wo man über längere Zeiträume nicht einmal eine Frau zusehen bekommt, geschweige denn auch nur die geringsten weiblichen Verhaltensweisen zeigen kann. Und vermutlich hat auch jede Tf wohl verstanden dass ein Überleben unter solchen Bedingungen kaum oder nur sehr schwer möglich ist.
Und die Leute unter uns die den Wehrdienst warum auch immer geleistet haben, die haben sogar eine ganz konkrete Vorstellung wie es ist im Knast.
Das Schlimmste ist dabei nicht etwa in einen Raum eingesperrt zu sein dessen Fenster vergittert sind, eine gewisse Einsamkeit sind wir von Kindesbeinen an gewöhnt, sondern es wird unerträglich in einer Welt leben zu müssen der man sich bis in die allerletzten Konsequenzen stelllen muss die man aber nicht einmal im Ansatz versteht und es kein Entrinnen gibt, nicht einmal für ein paar Minuten verteilt auf die ganze Aufenthaltsdauer, als u.U. mehrere Jahre.
Auf Freunde und Verständniss braucht eine Tf in einer konsequent gelebten Männergesellschaft nicht hoffen, im Gegenteil.
Im zivilen Leben haben wir unsere Freiräume und können uns ein Stück weit unsere eigene Welt schaffen.
Das ist dort nicht möglich.
Diese Dinge hat sich wohl jede Tf schon mal vor Augen geführt weil eben solche Gesellschaftsformen für uns viel realer sind als für Tm die Mädchenpensionate.

Zu meiner Zeit gab es wenig Möglichkeiten dem zu entrinnen, und von Kindesbeinen an begleitete mich das Schreckgespenst eines Tages einrücken zu müssen als gaz reale existente Bedrohung.
Wehrdienstverweigerung war damals eine eher theoretische Sache da gabs nämlch die Gewissensprüfung.
Durchfallquote 95%. (Unsere Goldmarie hats übrigens geschafft und war eine der wenigen Glückseeligen.)
Ja und irgendwann war es dann so weit, und ich hate keine Ahnung wie ich das überleben sollte.
Auch wenn es unter normalen Umständen nicht sehr wahrscheinlich ist mal im Knast zu landen, so bringen diese/ solche Umstände es mit sich dass man eine klare Vorstellung bekommt es sehr fürchtet.
Ich für meinen Teil fürchte nicht einmal dass mir der Himmel auf den Kopf fällt.
Aber davor habe ich richtig Angst.

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Goldmarie » 11. März 2011, 14:35

Na ja, als glückselig würde ich mich nicht gerade bezeichnen. Immerhin habe ich hart dafür kämpfen müssen. Ich habe den Antrag zu spät gestellt (das hatte auch eine Ursache, aber das würde jetzt zu weit führen) und bin in erster Instanz durchgefallen. Dann musste ich einrücken und habe in den drei Monaten Grundausbildung sehr gelitten. Dann hatte ich meine zweite Verhandlung und bin wieder durchgefallen. Die dritte Instanz war dann das Verwaltungsgericht und dafür musste ich mir einen Anwalt nehmen. Das Gericht hat mich dann schließlich anerkannt, aber da hatte ich schon ein Jahr Bund hinter mir. Danach durfte ich dann noch ein halbes Jahr Zivildienst im Krankenhaus machen.

LG Maria
Es soll sich regen, schaffend handeln, / Erst sich gestalten, dann verwandeln; / Nur scheinbar stehts Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen: / Denn alles muß in Nichts zerfallen, / Wenn es im Sein beharren will.

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Stanley » 20. März 2011, 10:19

Also meine Lieben, das ist selbst mir grad zuviel Off Topic. Wie wärs, zwei Stränge draus zu machen? :-)

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 21. März 2011, 09:38

Hallo Stanley, wieso irgendwas für ungut? Du hast ja vollkommen recht.
Ich überlege seit gestern schon wo und wie ich es einordnen kann.
Es würde ja zum Frauentag passen, aber so richtig auch nicht.
Wie sollen wir es denn nennen und wo packen wir es hin?

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Stanley » 21. März 2011, 12:45

Wie wäre es mit dem Off-Topic-Bereich und dem Titel: Geschlechtsstereotype Sozialisation und Erziehung
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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 21. März 2011, 13:28

Also würde es mit dem Titel nicht gut in Ts und Gesellschaft passen?

Ich mache das dann nachher, wenn niemand wiedersprechen sollte.

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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 22. März 2011, 10:01

Sorry wenns ein wenig gedauert hat, aber was lange währt...

Hier gehts dann von nun an weiter:
viewtopic.php?f=5&t=290&p=1383#p1383


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Re: Tragen von Frauen- /Männerkleidung im Knast ist zulässig

Beitragvon Elviera » 31. Mai 2013, 02:00

Ist vielleicht an der zeit diese alte Thema wieder nach oben zu holen, denn wie man sieht ist Ts im Strafvollzug immer noch ein Problem. Und wenn keine Pä vorliegt entscheidet man offensichtlich immer noch nur nach dem Chromosomensatz, und Alternativ bietet man die Knastpsychiatrie an.
Ganz aktuell berichtet die Taz darüber

http://www.taz.de/!116620/

Aber von Ts mal abgesehen hat diese Dame offensichtlich noch ganz andere Probleme was in dem Artikel doch ein wenig zu kurz kommt. Gehört zwar nicht hierher, wollt es aber trotzdem mal gesagt haben das hier der Strafvollzug nicht greift, denn solche Leute gehören in Therapie nicht in den Knast.
Warum die Presse sich jedoch an der Ts so hochzieht obwohl die eigentliche Problematik eindeutig nicht bei der Ts zu suchen ist das dürfte klar sein.
Es ärgert mich schon ein bisschen.

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