Gewalt gegen Ts

Gewalt gegen Ts

Beitragvon Elviera » 27. Dezember 2017, 02:21

Wieder einmal...
http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/landtag/detailansicht-landtag/artikel/homosexuelle-und-transgender-in-angst.html

Und tun wir nicht so als ob es so was nur in Bayern passieren kann, nur weil derzeit noch keine Präventions- und Beratungsarbeit gegen Homo- und Transfeindlichkeit gibt.

Mir kommt es hier im Ruhrgebiet manchmal so vor dass man vielfach nur nicht so viel Aufhebens darum macht weils ein Stück Alltagsnormalität ist.

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Goldmarie » 7. Januar 2018, 18:39

Was meinst Du genau, Elviera, was hier ein Stück Alltagsnormalität ist? Die Hasskriminalität?
Das würde ich so nicht stehen lassen. Marxloh ist nicht überall.

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Elviera » 7. Januar 2018, 19:53

Aber an verdammt vielen Orten, auch dort wo man es eigentlich nicht vermuten würde.
Der Respekt nimmt ab, de Gewaltbereitschaft nimmt überall zu, sogar Hilfskräfte wie Polizei Feuerwehr und Rettungssanitäter werden bei ihren Einsäatzen angegriffen.
Na gut, die Polizei bei irgendwelchen Demos, Das hats immer gegeben. Aber inzwischen ist eine allgemeine Verkehrskontrolle schon risikobehaftet.
Die Gewaltbereitschaft ganz allgemein hat enorm zugenommen, und zwar in allen Bereichen und an allen Orten, ganz besonders in den Ballungsgebieten, da ist es wirklich schon ein Stück weit Alltagskultur.
Von Marxloh habe ich nix gesagt, auch nicht vom Cottbusser Tor, oder von sonst irgendeiner Gegend ähnlichen Gegend, und mich würde mal interessieren warum Dir das als Erstes einfällt. ;-)
Ich meinte vielmehr die die Ballungsgebiete ganz allgemein, d. h. die Grossstädte.
Auf`m Dorf passiert hingegen nicht so viel. da gibt es immer noch die gegenseitige soziale Kontrolle die auch recht gut zu wirken scheint. Aber in der Grossstadt fällt die ja so gut wie völlig weg.
Und wenn auf dem Lande dann doch mal was passiert dann gibs ne riesen Schlagzeile in der Zeitung. Bei uns hingegen? Wusstest Du dass an jeden Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt im Mittel 5 bis 6 Schlägereien, die bei der Polizei auch aktenkundig geworden sind gibt? Und wer berichtet darüber?
Niemand- Alltagskultur eben!
Aber wie auch immer so was dass man selbst Rettungssanitätern beim Einsatz an den Kragen geht? So viel Aggressivität hat es nie gegeben, diese Gewaltbereitschaft hat eine völlig neue Qualität, das ist neu in diesem unseren Lande!

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Goldmarie » 7. Januar 2018, 22:21

Marxloh war hier des Öfteren Thema, so als typische No-Go-Area. Bei uns in der Nähe gibt's das in der Form noch nicht - obwohl - letztes Jahr gab's eine Schießerei im Rotlichtviertel, gerade mal einen halben Kilometer von mir weg, da standen plötzlich ein Dutzend Polizeiwagen herum, vor drei Jahren ist der Sohn von Bekannten überfallen und sein Handy geklaut worden. Einzelfälle ... bis jetzt noch. Am Hauptbahnhof gibt es gelegentlich eine Schlägerei, ist ein bisschen weiter weg.

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Elviera » 8. Januar 2018, 01:45

.. Sohn vom Bekannten wurde abgezogen, so würde wohl die Schlagzeile im Hintertupfinger Landbooten lauten. Und hier? Da macht keiner ein Fester auf, sondern man ist geneigt das als so ne Art Dummerjungenstreich anzusehen. Dass es aber Raub ist und immer noch Raub bleibt?
Denkt daran noch jemand hier in den Ballungsräumen?. Abziehen ist nämlich inzwischen an vielen Schulen Alltag und kommt und kommt so oft vor das es nix besonderes ist.
Übrigens ist Marxloh und andere vergleichbare Orte nicht nur hier ein Thema, und man macht sich inzwischen auch nicht nur her ernsthafte Gedanken darüber.
Indes wie man das Problem dieser Ghettos lösen soll, da hat man bisher noch keine wirklich brauchbaren Ideen.

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Goldmarie » 8. Januar 2018, 23:07

Heute in der WAZ:

https://www.waz.de/panorama/sanitaeter- ... 43763.html

Was geht in den Gehirnen von Menschen vor, die Rettungssanitäter und Notärzte für Repräsentanten der Staatsmacht halten?
Ich bin fassungslos.

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Re: Gewalt gegen Ts

Beitragvon Elviera » 9. Januar 2018, 01:42

So was dass das Volk auf die Repräsentanten oder die vermeintlichen Repräsentanten der Obrigkeit losgeht geschieht immer dann wenn eine Regierung die Notstände oder vermeintlichen Notstände des Volkes nicht ernst nimmt sie ignoriert, kleinredet und unverdrossen am Volkswillen vorbeiregiert. Wir haben schon öfter drüber geschrieben.
Vermutlich geht man wenn der Volkszorn überzukochen droht auf alles los was ne Uniform trägt, egal welche Uniform das ist. Uniform= Obrigkeit.

Bedenke:
erstürmt haben die Franzosen die Bastille, das war einfach nur ein Knast wie üüblich mit Knastrologen und Vollzugsbeamten, wo sich der Volkszorn dort wohl auch gegen die Repräsentanten der Obrigkeit gerichtet haben dürfte, nämlich den Vollzugsbeamten.
Wäre es nicht logischer gewesen nach Versailles zu marschieren um dort Ludwig den 16 den eigentlich Verandwortlichen beim Wickel zu kriegen?

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