was soll man sagen

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Beitragvon Levanah » 14. November 2015, 11:54

paris, 13.11.15 - es macht einfach nur sprachlos und traurig

jetzt zünde ich eine kerze an

:(
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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 14. November 2015, 12:45

Der Sinn dieser Aktion, so der Is dahintersteckt, ist wohl klar denke ich. Ich habe zwar noch nichts gehört, aber aufgrund der aktuellen Geschehnisse ist das stark zu vermuten.
Man versucht Europa in der Asylantenfrage zu spalten.
Und nicht von Ungefähr hat man sich Frankreich ausgesucht, sind die Franzosen doch dafür bekannt nicht lange zu fackeln.
Was ich nun befürchte ist dass es zu einer Wiederholung der Bartholomäusnacht kommt, denn Paris hat viele arabischstämmige Bürger, hauptsächlich aus Algerien die in den Vorstädten hinter dem pariser Ring wohnen, dort wo es ohnehin dauernd brodelt.
Was nun weiter geschieht?
Jetzt kann man nur hoffen dass alle besonnen bleiben, sonst ist der Anschlag nur die Lunte zu dem Pulverfass das dort seit Jahren rumsteht und nur darauf wartet das jemand zu zündeln beginnt.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 14. November 2015, 13:21

nach aussagen von überlebenden aus dem konzertsaal war er klar vergeltung für frankreichs engagement in syrien.

*ihr tötet unsere brüder in syrien...*

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 15. November 2015, 01:16

@ Levanah, auch das natürlich und vieles mehr, da ist noch manch ne andere Rechnung offen.
Aber lassen wir die Muslime selber mal zu Wort kommen.
http://islamische-zeitung.de/?id=18360
Leider stehen diese Aussagen nicht für alle, so aber doch für die Meissten denke ich. Und deshalb gilt es besonnen zu bleiben also nicht gleich zu hausen wie die Axt im Wald und mit Gesetzesverschärfungenzu reagieren oder die müllitärischen Interventionen zu verstärken um sie zurückzubomben in die Steinzeit. Was soll das bringen? Da sind sie mit ihrer Philosophie doch ohnehin schon
Lachen ist nun mal die wirksamste Art seinen Feinden die Zähne zu zeigen, und genau das sollte man tun denke ich.
Ich meine dass es um klar Flagge zu zeigen doch eigentlich genügen sollte die bestehenden Rechtsmittel auszuschöpfen, wenn man es nur etwas konsequenter täte als für gewöhnlich.

Das die Terroristen über Deutschland zugewandert sind halte ich für gut möglich, vielleicht sogar für sehr wahrscheinlich. dazu kommt dann noch unser wirklich liberales Asylrecht. Und von hier aus über die Grüne Grenze nach Frankreich zu kommen ist dann wohl kein sonderliches Problem mehr, man macht halt einfach eine Waldspaziergang, und sollte man erwischt werden dann hat man sich eben verlaufen. Man riskiert dann also nicht mehr viel, einzig wenn man ne Kalaschnikow bei sich hat, da ist man dann im Erklärungsnotstand. Aber das kann man auch anders organisieren und wird man sowieso auch anders organisiert haben. Dass sie dazu in der Lage sind das hat ja die ganze Aktion sowie auch andere Aktionen in der Vergangenheit immer wieder gezeigt.
Bei der Einwanderung und Registrierung hat sich aufgrund des gewaltigen Andrangs und völligen Überforderung der Grenzer mittlerweile herausgestellt dass es da erhebliche organisatorische Probleme gegeben hat und man gar nicht so genau weiss wer zugewandert ist. Viele haben die Chance wohl nicht ungenutzt verstreichen lassen und sind dann natürlich gleich abgetaucht. Ich denke unter diesem Personenkreis könnten/werden auch die Attentäter zu suchen sein.
Wie viele da jetzt noch als Schläfer auf ihren Einsatz warten mögen? Ich glaube dass will ich gar nicht wissen.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 16. November 2015, 01:29

Angeblich waren alle Attentäter Franzosen und keine Flüchtlinge, d.h. sie hatten französische Pässe. Nur ist so ein Pass eigentlich auch nicht mehr als ein Stück laminiertes Papier und Franzose (bzw. Europäer) ist man nicht auf dem Papier, sondern im Kopf. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammen die Täter aus den Pariser Vorstädten oder einem ähnlich gelagerten Milieu, welches das Versagen der französischen Integrationspolitik klar vor Augen führt.

