CSD Leipzig Homohobie heilbar? (Split)

CSD Leipzig Homohobie heilbar? (Split)

Beitragvon Elviera » 23. Oktober 2010, 11:30

CSD Leipzig Homohobie heilbar? (Split)

CSD Leipzig Homohobie heilbar? :: Transtagung Berlin 2010
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jacl249
Stammuser


Anmeldungsdatum: 03.03.2010
Beiträge: 39
Wohnort: Rees

Verfasst am: 23 Jul 2010 22:31 Titel:

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Tief durchatmen.
Da fragt man sich, ab wann dürfen homosexuelle
Eltern ihre Kinder vom Kindergarten nicht mehr
gemeinsam abholen.
Sorry, so ein Schmarrn.
Kinder hatten mit mir nie ein Problem.
Díe unwissenden Eltern waren es, die ihren Kindern
verboten, nach dem Kindergarten mit meiner
Tochter zu spielen.
Das erinnert mich dan die Werbung mit dem Jungen,
dem die Augen verbunden war in einem Lebensmittel-
geschäft um blos nicht Süßigkeiten kaufen zu wollen.
Die nur noch Kopf schüttelnde
Jacqueline

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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 448
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 23 Jul 2010 23:09 Titel: Re: CSD Leipzig Homohobie heilbar?

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Elviera hat folgendes geschrieben:
Nur farge ich mich ob das der richtige Weg ist um erfolgreich sein zu können.
Dabei ist es doch so einfach solchen Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen.


Was genau meinst Du damit, Elviera?
Ich finde, Frau Darlatt hat das sehr gut gemacht.

Übrigens: Ratet mal, wer den dritten Kommentar geschrieben hat.

LG Maria
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Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Machmal muss man sogar vom Wege abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 655


Verfasst am: 24 Jul 2010 0:41 Titel:

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Man müsste sich mehr der Denkweise der Leute die gegen uns wettern annähern und dabei nicht so vehement unsere Ansichten vertreten die dem Aussenstehenden vermutlich sowieso wohl immer ein Stück weit fremd bleiben werden.
Ich meine wenn man was verkaufen will, dann erklärt man ja auch nicht dem Kunden welche Vorteile Hersteller und Verhäufer haben, sondern man preist die Vorteile an, die der Kunde von dem Produkt hat.

Wenn z.B. jemand Versicherungen verkauft dann muss er damit rechnen dass der Kunde ihn fragt wo denn die Gründe wären warum man sich denn Versichern sollte, schliesslich wäre er ja schon soundso alt, und es ist noch nie was passiert..
Dann wird der Klinkenputzer kaum die Vorteile der Versicherung als Verkaufsargument anführen, sondermn z.B. anhand von Zeitungsmeldungen zu dokumentieren versuchen, wie gefährlich das Leben doch sein kann wenn man nicht ausreichend ver- und damit absichert ist. Und diese Zeitungsmeldungen wird er auch sofort als Beweismittel aus der Aktentasche ziehen können, zu diesem Zwecke wird er sie nämlich gesammelt haben.
Er nähert sich also der Empfindungwelt des Kunden und versucht ihm Angst zu machen um dadurch einen Abschluss zu erreichen.
Das aber wird nur gelingen, wenn man dem Kunden die Sicherheit die der Vertreter zum Kauf anbietet auch glaubhaft rüberbringt, und da ist sein Auftreten und sein Erscheinungsbild von allergrösster Wichtigkeit.
Und da zählt es nicht was seinem persönlichen Geschack entspricht, sondern einzig ist wichtig, welches Klischee mit Seriösität, Glaubwürdigkeit und Sicherheit in Verbindung gebracht wird.
Und zwar zählt hier einzig die Meinung der Zielgruppe, nicht seine Persönliche.
So, und nur so kann man einem wat andrehen.

L.G. Elviera
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Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.

Zuletzt bearbeitet von Elviera am 24 Jul 2010 11:48, insgesamt einmal bearbeitet

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Charon
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Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 264
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Verfasst am: 24 Jul 2010 0:54 Titel:

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Elviera, damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Seriosität ist das A und O dabei.

