Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 1. April 2018, 02:10

Also dass sich in Bayern niemand über so ein Abschiebezentrum aufregt, das wundert mich gar nicht so. Kandidaten für empörte Reaktionen hätte ich mir eigentlich nur von der jüngeren Generation erwartet, denn die mittlere und die ältere Generation kennen noch die alten Regelungen in Sachen Asyl und erhoffen sich wohl, dass diese Zeiten wiederkehren, denn bei der 90-er-Jahre-Asylwelle war alles noch straffer organisiert.

Ich kenne die alten bayerischen Regelungen noch recht gut, da ich damals im jugendlichen Sturm-und-Drang-Alter politisch doch recht in der linken Richtung aktiv war und ehrenamtlich im örtlichen Flüchtlingsheim Dienst geschoben habe. Und da hat man sich logischerweise auch rechtlich etwas schlau gemacht.

Damals bekamen die Flüchtlinge primär Sachleistungen, d.h. Essenspakete und Kleidergutscheine, Bargeld gab es nur als kleines Taschengeld zum Kauf von Artikeln zur persönlichen Hygiene. Es bestand Residenzpflicht und sogar Heimpflicht, d.h. die Flüchtlinge durften nicht auf "normale" Wohnungen verstreut werden. Alles war darauf ausgerichtet, dass Asyl eben nur temporär gegeben wird und die Menschen, sobald der Krieg etc. in der Heimat vorbei ist, wieder in die Herkunftsländer zurück müssen. Deshalb wurde auch für den Fall einer bereits erteilten Arbeitserlaubnis nicht lange rumgefördert, sondern wer nichts gelernt hatte, musste halt als Hilfsarbeiter arbeiten. Außerdem galt auch noch die Vorrangsregelung in Sachen Arbeitsplätze. Duldungen waren schwer zu bekommen und es wurde konsequent abgeschoben; viele Flüchtlinge kehrten auch freiwillig in ihre Heimat zurück.

Ja,ja,aber in Bayern waren nie die Braunen dran ! Damals hieß die AfD DVU und krähte die selben Parolen rum wie die AfD das heute tut, aber die DVU bekam trotz Asylantenwelle in Bayern nie einen Fuß auf den Boden und rechte Demos gab es im Gegensatz zu heute fast nie. Ist ja auch kein Wunder wenn man sich die Asylgesetze so ansieht, damals war die CSU in Asylfragen näher an der heutigen AfD dran als an der heutigen CDU. Und niemand hat "Faschismus!" geschrieen bis.....ja bis Stück für Stück dieser Linksruck primär in Berlin durch die Union ging. Plötzlich schimpfte man über Bayern und bezeichnete die Heimpflicht als "Lagerhaft" und die bayerischen Gesetze als faschistoid. Und zwar so lange, bis Bayern sich beugte und sich, gezwungen durch die Faschismuskeule , murrend und knurrend anpasste. Aus Berlin kam eben noch nie was Gescheites und jetzt haben wir hier die selben Probleme wie in den anderen Bundesländern auch.

Warum sollten die Bayern sich also über ein von der Regierung geplantes Abschiebezentrum beschweren ?

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 1. April 2018, 12:03

Ausserdem wird in Bayern dieses Jahr gewählt fällt mir gerade ein.
Und die Zahlen dieses Jahr werden ne klare Aussage sein was die Wähler wollen, was nicht und wessen Politik sie mehr Vertrauen entgegenbringen.
Merkel oder Seehofer.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 3. April 2018, 01:44

Das ist ja jetzt wohl das dümmste was ich in dieser Sache jemals gehört habe.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/und-jetzt-herr-seehofer-bauen-wir-jetzt-alle-moscheen-ab/ar-AAvmRHv?ocid=spartanntp
Die Möglichkeit einen moderaten Islam zu fördern zieht niemand in Betracht?
Sicherlich wird das wohl schwierig werden, eine Mammtaufgabe über mehrere Generationen geradezu, denn Islam Politik und Kultur bilden eine Einheit. Und das müsste durchbrochen werden das auch der Islam zu einer Privatsache wird wie jede andere Religion in unserem Kulturkreis. Nur dann liesse sich unsere mitteleuropäische Vorstellung von Religionsfreiheit, auch an der Seite des Islams umsetzen.
Nur fürchte ich ist der Islam derzeit dazu zu starr und es müsste dazu eine Reformationsbewegung in Gang kommen. Das aber ist ausserordentlich schwierig weil der Koran nicht verändert werden darf. Er darf auch nicht übersetzt werden. Übersetzt man ihn einfach so ist es leicht die Übersetzung für ungültig zu erklären weil ja eine Veränderung vorliegt.
Nun überlegen wir mal wie die christliche Reformation in gang gekommen ist, fragen wir uns wie es wie weit sie wohl gekommen wäre ohne die Übersetzung der Bibel. Und dann werden wir uns vermutlich der Tatsache stellen müssen, dass auch heute noch die Ketzerei ein Straftatbestand wäre und der Ablasshandel immer noch ein einträgliches Geschäft weil andernfalls ewige Verdammnis blühen würde.
Es sieht meiner Meinung nach also verdammt schlecht aus mit einer Reformation, und damit auch für einen moderaten in Mitteleuropa gesellschaftskonformen Islam es sei denn man lässt nicht alles wie bisher sich selbst sondern fordert die Integration der Muslime endlich auch mal ein. Glauben kann jeder was er will, aber das ist Privatsache, keinesfalls jedoch Gegenstand der Politik So wills der Brauch in Mitteleuropa. Es ist inzwischen altbewährt und so soll es auch bleiben weil die Erfahrung uns aus etlichen Kriegen, u.A. dem 30 jährigen, gelehrt hat wie unheilig die Kombination von Religion und Politik ist.

Das sollte man bedacht haben bevor man darüber nachdenkt ob der Islam nun zu Deutschland gehört oder nicht, und unsachliche Kommentare wie Daniel Günther?

Na ja reden wir lieber über den Fachkräftemangel, das ist ohnehin das dringlichste- ja eigentliche und vor allen Dingen ein lösbares Problem in diesem unserem Lande- nöch!?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 17. April 2018, 01:34

Nochmal zum Thema Veränderungen bei der Bundeswehr bzw. eventuelle Kriegsvorbereitungen. Das, was Elviera über die Garnisonsstadt geschrieben hat, klingt recht plausibel. Ist ja im Prinzip nichts Anderes als die Blutwurstkolonie jeder anderen Firma auch, von daher ist die Werbung der Bundeswehr in Kitas und Grundschulen noch nachvollziehbar.

Aber nun das hier, das spricht schon eine ganz andere Sprache, obwohl zugegebenermaßen die Quelle nicht so der Hit ist: http://www.bento.de/politik/bundeswehr- ... /#refsponi

Also die Jugendlichen in den höheren Klassen der allgemeinbildenden Schulen sollten sich m.E. sicherheitshalber psychisch darauf vorbereiten, dass die Wehrpflicht wieder eingeführt wird.

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 17. April 2018, 02:17

Eigentlich war ja mit der Aussage die EU solle mehr Verantwortung übernehmen, die irgendwer vor einigen Monaten gemacht hat klar dass die paar Berufssoldaten die wir haben den Bedarf nicht abdecken werden. Und wenn Europa mehr Verantwortung übernimmt dann bedeutet das vermutlich auch dass man wesentlich intensiver an irgendwelchen Kriegsgeschehen teilnehmen wird.
Vielleicht stürtzt man sich auch in solche Abenteuer wie die USA in Vietnam? Da gerät an schneller rein als man denkt, und dann komm t es zu einer Dynamit die zu Selbstläufer wird.
Und Vietnam war ein kleines Land Wieviel Gefallene, meisst Wehrpflichtige, hatten die USA insgesammt zu beklagen?
Leicht begreiflich dass in solchen Zeiten kaum Jemand freiwillig zu Müllitär geht und daher das Kontingent an Berufs und Zeitsoldaten kaum ausreichen dürfte.
Eine Wiedereinführung der Wehrpflich ist daher nur logisch.
Auch kann es nicht verkehrt sein die Zivilbevölkerung entsprechend auszubilden, denn es könnte möglich sein dass manch einer der Schüsse die abgegeben werden nach hinten losgeht und plötzlich der Krieg nicht mehr ein Stellvertreterkrieg ist.
Denken wir nur ganz aktuell an Trump und seine Raketen auf Syrien,und hoffen wir das Putin nicht die Geduld mit ihm verliert.
Gut wenn man auf so was vorbereitet ist und man auf so was wie eine Art Volkssturm zurückgreifen kann der in wenigen Wochen zu richtigen Soldaten ausgebildet werden kann weil die Leute in irgendeiner vormüllitärischen Wehrsportgruppen das Meisste schon gelernt haben.
So is` dat mit dat, mal in aller Deutlichkeit und knallhart gesagt!
Jedenfalls wenn die Quelle zuverlässig ist.