Und genau dieses Argument, dass die Täter ja Franzosen waren und keine Flüchtlinge benutzen jetzt deutsche Politiker, um ihr fehlendes Handeln in Sachen Flüchtlingspolitik beizubehalten. Was für ein Witz, denn es ist klar vorauszusehen, dass wir bald auch Verhältnisse haben werden wie in den Pariser Vorstädten, wenn wir nicht bald alle (bereits vorhandenen !) Rechtsmittel in Sachen Asylpolitik auch konsequent anwenden und damit wieder ein Rechtsstaat werden anstatt uns asyltechnisch zu einer Anarchie zu entwickeln.

Nichts soll sich also ändern in Sachen Asylpolitik, statt dessen schielt unsere Flintenuschi wohl schon zart Richtung NATO-Bündnisfall und die deutsche Politik ist wohl wieder Feuer und Flamme dafür, dass Deutschland mal wieder im Ausland den Wasserträger für US-amerikanische müllitärische Interessen spielen darf.

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Minka » 16. November 2015, 01:40

Nach Informationen aus dem Radio (Nachrichten bei WDR 2) soll zumindest einer der Attentäter Flüchtling gewesen sein. Es wurden Fingerabdrücke verglichen und man fand heraus, dass dieser Attentäter aus Syrien kam, erstmalig dann in Griechenland registriert wurde und dann zum zweiten Male in Serbien registriert wurde, wobei jeweils Fingerabdrücke genommen worden sind. Und diese stimmten mit Fingerabdrücken von einem der Tatorte überein.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 16. November 2015, 11:15

insbesondere belgien muss mal seinen stall ausmisten. viele spuren verweisen in ein einschlägig bekanntes viertel in belgien.
an den tatorten wurde neben einem syrischen auch ein ägyptischer pass gefunden.
es heisst auch, die tat sei ausserhalb frankreichs (mutmasslich in syrien) geplant worden.

franzosen waren das keine. eine krähe hackt der anderen kein auge aus.
wir haben da bei uns eine redewendung: ich bin kein schweizer, ich bin eidgenosse! denn schweizer kann hier jeder werden.

politiker, die jetzt nicht handeln wollen, die gehören eigentlich konsequent ersetzt



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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 16. November 2015, 13:58

Wir haben sogar die doppelte Staatsbürgerschaft und viele der zugewanderten Türken haben 2 Pässe.
Wenn man sie aber fragt als was sie sich fühlen, was meint ihr was man dann meisst zur Antwort bekommt?

Eidgenossen würden das offensichtlich wohl auch nie werden.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Goldmarie » 16. November 2015, 18:17

Scheiße aber auch... Da bin ich drei Tage auf einem Gospelworkshop und kriege nix mit, und da passiert sowas... schrecklich!
Es soll sich regen, schaffend handeln, / Erst sich gestalten, dann verwandeln; / Nur scheinbar stehts Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen: / Denn alles muß in Nichts zerfallen, / Wenn es im Sein beharren will.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 17. November 2015, 00:20

Ach Maria,
Gospelworkshop oder nicht, das hätte ja auch nichts verhindert. Solche Hiobsbotschaften erfährt man so oder so schon früh genug, also warum nicht in aller Ruhe den Workshop machen und auch beenden bevor der Ernst des Lebens wieder mal zuschlägt.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 17. November 2015, 01:04

Und schon ballert die französische Luftwaffe wild drauflos......war ja irgendwie zu erwarten.

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 17. November 2015, 01:27

So wills der gute alte französische Brauch und darüber hinaus ist es ja noch in der gleichen Nacht angekündigt und später. dann noch mal bestätigt worden.
Holland hat sogar offen das Wort Krieg benutzt.
Mal am Rade, bemerkt: was mag die Bombardierung die Franzosen bisher gekostet haben? Also der IS kann das irgendwie billiger nöch? So ganz ohne Hochtechnologie, aber genau so wirksam

Darüber hinaus hat Polen heute seine neue Regierung vereidigt und die Botschaft von dort war auch klar.
Polen nimmt keine Asylanten auf und die neue Regierung fühlt sich auch nicht an das Versprechen der alten Regierung wenistens 7000aufzunehmen nicht gebunden. Es könne überdies nicht angehen, so wörtlich, dass Syrische Männer Kaffeeschlürfend in polnischen Kaffees sitzen während Polen in den Krieg nach Syrien ziehen.
Europa beginnt sich bereits zu spalten. Mal schauen ob dieses Beispiel der Polen noch Nachahmer findet.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 17. November 2015, 13:26

