Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es oft

Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es oft

Beitragvon Elviera » 7. Mai 2016, 02:21

Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3567
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Charon » 9. Mai 2016, 02:48

Also in einem Punkt muss ich dieser Autorin Recht geben, und zwar zu 100%: Es wäre schon längst vonnöten, die ganzen BWLer-Lehrstühle zusammenzustreichen, denn hier wird unter Umständen politische Ideologie (wat ist denn Kapitalismus denn sonst ?) gelehrt plus die (angebliche) Beherrschung eines reinen Glücksspiels (Börse) via ein bissken Zahlenmystik, aber genausogut könnte man sich hier der Esoterik bedienen, denn Glücksspiel ist eben Glücksspiel. Wo ist hier Wissenschaft ? Und vom Bild des ehrbaren Kaufmannes sieht man auch herzlich wenig, wenn man sich den Ausstoß der BWL-Lehrstühle in Gestalt von Bankern, Börsianern und Managern so ansieht. Eher züchtet man hier parasitäre Funktionärskader heran, und sowat brauchen wir nicht !

Ansonsten muss ich ihr aber widersprechen: Das Abschaffen der Geisteswissenschaften hat schon lange vor dem Auftauchen des ersten Genderlehrstuhls begonnen. Ich war während meiner Studentenzeit sogar Zeuge vieler "Streichkonzerte" an den Lehrstühlen, und da gab es noch keinen Genderkram. Eher ist es sehr auffällig, dass nach und nach die Genderlehrstühle auftauchten und gefördert wurden, *obwohl* bei den Geisteswissenschaften sonst überall Kahlschlag betrieben wurde. Das soll mir mal einer erklären ! Eher drängt sich mir hier der Verdacht auf, dass man uns hier eine politische Ideologie andrehen will, die als Geisteswissenschafts-Surrogat die seriösen wissenschaftlichen Fächer verdrängen soll. Solidarität mit den Genderlehrstühlen (was dann logischerweise auch in die Lehre mit einfließen müsste) wäre in diesem Fall also das endgültige Aus für die klassischen Geisteswissenschaften. Nö, die Geschlechterfrage muss behandelt werden, ganz klar. Aber das kann man auch in den einzelnen Geisteswissenschaften tun, dazu brauchts keinen extra Genderkram.

Als "Staatsfeminismus" sehe ich den Genderkram auch nicht, denn dieser Begriff suggeriert irgendwie, dass der Staat feministische Ziele verfolgt und das Patriarchat durchs Matriarchat ersetzen will. Das tut er ganz sicher nicht, eher gehts hier um Entindividualisierung bzw. Gleichmacherei und um die Auflösung traditioneller familiärer Strukturen zur Schaffung von stromlinienförmigen und beziehungsunfähigen "Biorobotern" nach "Brave-new-World-Art", die nicht mal mehr ein Geschlecht haben. Sowat könnte man noch am ehesten als "kulturellen Kommunismus" bezeichnen, aber nicht als Staatsfeminismus. Die Feministinnen täten gut daran, mal über den Genderkran nachzudenken und zu kapieren, welchem Herrn sie da eigentlich dienen und für welche Ziele sie sich da instrumentalisieren lassen. Dasselbe gilt für die TS, denn für die könnte sich der Genderkram als übler Bumerang erweisen: Wenn Geschlecht zu 100% nur ein soziales Konstrukt und somit anerzogen ist, dann wäre als logische Konsequenz die reparative Therapie der richtige Behandlungsansatz, denn was anerzogen wurde, das kann man auch wieder abtrainieren.

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2320
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Elviera » 10. Mai 2016, 01:22

Gegeben durch unseren Besuch am Donnerstag habe ich noch mal über die gesammte Translandschaft nachgedacht.
Auffällig war das bei vielen Leuten die bei uns vorbei kamen, oft schon nach wenigen Minuten klar wurde dass sie aus der Szene kommen und so doktriniert sind das da nichts mehr zu machen ist, zumal sie ihr schräges Weltild auch noch mit einiger Aggressivität vertraten. Es kamen die letzte Zeit ja wirklich nur noch solche Chaoten die man eigentlich nur schnellstmöglich wieder hinaus komplimentieren kann wenn man den Standart der Gruppe aufrecht erhalten wollte.
Wirklich auffällig war das es so gut wie nur noch solche Auftritte gegeben hat in der letzten Zeit.

Und dafür gibt es eigentlich nur 2 Gründe.
Der 1. Grund ist ich bin zu streng mit den Leuten, das glaube ich aber nicht denn wenn jemand neu in einer Gruppe ist, sich schon bei der Begrüssung körpersprachlich ablehnent verhält, und sofort mit kaum lebbaren Konzepten innerhalb von Minuten auf Konfrontationskurs mit der Gruppenleitung geht?
Der 2. Grund die Landschaft in der TsSzene hat sich dahingehend verändert das die bisherigen Gruppenziele des T- Stammtisch Oberhausen sich nicht mehr mit den Bedürfnissen decken.
Also noch mal in aller Kürze: ich schmeisse sie alle raus weil ich spinne, oder es kommen nur noch fragwürdinge Leute und ich kann gar nicht anders als sie hinauszukomplimentieren.
Eines von Beidem muss es sein, und ich glaube der 1. ist es nicht. Aber was ist der Grund

Nun schauen wir uns doch mal die Entwicklund der letzten- na sagen wir 3 Jahre an.
Da ist schleichend und leise weinend kaum bemerkt, nicht von mir so gut wie unbemerkt nämlich so einige Dinge geschehen.

Im Trans, Queer und Homobereich werden öffentliche Mittel bereitgestellt, ein Lehrstuhl für Genderwissenschaften ist buchstälichaus dem Boden gestampft worden und die Psychologen unterstützen jeden Bödsinn den die Gruppen verzapfen. Einigens davon hat es zwar immer gegeben, aber lange nicht in dem Masstab wie heute, und (pseudo?)- wissenschaftlich (Genderwssenschaften) unterstützt hat man das Fehlverhalten der Leute schon mal gar nicht.
Will man etwa das die Transleute sich kaltstellen bis sie sich nur noch in die subkulturellen Schutzräume zurückziehen können?
Sollte das so sein dann müssen wir und klarmachen das man hier viell. versucht mit demokratisch konformen Mitteln die Transleute, Lesben und Schwulen vom Rest der Gesellschft zu isolieren?

Viell. bin ich ja paranoid, aber es muss doch einen Grund geben warum die Politik praktisch nur noch Projekte unterstützt die weit ab von jeder gesellschaftlichen Normierung liegen. Das es im Transbereich so gut wie keine anderen Projekte als die von den Hrt beeinflussten hypomanen geleitet werden gibt, daran kanns nicht liegen,denn die professionell geleiteten Projekte sind auch nicht besser, und das obwohl die Sozialpädagogen die diese Projekte leiten es sehr wohl besser7 gesellschaftskonkormer machen könnten. Aber vermutlich ist eine Integration nicht wirklich erwünscht.
Und damit es keine Ausrutscher gibt hat man viell. Den genderwissenschaftlichen Lehrstuhl geschaffen? Man muss sich nun nur noch fragen: Wer studiert so was und warum?
Klar, natürlich Leute aus der Szene die zum grossen Teil selber nicht mehr wirklich integrierbar sind.
Der normale Sozialpädagoge ist in der Regel integriert, und ist damit nicht wirklich geeignet so ein Projekt zu leiten wenn man die L eute mit einiger Sicherheit in einem Betreuungsprojekt aus dem Verkehr ziehen will.
Jedoch für Nachschub an geeigneten Leuten ist durch den genderwissenschaftlichen Lehrstuhl offensichtlich gesorgt.
Ich bin nicht nur paranoid, ich spinne wohl komplett.

L.G. Elviera
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3567
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Charon » 10. Mai 2016, 02:06

Wir Transen sollten uns hier an dieser Stelle nicht so wichtig nehmen denke ich mal. So ein Bohei wie der ganze Gender-Apparat, nur um ein paar Transen aus dem Verkehr zu ziehen ? Das rechtfertigt doch den ganzen Aufwand nicht. Irgendwie denke ich, dass man nicht so dermaßen groß Welle um den Genderkram machen würde, wenn man damit nur bezweckt, so eine kleine Minderheit wie die TS aus dem Verkehr zu ziehen. Für so nen Aufwand sind die TS doch nicht wichtig genug. Man macht so einen Hype um den Genderkram.....dauernd taucht das Thema in den durchaus seriösen Blättern auf und auch der Gender-Neusprech wird durchaus auch in Bereichen propagiert, die nichts mit der TS- oder Homo-Szene zu tun haben.

