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Hier dürft Ihr im Rahmen der Forenregeln nach Herzenslust mit mir Schimpfen.
Ansonsten herrscht in diesem Bereich diplomatische Immunität.

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Beitragvon Elviera » 16. November 2010, 01:18

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von Elviera » Mittwoch 20. Oktober 2010, 11:34

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T-Stammtisch-Oberhausen.de Forum Foren-Übersicht -> In eigener Sache
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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 05 Feb 2010 12:35 Titel: Forum öffnen

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Ihr Lieben alle,
ich überlege nun wie ich das Forum der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen kann, denn irgendwie ist es an der Zeit so finde ich.
Nach meinen Vorstellungen soll es ein gemischtes Forum ohne irgendwelche abgeschlossenen Bereiche sein wo alle User überall schreiben und auch lesen können.
Vielleicht wird es nicht ganz ohne solche Bereiche gehen, ich denke hier an Sexualität, da kommen wir ggf. dem Jugendschutz in die Quere, und an einen Angehörigenbereich wo sich Freunde und Angehörige untereinander austauschen können, der viell. auch abgeschlossen sein sollte.
Wäre nämlich nicht das erste Mal das es einen riesigen Familienkrach deshalb gibt.
Und das wollen wir ja nun nich`-nöch?
Aber ob diese Bereiche überhaupt nötig sind müssen wir erst noch sehen weshalb ich vorschlage das z.Z. nur im Hinterkopf zu behalten.

Nun ist es aber so, dass es einige unangenehme Zeitgenossen gibt, denen man nicht so ohne Weiteres zugriff auf solche Bereiche geben kann, ohne dass es Ärger gibt.
Da ich aber gerne ein offenes Forum hätte, ist es nicht möglich das so zu lösen wie im Tg-Board, wo man zu den Bereichen freigeschaltet ist wozu man gehört.
Eine weitere Freischaltung dann erfolgt erst dann wenn man sich ein wenig näher kennen gelernt hat.
Sportvereine und Gesellschaften regeln das meisst so, dass man z.B. Vereinsmitglieder als Bürgen haben muss.
Das aber halte ich für unsere Zwecke für völlig ungeeignet.

Eine andere Variante ist eine Mitgliedschaft auf Probe die jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden kann.
Dies hat den Effekt das jeder Neuling der aufrichtig wünscht sich zu integrieren auch bemüht sein wird dies zu tun, keinesfalls wird er jedoch Konflikte suchen, sondern bemüht sein diese zu vermeiden, oder ihnen irgendwie aus dem Weg zu gehen versuchen.
Leuten die so was nicht gebacken kriegen, nicht einmal wenn sie neu sind, und je nach dem von mir auch noch `ne goldene Brücke gebaut bekommen um ohne oder zumindest mit wenig Gesichtsverlust aus der Sache wieder herrauszukommen, sollte man keine Träne nachweinen so finde ich.

In der Praxis sähe das dann so aus, dass eine PN an mich gesendet werden müsste, worauf dann die Freischaltung für alle Bereiche als Stammuser auf Probe erfolgt.
In einem Begrüssungsschreiben an den neuen User würde ich das dann entsprechend erläutern.
Mag der Ruf auch noch so schlecht sein, jeder hat die Chance sich zu integrieren und uns zu beweisen dass der Rest der Welt Unrecht damit hat, einen derart schlechten Leumund zu verbreiten.
Wenn`s klappt gut is`, wenn nicht- Löschung des Accouts, auch gut is`.

Es soll aber nur User für die Allgemeinen Info-Bereiche, und Stammuser respektive Stammuser auf Probe, für die anderen Bereiche geben.
Weitere Ränge, Fleisskärtchen, Sternchen oder dergleichen gibt es nicht, denn wir sind schliesslich nicht im Kindergarten.
Ich denke die Wertigkeiten solcher pädagogischen Massnahmen haben wir alle spätestens in der 2. Klasse Grundschule genauestens überdacht und entsprechend bewertet.

Das wäre so meine Vorstellung, was meint Ihr?

L.G. Elviera

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Rûdhkemen
Stammuser


Anmeldungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 105
Wohnort: Heidelberg

Verfasst am: 05 Feb 2010 23:34 Titel:

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Kann "die Mitgliedschaft" nicht sowieso jeder Zeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden?! Ich mein, das ist zwar kein "guter Ton", aber es obliegt doch letzten Endes Dir, wen Du im Forum haben willst, und wen Du wieder raus schmeißt.

Ich finde das mit der Mitgliedschaft auf Probe eine sehr gute Idee. Würde ich so machen. Ist halt für Dich etwas aufwendiger, quasi darüber Buch führen zu müssen, wer wann dazu gestoßen ist und wann die "Mitgliedschaft" dann zu erweitern ist. Aber grundsätzlich finde ich das gut.
Ich denke auch, dass sich dumme Menschen und Menschen, die mit Deiner Art das Forum zu führen, sowieso irgendwann wieder verkrümmeln werden.
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Some people gloom, other folk cry.
Me, I have to struggle to keep alive.
Ever since the day of my birth
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Marianne Faithful - A Stranger on Earth

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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 06 Feb 2010 2:18 Titel:

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@ Rûdhkemen
Der Ausschluss eines Users sollte immer eine Frage der Notwendigkeit sein, niemals jedoch sollte dabei die Tatsache dass ich es aus welchen Gründen auch immer jederzeit könnte eine Rolle spielen.
Der Ausschluss kann insofern erforderlich sein weil ich eine soziale Verantwortung den Usern gegenüber habe.
Nur ist es aber so, dass ich eben diese soziale Verantwortung auch dem Auszuschliessenden gegenüber genau so habe. Und daher ist es wichtig auch hierbei, oder gerade hierbei, gewisse Umgangsformen zu wahren.
Du sagst es ja selbst, der Ton macht die Musik.
Und das ist ja nun mal überall so im Leben, und das Leben soll es ja sein welches die Regeln eigentlich festlegt.
Nicht etwa ich, ich habe nur versucht einige wenige der wichtigsten Regeln in den Forenregeln und der Netiquette zusammenzufassen und niedergeschrieben.

Und wenn dann der Fall eines Ausschlusses mal eintritt, eine Aufgabe bei der sich niemand wirklich wohlfühlt, ich am allerwenigsten, dann sollte das mit dem Gedanken geschehen:
"Überlege mal wie es dazu gekommen ist, und ob Dir das nicht schon öfter passiert ist, und/oder ob es nicht sehr leicht wieder geschehen kann. Und vor allen Dingen überlege Dir, wie man so was in Zukunft verhindern kann."
Das ist es was ich jedem User in so einem Falle mit auf den weiteren Lebensweg geben möchte. Und zwar in einem vernünftigen Ton der eines auch nur halbwegs kultivierten Mitteleutopäers würdig ist.
Soziale Verantwortung eben, aber auch kein Mitleid.
Die Gesellschaft legt die Regeln fest, und genau diese Regeln gelten auch hier.
Leid tut mir so was trotzdem, aber das nützt niemandem was.
Wenn ich aber diese Lektion erteile, scheinbar gnadenlos, dann besteht die Möglichkeit dass es begriffen wird, und alle haben einen Gewinnn dabei.
Auch der ausgeschlossene User.

Wichtig ist nur: Der Ton macht die Musik!"

Aber wieso bin ich jetzt überzeugt dass Du das recht ähnlich siehst?

L.G. Elviera

Zuletzt bearbeitet von Elviera am 06 Feb 2010 15:30, insgesamt einmal bearbeitet

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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 06 Feb 2010 3:32 Titel:

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Falls es nicht zu kompliziert ist: Man könnte mehrere Gruppen definieren. Jede hat ihren eigenen Bereich und einen Gruppenmoderator als Leiter. Die Namen und Definitionen der Gruppen sind bekannt und jeder User kann die Mitgliedschaft in beliebigen Gruppen beantragen. Über den Antrag entscheidet der Gruppenmoderator / das Team / die Gruppenmitglieder mit Mehrheit oder wer auch immer. Bei Fehlverhalten erfolgt Rausschmiss aus der Gruppe, aber nicht direkt aus dem ganzen Forum.

LG Maria
_________________
Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Machmal muss man sogar vom Wege abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 06 Feb 2010 15:29 Titel:

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Hallo Leute,

viele von Euch hatten hier keinen Zugang bzw. Schreibberechtigung.
Das war so natürlich nicht vorgesehen, sondern eine falsche Einstellung der Forumsoftware .
Ich habe es inzwischen korrgiert.
Sollte ich noch mehr übersehen haben bitte eine kurze PN an mich, ich ändere das dann sofort.

Sorry für die Komplikationen.

L.G. Elviera

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broken_mad
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 36
Wohnort: Köln

Verfasst am: 06 Feb 2010 17:45 Titel:

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@ maria

ich finde deine idee grundsätzlich super; aber meinst du nicht, dass das scheisse viel aufwand ist? ich mein, solange so wenig leute hier sind geht das... aber es werden doch hoffentlich mehr werden oder???

lg
jonas

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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 07 Feb 2010 4:34 Titel:

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Hi Jonas,

ja, das ist viel Arbeit, aber wenn jede Gruppe ihren Moderator hat, der seinen Bereich pflegt, geht das. Aber genau dafür brauchen wir mehr Leute.

Ich glaube ohnehin, Elviera findet die Idee nicht so gut. Vielleicht äußert sie sich mal dazu.

LG Maria
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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 07 Feb 2010 4:35 Titel:

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Hi Jonas,

ja, das ist viel Arbeit, aber wenn jede Gruppe ihren Moderator hat, der seinen Bereich pflegt, geht das. Aber genau dafür brauchen wir mehr Leute.

Ich glaube ohnehin, Elviera findet die Idee nicht so gut. Vielleicht äußert sie sich mal dazu.