Ich habe in NL ja etwas Aufklärungsarbeit betrieben.......und was glaubste, die Leute haben oft Bauklötze gestaunt (im positiven Sinne), da ich im grauen Business-Anzug mit Diplomaten-Köfferchen wohl wirkte wie ein konservativer Anwalt oder sowas .......und die Leute hatten da mit "irgendwas Schrägem" gerechnet.

lg,

Charon
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Per aspera ad astra !

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Goldmarie
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Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 448
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 24 Jul 2010 2:49 Titel:

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Das habe ich verstanden, Elviera.

Aber hat nicht Frau Darlatt genau das gemacht? Sie hat den Herrn Hähner da abgeholt wo er steht und genau in seiner Sprache geantwortet. Und sie hatte ja auch Erfolg damit, er hat sie ja angerufen und lange mit ihr diskutiert - sicherlich mit positivem Ergebnis, wie ich annehme - bis die ganze Sache durch eine Indeskretion publik wurde. Was dann weiter geschah, ist natürlich diskussionswürdig.

LG Maria
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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 655


Verfasst am: 24 Jul 2010 10:36 Titel:

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@ Maria,

Hat Frau Darlat Lieschen Müller von Nebenan und Kollege Karl vonne Baustelle auch erreicht?
Oder nur uns?
Wer ist die Zielgruppe der Botschaft, die der CSD Leipzig zu verkünden hatte?

Schauen wir uns die ganze Sache doch mal an.
Sie lautete doch:
" Leute wir tun Euch nix, sondern wir sind Menschen wie alle Anderen auch."
Wen hat die Botschaft incl. Kommentierung von Seiten des konservativen Lagers denn erreicht? Die allgemeine Gesellschaft?
Ich denke mal der Schuss ist politisch gesehen voll nach hinten losgegangen.

Ist also der Normalbürger darüber informiert worden dass es keinen Grund zur Homophobie gibt? Oder sind es die Mitglieder einer Minderheit die wir ja nun mal zweifelsohne sind ?
Ich meine wir wissen das doch schon dass wir Menschen sind wie alle Anderen auch. Oder?
Und bei allen Anderen, da habe ich so meine Zweifel ob die Botschaft von Frau Darlat dort überhaupt noch angekommen ist.

Wir sind eine Minderheit, selbst dann noch wenn wir die Schwulen und Lesben einfach mal mitzählen sind wir nicht genug als dass wir nicht als Minderheit gelten würden.
Eine Minderheit die in der Gesellschaft nach Ansicht von Lieschen Müller von Nebenan und Kollege Karl vom Bau vorsichtig ausgedrückt verhaltensauffällig ist.
Und genau das ist der Knackpunkt, man müsste es irgendwie schaffen auch solche Leuten klarzumachen, dass es sich hierbei eigentlich nur um einige Variationen der menschlichen Vielfalt handelt, keinesfalls jedoch etwas was man zu verachten oder gar zu fürchten hätte.
Ob der CSD dafür aber eine geignete Plattform ist?

L.G. Elviera
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Zuletzt bearbeitet von Elviera am 24 Jul 2010 14:04, insgesamt einmal bearbeitet

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Charon
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Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 264
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 24 Jul 2010 13:32 Titel:

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Elviera hat folgendes geschrieben:


Ob der CSD dafür aber eine geignete Plattform ist?

L.G. Elviera


Genau daran hatte ich schon immer meine Zweifel. Der CSD wird wohl von den meisten Außenstehenden primär als bunte Party-Veranstaltung gesehen, auf der man viel nackte Haut und "schrille Leute" begutachten kann.

Also nicht gerade der Ort, um seriöse Aufklärungsarbeit für eine andere, noch kleinere und viel weniger verstandene Minderheit als die Schwulen und Lesben es sind, zu betreiben.

lg,

Charon
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Elviera
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Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 655


Verfasst am: 26 Jul 2010 11:46 Titel:

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Ihr Lieben

Unter Berücksichtigung der Tatsache dass hier jeder lesen kann, auch ohne Anmeldung, habe ich den Strang gesplittet. Dieser Bereich soll ja eigentlich auch mehr für allgemeine Informationen genutzt werden.
Und davon mal abgesehen ist er im Bereich Ts und Gesellschaft inzwischen viel passender.

L.G. Elviera
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