Das sieht mir daher verdammt danach aus, als wenn man Teile dieser Queer-Denke der ganzen Gesellschaft überstülpen will, unter dem Schutzmantel des Toleranzgebots. Das nimmt auch die Gesellschaft wohl so wahr, denn sonst gäbe es nicht bereits auf breiter Front Proteste gegen die "Genderisierung" des Lebens. Und den Genderkram gezielt hypen, um die Gesellschaft gegen die Transen aufzubringen, d.h. durch ein gezieltes Überstrapazieren der Toleranz in der Gesellschaft die TS demokratisch an den Rand zu drängen ? Viel zu viel Aufwand, um eine eigentlich harmlose Minderheit vom Balg zu haben.

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2320
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Elviera » 10. Mai 2016, 02:32

Ich bin immer noch Paranoid. :D ;)
Kann es denn im Sinne der Staatsführung sein stabile Familienstrukturen zu unterwandern und Lebenskonzepte wie z.B. Patchworkfamilien und auch den ganzen Genderkram zu fördern, Konzepte die spätetens im Rentenalter, meisst aber schon viel früher bei normalem Einkommen zwangsläufigerweise in die Armut führen?
In 10 oder 15 Jahren leben 80% der Menschen von der Stütze weil arbeiten sich einfach nicht mehr lohnt bei den ganzen Unterhaltsverpflichungen, und im Rentenalter werden es dann nahezu 100% sein. Nix geklebt aber Unterhaltsverpflichtungen wie ein Stabsoffizier? Rentenansprüche geteilt mit meinetwegen 4 verflossenen Frauen? Was bleibt da noch von einer Durchshnittsrente übrig? Und private Vorsorge treffen? Ja wovon den bei so einer Lebensweise?
Das kanns ja irgendwie auch nicht sein. Also irgendwas ist doch faul an der Milchmädchenrechnung- nur was???
Zunächst mögen solche Konzepte ja noch funktionieren, aber mit zunehmenden Alter wird das schnell anders.

Wer nämlich zu was kommen will im Leben der sollte sich da spätestens mit 30 ganz genau überlegt haben wie tragfähig solche Lebenskonzepte sind, anderfalls soll sich keiner wundern wenn er mit 60 immer noch in der Platte wohnt und zusätzlich noch Sozialhilfe beziehen muss.
Sorry, aber das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht in einem Sozialstaat, denn auch der muss sehen wo er die Kohle hernimmt die seine Politik kostet.

Aber was mir jetzt noch so einfällt, macht man so einen riesen Bohei nicht seit Jahren für körperlich und geisitg Behinderte? Wenn man nun die ganze Regenogenfraktion mit allen seinen Farbschattierungen zusammenfassen würde dann sinds viell. gar nicht mehr so weinige? Auch könnte man die ganze Fraktion der Beziehungsunfähigen, Vergnügungssüchtigen, und notorischen Bordell- Swingerclubbesucher dazu packen, dann werdens noch mehr. Man würde damit eine ganz andere Art der Behinderung schaffen und ohne die Leute zu kasernieren aus dem Verkehr ziehen.
Und hier denken wir mal an unsere zugewanderten Muslime, denn wenn der Islam zu Deutschland gehört dann muss man das wohl irgendwie kanalisieren wenns keinen Ärger geben soll: Den Ärger den wir am Stammtisch nämlich mit den Leuten bei so einem Verhalten haben, den würde ja genau so überall in der Gesellschaft geben. So was wird letztlich nirgendwo geduldet.
Und wenn man die bisherige Politik, die vermutlich nur am Anfang teuer sein dürfte noch ein paar Jahre verfolgt, dann wird das wohl zum Selbsläufer werden.

Man redet bei den Behinderten zwar immer von Inklusion, aber wie sieht denn die Realität aus? Von einem gewissen Grat der Behinderung leben und arbeiten sie nur noch in spezielen Einrichtungen. Und diese Einrichtungen sind eine in sich abgeschlossene Welt, um das zu erkennen Bräuchte man nur mal die Publikationen dieser Einrichtungen zur Hand nehmen, da kommt man schnell dahinter das es von Behinderten für Behinderte und deren Aktivitäten, meisst auch nur in Bezug auf die jeweilige Einrichtung geschrieben worden ist.
Was noch so los ist in der Welt findet in vielen dieser Publikationen, wenn überhaupt dann nur geringen bis gar keinen Niederschlag.
Das "Draussen" scheint also nach einigen Jahren in so einer Einrichtung gar nicht mehr zu existieren?
Wenn also jemand wissen möchte wie es ist vom Rest der Welt abgeschnitten ohne kaserniert zu sein ist, der schaue sich doch mal beim Tag der offenen Türe in der nächsten Behindertenwerkstatt um.

L.G. Elviera
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3567
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Charon » 11. Mai 2016, 02:14

Wenn man die Beziehungsunfähigen und die Vergnügungssüchtigen mit draufpackt, dann dürfte das mittlerweile der Löwenanteil der Gesellschaft sein. Das sind dann zahlenmäßig ganz andere Dimensionen als wenn man von Transen redet. Und hier lohnt es sich auch, so einen Bohei um den Genderkram zu machen, denn die Milchmädchenrechnung wirkt nur am Anfang so als wäre da ein Rechenfehler drin.

Wenn Menschen in stabilen familiären (d.h. privaten) Strukturen leben, dann können sie sich sehr leicht von öffentlichen Einrichtungen und Hilfsangeboten unabhängig machen. Wer in Not gerät, dem wird von der intakten Familie unter die Arme gegriffen, wird wieder in die Spur gebracht und niemand braucht Hilfe von Außen. So kann man wunderschön sein kleines Mäuerchen ums eigene kleine Reich ziehen und muss sich nicht von der Obrigkeit abhängig machen. Alles bleibt in der Familie, ein in sich abgeschlossenes System !

Wer jedoch bindungslos ist, der braucht Hilfe von Außen. Und er braucht umso schneller Hilfe, je mehr er sich durch das eigene Leben in Kalamitäten bringt, was bei mehreren Ehen wohl grundsätzlich der Fall sein dürfte. Dann ist man auf Gedeih und Verderb abhängig von "denen da oben" und man kann sein Leben anders nicht mehr bestreiten als in Abhängigkeit. Nur wird das der (Sozial-)Staat in seiner jetzigen Form nicht mehr stemmen können und es kommt dann logischweise aufgrund von Verarmung der Massen erstmal zu (geplantem !) Chaos und Unruhen bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Und natürlich wollen die Menschen keine solchen Zustände und man sehnt sich nach nichts mehr wie nach Ordnung und Stabilität und ist bereit, dafür jeden Preis zu zahlen, auch die Aufgabe jeglicher persönlicher Freiheit.......mehr brauche ich an dieser Stelle nicht zu sagen denke ich mal.......

Muss an meinen Medizinschrank gehen und nachsehen......nicht, dass mein Vorrat an Haldol noch zur Neige geht !

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2320
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Elviera » 15. Mai 2016, 02:33

Jetzt mal ganz provokant gefragt:

Wenn wir das was bisher geschrieben wurde nun mal im Hinterkopf haben und uns fragen warum es in Deutschland nie ne Integrationspolitik für türkische Zuwanderer gegeben hat, und dabei noch bedenken dass es ganz aktuell jede Menge Stimmen gibt die behaupten das Muslime ohnehin in unserer westlichen Kultur nicht integrierbar sein würden, dann wird klar warum es die so oft geforderten integrativen Massnahmen nie gegeben, sondern man die Ghettobildung ganz bewusst in Kauf genommen hat.
Lass sie doch, dort bleiben sie unter sich, dort stören sie nicht weiter, die bürgerliche Mitte bleit auch weiterhin unter sich und hat ihre Ruhe?
In dem Falle wären es aber sehr weitsichtige Soziologen gewesen, die der Politik das damals schon in den 60er Jahren klargemacht haben.
Mal angenommen es wäre so, wiederholt sich hier was mit den Genderleuten?

L.G. Elviera
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3567
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Charon » 16. Mai 2016, 02:26

Tja, mit den türkischen Gastarbeitern, da war man definitiv insofern nicht weitsichtig, weil man geglaubt hat, die Türken würden wieder zurück in ihre Heimat gehen ? Denn es war ja wohl klar, dass im Falle eines dauerhaften Aufenthalts in DE die Anzahl an Migranten zunehmen würde, denn deren Familien haben ja viele Kinder. Und dass dann die Zeit irgenwann gekommen ist, dass man nicht mehr in den Ghettos bleibt sondern mitreden will, d.h. der Bürger ab einer gewissen Anzahl an Migranten seine Ruhe nicht mehr hat, das war auch vorhersehbar.

