Chancengleichheit in Deutschland

Chancengleichheit in Deutschland

Beitragvon Elviera » 15. September 2014, 00:56

Landkarte der Gleichstellung in Deutschland

http://www.gender-index.de/
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
Benutzeravatar
Elviera
 
Beiträge: 3569
Registriert: 16. Oktober 2010, 00:14
Geschlecht: weiblich

Re: Chancengleichheit in Deutschland

Beitragvon Charon » 15. September 2014, 01:11

Hmmm.......auffälliges Ost-West-Gefälle sage ich mal nach kurzem Blick auf die Landkarte. Scheint wohl der Kommunismus nicht nur negative Auswirkungen auf die Menschen zu haben ?
Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier sicher keine Lanze für totalitäre Staaten brechen, aber ich verweigere mich auch solch platten Äußerungen wie "die DDR war durch und durch böse".

Könnte auch daran liegen, dass die DDR auch weniger wirtschaftlich prosperierend war als der Westen. Und wenn der Brotkorb höher hängt, kann man es sich schlicht und ergreifend nicht leisten, das geistige Potential von 50% der Bevölkerung in die Mülltonne zu kloppen.

lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2322
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Chancengleichheit in Deutschland

Beitragvon Michaela » 15. September 2014, 06:44

Verwundert das Ost-West-Gefälle wirklich? – Ich glaub‘s nicht. :shock:

Während in der BRD noch bis weit in die 80er „das Heimchen am Herd“ propagiert wurde, war das in der „DDR“ schon in den späten 50ern kein Thema mehr, denn man benötigte jede Hand.

Nicht zu verachten ist auch, dass man dort im sexuellen Bereich bei weitem freier war und damit umging. Während in der BRD ein bekennender FKKler angeschaut wurde, als wenn er/sie auch kleine Kinder fräße, war dies in der „DDR“ Kult – fast Flächendeckend. 8-)

Liebe Grüße
Michaela
ALLES WIRD GUT! - Ordnung ist das halbe Leben - ich lebe in der anderen Hälfte.
Benutzeravatar
Michaela
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 1365
Registriert: 5. Juni 2011, 19:39
Plz/Ort: Berlin
Länderflagge: Italy (it)
Geschlecht: weiblich

Re: Chancengleichheit in Deutschland

Beitragvon Charon » 16. September 2014, 01:08

Da scheint wohl bei zu viel materiellem Wohlstand eine ganz üble Verlotterung einzutreten. Wenn den Esel zu wohl wird, dann geht er aufs Eis und glaubt es sich auch dauerhaft locker leisten zu können, haufenweise helle Köpfe zu verschrotten ? Die Verramschung unseres Bildungssystems haut ja in die selbe Kerbe, Vergeudung von geistigem Potential. Der PISA-Spitzenreiter Finnland hat übrigens ein Bildungssystem, das dem der ehemaligen DDR ähnlicher ist als dem unseren.

Na wenn das mal nicht gewaltig kurzsichtig ist von unserer "ach so tollen" Führungsriege.......wir haben nämlich keine Bodenschätze, unser einziger Rohstoff steckt in den Köpfen der Menschen. Ein Land wie Saudi Arabien kann es sich leisten, 50% der Bevölkerung per Steinzeit-Islam hinter Schleiern zu verbergen und zu verschrotten, denn dort sprudeln (noch) die Ölquellen und bringen Reichtum ins Land. Aber für Deutschland sehe ich bereits mittelfristig schwarz.........

Und so offen und direkt verramschen wie bei den Saudis kann man die Menschen in DE nicht, da gäbe es zuviel Unmut beim Volk, denn per Religionsopium klappt die Augenwischerei bei uns hier nicht mehr. Hier braucht es wohl den einen oder anderen propagandistischen Schachzug, um die Menschen von dieser Chancenungleichheit abzulenken. Also gaukelt man dem Volk Chancengleichheit vor, indem man nette Worte in Gestalt des Gender-Neusprech kreieren läßt, und zwar auf Staatskosten, man stelle sich das mal vor. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum Vater Staat Kohle investiert, um so eine Pseudowissenschaft wie den Genderkram an deutschen Universitäten zu fördern.