Elviera hat geschrieben:Holland hat sogar offen das Wort Krieg benutzt.


das wort hat er schon nach charlie ausgesprochen, aber es hat ihm da noch niemand so richtig zugehört. seit charlie sind mehrere attentate verhindert worden. frankreich ist schon lange in diesem krieg. paris 13-11 ist unser 9-11, oder zumindest dasjenige frankreichs. übrigens - schon mal aufgefallen? seit 9-11 hinterlassen die täter immer schön brav genau einen ausweis am tatort, damit man als angegriffener ganz genau weiss wo man kurz danach die faulen eier abladen kann.

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ps: die usa sollen seit 9-11 ein kriegsbudget von über 600 milliarden pro jahr haben. das sind täglich 2 milliarden $. die rüstungsindustrie verdient gut an der sache. was man da alles an projekten anreissen könnte, um den jungen moslems in diesen ländern eine zukunft mit perspektive zu bieten...
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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 17. November 2015, 19:26

und heute äusserte sich putin zum absturz ihrer zivilmaschine in etwa:
wir tun alles umd die namen der verantwortlichen zu kennen. wir werden sie suchen und finden, wo immer sie auch sind. und wir werden sie bestrafen.

schaut euch mal auf dem ägyptischen flughafen genauer um - vielleicht liegt ja irgendwo ein ausweis in der gepäckabfertigung rum :lol:

aber putins rethorik errinnert sehr an georgie-boy nach 9-11
ladies und gentlemen, ein neues kapitel des world war III hat begonnen. haleluia - die ceo's und shareholder der waffenschmieden frohlocken.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 18. November 2015, 01:01

Jaja, und die Amis wollen ja angeblich nun auch Bodentruppen noch Syrien entsenden. Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile auch Putin seit etwa einem Monat in Syrien kräftig mitballert, macht einem das ein ungutes Gefühl.

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon jessica » 18. November 2015, 10:24

Ganz abgesehen davon kann es auch hier zu terroristischen Anschläge kommen.
Die Terroristen sollen ja über Deutschland nach Frankreich eingereist sein, und ich meine, dass es hier auch nicht so sicher ist, wie uns die Regierenden versuchen weiszumachen.
So ein sicheres Land ist Deutschland wirklich nicht.
Ich verstehe nur nicht, dass die Großmächte wie die Amerikaner usw. in Syrien noch nicht richtig eingeschritten sind.
Nach Medienberichten ist die IS schon für tausende Hinrichtungen verantwortlich.
Dieses kurze Angreifen und wieder Zurückziehen bringt in der Hinsicht gar nichts, weil die IS über derartige Geldmittel verfügt, die man sich kaum vorstellen kann.
Dass aber Baschar Hafiz al-Assad auch Die eigen Bewohner bekämpft, halte ich persönlich für Wahnsinn.
Dieser Typ istb gleichzusetzen mit Hitler und die IS ebenso.
Weiterhin ist es doch so, dass Deutschland aufgrund seiner Vorgeschichte nicht in einen Krieg eingreifen darf, was ja auch richtig ist, da Deutschland für zahlreiche Ermordungen und für den 2. Weltkrieg verantwortlich ist.
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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 18. November 2015, 12:07

@jessica
sicherheit ist eine der grössten illusionen, der sich unsere gesellschaften hier hingeben.
sicherheit ist ein rein subjektives gefühl.
deine sicherheit ist am 14.11. genauso gross wie am 12.11., du empfindest es wegen dem 13.11. nur anders.

wenn's kein is-fuzzi ist, dann kann dich morgen auch ein blaufahrer über den haufen fahren oder ein meteorit erschlägt dich.
eine gasexplosion könnte dein haus über dir einstürzen lassen, oder ein chemieunfall dreht dir die luft ab......etc. etc. etc.
sorge dich nicht, lebe!

warum sollen immer die sog. grossmächte das leben ihrer jungen soldaten aufs spiel setzen?
gut, genau genommen haben wir den ganzen schlamassel eigentlich, weil die sog. grossmächte da irgendwann irgendwie mal rumgepfuscht haben.
aber letztlich es geht uns alle etwas an, in syiren und auch anderswo.
aus meiner sicht geht es hier mal darum, als staatengemeinschaft miteinander die verantwortung für das ganze zu übernehmen.
nationale interessen gehören auf die müllhalde. wir sind eine menschheit!
denn solche probleme können nur gemeinsam gelöst werden.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 20. November 2015, 00:54

