Kasseler Stottertherapie

Kasseler Stottertherapie

Beitragvon Elviera » 15. Juli 2014, 02:00

Hier mal ein Vortrag über die Kasseler Stottertherapie mit der man beachtliche Erfolge erzielen kann, davon konnte ich mich selber überzeugen.
Die senkrechten Striche dienen dem Vortragenden als Hinweise für die Sprechtechnik.

Vielleicht mags der Verfasser selber noch ein wenig genauer kommenntieren?

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Liebe Zuhörer*innen, | liebe Gäste | und liebe Betroffene! |

In meinem Vortrag | möchte ich heute | über das Stottern selbst |

und meine Erfahrungen | bei der Kasseler Stottertherapie sprechen. |

Danach werden wir Zeit finden, | um auf Fragen einzugehen. |

Diesen Vortrag | lese ich vom Papier ab, | sonst würde ich diese Anforderung |

kaum bewältigen. | Im Fragenteil | oder bei kleinen Einschüben |

spreche ich aber spontan. | Falls ich zu leise werde, | bitte ich um |

ein kurzes Signal. |



Wie immer | zuerst ein wenig | graue Theorie. |
Das medizinische Fachwort | für Stottern | ist Balbuties. | Es handelt sich |

um eine Störung | des Redeflusses, | die häufig situationsabhängig |

insbesondere bei | mitteilendem Sprechen auftritt |

und bei emotionaler | Beteiligung zunimmt. |

Symptome sind Wiederholungen, | Dehnungen, | Blockaden, | unregelmäßige Atmung, | Gesichtsverzerrungen, | Körperverkrampfungen | usw. |

Die Fachliteratur | unterscheidet klonisches | und tonisches Stottern. |

Das klonische Stottern | meint die Blockierung des Sprachablaufes, |

das tonische Stottern | die Dyskoordination | zwischen Atmung | und Stimmgebung. |




Als Ursachen | nimmt man verschiedene Faktoren an: | die familiäre Häufung |

lässt auf genetische Ursachen schließen. | Hinzu kommen Ängste, |

Gehirnschäden durch Traumata | oder Krankheiten. | Überdurchschnittlich häufig |

findet man bei Stotterern | Probleme mit der Lateralität, | das heißt | es sind einige |

Links- oder Beidhänder darunter. | Eine weitere Ursache | kann eine Krise |

im Nervensystem | während der kindlichen Entwicklung sein. |

Aktuell ist die Theorie verbreitet, | dass sich bei Stotterern | ein labiles |

oder schwaches System | im Sprachzentrum befindet | – gemeint ist das Broca- | und Wernicke-Areal. |


Deswegen übernimmt | die andere Gehirnhälfte | Teile der Aktivität. | Dadurch entsteht wohl | Chaos im Gehirn. |

Etwa 1 Prozent | der Bevölkerung stottern. | Auf etwa fünf männliche Betroffene | kommt eine weibliche Betroffene. |




Stottern tritt nicht nur | in einer Person | je nach Umfeld | und Lebensphase | unterschiedlich stark auf, |


sondern es lassen sich auch | generelle Schweregrade feststellen: |

Verdecktes Stottern findet statt, | wenn die Person | einfach bei einer nahenden Blockade | aufhört zu sprechen |


oder mit einer anderen Formulierung ausweicht. |

Leichtes Stottern | besteht bei leichten Unflüssigkeiten, | also Wiederholungen |

und Dehnungen. | Mittelgradiges Stottern | zeichnet sich durch größere Blockaden aus, | wie es auch bei mir war. |


Schweres Stottern liegt vor, | wenn die Person |

schon gar nicht mehr | sprecherisch fortkommt | und sich beispielsweise |

körperlich völlig verkrampft. | Die schlimmste Form | ist die Sprechverweigerung, |

in der Fachsprache „Mutismus“. |

Das bereits angesprochene Entwicklungsstottern | tritt meist | rund um das 4. |

Lebensjahr auf, | ist bedingt | durch eine Entwicklungskrise | im Nervensystem | und verschwindet meist von selbst. |


In der Therapie | unterscheidet man | grundlegend zwei Ansätze: |

den Nichtvermeidungs-Ansatz | nach Charles van Riper, | auch bekannt |

als „non-avoidance“, | wird beispielsweise von Andreas Starke praktiziert. |

Das sogenannte „fluency-shaping“ | ist das methodische Formen | der Sprechflüssigkeit. |

Sowohl die Kasseler Stottertherapie | als auch die Methode | nach Del Ferro |

in den Niederlanden | folgen diesem Ansatz. | Daneben gibt es auch Therapien, |

die beide Ansätze vermischen | wie z. B. die Bonner Stottertherapie, |

oder Therapieansätze, | die allgemeinere Grundlagen | in Körper und Psyche |

ansprechen wollen. | Dazu gehören Akupunktur, | Entspannungstechniken, | tiefenpsychologische Behandlungen, | Meditation |


und anderes. |



Ein ganz wichtiges Thema | bei der Auswahl der Therapieform | ist die Zielsetzung, |
also genauer gesagt | die Frage nach der Heilung. |

Bei einem erwachsenen Menschen | mit ausgeprägter Symptomatik |

ist eine völlige Heilung | kaum mehr realistisch, | bei Kindern oder Jugendlichen |

mit leichter Symptomatik | schon eher. | Ob es eine völlige Heilung gibt, |

ist ohnehin fraglich. |

Viele Stotterer | sind entnervt | von Therapiemisserfolgen | und haben dementsprechend | enttäuschte Hoffnungen. |




Die Kasseler Stottertherapie | gibt kein Heilungsversprechen, |

sondern hat eine andere Zielstellung: | dauerhaft flüssigeres Sprechen. |

Etwa 75 % | der Therapieabsolventen | sind dauerhaft gestärkt |

in wichtigen kommunikativen Situationen | und empfinden sich |

nicht mehr als therapiebedürftig. |

Das Del Ferro Institut | wirbt Heilung: | „Ein Leben ohne Stottern“. |

Man darf das nicht | gleich verdammen. | Es kommt tatsächlich |

auf den persönlichen Einsatz | und das Mindset des Klienten an. |

Dennoch muss die Frage | nach den Langzeiterfolgen | kritisch gestellt werden. |




Die Kasseler Stottertherapie | wurde 1996 | von Doktor Alexander Wolff |

von Gudenberg | begründet. | Er lernte 1994 | auf einer Konferenz |

der International Fluency Association | einen israelischen Anbieter |

für Fluency | Shaping-Software kennen | und veränderte die Software |

für den Einsatz | in deutscher Sprache. | Diese Software ist heute |

ein Grundpfeiler des Nachsorgekonzeptes. |

Doktor Wolff | von Gudenberg | ist Facharzt für Allgemeinmedizin | und selbst Stotterer. |

Er durchlief mehrere Intensivtherapien, | stottert aber bis heute. |

Durch sein Stottern | wurde ihm | in der Medizinerwelt |

die Anerkennung vielfach versagt | und so machte er sich |

die Entwicklung | einer nachhaltigen Stottertherapie | zur Lebensaufgabe. |

Für ihn bestand | von Beginn an der Anspruch, | diese Therapie |

wissenschaftlich zu fundieren | und zu evaluieren. | Bisher haben etwa |

zweitausend Patienten | diese Therapie durchlaufen. |




Die KST | bietet Kurse | nach verschiedenen Altersgruppen an. | Es gibt Kurse |

für Kinder bis 5 Jahre, | von 6 bis 9 Jahren | und von 9-12 Jahren. | Für die Kinder |

von 6-9 Jahren | gibt es die sogenannte | „FranKa-Gruppentherapie“, | die intensiv |

die Eltern einbezieht. | Diese Therapieform | wurde von der KST |

zusammen mit der Universität | Frankfurt am Main| entwickelt. |

Nicht selten | sitzen stotternde Elternteile | mit ihren stotternden Kindern |

in diesen Kursen. | Ab 13 Jahren | gehen die Jugendlichen |

meist in die Erwachsenenkurse. | Zudem gibt es | spezielle Seminare |

zur Schulung der Eltern. |

Unser Intensivkurs | bestand aus 9 Personen | und 3 Therapeuten, |

wobei einer von uns | Einzeltherapie | wegen seiner Entwicklunsgverzögerung erhielt. |




Das Institut | der Kasseler Stottertherapie | sitzt in Bad Emstal | bei Kassel. |

Für das bundesweite Angebot | mietet sich das Institut | in Räumlichkeiten | in Eriskirch | am Bodensee, | in Lüneburg, |


in Elstal bei Berlin, | in Hattingen im Ruhrgebiet | und in Nürnberg | entsprechend ein. |




An einem klassischen Therapietag | gibt es von 07:30 Uhr | bis 08:00 Frühstück. |

Von 08:00 Uhr | bis etwa 08:45 Uhr | geht die Gruppe spazieren |

oder macht Spaßgymnastik | zur Lockerung des Körpers. |

In der Zeit von 09:00 Uhr | bis 12:00 Uhr | erfolgen zwei Therapieeinheiten. |

Um 12:00 Uhr | gibt es Mittagsessen | und bis 13:30 Uhr | ist Gelegenheit | für Einkäufe | im Ort. |

Zwischen 13:30 Uhr | und 18:00 Uhr | finden entweder | drei Therapieeinheiten statt | oder die Fahrten | in die umliegenden Orte, | wo das praktische | Kommunikationstraining geschieht. |

18:00 Uhr | gibt es Abendbrot | und um 19:00 Uhr | beginnt die letzte Therapieeinheit. |

Natürlich gibt es immer | angemessene Pausen. |




Die Therapieeinheiten | bestehen beispielsweise | aus diagnostischen Aufnahmen, | Einübung von Sprechtechniken, | Wissensvermittlung über Lautgruppen|

und Sprechorgane, | Analyse des eigenen Sprechverhaltens, |

ausführliche Feedback-Runden, | Telefonieren mit Vorbereitung, | Vorträge konzipieren | und üben, |


der Umgang | mit der Übungssoftware | flunatic! | - aber auch | Entspannungsübungen | und Filme gucken. |



Ein Intensivkurs | dauert 14 Tage | und jeder Tag davon | ist Therapietag. | Jeder. |
Nach etwa fünf Wochen | gibt es ein | Nachbereitungswochenende | für 2 Tage |

zur Festigung. | Die freiwilligen | Auffrischungswochenenden| dauern auch zwei Tage. |

Die Teletherapie | dauert pro Sitzung | 90 Minuten | und findet | alle 3 Wochen statt. |

Es gibt insgesamt | 15 Sitzungen | verteilt auf ca. 1 Jahr. |

Die Übungssoftware | flunatic!| sollte möglichst | jeden Tag angewandt werden. | Minimalanforderung | sind 200 | Sprechminuten im Monat, | die man theoretisch |

mit etwa 20 Minuten | Übungszeit | und damit 7 Minuten | reiner Sprechzeit |

am Tag erreicht. | Ich mache das Fünffache davon. |

In den Teletherapien | werden auch Sprechhausaufgaben vergeben. | Das kostet natürlich | auch etwas Zeit, | kann aber recht gut | in den Alltag | integriert werden. |




Unterkunft und Essen | werden in der Regel | von den Krankenkassen |

nicht übernommen. | Für die Zeit des Intensivkurses | sind das Kosten | von 790 Euro. |Hinzu kommen 50 Euro | Kursgebühr | bei der festen Anmeldung, |

Fahrtkosten | für den Informations- | und Diagnosetag |

sowie für den Intensivkurs selbst. |

Für die Therapie | müssen auch | ein paar Anschaffungen gemacht werden |

wie ein Diktiergerät | und ein Headset. | Ein leistungsstarker Laptop |

oder ein Computer | sollten vorhanden sein. |

Für die Teletherapien | sollte auch | eine 16.000 |-Kilobit |-Internetleitung |

vorhanden oder nutzbar sein. |

Im Härtefall | kann ein Großteil |dieser Kosten |

von der Krankenkasse übernommen werden. |

Ich persönlich | habe bei 1.000 Euro | aufgehört zu zählen. |




Die Grundannahme | des Therapiekonzeptes | der KST | ist folgende: |

Stottern ist ein Verhaltensmuster. | Es wurde | im Laufe der Jahre erworben. |

Erworben heißt allerdings nicht | abgeguckt, | sondern es hat sich |

aus Vermeidungsverhalten, | Ängsten | und sozialer Rückkoppelung ergeben. |

Dieses Verhaltensmuster | wird nicht bearbeitet, | sondern es wird |

ein neues Verhaltensmuster angelegt. | Das alte Muster soll verkümmern. | Dementsprechend eindrucksvoll | und langfristig wirksam | muss die Verankerung |

des neuen Sprechmusters | im Gehirn sein. |

Das ist das Grundprinzip | von „Fluency Shaping“. |




Der Aufbau der Therapie | lässt sich | in vier Stadien | unterteilen: |




Im 1. Stadium | wird 3 Tage lang | Wort | für | Wort | gesprochen. |

Ich demonstriere das einmal. |




[Hier Wort für Wort sprechen.]




Das – Wort – für – Wort - Sprechen – bremst – die - kommunikative – Hast – völlig - aus - und – entspannt – den – Sprecher.

Mit – dieser – Technik – stottert – man – auch – nicht - mehr.

Wir – haben – das – in – der – Therapie – „Holzschuhtanz“ – genannt.




Das 2. Stadium | ist das gebundene Sprechen. | Es setzt sich zusammen |

aus weichen Einsätzen, | dem Durchschwingen der Stimmbänder |

und dem strukturierten Sprechen. |




Ich demonstriere einmal | harte und weiche Einsätze. |

[hart gesprochen] A-a-a-h

[weich gesprochen, lauter werdend] aaAAh




Die Übungen | für das Durchschwingen | der Stimmbänder |

sind aus der Gesangsausbildung entnommen. | Damit werden alle Verkrampfungen |

im Kehlkopfbereich vermieden. |

Sehr schön kann man das | in dem Film | „Findet Nemo“ sehen, | wo die beiden Fische | den Wal | nach dem Weg fragen. |


Das nennt man | „Walisch“ sprechen. |

Ich zeige das einmal. |




[auf Walisch]

Haaaaalllloooo, wooooo geeeeht eeeees deeeeeennnn hiiieeeer naaaaach Syyyydneeeeyy?




[url](Link: https://www.youtube.com/watch?v=zqguQKAcQ54)[/url]





Strukturiertes Sprechen | bedeutet einfach | Sprechen in Phrasen |

und mit deutlichen Pausen. |

Mir persönlich | hat das besonders geholfen | und ich übe das täglich | beim Vorlesen |

von Gedichten. |




Im 3. Stadium | wird die Sprechtechnik | konsequent | in die reale Welt übertragen. | Dabei werden gleich |


die drei klassischen Baustellen | der Stotterer angegangen: |

Telefonieren, | fremde Personen ansprechen| und einen Vortrag halten. |

Telefoniert wird mit Hotels, | Schwimmhallen | oder Museen, |

wobei schriftlich | vorbereitete Fragen gestellt werden. | Später ruft man auch | Angehörige oder Freunde an. |

Das Ansprechen fremder Personen | müssen Angestellte in Geschäften | oder Passanten | über sich ergehen lassen. |


Die Fragen werden vorher | mündlich oder schriftlich | vorbereitet. |

Wir haben die Therapiemethode | der KST | vor einer Klasse |

von zukünftigen | Physiotherapeuten vorgestellt | und in völlig |

verblüffte Gesichter geguckt. | Gleichzeitig war dieser Vortrag | auch der Höhepunkt |

der Therapie. |

Bei Verlassen der Intensivtherapie | hatten wir schon | mindestens 3 Vorträge |

hinter uns. |


Das 4. Stadium | dauert am längsten, | nämlich 10 Monate | und besteht |

in der Festigung. |

Familie und Umfeld | werden einbezogen | durch den Angehörigentag, |

in der Teletherapie | wird das neue Sprechen | gefestigt und verfeinert, |

aber auch | Sprechhausaufgaben ausgewertet | und die Selbstsicherheit gestärkt. |

Der Umgang | mit der Übungssoftware | flunatic! | ist ein wesentlicher Teil |

der Nachsorge, | weil das weiche | gebundene Sprechen | täglich gefestigt wird. |

Zudem gibt es | regionale Übungsgruppen, | die über den Verein |

„Freunde der Kasseler Stottertherapie“ | organisiert sind. |

Die Teilnahme an den Übungsgruppen | ist kostenlos. |

Es ist auch nach Jahren möglich, | während eines Intensivkurses |

für ein Wochenende lang | aufzufrischen. |




Während der Therapie | wurden uns auch | einige Grundgedanken darüber vermittelt, | was da gerade mit uns geschieht. |




Die neue Sprechtechnik | bringt Struktur | in einen chaotischen Prozess. |

Diese Struktur | wird im günstigen Fall | von Körper und Psyche verinnerlicht |

und läuft irgendwann | als unbewusstes Muster ab. | Unser Therapeut Achim |

hat das Gleiche | mit seinen beiden Kindern praktiziert, | als sie trocken werden sollten. | Es gab feste Pinkelzeiten | und die Körper der Kinder |

wussten nach kurzer Eingewöhnung | genau Bescheid, | wann es Zeit |

für die Toilette war. |




Wir sollten auch | unsere Komfortzone verlassen, | also unsere üblichen Gewohnheiten, | Vermeidungsstrategien |


und faulen Ausreden | wurden nicht mehr geduldet. |

Das war anfangs | wirklich hart. | Die 14 Tage Intensivtherapie |

ohne wirkliche Rückzugsmöglichkeit | in das gewohnte Umfeld |

trugen aber entscheidend | zur Anlage | des neuen Sprechmusters bei, |

weil sie eine große | Anstrengung bedeuteten. |

Ich persönlich | hatte auch nach 9 Tagen | eine massive Krise, | habe mich |

mit Achim angelegt | und kräftig Türen geschmissen. | Am Abend | hat ein mittlerweile | guter Freund | mich am Telefon |


wieder eine Stunde lang | auf die Beine gestellt |

und ich bin | am nächsten Tag | einfach weitergelaufen. | Solche Wachstumsprozesse | gehören dazu | und sind sogar erwünscht! |




Wir sollten innerlich | und für uns selbst | eine grundsätzliche Entscheidung treffen. |

Null oder eins. | Halbseiden | ist bei so einer Therapie | nicht viel zu erreichen. |

Die innere Entscheidung | zu dem neuen Sprechverhalten | zieht dann auch |

eine gewisse Konsequenz | mit sich. | Meine innere Entscheidung |

dürfte offensichtlich sein. |




In der Gehirnforschung | beschäftigt man sich | ja seit vielen Jahren |

mit der sogenannten | „neurologischen Plastizität“. | Das ist die Eigenschaft |

von Synapsen, | Nervenzellen | oder auch ganzen Hirnarealen, | sich in Abhängigkeit |

von der Verwendung | in ihren Eigenschaften | zu verändern. | Genau das ist |

während des Intensivkurses | bei uns auch passiert. |

Wer sich dafür interessiert, | kann auf youtube | einmal nach dem Dokumentarfilm | „Neustart im Kopf“ | suchen. |

Dort wird alles ausführlich erklärt. |




[url](Link: https://www.youtube.com/watch?v=1uQULr7qjW4)[/url]





Mit Frau Dr. Nitzschke | sprach ich neulich | kurz über die | „Theory of Mind“, |

also die Theorie des Geistes. | Ich kenne mich darin | nicht besonders gut aus, |

kann aber den Hinweis geben, | dass Stotterer | meist überdurchschnittlich | empathiefähige Menschen sind. |




Zum Schluss zeige ich noch | ein paar kleine Impressionen | von der Therapie. |

Zudem habe ich | einen fünfzehnminütigen Fernsehauftritt |

von Dr. Alexander Wolff | von Gudenberg | zum Anschauen parat. |




[url](Link: https://www.youtube.com/watch?v=mVgoH_W1g1Q)[/url]





Wer sich genauer | über die Therapie informieren will, | findet reichlich Informationen |

[url]auf der Internetseite | http://www.kasseler-stottertherapie.de. |[/url]




Bis hierhin | erstmal vielen Dank | für die Aufmerksamkeit! |
Schuft euch durch Strombart über Glenz,
sonat mekelt hartes Lechem ihr.
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