Also Genderwissenschaft und Gender-Neusprech als gezielte Propaganda, analog zur politisch korrekten Neuauflage älterer literarischer Werke (z.B. Entfernung des Wortes "Nigger" aus der Tom Sawyer Geschichte) ?


lg,

Charon
"Tatsächlich sind Freiheit und Fähigkeit zum Ungehorsam nicht voneinander zu trennen. Daher kann kein gesellschaftliches,politisches oder religiöses System,das Freiheit proklamiert und Ungehorsam verteufelt,die Wahrheit sprechen."(Erich Fromm)
Benutzeravatar
Charon
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 2322
Registriert: 19. Oktober 2010, 18:32
Plz/Ort: Bayern
Länderflagge: Netherlands (nl)
Geschlecht: männlich

Re: Chancengleichheit in Deutschland

Beitragvon Michaela » 16. September 2014, 07:31

Ganz zu schweigen vom armen Jim Knopf.

Natürlich geht es um (politische) Schachzüge und um Ablenkung … von den tatsächlichen Problemen des kleinen Mannes. Mit dem Gender-Dingsbums hat man offensichtlich etwas gefunden, womit wunderbare Ablenkung erzielt und obendrein zur allgemeinen Volksbelustigung beigetragen werden kann. Ganz nebenbei werden damit noch bestimmte Gruppen still gestellt, die mit diffusen und obskuren Forderungen aufgetreten sind. Zu guter Letzt kann obendrein noch behauptet werden, dass man der „Liga der Political Correctness“ beigetreten ist. ;)

Neben dem bereits weiter oben von mir angeführtem darf auch nicht vergessen werden, dass nicht wenige aus den „blühenden Landschaften“ in die alten BL abgewandert sind oder zumindest dorthin, wo es (angeblich) erheblich bessere Möglichkeiten des Weiterkommens gab oder gibt. Natürlich ist bei einer dünneren Bevölkerungsdichte eine ganz andere „Chancengleichheit“ gegeben, als in den überfüllten Ballungsgebieten, wo eben doch eine Krähe der anderen das Auge aussticht.

Investitionen erzeugen über kurz oder lang Arbeitsplätze – für welchen Dummfug auch immer. Schlimmstenfalls hat man immer noch die 1-Euro-Jobber, die es angeblich nicht mehr gibt. – Klaro, denn die tauchen inzwischen in keiner einzigen Statistik mehr auf. :?

Die Investitionsspritzen und Fördergelder werden von unseren „klugen“ Köpfen schon lange nicht mehr in langfristige, nachhaltige und dauerhafte Projekte gesteckt, sondern unbedacht in kurzfristiges. System Gießkanne: An irgendeiner Stelle muss es doch einen Treffer geben. :roll: So kommt es u. a. zu der irrwitzigen Forderung im Rahmen der Chancengleichheit, dass mehr Frauen in Führungspositionen der großen börsennotierten Unternehmen gebracht werden sollen. Das hat nichts mit Chancengleicht zu tun, das ist Fremdbestimmung und in gewisser Weise zeugt es davon, dass die Zeichen der Zeit nicht erkannt sind.

Insofern: „Wir sch…… auf das Establishment, denn es hat die Zeichen der Zeit verpennt“.

Liebe Grüße
Michaela
ALLES WIRD GUT! - Ordnung ist das halbe Leben - ich lebe in der anderen Hälfte.
Benutzeravatar
Michaela
Stammuser
Stammuser
 
Beiträge: 1365
Registriert: 5. Juni 2011, 19:39
Plz/Ort: Berlin
Länderflagge: Italy (it)
Geschlecht: weiblich


Zurück zu Sonstiges (offener Bereich)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron