Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 15. Januar 2018, 02:06

Selbst die Entstehung des IS geht auf das Konto der Amis. Denn die haben ja mit der Propagandalüge von der angeblichen Existenz einer irakischen Atomwaffenfabrik wieder mal aufs Völkerrecht gepfiffen und ihren Einmarsch im Irak natürlich wie der olle Caesar als "Bellum Iustum" (gerechter Krieg) deklariert, damit Europa das brav unterstützt.

Dabei ging es den Amis ja nur darum, einen Regime Change herbeizuführen, d.h. Saddam Hussein zu stürzen und durch eine US-treue Vasallenregierung zu ersetzen. Ging nur leider etwas schief mit der "Demokratisierung" des Irak, und im Chaos der US-Aggression entstanden radikale religiöse Gruppen wie der IS......und solche Gruppen hatte der Diktator Hussein vorher eben streng in Schach gehalten.

Nach dem Verursacherprinzip müssten daher die Amis den Löwenanteil der Flüchtlinge aufnehmen, alles andere ist glatter Hohn.


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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 15. Januar 2018, 10:45

Es geht nicht alleine um den Verursacher, sondern das Mitgliedsländer der EU Waffen liefern, die dann an die Amis geliefert und dann bei der IS landen.
Von daher gesehen müssten diese EU-Mitgliedsländer zur Verantwortung gezogen werden.
Was dann noch dazukommt, ist, dass Deutschland Waffen exportiert.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/r ... nexporteur
Woher sollen wir wissen, ob nicht über Umwege Waffen aus Deutschland in der IS landen?

Ich hatte extra Monitor aus der Sendung vom ARD angegeben.
Danach ist es ja auch so, dass selbst die syrische Armee an den Flüchtlingen verdient. Die tragen eine Mitschuld daran, dass es so viele Flüchtlinge gibt, weil die nämlich auch daran verdienen als Schleuser.Somit verdient daran auch noch Assad.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 15. Januar 2018, 12:20

Was ich mich ofr gefragt habe ist wer wohl der Schlimmere ist.
Derjenige der die Waffen herstellt und verkauft, oder derjenige der sie kauft und zwar mit einer ganz klaren Tötungsabsicht.
Überlegen wir doch mal:
Kann der Hersteller was für den Hass unter den Menschen? Ist es nicht vielleicht so dass selbst wenn es keine Waffen gäbe trotzdem auf jeden Fall, notfalls mit blossen Händen, Zähnen und Krallen getötet werden würde?
Ganz provokant unter Berücksichtigung der Tatsache dass der Mensch des Menschen Wolf ist gefragt: Warum nicht daran verdienen wenn die Deppen zu blöde sind friedlich ihre Konflikte zu lösen?
Und noch mal provokant gefragt: Unter Berücksichtigung der Tatsache das irgendwer schon Waffen herstellen, verkaufen und daran verdienen wird, und zwar garantiert, warum die Eu das nicht sein soll?
Tatsache ist dass es irgendwer tun wird, so oder so, und das garantiert!
Sobald man wirklich begreift wie blödsinnig das Ganze eigentlich ist wird es keine Nachfrage nach Waffen mehr geben, und die Marktwirtschaft erledigt das übrige. Nämlich was sich nicht verkaufen lässt das wird auch nicht mehr angeboten.
Wer aber die Gewalt als einzigste Konfliktlösungsmöglichkeit sieht der wird Waffen verlangen. Und deshalb möchte ich meine Frage wiederholen.
Wer ist schlimmer, derjenige der dieser Forderung nachgibt, oder derjenige der sie verlangt weil er ganz konkret jemanden ganz bestimmten töten will?
Bin Jetzt auf die Antworten gespannt! :mrgreen:

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Übrijens fallen mir da gerade die Ostermärsche der 80er Jahre ein.
" Frieden schaffen ohne Waffen" hiess es damals, und weil die Bewegung in die zig Tausende ging hing sich ziemlich schnell, besonders hier im Ruhrgebiet die Gewerkschaft, insbesondere die IG Metall mit dran indem alle Mitglieder zur Teilnahme aufgerufen haben. Teilzunehmen war damals für jeden Metaller erste Bürger. bzw. Genossenpflicht
Die Anzahl verdoppelte sich und man schätzte die Teilnehmerzahl alleine beim Ostermarsch Ruhr, von Duisburg nach Dormund, etwa Mitte der 80er Jahre auf 40 000 Teilnehmer.
Ob aber die Genossen der Firma Rheinmetall, die damals um ihre Arbeitslätze kämpften weil die Firma von Schliessung bedroht war, wohl auch unter den Teilnehmern waren?
So is`dat mit dat!
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 16. Januar 2018, 01:39

Ist nun der Waffenhändler oder der tötungswillige Kunde der Schlimmste ?

Ich sage mal, keiner der beiden ist der Schlimmste, sondern ein Dritter: Derjenige, der dafür sorgt, dass immer wieder neue tötungswillige Kunden entstehen, welche dann wieder die Waffenhändler anlocken.

Deshalb jetzt auch eine provokante Frage: Ist es denn wirklich im Sinne der Humanität, den herrschenden Diktator eines anderen Landes zu stürzen ?

Man bedenke, ein anderes Land hat nun mal eine andere Kultur. Und wenn es nun eine Kultur ist, die den Diskurs als Mittel der Konfliktlösung nicht kennt oder auch als Lösung für Weicheier verachtet, und in der ein Mann nur dann als vollständig gilt, wenn er eine Waffe trägt ? Ist die Demokratie für so eine Kultur denn die richtige Staatsform, um dauerhaft Frieden und Stabilität herzustellen oder sollte die Staatsform nicht im Einklang mit der Kulturgeschichte eines Volkes stehen ?

Ich denke mal, der Ami kennt die Antwort auf solche Fragen noch besser als ich sie kenne, denn der US-Präsident hat einen stattlichen Beraterstab.

Von daher weiß er, dass so eine "Demokratisierung" durch Sturz einer (stabilen !) Diktatur zum Scheitern verurteilt ist und blutiges Chaos erst mal die Folge sein wird, in dem viele neue Kunden für die dann recht schnell auftauchenden Waffenhändler generiert werden, i.d.R. in Gestalt von radikalen politischen oder religiösen Gruppen.

Nach dieser Logik hatte der Ami niemals vor, irgendjemandem die Demokratie zu bringen, sondern das Chaos. Dann passieren die Waffendeals automatisch, da die im Chaos entstandenen radikalen Gruppen ja mit Feuer und Schwert missionieren wollen und das nun mal mit ordentlichem Kriegsgerät besser geht als mit Knüppeln und Messern.

Assad hätte doch nur ein einziges Mal husten müssen, und der IS wäre Geschichte gewesen, wenn er mit Knüppeln bewaffnet die Grenze nach Syrien überquert hätte. So aber wurde ein blutiger Krieg daraus, ganz ohne vorangehende Propagandalüge der Amis. Da waren ja nur Muslime dran beteiligt, somit kann der Ami ganz einfach als edler Ritter in schimmernder Rüstung wieder mal einen "Bellum Iustum" ausrufen, in dessen Rahmen der böse IS und der genauso böse Diktator Assad beseitigt werden, damit die "Demokratisierung" stattfinden kann. Ein Dominoeffekt also , mit dem man theoretisch mit nur einer fetten Lüge am Anfang eine ganze Kette an Ländern unter die eigene Fuchtel bekommt. Und das ist nur möglich, wenn ich Kulturen, in denen eine gewaltfreie Konfliktbewältigung nicht im Repertoire ist, systematisch missbrauche !

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 18. Januar 2018, 18:47

Manchmal frage ich mich, ob ich die letztem Kommentare richtig gelesen habe.
Ich war nie bei der Bundeswehr, sondern war beim Selbstschutz bei der Post, weil ich nie hätte jemanden töten oder verletzen können.
Hinzu kam noch, dass ich es nie hätte verantworten konnte, dass Waffen ins Ausland exportiert worden sind, weil ja durch diese Waffen Menschen egal welcher kirchlichen Gemeinschaft die angehören, verletzt oder getötet werden.
Wird dadurch vergessen, dass wir alle Menschen sind?
Wenn ich dann noch bedenke, dass Kinder auch hier in Deutschland bei der Bundeswehr ausgebildet werden, verstehe ich es recht nicht, wieso und warum sogar schon Kinder dazu ausgebildet werden, um andere Menschen zu töten.
Ich finde es einfach das Schönste, ein Kind zu sein, und als Kind zu leben, ohne an so einen Blödsinn wie Kriege oder so nachzudenken.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 19. Januar 2018, 01:29

Hallo Jessica
die antwort hast du Dir ja selber gegeben. Der Mensch ist wie der Mensch nun mal ist, und so wie es aussieht kann niemand daran was ändern.
Wieder muss ich an die Ostermärsche der 80er Jahre denken wo auch ich aktiv war.
Ein Slogan hat mir damals besonders gut gefallen, er lautete: Stell Dir vor es ist Krieg, und niemand geht hin.
Schöner und auch frommer Wunsch, aber völlig unrealistisch. Wo sind denn die Leute die damals demonstriert haben heute? Es ist ja bald wieder so weit, und die Ostermärsche an denen ich auch immer noch teilnehme gibt es immer noch. So 200 bis 300 Leute sind übriggeblieben von den zig Tausenden. Da kann man schon den Glauben an das Gute im Menschen verlieren, meinst Du nicht auch?
Und deshalb meine ich dass man einen jungen Wehrpflichtigen einziehen, ne Plempe aufladen und ausbilden kann. Aber die Letzte Entscheidung liegt nicht bei der Politik, auch nicht bei der Wirtschaft, und ebensowenig bei den Generälen.
Jeder Soldat der sein Ziel, nämlich wenn einen anderen Soldaten ins Visier nimmt hat diese Verantwortung, und sonst niemand. Er entscheidet mache ich den Finger krumm, oder nicht.
Die Generäle können mich vor Gericht stellen wenn ich den Schiessbefehl verweigere, der Staat kenn mich wenn ich mich nicht einziehen lasse wegen Fahnenflucht verurteilen. Generäle, Staat und Wirtschaft können fast völlig über mich verfügen, nur eines können sie nicht, nämlich befehlen zu treffen, und für Blödheit kann niemand was.
Stell Dir doch mal vor es ist Krieg, alle schiessen wie Wild, aber keiner trifft, weder irgendwen oder irgendwas. Schöne Illusion die Realität werden würde wenn die Menschen sich diesen Strang nicht nur durchlesen sondern auch mal richtig drüber Nachdenken würden anstatt loszuschimpfen.
Gegen Gesetze und Staatsraison kann man nicht, es sei man riskiert sein Leben und das steht bei Befehlsverweigerung auf dem Spiel. Befolgt man den Befehl und schiesst so hat man noch ne Chance, das ist die Logik darin, und wie man ja z.B. Am IS und Korea sieht funktioniert das hervorragend. Wenn Jedoch die Soldaten aller Länder sich einig wären würde man den Befehl zu schiessen durchaus befolgen, aber trotzdem von seiner eigenen Entscheidungsfreiheit zu treffen oder auch nicht Gebrauch machen. Was aber geschieht statt dessen? Ich sage nur Mauerschützen, da schoss der Bruder auf den Bruder und traf den Bruder auch oft genug.

Der Mensch ist des Menschen Wolf, das ist nun mal so. Wärs anders könnte man die Leute bis an die Zähne bewaffnen aber trotzdem würde nix weiter passieren ausser das ordentlich rumgeknallt würde..
Schöne Illusion, aber die Tatsachen sind nun mal anders, und diesen Tatsachen muss man sich ob es einem gefällt oder nicht beugen.

Und denken wir ja nicht dass es im sog. Ernstfall noch ein Wehrdienstverweigerungsrecht gibt, denkt man doch jetzt schon über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht nach, dabei ist es doch noch gar nicht losgegangen.
Und wenn es irgendwann mal so richtig losgeht? Dann wird man irgendwann auch mit Ersatzdienstleistenden nicht lange Fackeln. Einrücken oder Standgericht, so will der Brauch im Krieg.

Aber auch ohne Kriegsfall, und die Frage hätte ich jetzt gerne beantwortet.
Was wäre wenn niemand mehr zur Bundeswehr ginge und die Bevölkerung im Wehrfähigen Alter ausnahmslos und alle den Ersatzdienst bevorzugen würden, genau so wie es die Buchstaben unseres Gesetzes das ausdrücklich erlauben, niemand mehr Soldat werden würde und wir damit auch keine Armee mehr hätten?

Wir können uns ja mal die Ursachen des Krieges etwas genauer anschauen, d. h. wenn Interesse besteht. Allerdings sollte man einen Gedanken dann auch bis zu Ende denken, auch dann wenn einem die Antwort nicht gefällt. Aber haben wir das nicht schon mal gemacht? Oder war das noch im alten Forum?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 19. Januar 2018, 18:14

Wie kann es sein, dass 17 jährige Kinder, also Minderjährige Kinder zur Bundeswehr herangezogen werden?
Vor Gerichten werden diese Kinder noch als Jugendliche festgehalten, und nach dem Jugendstrafrecht verurteilt.
Ist es dann nicht ein Wahnsinn, dass Kinder überall auf der Welt als Krieger ausgebildet werden?
Besteht da nicht die Gefahr, dass man dabei potenzielle Mörder herzieht.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 19. Januar 2018, 23:10

Wir haben es doch einmal erlebt, dass kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs Kinder als Soldaten eingesetzt wurden.
Ist so etwas richtig?
Haben wir denn gar nichts aus der Vergangenheit gelernt?
Wer auf so einen Standpunkt steht, und dies auch noch verherrlicht, ist in meinen Augen nicht mehr normal.
Ich bin gegen jegliche kriegerische Auseinandersetzung, weil es nur einige Idioten gibt, die meinen, etwas verteidigen zu müssen.
Im Endeffekt ist es doch so, dass wir nur die Interessen einer Minderheit verteidigen sollen. Diese Minderheiten sind die, die daran nur Geld verdienen wollen, und denen ein Menschenleben nichts wert ist. Das ist nun einmal leider Gottes so, zumal das auch noch auf eine religiöse Glaubensgemeinschaft begründet sei.
Dies ist doch wirklich Schwachsinn.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 20. Januar 2018, 01:43

Darüber ob es richtig ist Kindersoldaten zu rekrutieren haben wir leider nicht zu befinden, sondern die Leute die so was tun.
Sie machen es einfach und es ist ihnen scheissegal was der Rest der Welt darüber denkt und dazu sagt.
Wie soll man das ändern? Schreiben wir ihnen doch einen Brief sie sollen so was nicht mehr machen. Ob sie es dann lassen werden?
Oder sollen wir es ganz klar und unzweideutig einfordern, Soldaten schicken die diese Leute mit den üblichen militärischen Mitteln auf die Falschheit ihres Tuns hinweisen?
Dann hätten wir genau das was wir verhindern wollen- Krieg. Schlimmer noch, wir müssten auf Kindersoldaten schiessen.
Was kann man da machen? Kann man da überhaupt was machen?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 20. Januar 2018, 01:45

Die Ursachen von Krieg generell ? Letztendlich geht es doch immer um Expansion des eigenen Volkes.

Ich meine, jedwede politische Ideologie oder jedwede Religion ist doch bloß ein Vorwand bzw. ein Aufhänger, um das Volk unter einer Flagge zu einen und dann mittels Propaganda emotional so heiß zu machen, dass es bereit ist, gegen das auserkorene Feindbild in den Krieg zu ziehen. Und daher ist z.B. ein Religionskrieg nur von außen betrachtet ein Religionskrieg.......

........aber letztendlich geht es doch immer um Vermehrung des eigenen Volkes und als Folge davon logischerweise die Pflicht zur Expansion, da sonst irgendwann mal der Platz knapp wird. Neuer Lebensraum ist aber nun mal begrenzt und daher muss ich wenn ich expandieren will, diesen Lebensraum einem Anderen wegnehmen. In den seltensten Fällen wird der Andere seine Lebensgrundlage freiwillig hergeben, also muss ich zu Gewalt greifen und Krieg führen. Das selbe gilt natürlich auch für die begrenzt vorhandenen Rohstoffe. Je mehr ich davon verbrauche, desto mehr muss ich mir bei Anderen holen.....

So halte ich es z.B. für möglich, dass der Westen die ganze Kriegstreiberei in den muslimischen Ländern nur angezettelt hat, um die Erdgasvorkommen in Katar anzapfen und per Pipeline nach Europa leiten zu können.... Man wäre dann von den Russen unabhängig. Verteilungskriege, immer wieder Verteilungskriege !

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Goldmarie » 20. Januar 2018, 02:36

Ich bin mit Jessica völlig einer Meinung.
Es ist meine Gewissensentscheidung, danach zu leben. Andere denken anders und darauf habe ich leider keinen Einfluss.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 20. Januar 2018, 02:42

Eben, Andere denken anders und man kann nichts dagegen tun wenn sie z.B Kinder in den Krieg schicken, Waffen produzieren und in Krisenherden noch Öl ins Feuer giessen damit der Umsatz stimmt.
Wie will man das verhindern?
Jetzt aber mal konkret!!!!

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 20. Januar 2018, 11:23

Ich gebe Charon recht, dass es um Öl, sonstige Elemente und zum expandieren eines Volkes geht.
Wo gibt es denn Ländereien, wo genügend Platz und auch die Mineralien gibt, die es in den Heimatländern der Industrie nicht gibt?
Wer exportiert denn Waffen, damit die Industrieländer davon profitieren?
Sind da nicht die USA und viele andere Industrieländer, die nur einen einzigen Vorteil davon haben?
Nur deswegen werden Waffen in diese Drittländer exportiert, damit sich Völker gegenseitig bekämpfen, und vernichten.
Bisher war es immer so, dass nur bestimmte Länder, und darunter fällt auch Deutschland, sich einen Vorteil davon versprachen.
Wenn jetzt jemand sagt, dass würde nicht stimmen, schüttel ich nur den Kopf.
Stimmt es etwa nicht, dass sogar Hitler nach Afrika gegangen ist, weil er das Potential dort erkannt hat?
Ist es nicht Augenwischerei, Elviera, wenn man einerseits für Frieden plädiert, und andererseits Waffen in solche Länder exportiert, so dass
selbst Kinder mit Waffen gegenseitig bekämpfen?
Wie kann es sein, dass tausende von Tonnen an Nahrungsmittel jährlich vernichtet werden, und in den Drittländern tausende von Kindern und Erwachsene verhungern?
Wie ist es möglich, dass sich tausende von Flüchtlingen und auch Kinder auf dem Weg machen, um ein besseres Leben zu haben, als in ihrem Heimatland durch Bürgerkriege und Hungersnöte in Sicherheit bringen wollen?
Wie viele Spenden wurden für etwas anderes benutzt, als für das benutzt werden, für das sie gedacht waren?
Diese Spenden wurden dazu benutzt, um wieder neue Waffen zu kaufen, um diese Waffen an der eigenen Bevölkerung auszuprobieren.
Wie viele Nahrungsmittel wurden dazu benutzt, um auch wiederum Waffen zu kaufen?
Wie viele Kinder sind heute schon Krüppel wegen gewissenloser Waffenhändler?
Wie verhält es sich, wenn selbst führende Industrieländer selbst zu den größten Waffenexporteuren gehören?
Tragen diese Waffenexporteure nicht eine Mitschuld an der Flüchtlingskrise?
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 20. Januar 2018, 12:54

Wie kann man das verhindern?
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 20. Januar 2018, 17:45

Elviera, ich habe dir auch die Fragen gestellt, worauf du aber meine Fragen weitergestellt hast.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 20. Januar 2018, 18:18

Wenn jeder begreifen würde was er tut wenn er auch nur eine Waffe in die Hand nimmt, schlimmer noch auf einen Menschen zielt und schiesst. Und das nur weil Andere es wollen, dann wäre das Problem gelöst. Waffen können nicht mehr verkauft werden, weil die Idioten die so was tun ausgestorben sind.
Allerdings müssten Die Menschen da schon eine gewisse Einsichtsfähigkeit besitzen, was aber ganz besonders in diesen Dingen seit Anbeginn der Geschichtsschreibung nicht gerade eine Stärke der Menschheit war.
Von daher habe ich keine Hoffnung dass sich da jemals was ändern wird.
Wenn alle Menschen so dächten wie Du dann wäre das Poblem gelöst. Tun sie aber leider nicht sondern es finden sich immer genug Kriegstreiber daran hatte es nie Mangel. Pazifisten jedoch sind ne wesentlich seltenere Spezies, besonders wenn sie vom Gericht und von Erschiessung bedroht sind.
Der Mensch ist des Menschen Wolf, das ist nun mal so. Nichts kann das ändern, damit muss man sich wohl abfinden.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 21. Januar 2018, 02:17

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf ? Nun, demnach wäre der Mensch per Default schlecht. Daran mag ich nicht so recht glauben, wohl aber an mangelnde
Fähigkeit zur Einsicht, klarer ausgedrückt: Dummheit ! Dummheit gepaart mit einem Hang zur Bequemlichkeit.

Wäre dem nicht so, dann würde die Menschheit Entwicklungen, die früher oder später definitiv zu Krieg führen, viel früher erkennen und rechtzeitig gegensteuern. So hätte z. B. eine kollektive Konsumverweigerung so manchen Schritt in Richtung Verteilungskriege verhindern können. Der Westen hat seit Jahrzehnten eine eher schwindende Bevölkerungszahl, aber trotzdem verschleudert er mit Abstand am meisten Ressourcen. Aber es ist ja so bequem, jeden Scheiß an die Haustür geliefert zu bekommen, und das für relativ kleines Geld. Ressourcen wachsen unbegrenzt auf Bäumen und der Strom braucht keine Ressourcen, den der kommt bekanntlich aus der Steckdose ! Zu doof und zu bequem zum Maßhalten, schlitterten wir wieder mal in die Kriegsspirale und die meisten haben das sicher noch immer nicht behirnt, sondern denen geht wohl erst bei einer Mobilmachung das Lichtlein auf.

Und Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln ? Also für mich ist der Krieg eher die Fortsetzung des ewigen Wettbewerbsdenkens mit anderen Mitteln. Auf dem Schlachtfeld der Wirtschaft fängt es an, das "höher, schneller, weiter" und es verlagert sich dann zwangsweise aufs reale, blutige Schlachtfeld. Und wenn ich heute noch immer Reden von Politikern höre, in denen jedes dritte Wort "Wettbewerbsfähigkeit" lautet, dann raufe ich mir die Haare !

Und nun sind wir schon so weit, dass wir über die unrealistische Möglichkeit einer kollektiven Fahnenflucht und Gerichte reden, was ja letztendlich die Ultima Ratio wäre, um einen Krieg zu verhindern. Dabei hätten wir die Entwicklung viel früher und risikoärmer aufhalten können.

LG,

Charon

P.S. Ich lasse mir ganz sicher keine Knarre in die Hand drücken, um für die Blödheit Anderer zu töten. Lieber idealerweise vorher noch auswandern ( wohin bei der derzeitigen weltpolitischen Lage ????) oder eben aus Gewissensgründen die Waffe verweigern, Gericht hin oder her. Es gibt für mich ein höheres Gericht als jedes weltliche, und vor dessen Richter muss ich bestehen.
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 21. Januar 2018, 03:20

Ein wichtiger Schritt in die Richtung der Einsicht wäre es gewesen zu verhindern dass die Braunen in den Bundestag einziehen.
Aber nicht mal das haben wir zustande gebracht, und die Dummheit feiert wieder mal einen Triumph.
Hat jemand erkannt das dass der Anfang sein könnte? Ich glaube nicht.

Ich kenne die These von Erich Fromm dass der Mensch von Natur aus gut ist, wenn man ihn nur lassen würde und zweifle sie auch nicht im Geringsten an.
Aber wie sieht die Raelität denn aus?
Die destruktiven Kräfte sind einfach zu stark die Masse zu blöde, und vor allen Dingen zu feige den Rücken grade zu machen und klar zu sagen: Mit mir nicht!
Täte das jeder... tut aber kaum jemand.
Und um das zu ändern wäre es vielleicht eine Möglichkeit jedem klar zu machen was er da tut, dass die Verantwortung immer auf dem liegt der sich den Kriegstreibern gebeugt hat und auf Befehl schiesst.
Es auf die Kriegsgewinnler zu schieben und sich in den Befehlsnotstand zu verpieseln und zu sagen die Rüstungsindustrie ist schuld? Das ist mir zu platt denn geschossen hast Du, und alles Andere ist ne faule Ausrede.
Aber wie ist das im Leben? Es sind ja immer die Anderen, denn ich selber kann nix dafür! Die Tatsache dass man als Schütze aber die letzte und ultimative Entscheidung trifft, das fällt der Peinlichkeitsamnäsie kombiniert mit dem Befehlsnotstand anheim.
Was könnte die Waffenlobby denn noch verkaufen wenn das jedem klar wäre und er genug Arsch in der Hose hätte?
Und den Menschen so was klar zu machen? Das haben andere schon vor uns versucht und sind entweder in den Knast oder in die Klapsmühle gekommen.
Es nützt keinem was wenn der Mensch von Natur aus gut ist solange er sich in seiner dumpfen Beschränktheit indoktrinieren lässt.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon jessica » 21. Januar 2018, 07:50

Es ist leicht, alles nur auf die Braunen zu schieben.
Sicherlich haben die Brauen einen erheblichen Anteil an dem.
Wie kann es aber sein, dass politische Parteien mit einem C sich im Grunde genommen das schon zu eigen machen, was die Braunen in die Welt gesetzt haben?
Wie kann der Wählerschwund bei der CDU/CSU erklärt werden?
Fakt ist doch einem Bericht aus Bayern nun mal, dass selbst Kirchen sich von der CSU lossagen.
Der Wählerschwund bei der SPD ist damit zu erklären, weil in der letzten Bundesregierung die SPD eine Koalition mit der CDU eingegangen sind, wodurch sehr viele Menschen sich auf gut Deutsch verarscht fühlten.
Wenn die SPD nun wieder eine Koalition eingehen, schätze ich mal, dass die bei der nächsten Bundestagswahl um die 10 - 15% stehen, und die Braunen noch mehr zulegen.

Ich richte mich nicht nach Thesen, sondern bilde mir eine eigene Meinung.
Wenn ich das nicht tun würde, muss ich mich fragen, ob ich überhaupt eine eigene Meinung vertreten kann.

Die andere Frage stellt sich da wohl, wer etwas auf die Kriegsgewinner schiebt?
Ich tue es nicht.
Fakt ist nun einmal, dass Hitler die Bevölkerung in einen Krieg getrieben hat.
Wenn die Bevölkerung Hitler nicht gewählt hätte, wäre es auch nicht zum 2. Weltkrieg gekommen.
Ich glaube kaum daran, dass normale Menschen einen Krieg möchten oder jemals daran gedacht haben, einen anzuzetteln, wie es zum Beispiel Trump oder KIM JONG-UN tut.
Wenn es zu einem nochmaligen Krieg kommen würde, würde das die totale Vernichtung bedeuten.
Wer soll denn dann noch beschützt werden, wenn die Erde nicht mehr existiert, und es kein Leben mehr gibt, oder ein Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist?
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 31. Januar 2018, 02:19

https://m.focus.de/politik/deutschland/ ... 89304.html

Da schau mal einer an....nicht nur wir, sondern auch andere Leute entwickeln so ihre Aluhüte zum Thema Flüchtlingskrise. Nur mag ich an das nicht so recht glauben, denn Mutti ist doch wohl nicht so naiv zu glauben, Griechenland würde die erhaltenen Milliarden irgendwann mal zurückzahlen. Die weiß doch ganz sicher, dass dieses Geld definitiv verloren ist. Und statt Rückzahlung wurde erst vor kurzem eine neue Tranche von Hilfsgeldern an die Griechen ausbezahlt...... Ein Fass ohne Boden also !

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 21. März 2018, 01:26

Kinder mit Migrationshintergrund hinken in Deutschland bei den Leistungen gegenüber anderer Industrieländer hinterher, und diese Problematik hat in der deutschen Migrationspolitik seine Ursache.
https://www.welt.de/wirtschaft/article174706968/OECD-Studie-So-schwer-haben-es-Migranten-an-deutschen-Schulen.html
Man kann die Leute nicht zuwandern lassen und sich dann nicht mehr weiter drum kümmern.
Besonders die gerade Eingewanderten aus dem arabischen oder afrikanischen Kulturkreis dürften es schwer haben, kommt doch zu den Sprachproblemen auch noch ein Kulturschock.
Selbst die in den 60er Jahren zugewanderten Gastarbeiter haben dies Probleme bis auf den heutigen Tag nicht wirklich bewältigt.
Diesen Umstand haben wir hier von je her kritisiert und so langsam wird wohl die Rechnung dafür aufgemacht.
Noch sind die Auswirkungen nicht so sehr zu bemerken, aber was wenn die heutigen Kinder irgendwann einmal erwachsen sind und selber Kinder haben, jedoch auf dem Arbeitsmarkt aber so gut wie keine Chance?
Noch ist ja Zeit daran zu arbeiten, doch sollte man möglichst bald damit beginnen wenn man nicht für zusätzlichen sozialen Sprengstoff sorgen will.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 21. März 2018, 02:16

Und kein Berufspolitiker sollte hier sagen, das käme völlig überraschend und keiner hätte an solche Folgen denken können !

Ich denke mal die Blaupause wie man dieses Problem "lösen" wird , die liegt schon lange im Schreibtisch bereit und heißt Niveausenkung im Bildungssystem. Haben wir nicht bereits einen Artikel verlinkt, in dem von einem Fünftel aller Grundschüler geschrieben wird, welche die Grundschule nach der 4. Klasse als funktionelle Analphabeten verlassen ?

Und die geplante Niveausenkung wurde doch schon vor 2015 angegangen. Immer mehr Spaßpädagogik, Ablehnung von Individualleistung zugunsten von Gruppenarbeit (also Zunahme der Kollektivierung), Abbau der geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer als unnützen " Ballast ", Inklusion geistig Behinderter an den Regelschulen. Dazu noch der Abschaffungswahn: Hausaufgaben abschaffen, Noten abschaffen, ja warum nicht gleich die ganze allgemeinbildende Schule abschaffen ? Ist es das, was man auf längere Sicht plant ? Zumindest gibt es mittlerweile sogar Kräfte im Lande, die ganz offiziell die Schulpflicht abschaffen wollen, siehe ADD.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 22. März 2018, 01:30

Diese Niveauabsenkung gibt es ja tatsächlich, aber der Denkfehler dabei ist dass in einer hochtechnisierten Welt solche Unmengen von Bildungsfernen nicht mehr zu beschäftigen sein werden.
Damals als Schüler habe ich mal das Opelwerk in Bochum besichtigt und ich erinnere mich genau das da noch ein Mitarbeiter damit beschäftigt war mit einem Schlagschrauber Radmuttern anzuziehen. Gehen wir heute durch eine vergleichbare Fabrik so wird man feststellen das so gut wie alles automatisiert ist und Menschen eigentlich fast nur noch in der Endkontrolle arbeiten.
Wohin also in Zukunft mit dem Heer der Radanschrauber die wir jetzt gerade produzieren, die aber kein Mensch mehr beschäftigt, weil es solche Arbeitsplätze die auch Unqualifizierte erfüllen können nicht mehr oder kaum noch gibt.
Was ich mich Frage ist wie die aktuelle Politik sich denn die Zukunft unseres Landes als High Tech Standort von dem sie so viel redet denn so vorstellt?
Oder wird man in 10 oder 20 Jahren davon reden das Deutschland auf ebenso wundersame wie unerklärbare Weise in die technologische und damit auch wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist?

So gesehen gehört das eigentlich in den Strang Erleuchtungen von Politik und Presse.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 22. März 2018, 02:30

Eventuell zeigen sich bereits Anzeichen eines Verfalls in Sachen Technologie in Deutschland ? Ich meine, ein Land, das sich technisch in einer Führungsrolle sieht, muss doch in der Lage sein, einen hochmodernen Großflughafen zu bauen. Deutschland scheint das nicht mehr auf die Reihe zu bekommen, Stichwort BER. Dafür haben sich an dieser Flughafenruine schon mehrere soziopathische sog. Führungskräfte - ich nenne sie Heuschrecken - die Taschen mit Millionengehältern und Abfindungen nach ihrem Abgang vollgestopft, und der Flughafen wird dank inkompetenter Ingenieure und Handwerker wohl niemals in Betrieb genommen werden.

Dasselbe gilt für die neue ICE-Trasse München - Berlin, nichts funktioniert, ein absolutes Desaster ! Wir scheinen also auch keine Hochgeschwindigkeitsstrecken für moderne Züge mehr bauen zu können. Wo sind denn angesichts solcher Negativbeispiele gerade bei solchen Prestigeprojekten die angeblich ach so tollen Leistungen deutscher Ingenieure und Handwerker ?

Mir scheint, dass Deutschland technologisch keineswegs mehr top ist, sondern dass wir nur noch von alten Lorbeeren leben. Und die Führungsriege der Wirtschaft verhält sich eben so, wie sich Soziopathen eben verhalten: Möglichst schnell die Taschen vollstopfen, und dann gilt das Prinzip " Nach mir die Sintflut ". Scheissegal wenn das Land den Bach runtergeht, denn bis dahin sind wir schon auf den Bahamas.

Ich habe auch den Eindruck, dass man nur keine *allgemeinbildenden* Schulen mehr will, sondern dass das Bildungswesen mehr und mehr von den Konzernen übernommen werden wird. Konzerne nehmen heute schon gerne Leute aus Sonderschulen oder auch ungebildete Flüchtlinge, um ihnen konzerneigene Nachhilfestunden auf Betriebskosten zu geben, die natürlich millimetergenau auf den Job zugeschnitten sind, nur ja kein Buchstabe Wissen zu viel ! Man zahlt also lieber diesen Unterricht, statt gleich Leute mit Hirn einzustellen. Und die Ingenieure ? Dafür gibt es auch schon sog. " Hochschulen ", von den Konzernen gesponsert, denn alles, was nicht Ingenieur ist, das braucht es als Studienfach gleich gar nicht mehr zu geben ? Nur erhält man so keine guten Ingenieure, sondern Massen an Drittklassigen. Aber wirkliche Innovation wurde und wird immer nur durch die Kreativität einzelner heller Köpfe produziert, niemals aber als Gruppenleistung eines Teams von drittklassig Ausgebildeten.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 22. März 2018, 13:03

Ach ja, da gibt es natürlich auch im 21. Jahrhundert noch eine Verwendung für Ungebildete, nämlich beim Militär. Und wir verzeichnen ja bereits einen starken Anstieg an minderjährigen Soldaten bei der Bundeswehr.

Wenn die Idiotenfördermaschine rattert, dann rattern bald die Maschinengewehre, oder Niveausenkung im Bildungssystem als gezielte Kriegsvorbereitung ? Ich weiß, wieder mal ein Aluhut...

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Goldmarie » 22. März 2018, 17:28

Tja, wo sind die tollen deutschen Ingenieure geblieben? Ich weiß es: Rausgeschmissen, in den vorzeitigen Ruhestand versetzt!
Ich habe ja selbst jahrelang für die Automatisierungstechnik gearbeitet - und am Ende meinen eigenen Job wegrationalisiert!

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 23. März 2018, 01:34

Rausgeschmissen, das könnte durchaus recht häufig der Fall sein, da sich gerade die Fähigen schlecht in ein Kollektiv - Ähhh, ich meinte natürlich Team, denn so nennt man das jetzt - eingliedern lassen. Man sollte es keineswegs als eine Art Selbstverständlichkeit betrachten, technisch vorne dran zu sein und eigentlich müsste man dann bei den Ingenieuren wieder mehr auf Klasse statt auf Masse setzen.

Macht man aber nicht......was auch wieder meinen Aluhut nährt. Wenn ich sowieso in der direkten Kriegsvorbereitung bin, dann ist mir Innovation gleich welcher Natur erstmal nicht mehr so wichtig, da während eines Krieges sowieso alle Räder stillstehen. Fortschritt wird erst wieder Thema, sollte der Krieg vorbei sein. Nur könnte der deutsche technische Fortschritt den Weg gehen, den er auch bei den ollen Römern gegangen ist, nämlich unwiderruflich den Bach runter.

Bis dahin wird aber meine kleine Verschwörungstheorie weiter schön gefüttert und ich frage mich, ob man mir hier wieder einmal zu Unrecht den Aluhut aufsetzt : http://m.spiegel.de/lebenundlernen/schu ... 99164.html

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 25. März 2018, 01:35

Ich könnte mir gut vorstellen dass man solche Aktionen hauptsächlich in den typischen Garnisonsstädten abhält. Es sind zumeisst kleinere Städte die mehr oder weniger von der Bundeswehr abhängig sind. Löst man die Einheiten der örtlichen Kasernen auf so geraten diese Städte in arge finanzielle Bedrängnis weil dort eigentlich so gut wie alles von der Bundeswehr abhängig ist. Auch unterhält die Bundeswehr in solchen Städten ganze Siedlungen mit Dienstwohnungen für ihre Berufssoldaten wo die Leute streng aufgeteilt nach müllitärischen Dienstgraden wohnen.
Unschwer vorstellbar dass sich in solchen Siedlungen recht schnell eine müllitärisch geprägte Subkultur bildet, und auch vorstellbar dass in den örtlichen Schulen und Kindergärten fast ausschliesslich die Kinder von Bundeswehrangehörigen sind.
Und wenn die Väter der meissten Kinder Soldat von Beruf sind, wer sollte dann was dagegen haben wenn die Bundeswehr in den Schulen und Kindergärten auftaucht?
Das aber war in solchen Städten schon seit Menschengedenken so.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 30. März 2018, 11:19

Bayern plant das erste Abschiebezentrum und ich wundere mich ein wenig denn bisher hat es kaum Empörung darüber gegeben. Auch nicht in den sozialen Netzwerken.
Offensichtlich ist man inzwischen zu der Einsicht gelangt dass es nicht mehr anders geht als der relativ unkontrollierten Einwanderung und sofortiges abtuchen einen Riegel vorzuschieben?
http://www.zeit.de/news/2018-03/29/bundesinnenministerium-plant-erstes-abschiebezentrum-180329-99-685343

Dass es ausgerechnet in Beiern beginnen soll ist nicht weiter verwunderlich, hat Bayern durch die Balkanroute doch die Hauptlast zu tragen, auch wenn sie weitestgehend geschlossen sein soll.
Auch kann ich mir keinen wirklichen Grund für irgendwelche Empörung vorstellen, Italien z.B. hat seit Jahr und Tag Lampedusa, und zwar mit Stacheldraht drum herum, d.h. wenn ich richtig informiert bin
Auch war es zur Zeit des Kalten Krieges üblich, alle Leute die aus Ländern des Warschauer Paktes kamen, die Zuwanderer, auch die aus der DDR, erst mal nach Friedland speditiert wurden, wo sie genau über das wieso, weshalb, warum befragt wurden, bevor sie in den Alltag entlassen wurden. Nicht ohne Grund befürchtete man dass auf diesem Wege Spione eingeschleusst werden würden.
Und das es längerfristig ohne solche Massnahmen auch heutzutage nicht gehen würde, dass war doch wohl für jeden klar denkenden Menschen von Anfang an klar bei den Massen die kommen.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 31. März 2018, 13:04

Schäubele spricht ein Machtwort....

[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/schäuble-islam-ist-teil-unseres-landes/ar-AAviIpA?li=AAaxdRI&ocid=spartandhp[/url]
... nur fürchte ich kommt es zu spät denn in einem Punkt hat er uneingeschränkt recht. Man kann den Lauf der Geschichte wirklich nicht aufhalten, allenfalls verzögern und die Auswirkungen abmildern dass es nicht gleich zurückgeht ins finstere Mittelalter.
Die besten Chancen das wenigstens einigermassen im Griff zu behalten haben wir aber verpasst. Konsequentes einfordern von Integration wäre der Schlüssel gewesen, aber das jetzt durchzusetzen wird ungleich schwieriger, haben sich doch bereits Subkulturen gebildet die schon seit Jahren existieren, und, so mein Eindruck, auch schon im gewissen Masse organisiert sind.
Diese Strukturen nun aufzubrechen wird wohl ungleich schwieriger sein, und mit der bisherigen Kuscheljustiz gegenüber anderen Sitten in unserem Lande wird das nicht gelingen.
So was gehört seit Jahrzehnten schon zum Strassenbild meiner Heimatstadt und keiner regt sich mehr darüber auf dass ein Autokorso laut hupend und in die Luft schiessend durch die Strassen fährt.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article174877186/Bei-Luebeck-Hochzeitskorso-blockiert-Autobahn-Waffen-sichergestellt.html
Aber keiner, auch die Polizei nicht, hat meines Wissens jemals danach gefragt ob es vielleicht scharfe Waffen oder andere unter die Waffenscheinpflicht fallende Wummen sind. Man hat sie einfach ballern lassen. Wenn aber eine ängstliche Hausfrau spät Abends noch unterwegs war und mit Pfefferspray erwischt worden ist, dann war sie im Erklärungsnotstand. Seit neuestem aber scheint man es begriffen zu haben das es so nicht weitergehen kann und folgerichtig hats dieses Mal, andere Länder andere Sitten, und Hochzeit hin oder her, ne Strafanzeige gegeben weil es u.A in Deutschland nicht Landessitte ist einfach rumzuballern.
Die Angeklagten jedoch werden es schwer haben diesen Umstand so ohne weiteres zu verstehen und zu akzeptieren denn sie wergen argumentieren: Mein Vater hat so in Deutschland geheiratet und mein Grossvater ebenalls, Und die Eltern und Grosseltern meiner Familie und Freude alle in Deutschland geboren auch.
Und plöztlch soll es verboten sein Freudenschüsse auf Hochzeiten abzugeben?
Man könnte sich bei der Gelegenheit auch mal fragen wieviele Waffen in dieser archaischen Gesellschaft bereits im Umlauf sind, ist es doch so dass in manche Gegenden ein Mann ohne Waffe gar kein Mann ist. So z.B. im Jemen und im Oman, Dort würde kein Mann ohne seinen Handschar ( Krummdolch) auch nur zur Mülltonne gehen weil er nach landesüblicher Sitte gar nicht richtig angezogen ist.
Brauchen wir denn wirklich derartigen neben vielen anderen kulturellen Müll, gefördert durch falsch verstandene Toleranz in unserem Lande?
Diese Frage sollten wir uns endlich einmal klar beantworten und uns dann aber auch so verhalten.
Die Justiz bietet genug Möglichkeiten, nur sollte man diese Möglichkeiten dann nutzen und Integration einfordern.

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