Eine Woche danach kommt man so langsam dahinter dass es um die Spaltung der Gesellschaft geht. Nicht zu fassen.
Aber wie so oft fällt der auch dieses mal wieder Groschen Pfennigweise
http://www.focus.de/politik/videos/anschlaege-sind-zeichen-fuer-schwaeche-muslimischer-moderator-rechnet-ab-und-verraet-die-maechtigste-waffe-des-is_id_5094847.html

Obs aber ein Zeichen für Schwäche ist? Da habe ich so ne Zweifel.
Der IS hat wohl gut mit den Kurden zu tun und neuerdings auch mit den Bombenangriffen, aber wirklich voran geht's auch nicht wie mir scheint.
Und ob der I was mit dem Anschlag in Paris zu tun hatte der obs ne Trittbrettfahrt ist das spielt in dem Moment keine Rolle mehr wenn sie die Verantwortung in einem Bekennerbrief übernommen haben. Und da es auch Keinen 2. Bekenner gibt werden sie es wohl auch wirklich gewesen sei. Niemand sprengt aus Jux und Dollerei irgendwen oder irgendwas in die Luft, und in diesem Ausmass schon mal gar nicht, ohne mit einem Bekennerschreiben seine pol itische oder religiöse Botschaft rüberzubringen.
Wo wär da der Sinn? Jux und Dollerei?
Bei dem Aufwand und den viele Beteiligten/ Mittätern die erforderlich waren das in dem Ausmass auszuführen?

Das hingegen glaube auch ich.
http://www.focus.de/panorama/videos/nac ... 95115.html


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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 20. November 2015, 01:28

Jaja, Europa hilft nur Zusammenhalt, damit das "Teile-und-herrsche-Spiel" des IS nicht zum Erfolg führt. Allerdings bekomme ich angesichts der Lobhudelei zum Thema deutsche Asylpolitik auch Bauchschmerzen. Da hat der Herr Moderator doch im Sinne seiner muslimischen Glaubensbrüder gedacht denke ich mal.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 20. November 2015, 01:35

Kann man es ihm denn verdenken?
Wie sagt man? Selber fressen macht fett! :D ;) 8-) :mrgreen:
Nur mit der französischen Brechstange geht's auch nicht. Man muss den Mittelweg finden, z.B. indem man mal genauer hinschaut wo die Probleme sind.
Und das grösste Problem bei uns ist dass man nicht hinschaut wo die Probleme sind die uns in Zukunft das Leben schwer machen werden.
Und dazu sollte man endlich von der sozialromantischen Vorstellung abkommen das die zugewanderten Muslime uns ewig und für immer dar, in allertiefster Demut dankbar sein werden das wir sie willkommen heissen.
Über kurz oder lang werden sie Forderungen stellen, und diese Forderungen werden vielen Leuten, und uns Ts sowie den lesbisch schwulen insbesondere mal gar nicht behagen.

Bildet sich da z.B. etwa irgendwer ein dass es unter diesen Umständen mit dem derzeitigen Gleichstellungs- und Genderzirkus, der selbst für unsere mitteleuropäischen Vorstellungen inzwischen wirklich seltsame Stilblüten treibt, noch ewig weitergehen könne?

Deshalb meine ich dass man auch weiterhin Asyl gewähren sollte, aber nicht wie bisher unter allen Umständen, und zu deren Bedingungen, sondern man sollte endlich auch mal konsequent Integration einfordern.
Sonst passiert was passieren muss, und interessanterweise kennt Merkel die Problematik also schon seit Jahren ganz genau, denn dass hier ist von 2011.
https://www.youtube.com/watch?v=CVnTpEaGNU0

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 21. November 2015, 01:39

In diesem Video wird auch die Aussage der IS-Spinner erwähnt, dass der Islam ganz einfach nicht kompatibel mit der westlichen Lebensart sei. Hier an dieser Stelle frage ich mich, ob diese Aussage nicht nur auf den IS-Extremismus, sondern auch auf den "Durchschnittsmuslim" zutreffen könnte.........dann wäre Integration ja nahezu unmöglich.

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 23. November 2015, 01:37

Und hier an dieser Stelle, an der wir Aussagen eines Muslims vor uns haben, der den IS strikt ablehnt, würde ich gerne noch ein paar Fragen an die muslimischen Gemeinden in Europa loswerden.

Uns hier ist klar, dass man den IS nicht mit konventionellen müllitärischen Mitteln besiegen kann. Wir haben in der EU auch Rechtsstaaten, d.h. wir können und wir wollen nicht, dass einfach mal so die Staatsmacht in die Moscheen reinstürmt und Prediger ohne Ansehen der Person in den Knast steckt.

Nach jedem Terroranschlag durch den IS auf europäischem Boden fällt auf, dass es immer sehr empörte Reaktionen seitens der muslimischen Gemeinden gibt, in denen man sich klar vom IS distanziert und immer wieder betont, dass solche Extremisten nur einen verschwindend kleinen Bruchteil unter den Muslimen ausmachen. Wenn dem so ist, warum folgen dann den Ausrufen der Empörung keine Taten ? Es kann doch nicht so schwer sein für eine überwältigende Mehrheit, eine verhasste Minderheit durch entsprechende Taten zu ächten, damit dem IS der Nachwuchs ausgeht und diese Terrortruppe recht schnell austrocknet.

Warum , liebe Muslime, löst ihr dieses Problem also nicht "intern"? Haltet eure Moscheen sauber, indem ihr Hassprediger rauswerft und Extremisten Hausverbote erteilt ! Organisiert spontan kleine Gegendemos, sobald mal wieder eine handvoll Salafisten meint, Missionierungsbuden in den Innenstädten betreiben zu müssen ! Es gibt zig legale Mittel, um solchen Spinnern den Saft abzudrehen, warum passiert aber außer reinen Lippenbekenntnissen nichts ? Es ist eure Religion, deren Namen der IS als Vehikel benutzt, und wenn euch das nicht gefällt, dann wehrt euch dagegen !

Überhaupt frage ich mich wie denn eine Organisation wie der IS, in dessen Namen fast kein Muslim sprechen will, so groß und professionel werden konnte. Im Vergleich zu kleinen Terroristengruppen wie z.B. der RAF ist der IS ja eine regelrechte Armee !

Und natürlich muss ich hier die Frage stellen, um wieviel genau denn Blut dicker als Wasser ist.

So, und nun raus mit der Nazikeule, ich warte.

lg,
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Re: was soll man sagen

Beitragvon Levanah » 23. November 2015, 11:19

also antwort auf die frage, wie der is so professionell werden konnte, die liegt auf der hand.
es sind die ex-offiziere aus satan husseins armee und geheimdienst. und der is ist auch ein sammelbecken für ehemalige kämpfer aus anderen gruppierungen wie al qaida, denen der kampf dort zu lasch erschien. beim is gehts mal richtig zur sache.

und noch eine zusatzfrage: der dschihad wird von gelehrten als ein reiner verteidiugungskrieg bezeichnet. warum hat noch keiner eine fatwa ausgerufen, die zum dschihad gegen die bedrohung is aufruft?
und bislang haben diese nahost-nazis mit wenigen ausnahmen in erster linie muslime umgebracht. muslime werden auch weiterhin die hauptbeute des is bleiben.

ein kernproblem ist: den islam gibt es nicht. wenn's bei den katholiken scheppert, dann richten sich alle augen nach rom. so ein zentrales oberhaupt hat der islam nicht. und scheinbar will sich keiner so recht exponieren um hier eine führungsrolle der gemässigten muslime zu übernehmen. es gibt allerdings erste stimmen aus dem umfeld der imame, die einigkeit im auftreten fordern. jedenfalls hier in der schweiz hat ein imam am wochenende in einer diskussionssendung seinen wunsch ausgedrückt, dass sich doch die imame der schweiz endlich zur gründung eines allumfassenden rates zusammenschliessen, der sich dann auch klar und deutlich gegen den is und andere extreme gruppierungen stellt. es dämmert allmählich einigen, dass 1. derjenige zustimmt, der schweigt und 2. der status quo nicht nur dem islam und jedem moslem schadet, sondern letzendlich der ganzen arabischen welt. diese denkrichtung muss sich nur weiter ausbreiten. das braucht allerdings zeit.

insgesamt müssen wir uns trotzdem fragen, wie weit die religions- und glaubensfreiheit gehen darf. die bisherige nicht-einmischung der rechtsstaaten in bereich der eurpäischen problemmoscheen muss aufhören. nulltoleranz gegenüber hasspredigern und schattengesellschaften, die den rechtsstaat aushebeln und umgehen. sollten wir hasspredigten als 1. stufe der kämpfer-rekrutierung betrachten und hassprediger als teil der is-maschinerie deklarieren?

wer streng nach dem koran leben will braucht ja eigentlich nicht vor dem is zu flüchten, oder!?

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 24. November 2015, 00:50

Man könnte im Prinzip jede Organisation verbieten, sobald man dementsprechend kriminelle oder verfassungsfeindliche Aktivitäten nachgewiesen hat. So sind z.B. Banden wie die Hell`s Angels eigentlich Motorradclubs und Motorradclubs sind natürlich nichts Illegales oder Verwerfliches. Wenn man aber genug Beweise zusammen hat, dass dort kriminelle Handlungen gezielt betrieben werden, kann man den Motorradclub zu einer kriminellen Vereinigung erklären und verbieten. Analog sollte es möglich sein, gezielt den Problemmoscheen den Status einer Religionsgemeinschaft abzuerkennen und zu einer terroristischen Vereinigung zu erklären. Und damit könnte man solche Schuppen dichtmachen, da sie nicht mehr unter dem Schutz der Religionsfreiheit stehen würden.

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 24. November 2015, 01:24

Ob einfach dichtmachen aber ne gute Lösung ist?
In dem Falle ist ja nur der Treffpunkt vernichtet nicht jedoch die Vereinsstruktur. Folglich treffen sich die alten Leute an einem anderen Ort und man muss sie erst mal wieder aufspüren.
Und das kann schwierig werden wenn sie abtauchen und sich in den Untergrund verziehen.
Ich meine es wäre besser die Buden gut im Auge zu behalten, da weiss man wenigstens in welchem Dunstkreis man suchen muss wenn was passiert. Na ja jedenfalls so lange wie es noch irgendwie zu verantworten ist.

Was mich aber mal interessieren würde wäre was in den seriösen Moscheen dort ausser Koranschulen noch so an Jugendsozialarbeit angeboten wird, auch um den Zulauf zu den Extremisten wenn schon nicht zu stoppen so aber doch wenigstens ein bisschen entgegenzuwirken.
Aber wahrscheinlich bleibt es bei den Lippenbekenntnissen jede Gewalt zu verurteilen.

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Elviera » 25. November 2015, 01:21

Was soll man sagen?
Die erreichen uns wann immer und wo immer sie wollen.
Dieses Mal wars der Bus der tunesischen Präsidentengarde. Nicht von schlechten Eltern diese Aktion.
https://www.tagesschau.de/ausland/tunesien-215.html

Das war wohl die Quittung dafür dass sich ein islamischer Staat sich der westlichen Kultur und der Demokratie mehr als der IS es als schicklich ansah zugewand hat.
Jetzt hauen sie auch noch die eigenen Glaubensbrüder zu Klump, und ich hoffe das sie sich in der islamischen Welt damit nicht nur Freunde gemacht haben.
Vielleicht war das jetzt ein grober Fehler und viele Muslime, die bisher noch mit ihnen wenigstens noch ein wenig sympathisiert haben, begreifen nun mit was man es da zu tun hat?

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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 25. November 2015, 02:02

Elviera hat geschrieben:Ob einfach dichtmachen aber ne gute Lösung ist?
In dem Falle ist ja nur der Treffpunkt vernichtet nicht jedoch die Vereinsstruktur. Folglich treffen sich die alten Leute an einem anderen Ort und man muss sie erst mal wieder aufspüren.


Da wäre ich mir beim IS gar nicht mal zu 100% sicher. Bei linken Terroristen oder auch Neonazis ist das klar, denn die treffen sich auch im Hinterzimmer eines x-beliebigen Wirtshauses und tarnen Rekrutierungsveranstaltungen als harmlose Öko-Zeltlager oder was auch immer. Deshalb bin ich auch gegen ein NPD-Verbot.

Beim IS sieht das eventuell anders aus, denn die scheinen mir nicht so pragmatisch und flexibel zu sein, um im Untergrund eines Landes mit muslimischer Minderheit einen strukturierten Missionierungs - und Rekrutierungsapparat betreiben zu können.

Der IS ist ja religiöser Fanatismus, der die Mitglieder dazu verdonnert, strikt nach dem Koran zu leben und niemals auch nur ein Iota davon abzuweichen, bis hin zur IS-konformen Zahnbürste, d.h. einem primitiven Stück Holz (kein Witz !). Und mögen die Chefs an der Spitze des IS auch areligiöse Soziopathen sein, welche die Religion nur als Vehikel benutzen um den Laden zusammenzuhalten, die kleinen AK-47-Schützen und Selbstmordbomber jedoch gehören nicht zu dieser Kategorie. Letztere glauben tatsächlich an diesen religiösen Kram, und zwar in einer abergläubisch-magischen, ritualhaften und fast an eine Zwangsneurose erinnernden Art und Weise. Und sie glauben daran bzw. halten starr daran fest, selbst wenns um Leben und Tod geht.

Diese Unflexibilität "quasi-zwanghaften" Verhaltens haben z.B. die kurdischen Peschmerga-Kämpfer clever ausgenutzt und damit den IS trotz schwächerer Bewaffnung der Kurden aus ihren Gebieten (z.B. Kobane) verjagt und der IS scheint nicht mehr allzuviel Interesse an den kurdischen Gebieten Syriens nahe der türkischen Grenze zu haben. Die List der Kurden war denkbar simpel: Die haben auch Frauen in ihrer kämpfenden Truppe und diese Amazonen sind mit ihren Sturmgewehren und schrillen Schreien (damit der IS auch mitbekommt, dass hier Frauen an der Waffe sind) auf die IS-Front los..........und die sonst so eiskalten und brutalen IS-Kampfmaschinen waren wie panisch und gelähmt, haben häufig ihre Knarren weggeworfen und sich ergeben. Der Grund dafür war abergläubisch-religiös: Die IS-Anhänger glauben, dass es essig ist mit den Jungfrauen im Paradies, sollte eine Soldatin schneller abdrücken und den Muslim erschießen. Wer durch Frauenhand im Krieg getötet wird, ist kein Märthyrer, sondern kommt direkt in die Hölle. Und daran haben sie festgehalten und in Kauf genommen, Gelände zu verlieren.

Was wohl passieren mag, wenn ich solch unflexiblen und abergläubischen Geistern, die ihren ganzen (starren) Tagesablauf auf den Koran abstimmen müssen, ihre religiöse Infrastruktur samt Moschee und Gemeinde unterm Arsch wegziehe ? Vielleicht Ähnliches wie einem Zwangskranken, dem ich abrupt die Umgebung entziehe, die ihm die Ausübung seines Zwangs ermöglicht hat? Dann wäre Schluss mit stabilen Vereinsstrukturen und einem straffen Missionierungsapparat.......

lg,

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Re: was soll man sagen

Beitragvon jessica » 25. November 2015, 15:59

Dass die IS flexibel ist, bezweifel ich, denn es gibt ja Internet, wo sie schon genug Leute, und vor allen Dingen junge Leute weltweit rekrutiert haben.
Rekrutierungsveranstaltungen sind daher auch nicht notwendig.
Es wird den jungen Leuten eine schöne heile Welt vorgegaukelt, die es nicht gibt.
Was aber noch schlimmer ist, dass die IS den Familienzusammenhalt von den Jugendlichen zerstört.
Es ist somit keine nationale Sache mehr, sondern eine internationale.
Vor Jahren hatte schon ein IS Terrorrist, der mittlerweise inhaftiert ist, öffentlich gesagt, dass die IS international die westlichen Mächte bekämpfen wird.
Dass bedeutet nichts anderes, dass die IS auch nicht davor zurückschreckt, chemische und atomare Waffen oder irgendwelche Gase einsetzen werde, um die Ziele der IS durchzusetzen.
Die Möglichkeiten, um solche Wafen herzustellen hat die IS bereits

Ganz abgesehen davon sind Menschen, wie zum Beispiel Menschen, die homosexuell, bisexuell oder TS nicht normal, und müssen ausgemerzt werden.
Was das bedeutet, dürfte wohl jedem klar sein.
Weiterhin kann man mit der IS nicht reden, was ja auch schon festgestellt worden ist.
Siehe dazu die Angriffe in Afrika, Bombenanschlag auf einen russischen Ferienflieger, Terrorangriff in Paris oder gar in den USA (dort hat die IS bereits auch Anhänger).

Fazit: Eine schöne heile Welt wird es nicht geben, und hat es auch nie gegeben.
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Re: was soll man sagen

Beitragvon jessica » 25. November 2015, 17:31

Was ich aber auch nicht verstehe, ist, dass irgendwelche Mineralölgesellschaften das Öl aufkauft, und antke Schätze an Menschen verkauft werden.
Solche Menschen sollte man ins Gefängnis stecken, denn nur so kommt die IS zu diesen Geldern in Milliardenhöhe, womit in erster Linie diese Gewalttaten und Terroranschlaäge ausgeführt werden.
Was noch dazukommt sind die Waffen, die damals in Afrika zurückgelassen wurden.
Es war Unverantwortlich, dass sowohl Russen wie auch Amis das getan haben.
Dass jetzt wieder einige dagegen sprechen werden, ist mir sehr wohl bewusst, aber Fakt ist nun mal, dass das geschehen ist, ohne darüber nachzudenken, was danach geschehen wird.
Auch Deutschland kann sich davon nicht freisrechen oder loskaufen, denn auch Deutschland hat nun mal Waffen ins Ausland geschickt.
Wenn man dann noch bedenkt, weviel Gelder aus der Entwicjlungshilfe in die Kriegsmaschinerie der einzelnen Länder geflossen sind, landwirtschaftliche Geräte verkauft wurden, um dies auch in die Kriegmaschinerie zu werfen, wird mir schlecht
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Re: was soll man sagen

Beitragvon Charon » 26. November 2015, 01:10

Jaja, mit dem IS kann man definitiv nicht reden und argumentieren, während selbst durchgeknallte Diktatoren wie Hitler sich noch mit Vertretern anderer Nationen an den Verhandlungstisch gesetzt haben. Aber was mit x verschiedenen Diktatoren möglich ist, geht eben mit dem IS nicht ! Analog dazu sollte jeder mal versuchen, nem Zwangskranken mit rein verbalen bzw. argumentativen Mitteln sein irrationales Verhalten auszureden. Viel Spaß dabei, denn der wird genauso mauern wie der IS.

Übrigens hat der IS - obwohl sich seine männlichen Anhänger nicht von feindlichen Soldatinnen töten lassen "dürfen"- auch Frauen in seiner kämpfenden Truppe, auch das ist kein Witz. Aber wer glaubt, die IS-Amazonen würden wie ihre männlichen Kollegen müllitärische Kleidung tragen, der irrt. Die müssen in schwarzer Vollverschleierung zum Kampf antreten, d.h. selbst das Gesicht ist verhüllt und nur ein sehr schmaler Schlitz erlaubt es ihnen überhaupt ein bisschen was zu sehen. Also mal ehrlich, eine untauglichere Kleidung zum Kämpfen gibt es ja wohl kaum: Null Tarnung im hellen Wüstensand, ungünstig zum schnellen Laufen oder gar zum Klettern und durch den winzigen Sehschlitz dürfte das Gesichtsfeld so weit eingeschränkt sein, dass auch nur an ein halbwegs treffsicheres Schießen und eine feine optische Wahrnehmung des Feindes nicht zu denken ist. Diese Klamotten machen die IS-Soldatinnen zu nahezu wehrlosem Kanonenfutter, und dabei müsste es der IS doch besser wissen, denn die haben müllitärische Ausbildung ! Aber nee, Aberglaube sticht auch hier wieder jede Vernunft, denn wenn eine IS-Trulla unverschleiert rausgehen würde, feuert Allah fiese Blitze vom Himmel und macht, dass der IS den Krieg verliert. Deshalb sage ich ja, IS-Anhänger gehören in die Klapsmühle und nicht ins Kittchen.

Dass der IS in der Lage ist, Atombomben zu bauen glaube ich nicht, denn dann hätte er schon längst welche gezündet, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Wir dürfen trotz der archaischen Barbarei des IS nicht vor Angst erstarren wie einst die ollen Römer vor den (zahlenmäßig auch haushoch unterlegenen) Puniern, sondern man sollte wenigstens versuchen, halbwegs rational zu denken.

Auch denke ich nicht, dass das Internet ausreicht, um Kämpfer zu rekrutieren bzw. zu missionieren. So eine profunde Gehirnwäsche, das geht nicht per Chatroom alleine, dazu braucht es schon den engen persönlichen Zusammenhalt bzw. Kontakt. Das Internet dürfte aber eine wichtig Rolle für den Erstkontakt spielen, von daher sollten islamistische Seiten mit verfassungsfeindlichen Inhalten auch beobachtet und gegebenenfalls dichtgemacht werden. Und mal abgesehen davon müssen die IS-Anhänger den korankonformen Lebensstil ja im realen Leben durchziehen. Ein verschleierter oder bärtiger Avatar und ein paar markige Islamisten-Sprüche und Parolen im Chat reichen sicher nicht aus, um vom IS rekrutiert zu werden.

lg,

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