LG Maria
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broken_mad
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 36
Wohnort: Köln

Verfasst am: 07 Feb 2010 10:16 Titel:

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naja um mehr leute zu bekommen, müsste man leute auf dieses forum hinweisen; sprich mal posten, dass es da noch was anderes gibt sozusagen...

aber ich denke auch, dass sich zuerst mal elviera dazu äußern sollte; wie sie sich das eigentlich und grundsätzlich gedacht hat...

also wenn jeder moderator einen eigenen platz hat; den er hegen und pflegen kann, müsste man das forum ja aufteilen; sprich moderator eins... zwei bereiche, moderator zwei...zwei bereiche und so weiter...

nur im moment; mit 13 oder 14 mitglieder lohnt sich das noch nicht...denk ich mal

lg
jonas

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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 07 Feb 2010 15:19 Titel:

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Ihr Lieben,
z.Z. ist es ja wirklich so, dass es nicht sinnvoll ist das Forum in Gruppen aufzuteilen bei den paar Leuten die wir sind.
Auch ist es ja so, das man dann wieder verschiedene Gruppierungen hat die sich untereinander dann nur schwerlich näher kommen können.
Mein Gedanke war immer dass die unterschiedlichen Gruppierungen, Also Tf, Tm, Grenzgänger und Angehörige aufeinander zugehen, und sich für die spezielle Problematik der jeweiligen Gruppe sensiblisieren, und Verständnis entwickeln können.
Und eben genau das wird durch die Bildung von Gruppen meisst völlig unterbunden.

Von einer gewissen Grösse an muss man das natürlich so strukturieren wie Maria vorgeschlagen hat, vermutlich geht das auch gar nicht anders.
Nur muss man ja auch erst mal so gross werden, und daran bastelt das Tg Board ja nun schon seit Jahren.
Scheint also nicht ganz so einfach zu sein mit dem grösser werden wenn man auf ein gewisses Niveau wert legt.
Nehmen wir die wirklich grossen Seiten die inzwischen zur Kontakt- und Pöbelbörse verkommen sind, wo eigentlich so gut wie alles erlaubt ist.
Wenn man so was zulässt ist es kein Problem eine breite Masse zu erreichen.
Ich bin ja nun schon ziemlich lange dabei, daher frage ich einfach mal, weiss noch jemand ausser mir, das Travesta (ist eine der ältesten Seiten im Netz) eigentlich in seinen Ursprüngen mal eine ganz seriöse Seite war?
Nun ich kenne sie von Anbeginn ihrer Tage.
Man hat sich durch ungehindertes Wachstum blenden lassen, und auf gewisse Dinge weniger geachtet und/oder war auch ziemlich tolerant mit gewissen Personenkreisen.
Nun schaut was mittlerweile draus geworden ist.
Und das Forum welches sie dort betreiben....da bekommst Du alles was das Transenherz begehrt.
Incl. Adressen in Thailand, Hormon-Dealer, usw. Vorrausgesetzt es wird mal gerade nicht einfach nur völlig Sinnfrei rumgepostet, rumgepöbelt, zum nächsten Schlampenfest eingeladen one night stands vereinbart, oder was weiss ich nicht noch alles.

Wachsen egal zu welchem Preiss ist offensichtlich nicht das Problem, ich bräuchte nur einige Male, eine Marlene Dietrich- Party mit Dresscode Strapse ausschreiben, und irgendwann ist die Bude voll bis unter dem Dach.
Aber ich dachte immer das eben genau dass ist, was wir alle nicht wollen, denn das hätte ja gewisse Konsequenzen.
Als Erstes würden uns die Angehörigen nicht mehr für voll nehmen, als Zweites würden die Tm irgendwann die Schnauze voll haben, und bei der breiten Öffentlichkeit sind wir dann endgültig unten durch.
Einen Namen kann man sich sehr schnell ruinieren, viel schneller als man sich einen Namen machen kann.
Das sollte man niemals vergessen.

Natürlich wird das Forum in den nächsten Tagen offen zugänglich werden, und das werde ich auch auf den Stammtischseite bekannt geben, wo das Forum derzeit noch als kleines Info-Forum deklariert ist.
Werbung im Tg Board möchte ich ehrlich gesagt nicht so offensiv betreiben, obwohl ich denke dass dort einige Leute sind die Interesse hätten.
Zumal ich mich ja dort in Zukunft wohl immer rarer machen werde, und von daher wird es dort in den nächsten Monaten wohl einige Veränderungen geben.

Hier hingegen soll es so sein wie es dort im Tg-Board immer war, mit dem Unterschied dass mir hier niemand mehr in die Suppe spuckt.
Nur mal damit ihr eine Vorstellung bekommt:
Zeitweise hatte ich im Teambereich genau so viel zu schreiben als im gesammten übrigen Forum, incl. PN weil ich erklären und rechtfertigen musste was ich wieso, warum und wann tat, oder irgendeine andere Überzeugungsarbeit leisten musste.
Nur so ist das Tg-Board zu dem geworden was es derzeit noch ist.
Hätte ich weniger Zeit in die Ausbildung meiner Vorgesetzten investiert wäre das Board ein ganz anderes, davon bin ich persönlich felsenfest überzeugt.
Es dürfte aber wohl auch klar sein, dass man mich im Moment als Abtrünnige mit einigem Argwohn betrachet, und einen Konflikt möchte ich wenn nur irgendwie möglich vermeiden, und daher ist für mich vornehme Zurückhaltung angesagt.

Habt Ihr vielleicht ein paar Ideen wie man das ein wenig forcieren könnte?
Werbung in anderen Foren ist so ne Sache, denn das haben die meisst nicht so gerne, und mir als Aktivist begegnet man von Anfang an sowieso mit Argwohn.
Oder aber es sind Foren wo die entsprechernden Leute sind, da wird ja so gut wie alles geduldet.
Ja und kommen Leute aus dem eben genannten Forum z.B. oder TT, und dann geht es hier ganz schnell ultra-heavy ab.
Und Sorry liebe Leute, auf die Krone der Schöpfung, den Realos und deren Ansichten und Argumenten habe ich nun wirklich keinen Bock.
Niemand hat das.
Und Transenjäger Wäscheträger und dergleichen? Was denkt Ihr wie das dann hier in kürzester Zeit abgeht?
So was bekommt man dann auch nur schwer wieder in den Griff und das Forum ist kaputt.
Deshalb möchte ich genau dort eigentlich lieber keine Werbung betreiben.

Das sind so meine Überlegungen.

L.G. Elviera

Zuletzt bearbeitet von Elviera am 07 Feb 2010 16:07, insgesamt einmal bearbeitet

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broken_mad
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 36
Wohnort: Köln

Verfasst am: 07 Feb 2010 15:56 Titel:

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@ elviera

so genau hab ich das noch gar nicht betrachtet... das eben nicht nur positives sondern auch negatives kommt dann....

um seriös bekannt zu werden könnte man z.b. bei psychologen(also welche die sich auch mit ts beschäftigen) flyer mit verweis auf das forum auslegen oder das forum in die google suchmaschine eintragen lassen... und eben auch über mundpropoganda....sozusagen...

lg
jonas

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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 07 Feb 2010 18:16 Titel:

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Ich teile diese Bedenken voll und ganz und denke fast schon: Lieber klein bleiben, unter uns bleiben. Aber ich bin überzeugt, dass es eine ganze Menge Leute gibt, die zu uns passen würden, aber die werden uns kaum finden, sei es weil sie uns zwischen den anderen, großen Foren übersehen, sei es weil sie wegen schlechter Erfahrungen gar nicht mehr suchen, sei es weil sie überhaupt nicht im Internet nach Foren suchen, weil sie gar nicht wissen, dass es so etwas gibt.

Mundpropaganda ist tatsächlich das Mittel der Wahl. Aber das braucht seine Zeit.

LG Maria
_________________
Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Machmal muss man sogar vom Wege abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

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Charon
Stammuser


Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 262
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 07 Feb 2010 18:32 Titel:

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Ich bin definitiv auch der Meinung, dass du das Forum lieber langsam wachsen lassen sollst, als zu riskieren, dass da haufenweise recht skurriles Volk sein Unwesen treibt. Ich wäre auch nicht happy, würden da plötzlich die sexuellen Phantasien irgendwelcher Damenwäscheträger oder Transenjäger, die aggressiven und irgendwie eigentlich transphoben Phantastereien von Que(e)rulanten oder die plumpen Profilneurosen der Realos hier zum Vorschein kommen. Und du weisst aus Eigenerfahrung, wie schnell eine Community "kippen" kann, seis nun eine SHG oder ein Forum. Ich selbst habe auch schon eine ursprünglich sehr gute TM-SHG den Bach runter gehen sehen aufgrund ein paar schräger Leute. Und da reichen schon ein paar, wenn sie aggressiv genug auftreten.

Ich kann da nur etwas "Kleinvieh" anbieten, aber das macht bekanntlich auch Mist:

Ich habe auf dem Stammtisch hier vor Ort das Thema schon mal angetippt und mal rumgefragt, wo die Leute sich online rumtreiben, und da kam nichts Gutes bei raus, da teilweise recht vernünftige Leute z.B. auf Travesta gestrandet sind. Da ist definitiv Werbe-Potential da!

Veilleicht sollte ich auch mal gezielt Leute anmailen mit nem Link zum Forum.....natürlich mit der Bitte, mit dem Link nicht zu öffentlich hausieren zu gehen, sondern ihn nur "erprobten Leuten" zukommen zu lassen. Eine Art von Werbung per selektiv zugesandtem "Ketten-Brief" also.

Last but ot least kennt jeder hier wohl transfreundliche, vernünftige Bio-Leute (Freundeskreis, Verwandte etc.), und die könnte man auch gezielt ansprechen. Die Anwesenheit von Bio-Leuten ist mir persönlich auch ein sehr wichtiges Anliegen, da diese den Blick der "Normalgesellschaft" auf Transleute viel realistischer widergeben können.