Jaja, das mit dem Abtrennen gewisser Gruppen in eigene Viertel und Ghettos hat ja ne gewisse unrühmliche Tradition hierzulande. Mit der Schaffung einer Patchwork - und Genderistenkultur würde man ja den exakten Gegenpol zur muslimischen Kultur schaffen. Wenn das gewollt ist, dann sind auch Unruhen und ev. Bürgerkrieg gewollt, denn solche (in diesem Fall sogar künstlich geschaffenen) Gegensätze passen nicht zusammen. Das würde aber auch die manchmal etwas schizophren wirkende Politik erklären: Auf der einen Seite hofiert man den Islam und praktiziert diese "Sesam-öffne-dich-Politik" in Sachen Zuwanderung, und auf den anderen Seite propagiert man Patchworkfamilien, Homo-Ehen und Genderkram. Man will Krawall ?

Und jetzt setze ich mal wirklich meinen Aluhut auf und provoziere weiter:

Wenn so ein Kurs der Zersetzung und Unterwanderung - siehe Zuwanderung in den 50er Jahren - tatsächlich schon so lange gefahren wird wie die BRD besteht und man bedenkt, wie die Machtposten in der neuen deutschen Demokratie nach dem WK 2.0 besetzt worden sind, dann läßt das vermuten, dass man die von den Siegermächten übergestülpte Demokratie niemals wirklich wollte. Also sieht man zu, wie man diese Staatsform wieder abschafft, und zwar mit ihren eigenen demokratischen Waffen statt mit Brachialgewalt "von oben herab" ? Ein Volk kreieren, das die Demokratie quasi "freiwillig" abschaffen will ?

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2320
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon jessica » 19. Mai 2016, 11:18

Der Fehler, der damals gemacht wurde, dass den sogenannten Gastarbeiter ein Bleiberecht zugestanden wurde, und nicht, dass die nach einer gewissen Zeit wieder in ihre Ursprungländer zurückgegangen oder zurückgehen mussten. Man hätte denen Verträge nur anbieten dürfen, wo sie eben zurückmussten, weil diese Gastarbeiter niemals die Verfassung von Deutschland anerkennen würden.
Man war ja damals froh, dass da jemand war, der die Drecksarbeiten machen würde, weil ja gewiise Leute dazu zu fein waren.
Somit hat man sich selbst die Leute ins Land geholt, ohne auch nur einen Gedanken dazu zu verschwenden, was denn kommen könnte.
Benutzeravatar
jessica
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 174
Registriert: 24. März 2012, 12:15
Plz/Ort: 24159 Kiel
Länderflagge: Germany (de)
Geschlecht: weiblich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Charon » 23. Mai 2016, 14:36

Hier noch ein weiterer Kommentar zum Thema Genderkram und "Neue Linke", erstmal unkommentiert:

https://deutsch.rt.com/meinung/38442-rt ... gik-neuen/

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2320
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Gender Studies seien Wahn, nicht Wissenschaft heißt es o

Beitragvon Elviera » 19. Dezember 2016, 13:33

Da die Quelle nicht unbedingt zitierfähig ist, ich kenne dieses Blatt nicht, bin ich eigentlich geneigt es mehr als ein Gerücht zu betrachten.
Aber in Anbetracht der Tatsache das bald Bundestagswahl ist könnte schon mehr dran sein, und es handelt sich hier um ein erstes Abklopfen.
http://m-maenner.de/2016/12/schwarzgruen-streicht-mittel-fuer-lgbti/

Das mit so was verstärkt zu rechnen sein würde und auch über die Gründe haben wir ja schon ausgiebig geschrieben, aber trotzdem möchte ich noch mal fragen: Glaubt Ihr denn im Ernst dass die AFD, die immer stärker wird, und es schon erste Gerüchte gibt dass sie mit der CDU/CSU koalieren könnten, so was mitmacht? Und glaubt ihr ebenfalls das die Muslime, deren Einfluss auf unsere Politik in Zukunft auch wachsen wird etwa so was unterstützen würden? http://www.queer.de/detail.php?article_id=27829

Das dieser allererste Vorstoss ausgerechnet aus der rot-grünen Ecke kommt, das hat mich pers. völlig überrascht. Weniger überraschend ist es jedoch dass es in Baden-Württemberg ist, denn dort betreiben die Grünen, anders als in den anderen Bundesländern, eine knallharte Realpolitik.

L.G. Elviera
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3567
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich


Zurück zu Lustiges und weniger Lustiges aus der Presse

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron