Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Stanley » 31. Januar 2012, 21:46

Ja, Beier ist ganz klar ein Dinosaurier - die Skinner-Analogie von Charon trifft den Nagel auf den Kopf! Mehrere Amtsgerichte haben den schon von ihrer Gutachter-Liste gestrichen, aber WENN man von dem und seinem Personal begutachtet wird und dann och ien negatives Gutachten bei rum gekommen ist, dann braucht es mindestens 3 Gegengutachten, um diese Scharte wieder auszuwetzen.

@michaela: Hat sich denn mittlerweile was ergeben, wie Berliner Trans*-Gruppen das Mädel undi hre Mutter unterstützen wollen? Gibt es einen offenen Brief, den auch andere mitzeichnen können?

Bei facebook kursiert gerade dies hier: http://www.change.org/petitions/mayor-o ... transexual Allerdings halte ich die für sehr unausgegoren formuliert und gestrickt - purer Aktionismus. Ich würde gerne eine Aktiobn verbreiten, die mehr Sinn und Verstand hat.

Oder seid Ihr anderer Meinung?
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Michaela » 1. Februar 2012, 06:35

Hi Stanley,

aktuell ist der Mailverkehr ein wenig eingeschlafen, was "die Sache" betrifft. Daher geh' ich davon aus, dass nicht wirklich eine Einigung erfolgte. Dafür melden sich aber andere mit ihren Lebensgeschichten, die relativ ähnlich gelaufen sind.

Gestern war mein Bürodienst ausgefallen, da mir mitgeteilt wurde, dass die Heizung ausgefallen ist :x ; das bei den Temperaturen! - Ich versuch Euch auf dem laufenden zu halten.

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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Levanah » 1. Februar 2012, 12:11

Mit den Dinos werden wir wohl noch einige Zeit leben müssen. Wir sind mit dem Problem letzlich aber nicht allein. Es gibt ja auch immer noch diejenigen, welche Schwule (von den Lesben redet interessanterweise keiner) 'heilen' wollen.

Wir haben zuhause den Cruiser abonniert, ein schwules Schweizer Magazin das 10 mal im Jahr erscheint. Aud Seite 4 und 5 sind immer die internationalen News abgedruckt, und gute News sind da eine Minderheit. Mehrheitlich treibt es einem den Adrenalinspiegel hoch oder es wird einem ab den Äusserungen mancher Zeitgenossen einfach nur übel.

Da hilft nur steter Gegendruck mittels sachlicher und unbeirrter Aufklärungsarbeit. Wenn dann gewisse Leute aus den Gutachterlisten der Gerichte fliegen ist das schon ein gewisser Erfolg für unsere Seite und Sache. Es zeigt, da sind Entscheidungsträger die uns als vernunftbegabte normale Menschen verstehen. Und da kann ich Stanley nur zustimmen, und das nicht nur bei diesem Fall hier: es braucht von unserer Seite her generell und permanent (Inter)Aktionen mit Sinn und Verstand.

:hallo:
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Stanley » 2. Februar 2012, 16:07

@Levanah: Ja, die schwarzen Schafe sind noch nicht ausgestorben, aber wenn wir ihre Schar verringern können, haben wir schon viel geschafft! :D

@all: Bündnis gegen Zwangspsychiatrisierung der 11jährigen trans*gender Alex in Berlin http://www.gwi-boell.de/web/feminismus- ... -4299.html
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Michaela » 7. Februar 2012, 23:57

Hallo Stanley,

ich stimme Dir schon zu, dass da Aktionismus angesagt ist. Aber, dieser hat dafür gesorgt, dass ein Berliner Fall nicht nur Deutschlandweit bekannt wurde, sondern auch über die Grenzen hinaus. Und ich denke, dass dadurch nicht nur Aktionisten auf den Plan gerufen wurden, sondern auch Weltweit anerkannte Mediziner - so jedenfalls meine Hoffnung.

Es ist inzwischen so, dass sich nicht nur die Organisationen bemühen, u. a. ist auch die Böll-Stiftung mit am Tisch, auch die TGEU ist involviert. Nach Außen dringt derzeit recht wenig, was für mich heißt, dass man recht intensiv daran arbeitet, um das Bestmögliche für Alex zu erreichen.

Ich selbst halte mich da raus, da ich selber mehr als genug Baustellen habe. Aber wie schon gesagt: Infos sollt Ihr gerne bekommen.

LG Michaela
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Goldmarie » 23. November 2012, 22:24

Was ist aus der Sache geworden?
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon malchi » 24. November 2012, 00:32

vor par wochen hatten wier eine kund gebung vor der charitä gegen patologosierung von trans*menschen . da habe ich erfahren das dei alex bei der mutter bleiben darf , aber alex muste drotzdem für 6 wochen in der spychatrie ,aber in hammburg , sie geht ganz normal zu schule wieder , esist gans gut verlaufen , nur ein markel leider , die kleine muste oder mus für 6 wochen in der spyschatri
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Stanley » 24. November 2012, 13:09

In Hamburg war sie dann aber glaub ich bei Fachleuten, die ihrer Transsexualität neutral gegenüber stehen und ebenfalls über weitreichende Erfahrungen mit transsexuellen kindern und Jugendlichen verfügen.

So wie ich bisherige Berichte verstanden hatten, wollten Mutter und Tochter ja eine derart gelagerte fachöiche Begutachtung und Betreuung in Anspruch nehmen. Auf Grund der großen Entfernung zwischen Berlin und Hamburg macht es da durchaus Sinn, wenn sie einige Zeit stationär geblieben ist, damit umfangreiche Gespräche möglich sind. Von daher bewerte ich es eher positiv, dass sie den Aufenthalt in HH hatte.
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Goldmarie » 25. November 2012, 01:11

Danke für die Infos...

In Hamburg wurde auch Kim Petras behandelt, wenn ich mich recht erinnere. Scheint eine gute Adresse zu sein.

LG
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon malchi » 30. Dezember 2012, 23:02

ich habe eine freudige nachricht, ej super für alex ein super weihnagsbotschaft ich bin so häppi wier habei das mädchen gerettet . es freut mich sehr für alex .

Ihr Lieben,
Alex darf morgen endgültig nach Hause.
Die Ergebnisse sind durchweg positiv.
Sie wird ihren Weg gehen dürfen und alle Hilfe und Unterstützung bekommen, die sie braucht.
Das Jugendamt und alle anderen Störenfriede sind "raus".
Wir taumeln vor Freude und danken euch für euren unermüdlichen Beistand, Einsatz und eure Anteilnahme.
Bitte entschuldigt diese Kurzfassung!
Kaum Worte, aber 1000 Dank!

war auf triqliste
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Re: Berliner Transmädchen soll in geschlossene Psychiatrie

Beitragvon Levanah » 31. Dezember 2012, 11:23

Es werde Licht 8-)

:hallo:
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