Leider kenne ich mehr vernünftige Transleute in NL als in DE, das nützt aber nicht viel, da hier oft die Deutschkenntnisse nicht gut genug sind, um auf hohem Niveau posten zu können......und ob Beträge auf englisch (das können sie alle sehr gut, die Niederländer) zugelassen werden sollen, das sehe ich kritisch, da Leute ohne Englischkenntnisse von der Diskussion ausgeschlossen wären.

Flyer bei (transerfahrenen!) Psychologen wären auch denkbar, in Amsterdam ist nur durch diese Art der Werbung eine recht brauchbare SHG entstanden.

lg,

Charon
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Per aspera ad astra !

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Shorty83
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 82
Wohnort: bei Hildesheim

Verfasst am: 07 Feb 2010 21:14 Titel:

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Hallo ihr Lieben.

Ich glaube auch, das man erstmal in der näheren Umgebung nach Neuzuwachs schauen sollte. Denn man hat ja im tg board gesehen wie schnell sich durch Trolle jeder belästigt fühlt. Lieber langsames Wachstum und nen erfolgreichen Verlauf, als irgend ne 08/15 Nummer wie es schon edliche gibt. ;o) Fände einfach viele verständliche Infos wichtig, wo man sich austauschen kann und wo man wirklich Einblick bekommt, was es für Möglichkeiten gibt um Hilfe zu bekommen...

@Elviera: Die Idee mit einem eigenen Bereich für ANgehörige und Freunde fände ich genauso Sinnvoll wie eigene Bereiche für Tm oder Tf.
Ich komm ja nun aus einem Pflegerischenberuf (medizin) und interessiere mich ja auch für das ganze Medizinische, schlicht und einfach weil ich es informativ finde...damit könnte ich ja dann, wenn es nach Bereichen unterteilt wird, ja nicht nachlesen wie was warum gemacht wird.
Und glaub mir, ich hab im Internet schon viele echt merkwürdige Sachen gelesen, bzw bin dann irgendwie auf irgendwelche komischen Seiten geraten...hab mich da ja echt veräppelt gefühlt und dabei wollt ich nur was lernen (((

Liebe Grüße an alle und allen einen schönen Abend.

Shorty
_________________
Man sollte an seinem Glauben festhalten, tun was der Überzeugung entspricht, helfen wo Hilfe gebraucht wird und vor allem sollte man Stärke zeigen und sie anderen zu kommen lassen, wenn sie mal einen Moment der Schwäche haben!!!

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Minka
Stammuser


Anmeldungsdatum: 02.01.2010
Beiträge: 96


Verfasst am: 07 Feb 2010 21:18 Titel:

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Ich bin auch noch in anderen, nicht-transbezogenen, aber fachthemenbezogenen Foren unterwegs. Auch dort haben wir Beiträge in niederländisch, englisch etc. Es wurde dort so gelöst, dass es immer einige User gibt, die entsprechende ausländische Beiträge übersetzen, damit auch alle etwas davon haben. Ist für diese User natürlich Extra-Arbeit, aber das machen sie gern. Wobei aber auch die nicht deutsch sprechenden User versuchen, möglichst in deutsch zu posten, auch wenn es manchmal etwas schräg klingt. Denn es gilt die Devise: Hauptsache ihnen wird geholfen.

Und ausserdem denke ich, dass viele Niederländer deutsch vielleicht nicht so gut schreiben können, aber auf jeden Fall ziemlich gut verstehen.
Einen Versuch wäre es doch wert. Auch um mal die Seite ausserhalb von Deutschland besser kennen zu lernen.

Liebe Grüsse
Minka
Elviera

Beiträge: 278
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von Elviera » Mittwoch 20. Oktober 2010, 11:35

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T-Stammtisch-Oberhausen.de Forum Foren-Übersicht -> In eigener Sache
Der Zugang zu diesem Bereich :: Osterfeuer
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Shorty83
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 82
Wohnort: bei Hildesheim

Verfasst am: 08 Feb 2010 13:54 Titel:

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@Minka: Klingt gut, außerdem kann man seinen Sprachlichenhorizont dann auch noch erweitern.
LG Shorty
_________________
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Elviera
Site Admin


Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 09 Feb 2010 1:52 Titel:

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Also ehrlich gesagt denke ich das müssten wir mit einem bischen Geduld auf allen Seiten doch eigentlich ohne Probleme hinbekommen.
Mein Niederländisch ist zwar eher mittelmässig und auch sehr stark fachbezogen (Schiffbau) und bedarf ausserdem auch dringend einer Aufpolierung.
Aber ich für meine Person würde das als Chance sehen sprachlich diesbezüglich mal wieder was machen zu können und auch mal über den Tellerrand schauen zu können wie es unsereinem wohl in Holland so ergehen würde.
Es wiederspräche zwar gundsätzlich den Forenregeln, aber "grundsätzlich" wird ja ganz klar so definiert, dass es Ausnahmen gibt, sonst hiesse es generell..
Also ich für meinen Teil fände es gut heir ein paar Meisjes begrüssen zu können.
Sicher sind die Gespräche nicht auf allerhöchstem Niveau zu führen, aber ich meine das wird dadurch wieder wettgemacht dass ein paar Impulse aus den Niederlanden eingebracht werden würden.
Ausserdem wie immer in den deutschnahen Sprachen kann man es eigentlich ganz gut lesen, selbst wenn man die Sprache nicht spricht.
Das allerdings hat so seine Tücken.
Wer eine Übernachtungsmöglichkeit sucht sollte trotzdem nicht "om een quartierje vraagen."
Das wäre nämlich die Folge:

Z.B. sind die Niederlande sind ja nun beispielsweise sehr stark calvinistisch geprägt, und vieles im niederländischen Alltag ist doch sehr stark von der Kirche beieinflusst, auch wenn man es auf den ersten Bilck nicht gleich erkennt.
Wie kommt man also dort im Alltag so zurecht? Wie weit ist dass mit der vielgepriesenen niederländischen Tolleranz wirklich her?

@ Shorty und Maria

Es ist mir wichtig das Ihr versteht das ich Gruppen nicht einfach so ablehne.
Was die Angehörigen betrifft wird es natürlich gar nicht anders gehen, und sobald es erforderlich wird werde ich auch einen abgeschlossenen Angehörigenbereich einrichten.

Aber alle anderen Gruppen, da bin ich nicht so begeistert von, weil sich dann eben Gruppierungen bilden und diese Gruppierungen dann unter sich bleiben würden.
Nun möchte ich aber, dass die Leute sich aneinander annähern und Verständniss füreinander entwickeln, sich kennenlernen, vielleicht sogar Freundschaften entstehen.
Wie soll das gehen, wenn sich jeder in seine Gruppe verzieht?
Und das ist ja auch der Grund warum meine OT-Tolleranz so hoch ist.
Genau genommen sollt Ihr sogar OT gehen damit sich ein Gespräch entwickeln kann.
In diesem Gespräch lernt man sich kennen un schätzen, es entsteht Verständniss füreinander, man nähert sich aneinander an, und hier und da vielleicht sogar Freundschaft?
Wäre schön, würde ich mir wünschen.

Aber wenn jeder sich in seine Gruppe verzieht...und die Moderation dann auch noch nur darauf achtet, dass auch ja alles T ist?
Wie nennt man so was? Kommunikation? Kaum! Es ist lediglich eine Ansammlung von Texten die mehr oder weniger informativ sind.
Ich nenne so was seelenlos, und das ist das Letzte was ich wollte.

Hinter meiner Faulheit steckt wohl doch ein bischen mehr?

@ Charon,
die Sache mit den Bioleuten die würde mir persönlich besonders am Herzen liegen.
Ich würde hier gerne ein Forum vorweisen können was nicht die üblichen Klischees bedient sonder klar zu erkennen gibt das wir im Grunde Menschen sind wie alle Anderen auch, und das wir bemüht sind trotz aller manchmal wirklich sehr wiedrigen Umständen versucht sind einen ganz normalen Platz im der Gesellschaft zu finden.
Und zwar ohne den ganzen Klamauk der " bunten Szene" der uns ungerechtfertigterweise immer wieder anhaftet.
Ganz normaler Alltag, wo Leute mitlesen und auch schreiben die eigentlich nichts mit dem Transkram zu tun haben. Einfach nur darum weil es einerseits interessant ist unsere Perspektive kennenzulernen und andererseits weil nicht nur von Transkram die Rede ist, sondern auch andere interssante Themen angesagt sind.
Alltag eben.
Ob das aber realisierbar ist?
L.G. Elviera

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Charon
Stammuser


Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 262
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 09 Feb 2010 3:03 Titel:

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Ich denk mal auch, dass die Niederländer einen deutschen Beitrag so halbwegs lesen können......lesen ist ja einfacher als sprechen oder schreiben. Und ich hatte ja nicht die allerletzten Holzköpfe als Freunde. Und über Quantenphysik oder philosophische Werke muss man ja nicht diskutieren. Übersetzungsdienste kann ich ja auch übernehmen.

Was NL und Kirche angeht, hatte ich anfags großen Bammel vor den Outings, denn es waren sowohl einige private Bekanntschaften, als auch Arbeitskollegen in der Kirche recht akiv. Hab mir da einfach gedacht: Kirche und TS, das passt nicht zusammen! Und dementsprechend habe ich mich da auf transphoben Gegenwind eingestellt. Nichts davon ist passiert. Die emsigen Kirchgänger haben zwar etwas länger zum Auftauen gebraucht und waren zurückhaltender und abwartender als die "gottloseren" (die wirklich alle transfreundlich von Anfang an waren), aber nach einiger Zeit haben sich ihre Ängste wohl zerstreut. Einer der religiöseren Leute hat mal zu mir gesagt, dass er am Anfang schon etwas Abstand zu mir gehalten hat, weil ich ja oft privat in so "satanischen" Klamotten (Goth) rumgelaufen bin, aber seit meinem Outing sei ich viel farbiger und friedlicher geworden. Er hat mich allen Ernstes gefragt, ob mein "Satanismus" etwas mit der Verdrängung meiner TS zu tun gehabt hätte. Nee, zu mindest aus meiner Sicht sind die Niederländer zwar schon manchmal recht kirchlich aktiv, sind aber im Leben recht pragmatisch und es fehlt ihnen oftmals der "fundamentalistische Biss", um wirklich transphob zu sein. Mit den deutschen Kollegen hingegen musste ich übelste Transphobie bis hin zu "Gaskammer"-Sprüchen mitmachen. Und zwar ganz ohne Kirche, denn religiös war von den Deutschen keiner. Ups, schon wieder mal en bisken OT....

Tjs, was die Grüppchenbildung angeht, bin ich eigentlich gegen solche "Spaltereien", die gehen irgendwie am Ziel des Forums vorbei. Aber leider kommen oftmals Gruppen zusammen, die genausowenig sinnvoll miteinander kommunizieren können wie militante Veganer und Inhaber von Fast-Food-Ketten. Und da könnte es schwierig werden....aber ich hoffe mal, dass es nicht so weit kommt. Und man kann ja mal uneins sein, solange der Ton auf einem gewissen Niveau bleibt. Kinderstube sag ich da nur.

lg,

Charon
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Goldmarie
Stammuser


Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 09 Feb 2010 3:40 Titel:

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Maken we een dubbelforum - or even a triple board!

Nein, im Ernst, die Niederländer werden mir immer sympathischer! Habe ja noch gar nicht gewusst, dass es da so viele "pragmatische Kirchgänger" gibt. In unserer Gemeinde gibt es glücklicherweise auch einige. Sind vielleicht niederländischer Abstammung.

LG Maria
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Charon
Stammuser


Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 262
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 09 Feb 2010 16:39 Titel:

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Naja, und ich habe ihnen auch keine Angriffsfläche geboten. Mir sind diese Kirchgänger da drüben zwar recht pragmatisch vorgekommen, aber auch seeehr prüde, was das Thema Sexualität generell angeht.

Ich habe mich im Rahmen der TS aber zu einem fast nach außen hin spießbürgerlich wirkenden "Normalo" entwickelt, d.h. ich habe mich in keinster Weise irgendwie "sexualisiert". Die Kirchgänger hatten womöglich anfangs Angst, dass ich irgendwie schrill, queer oder "rotlichtig" rüberkommen könnte, und damit hätten sie sicher Probleme gehabt und es wäre eventuell zu transphoben Reaktionen gekommen. So aber haben sich ihre Bedenken/Vorurteile als unbegründet erwiesen und sie haben ihre Angst verloren. Aber keiner hat mir jemals eine körperliche/medizinische Frage zum Thema TS gestellt, da waren sie eben prüde (war auch ganz angenehm). Die "Gottlosen" wollten schon wissen, wie das mit den OPs so ist.

lg,

Charon
_________________
Per aspera ad astra !

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Shorty83
Stammuser


Anmeldungsdatum: 27.01.2010
Beiträge: 82
Wohnort: bei Hildesheim

Verfasst am: 10 Feb 2010 17:44 Titel:

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@Elviera: Versteh dich schon. Erstmal langsam angehen lassen...das wird schon werden.
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Man sollte an seinem Glauben festhalten, tun was der Überzeugung entspricht, helfen wo Hilfe gebraucht wird und vor allem sollte man Stärke zeigen und sie anderen zu kommen lassen, wenn sie mal einen Moment der Schwäche haben!!!

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Elviera
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Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 13 Feb 2010 13:57 Titel:

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@Goldmarie,
könnte aber trotzdem sein dass es Dir ein wenig wunderlich vorkommt wenn Du bemerkst das die katholischen Gemeinden in Holland von ihrer Grundeistellung manchmal noch calvinistischer geprägt sind, als die deutschen evangelischen Gemeinden die als erz-calvinistisch verschriehen sind.

Übrigens, der Sonntag ist den Holländern heilig. Der istvon der Kirche mal abgesehen, ausschliesslich für die Familie da.
D.h. nach dem Kirchgang macht man dass man nach Hause kommt, dann werden die Bürgersteige hochgeklappt, und nix geht mehr.
Das ganze Land ist praktisch wie ausgestorben.
Erst am frühen Abend kommen sie wieder in Wallung, denn es ist dort nicht üblich dass die Hausfrau den ganzen Sonntag brotscheld am Herd verbringt, sondern man geht am Sonntag Abend draussen essen.
Wenn man sich ein Restaurant mal nicht leisten kann so muss es aber wenigstens eine Imbisstube sein.
Dass man als Hausfrau den geheiligten Sonntag in der Küche verbringt, dass kommt in Holland ja nun mal überhaupt nicht in Frage.

