Transsexualität als Modetrend

Transsexualität als Modetrend

Beitragvon Elviera » 15. Dezember 2015, 01:28

Die Psychologen sind ja schon vor längerer Zeit darauf aufmerksam geworden, wir haben ja drüber geschrieben. Sie haben inzwischen auch längst entsprechende Massnahmen ergriffen die so langsam auch merklich werden.
http://www.zeit.de/kultur/2015-12/transsexualitaet-homosexualitaet-diversity-geschlecht-butches-10nach8
Eine Pressemeldung die etwa 2 Jahre verspätet kommt, aber na ja wir hier sind ja öfter mal ein wenig schneller.

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Re: Transsexualität als Modetrend

Beitragvon Charon » 16. Dezember 2015, 02:24

Okay, TS ist mittlerweile zum Modetrend geworden, eine ganz und gar nicht gute Entwicklung. Das haben wir hier ja schon bereits vor ca. 2 Jahren festgestellt. Und die Feststellung, dass TS mittlerweile "Lifestyle" ist, das ist auch die einzige korrekte Aussage, die ich in diesem Artikel finden kann, denn die Argumentation um diesen Trend zu begründen, ist m.E. nicht haltbar und ist zudem von Anno Dazumal. Diese Autorin ist wohl in der Lila-Latzhosen-Zeit steckengeblieben ?

Das was sie hier anführt, ist im Endeffekt nichts anderes als die olle "Verräterinnen-Keule", welche die Lesben schon vor 25 Jahren jedem TM um die Ohren gehauen haben.....zu einer Zeit also, als man von TS als Modetrend noch keineswegs sprechen konnte. Diese alte Kamelle in einem Artikel zur TS-Welle hervorzuholen ist daher reichlich unsinnig.

Dann soll mir diese in ihrer erzfeministischen Ideologie gefangene Dame doch mal erklären, warum der TS-Boom nicht nur bei den TM, sondern auch bei den TF stattfindet. Hier scheint sie den Trend einfach zu ignorieren und bleibt jede Erklärung schuldig. Vielleicht weil sie TF als Modetrend heimlich gut findet und nur die TM in ihrer von Wehmut durchtränkten Dinosaurier-Denke als "feindlich" zu betrachten sind ?

Nee, nee, so einfach isses nicht, meine Gutste. Irgendwie scheint sie verschlafen zu haben, dass der radikale Feminismus sich gewandelt hat und jetzt statt "lila Emanzen" und "Kampflesbentum" den Genderwahn praktiziert. Radikal ist der Feminismus wie eh und je, nur will man jetzt eben das Geschlecht gleich komplett abschaffen bzw. zur beliebig wandelbaren Spielerei erklären. Und wo es kein Geschlecht mehr gibt, kann es auch keine Unterdrückung der Frau mehr geben.

Man braucht sich nur mal das Geschlechterverhältnis an einem durchschnittlichen Gender-Lehrstuhl anzusehen.....dann wird einem klar, dass die Gender-Ideologie ihre Wurzeln im Feminismus hat. Und dieser Genderkram isses, der den TS-Boom mit befeuert, denn in der Gender-Ecke wird einem schon mal der Floh ins Ohr gesetzt, dass man "einfach mal so" "ein kleines bisschen" transieren sollte, denn Geschlechtsidentität ist ja was beliebig Wandelbares statt eine Naturkonstante.

Logischerweise frage ich mich, ob diese Autorin diesen Feminismus des 21. Jahrhunderts wirklich verpennt hat oder ob sie sich nur nicht traut, den eigenen feministischen Laden mal zu kritisieren, indem sie den Genderfaschistinnen mal auf die Zehen tritt. Oder will sie vielleicht gar nicht wahrhaben, dass der Genderkram - und damit der Feminismus - Mitverursacher für den unglückseligen TS-Boom ist ? Denn das würde ja ihr Weltbild zerstören.......

lg,

Charon
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