Auch ein gemeinsames Mittagessen wie wir es kennen ist nicht landesüblich, sondern man luncht. Das ist so in etwa mit einem Brunch zu vergleichen. Man nimmt ihn ein so wie und wo es gerade passt.
Das gemeinsame warme Essen, so wie es in Deutschland zu Mittag üblich ist, findet am Abensd statt.
Nicht jedoch am Sonntag, da geht man gemeinsam aus. Und zwar mit Kind und Kegel.
So wills der Brauch in den Niederlanden.
L.G. Elviera

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Charon
Stammuser


Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 262
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 13 Feb 2010 17:39 Titel:

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@ Elviera Wir hatten auf Arbeit 7-Tage-Betrieb. Und wer glaubst du musste am Sonntag immer auf Maloche, weil einige der Holländer dazu aus religiösen Gründen nicht bereit waren ? GRRRRRRRR.......


lg,

Charon
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Per aspera ad astra !

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Goldmarie
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Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 442
Wohnort: Oberhausen

Verfasst am: 13 Feb 2010 23:06 Titel:

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Ach Du Armer... Und was hätten die gemacht, wenn nur Holländer im Team gewesen wären?
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Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Machmal muss man sogar vom Wege abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

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Charon
Stammuser


Anmeldungsdatum: 21.01.2010
Beiträge: 262
Wohnort: Bayern

Verfasst am: 14 Feb 2010 2:12 Titel:

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Tja, dann hätten sie schauen müssen wie sie ihr Team zusammenbasteln. Es sind ja glücklicherweise nicht sämtliche Holländer so religiös, es gibt da auch "gottlosere" Exemplare, und dann ist Holland auch noch relativ multikulturell, die hätten dann auch z.B. mehr Muslime einstellen können.

Aber die Personalabteilung war da eh schlau und hat in Frage kommende Bewerber schon im Vorstellungsgespräch gefragt, ob sie auch "ab und an" mal am Sonntag arbeiten würden und so praktisch indirekt die Religiosität der Bewerber "erforscht", um eben nicht sonntags ohne Leute dazustehen.

Leider ist aus "ab und an" bei mir jeder zweite Sonntag geworden........ich glaube da sind auch ein paar Schlawiner unter den Holländern plötzlich religiös geworden, dies vorher nicht waren.

Was mich auch noch interessiert hätte: Es gab da eine gemischte TS-SHG für "transsexuelle Christen" (kein Witz!) und ich wollte da mal interessehalber vorbeischauen, obwohl ichs nicht so mit der Kirche habe. Habs dann aber doch nicht gebacken gekriegt, da aufzutauchen. Aber da isser wieder, der niederländische Pragmatismus bei der Religion: Die sagen sich nicht "entweder TS oder Kirche" sondern "TS und Kirche". Angeblich gehen die Mitglieder dieser SHG sogar sonntags gemeinsam in die Kirche........das hätte ich zu gern mal gesehen, der "Transen-Ansturm" im ehrwürdigen Gotteshaus

lg,

Charon
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Per aspera ad astra !

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Elviera
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Anmeldungsdatum: 17.10.2009
Beiträge: 648


Verfasst am: 14 Feb 2010 3:07 Titel:

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So eine Gruppe transsexuelle Christen gibt es glaube ich auch bei uns in Deuschland. Das bilde ich mir zumindest ein mal gehört zu haben.
Und mal gemeinsam einen Gottesdienst zu besuchen, das wird mit Sicherheit ohne grössere Probleme machbar sein. Vorrausgesetzt wir fänden genügend Interessenten die mitgehen würden.

Übrigens habe ich die Lebenserfahrung gemacht das bei den Arbeitgebern "ab und am mal Sonntags arbeiten" über kurz oder lang so gut wie jeden Sonntag bedeutet.
Also immer wenn Bedarf besteht, und der besteht eigentlich immer weil sich keiner drum reisst.
Wers nicht tut hat keine Chance aufzusteigen, und das muss man, um wenigstens halbwegs mit dem Arsch an die Wand zu kommen.
Es sei man ist damit zufrieden nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit immer noch in der Anfangsgehaltsgruppe die bei der Einstellung angesetzt worden ist zu sein.
Später- so habe ich es gelernt- kann man auch mal ab und an nein sagen.
Aber dazu muss man erst mal fest im Sattel sitzen.

L.G. Elviera

Edit:
Ich hab mal gegoogelt, hier ist eine.
http://regenbogen-nak.agorilla.de/index.php?id=43
Ich bin sicher wenn man genauer sucht, dann findet man noch mehr.
L.G. Elviera
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Re: Forum öffnen (Gemeinsame Überlegungen)

Beitragvon Goldmarie » 19. Dezember 2011, 14:52

Obiger Link ist nicht mehr erreichbar. Aber es gibt christliche TS-Gruppen. Da würde ich gerne mal nach forschen, wenn ich dazu Zeit hätte.
Diesen kurzen Beitrag habe ich jetzt nur geschrieben, um das Thema aus der Versenkung hervorzuholen. Wäre schade, wenn's verschwände.

LG Maria
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Re: Forum öffnen (Gemeinsame Überlegungen)

Beitragvon Levanah » 19. Dezember 2011, 16:45

Ich habe kurz mal Tante Google befragt

Die sind jetzt unter dem Namen regenbogen-nak.org im Netz

LG
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Re: Forum öffnen (Gemeinsame Überlegungen)

Beitragvon Goldmarie » 20. November 2012, 23:08

Danke, Levanah! :)
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