Sorry aber da geht einem der Hut hoch!

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 25. April 2018, 01:42

Das ist doch mal endlich-endlich ne Aktion nach meinem Geschmack!
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/aktion-„kippa-tragen“-türkische-gemeinde-will-jüdische-kopfbedeckung-aufsetzen/ar-AAwhMLi?ocid=spartandhp[/url]
Aber warum kommt so was so spät? Das hätte man von Anfang an so betreiben müssen.
Ich erinnere hier noch mal an die Friedensdemo 2017 in Köln, mit ganzen 500 vorwiegend deutschen Teilnehmern, die von der Ditib ganz massiv torpediert worden ist.
Bleibt zu wünschen dass so was auch weiterhin Schule macht.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 26. April 2018, 01:17

Tja, man hätte das in der Tat gleich so betreiben müssen, denn jetzt ist es vielleicht schon zu spät und die Kräfte der Dummheit haben sich schon zu sehr durchgesetzt ? Immerhin haben wir anscheinend bereits solche Verhältnisse : https://m.focus.de/politik/deutschland/ ... 29622.html

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 26. April 2018, 01:31

Immehin hat es 10 Minuten gedauert bis es zu Übergriffen kam und 15 Minuten bis zu Abbruch. Es soll auch im Vorfeld dieser Aktion in den islamischen Gemeinden Stimmen gegeben haben die ihre Mitglieder zu besonderer Vorsicht geraten haben wenn sie eine Kipa tragen, und wohl auch nicht ohne Grund.
Aber seien wir doch mal ehrlich und vergessen wir auch mal ganz dass es so was vor 2015 allenfalls ganz vereinzelt und nicht in diesem Maßstab gegeben hat. Nicht mal seinerzeit Ende der 60er Jahre, als die NPD an die 10% hatte.
Es gibt in Deutschland aufgrund der jüngeren Geschichte noch ein viel schlimmres Verbrechen als Ausländerfeidlichkeit, und zwar Antisemitismus.
Das weiss auch die AFD, daher klingt es nicht sehr wahrscheinlich dass die dahinerstecken, dazu sitzen sie noch nicht fest genug im Sattel. Sie haben ihr politisches Handwerk nämlich inzwischen gelernt und wissen ebenfalls das solche Vorkommnisse ihrer Politik äusserst zuträglich sind. Und daher kommen sie noch im Schafspelz daher. Es ist aber damit zu rechnen dass es wohl irgendwann anders werden wird.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 1. Mai 2018, 01:38

Oh staune oh wunder!
Es war ja nun wirklich nicht damit zu rechnen das die vleien Flüchtlinge ausser ihrer, für uns manchmal völlig unverständlichen Denk und Lebensweise auch ihre ethnischen und politischen Zwistigkeiten mitbringen würden?
https://www.huffingtonpost.de/entry/juden-antisemitismus-deutschland-usa-magazin_de_5ae6c436e4b055fd7fcd23b9
Auch das aussereuropäische Auslad ist inzwischen Aufmerksam geworden wie man sieht, und wie man ebenfalls sieht ignoriert Merkel die Tatsachen wie sie nun mal sind immer noch.

Noch unverständlicher ist das daraus viel Unsicherheit, manchmal auch Ärger in der eigenen Bevölkerung entsteht. Und dass die Araber die deutschstämmigen Repräsentanten des Staates Israel mit als Erstes aufs Korn nehmen würden- also wen wundert das denn von Frau Merkel und diversen sozialromantischen Träumern mal abgesehen?
Hatten wir nicht schon vor längerer Zeit darauf hingewiesen?
Egal, damit währe jedenfalls der Nahost-Konflikt glücklich in Deutschland angekommen.

Das ist wieder einmal einer der Momente wo ich am Verstand der Menschen zweifel denn das war doch nun wirklich alles voraussehbar, und Fortsetzung folgt.... .

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 3. Mai 2018, 01:23

Und haben wir nicht auch wiederholt darauf hingewiesen, dass das Grundgesetz nicht in Stein gemeißelt ist und es bereits einmal binnen kurzer Zeit während des eigentlichen Sommerloches zu einer Grundgesetzänderung kam ? Damals ging es um Auslandseinsätze der Bundeswehr.

So eine Änderung könnte wieder blitzschnell kommen, Anregungen hierzu kommen auch wieder nicht aus den Reihen der AfD, sondern von der CDU : https://m.focus.de/politik/deutschland/ ... 62367.html

Scharfes Psychiatriegesetz, Abschaffung des Sozialsystems, Erweiterung der polizeilichen Befugnisse und nun eine Grundgesetzänderung, die das Asylrecht wohl deutlich einschränken würde. Und das kam alles nicht von der AfD, sondern von der Union. Da muss schon mal die Frage gestellt werden dürfen: Quo vadis, Union ?

Und man fragt sich natürlich auch, warum man bei der Union noch so tut, als wäre die AfD der Leibhaftige in Person.

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 3. Mai 2018, 01:33

Aber man muss sich auch die Frage stellen ob solche Änderungen nicht erforderlich sind wenn andere Kulturen ihren Einfluss in diesen Rechtsstaat einbringen.
Ich denke dass wir uns im Laufe der Jahre von noch mehr Dingen verabschieden müssen, zu viele Probleme werden da ins Land geragen auf die unsere Rechtsprechung keine Antwort hat.
Auch wird unsere bisherige Justiz von vielen Neubürgern offensichtlich nicht wirklich ernst genommen.
https://www.focus.de/politik/deutschland/fluechtlingsunterkunft-in-ellwangen-sie-drohten-uns-polizei-gibt-details-ueber-abschiebe-protest-von-asylbewerbern-bekannt_id_8864411.html
Dass die Polizei einige Zeit später mit ner Hundertschaft wiederkommen würde haben sie jedenfalls nicht gefürchtet wie es scheint.

Wie lage können wir uns das noch leisten wie bisher, so auch in diesem Falle die Problematik wird die zukünftig an unseren Rechtstaat herantreten wird totzuschweigen und für nicht existent erklären?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 3. Mai 2018, 01:48

Ja,ja, das ist vollkommen richtig, und deshalb haben wir auch x-mal geschrieben, dass in Sachen Migration eine signifikant konservativere Politik angezeigt ist, ganz einfach weil dies ein Gebot der Vernunft ist.

Aber wohlgemerkt: Im Bereich der Migration, nicht aber einen kompletten harschen Rechtsruck in allen Bereichen ! Ich habe es nicht so mit sowat wie Linientreue, und nur weil in einem Bereich der Politik die (hausgemachten !) Probleme nach einer dringenden Lösung schreien, muss ich nicht in zahllosen anderen Bereichen zwangsweise auch nach rechts rücken. Vernunft bessert da nach, wo konkrete Probleme bestehen, auch wenn zu deren Lösung mal tiefergreifende Schritte nötig sind. Aber sie richtet sich nicht nach Linientreue bzw. Ideologien.

Wie gesagt, ich betrachte Änderungen bzw. Beschränkungen der Zuwanderung für dringend nötig. Aber das rechte "Komplettpaket", das hier durchzuschimmern scheint, das treibt mir die Sorgenfalten auf die Stirn.

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 3. Mai 2018, 02:08

Ich fürchte nur dass man uns nicht fragen wird, denn man ignoriert ja ebenso die Tatsache dass man mit der bisherigen Politik den Rechten den Ball ja zuspielt.
Der Rest dürfte sich dann ganz demokratisch und bei der nächsten Wahl ganz von selber erledigen. Wenn die Kugel erst mal so richtig rollt ist sie nicht mehr aufzuhalten. Der Zuwachs der Rechten in den letzten Jahren, nicht nur bei uns, der spricht für sich.
Es ist höchste Zeit aufzuwachen denn der Bürger sehnt sich nach der alten Ruhe und Ordnung. Und wer die auf welche Weise auch immer wieder zustande bringt, das ist ihm egal. Dass ihm aber dafür dann irgendwann die Rechnung präsentiert werden wird, so weit geht seine Denke nicht!
Unsere Staatslenker aber sollten doch eigentlich so viel Grips haben zu erkennen wo uns das langsam aber um so sicherer hinführen wird.
Sollte man jedenfalls meinen.

Auch sollte man bedenken dass man je länger man damit wartet es um so schwieriger werden wird. Bis die Situation dann irgendwann so festgefahren ist dass wirklich nur noch der Rundumschlag helfen wird. Und was dann noch von unserem Rechtsstaat übrig bleibt? Darüber mag ich nicht nachdenken.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 4. Mai 2018, 12:21

Ich hätte ja nicht gedacht dass man dieses Mal durchgreifen würde.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/baden-wuerttemberg-ellwangen-fluechtlinge-polizeieinsatz-widerstand-abschiebung
Aber wie nicht anders zu erwarten melden sich auch prompt Stimmen die fragen ob der Einsatz unverhältnissässig war.
Ich verstehe das nicht denn letztlich war es Widerstand gegen die Staatsgewalt und zwar nicht von einzelnen Personen sondern von mehreren hundert Leuten gemeinsam.
Und wenn die Polizei ernstgenommen werden will, dann konnte sie gar nicht anders als deutlich klarzumachen dass die Staatsgewalt auf jeden Fall ernstgenommen werden sollte und mit entsprechend ernsthaften Konsequenzen zu rechen ist.

Auch halte ich die Auflösung der bestehenden Strukuren und Umverteilung der Flüchtlinge auf andere Heime für angebracht und sinnvoll, da andernfalls damit zu rechen ist dass man sich organisiert.
In so einem Falle dürfte eine Hundertschaft dann wohl nicht mehr ausreichen, dass sollte dann auch den ewigen Sozialromantikern unter unseren Bürgern inzwischen endlich klar geworden sein.

Wie gesagt, ich verstehe die Frage nach der Verältnismässigkeit nicht, ich halte die getroffenen Massnahmen alle für angebracht, sinnvoll und auch notwendig, auch wenn inzwischen keiner was weiss, gesehen hat, sich erinnern kann oder gar daran Schuld ist. Nur die böse Polizei.... .
Manches ist eben International. :lol: :lol: :lol:

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Ergänzung am 10.5.2018
Sagte ich doch, keiner weiss was, gesehen und/oder sich erinnern kann sich auch niemand. Nur die böse Polizei.
Also kein Grund zur Besorgnis, alles nur ein Vorurteil dessen Ursache in der Intoleranz zu suchen ist. Ansonsten ist es einfach nur ein Missverständnis gewesen.
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ellwanger-flüchtlinge-widersprechen-polizei-–-sind-nicht-gewalttätig/ar-AAx1FE7?ocid=spartandhp[/url]
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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 5. Mai 2018, 02:37

Aber das Ganze könnte sich auch noch zu einer Farce entwickeln, wenn Deutschland es nicht schaffen sollte, diesen Togolesen abzuschieben. Der hat nämlich mittlerweile einen Anwalt und will rechtlich gegen die geplante Abschiebung vorgehen: https://m.focus.de/politik/deutschland/ ... 74610.html

Ebenso werden sich die ganzen Randalierer Anwälte nehmen und ich bin mal gespannt, ob man es gebacken bekommt, auch nur einen einzigen von denen abzuschieben. Zum Schluss verlassen die alle den Gerichtssaal als freie Männer und grinsen sich einen. Wie gesagt, beim Thema Flüchtlinge und Justiz bietet sich immer wieder mal die Möglichkeit, Pferde kotzen zu sehen.

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 5. Mai 2018, 10:26

Solche Tumulte sind ja kein Einzelfall, und es gibt sie auch nicht erst seit heute.
Mancherorts gehört so was schon seit Jahren zum Alltag, da muss man in der Tagespresse gar nicht lange danach suchen.
https://www.focus.de/politik/deutschland/duisburg-bruckhausen-nach-tumulten-bei-falschparker-kontrolle-staatsanwalt-erlaesst-strafbefehl-gegen-polizisten_id_8876684.html

Normalerweise betreibt die Polizei ja Deeskalation indem sie gar nichts macht, besser noch in diese Stadtteile gar nicht erst reinfährt da sie genau wissen dass sie Gefahr laufen dass es Aufläufe gibt die leicht eskalieren.
Letztlich müssen sie unverrichteter Dinge dann wieder abziehen, denn ob ein Knöllchen das Risiko wert ist? Da muss man schon nach der Verhältnismässigkeit fragen- einerseits.
Aber andererseits ist im Laufe der Jahre so eine Art Gewohnheitsrecht daraus geworden und so kam es dass diese Stadteile inzwischen schon ein wenig zu einem rechtsfreien Raum geworden sind.

Übrigens: Die Solidarität untereinander ist beispielhaft, wohl auch darum weil viele miteinander verwand sind. Und die angeblichen Tritte gegen den Kopf?
Nun 250 Leute haben es gesehen.
Ich glaube daher nicht dass es hier noch um Wahrheitsfindung geht sondern eher um die Sicherung von Territorien und die Klarstellung wer das sagen hat, und wer nicht.
Wie gesagt, solche Vorkommnisse sind kein Einzelfall mancherorts.

Das übrigens schreibt die NZZ im benachbarten Ausland:https://www.nzz.ch/meinung/die-ohnmacht-deutscher-soft-polizisten-ld.1383385


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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 6. Mai 2018, 02:06

In solchen Vierteln kann man sich den Zusammenhalt wirklich durch Familienbande erklären.

Aber in diesem Flüchtlingsheim wohl weniger. In solchen Unterkünften werden doch verschiedene Nationalitäten gemischt untergebracht, deshalb liest man ja auch häufig von Streitereien unter Flüchtlingen, die meist in den Heimen stattfinden und nicht selten auch mit Messern ausgetragen werden. Da trägt man wohl die aus den Herkunftsländern mitgebrachten Konflikte aus.

Ferner sind die meisten Asylanten alleinreisende junge Männer. Da ist gar nichts mit Verwandtschaft, vielmehr haben sich diese Menschen vor der Flucht gar nicht gekannt und müssen jetzt in einer bunt zusammengewürfelten Zwangsgemeinschaft leben. Aber trotzdem gab es da die selbe Solidarität. Alle für Einen, wie bei den Musketieren. Da werden die Konflikte zwischen den einzelnen Nationalitäten schlagartig zurückgestellt, etwa weil man einen gemeinsamen Feind sieht, den es zu bekämpfen gilt ?

Ich denke gerade an unsere Kultur. Da würde doch in einem größeren Haus mit mehreren Wohneinheiten das Verschwinden eines Nachbarn wohl gar nicht bemerkt werden, auch wenn man viele Jahre lang Tür an Tür gewohnt hat. Bei den Migranten hingegen treten sogar Menschen füreinander ein, die sich noch kaum kennen.

Armes Deutschland kann man doch nur sagen. Dabei heißt es doch so schön: Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei. Das trifft für alle Menschen zu und daher punkten die Braunen noch zusätzlich, indem sie wohl die Einzigen sind, die Zusammenhalt und Kameradschaft propagieren, und genau das dürfte Balsam für die Seelen der durch den Kapitalismus familiär entwurzelten Menschen sein. Natürlich macht das die Rechten noch gefährlicher !

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 6. Mai 2018, 11:21

Ich hatte das mehr in den Bereich der Schicksalsgemeinschaft verortet, denn es ist ja nicht neu dass fremde Menschen sich in schwierigen Lebenslagen und Krisenzeiten solidarisieren, auch wenn sie sich untereinander völlig unbekannt sind.
Manchmal können sogar die Ziele der Gruppierungen völlig kontrovers, oder sogar vom Grundsatz her feindlich gesinnt sein.
Man kennt das z.B. vom Stockholm-Syndrom.

Darüber hinaus wäre zu bemerken dass es leicht ist Multi-Kulti zu propagieren wenn man irgendwo in einer Kleinstadt mit ein paar Quotenasylanten, weit ab von den tatsächlichen Geschehnissen in den Brennpunkten der Ballungszentren sitzt. Die Politik hat das auch immer ganz gerne ausgenutzt indem sie so tat als ob das alles Einzelfälle wären. Davon jedoch kann keine Rede sein, und wenn es verhältnismässig wenig Ärger gab, so lag das lediglich daran das die Polizei sich recht wenig darum kümmerte das in diesen Stadtvierteln vor sich ging. Und sobald sie es doch mal tat kam es sofort zu solchen Zusammenrottungen, bei denen die Polizei oft genug ganz ungeniert gesagt bekam dass sie sich raushalten solle und gut beraten wäre das auch zu tun.
In der Regel folgte man dann auch dieser Anweisung, zumal es dort auch seit Jahrzehnten schon islamische Schiedsmänner gab die nach Sharia recht sprachen. Das wurde von der Bevölkerung auch akzeptiert, d. h. soweit es Muslime waren. Und nichts von allem drang nach draussen weil die deutschen Bevölkerungsteile soweit es ihnen nur irgendwie möglich war längs weggezogen sind. Sollten Nichtmuslime diese Schiedsmänner angerufen haben weiss ich nicht was passiert ist, aber die Sharia sieht auch klare Regeln bei Rechtsstreitigkeiten von Muslimen und Nichtmuslimen vor. Die Deutsche Rechtssprechung durchzusetzen ist verm. unmöglich weil die Polizei zur Durchsetzung die Verhältnissmässigkeiten abwägen muss. Es käme sofort zu solchen Zusammenrottungen vielleicht auch noch Schlimmeren.
Mal am Rande gefragt, wer wundert sich jetzt eigentlich noch über die Ghettobildung?

Von solchen Multi-Kulti-Konflikten hat man in der Provinz bisher noch keine Vorstellung, jedoch ist die Multi-Kulti-Problematik, der wir in den Ballungszentren schon seit Jahren ausgesetzt sind, nun leicht vorgeschmacklich in der Provinz gelandet, und es wird zunehmend schwieriger von der Politik die Tatsachen, so wie sie nun mal sind, zu ignorieren
Hören wir also auf so zu tun als ob das was in Ellwangen passiert ist was Neues ist.
https://www.bild.de/news/inland/abschiebung/ellwangen-polizeigewerkschaft-todesangst-der-beamten-55606890.bild.html
Es ist nicht neu, obwohl man genau das auch hier wieder einmal zu suggerieren scheint, verm. damit der Bürger sich seine Meinung bilden kann?

Begreifen wir endlich dass die Kuscheljustitz da nicht weiterhilft und hören wir auf ganz verwundert zu sein warum die uns denn so gar nicht lieb haben wollen, und das obwohl wir ihnen doch Asyl geben. Das sind sozialromantische Träumereien bar jeder Realität.
Und wenn wir nicht wollen das solche Verhältnisse wie oben beschrieben sich ausweiten dann wird es nicht anders gehen als so.
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/mehr-als-80-prozent-der-deutschen-halten-staat-für-überfordert/ar-AAwP8Cy?ocid=spartandhp[/url]

Und die steigende Gewalt die in diesen Zentren angeblich droht? Das ist in den bestehenden Asylbewerberheimen längst Alltagsrealität und wird sich auch nicht verhindern lassen wenn man die Leute ohne Rücksicht auf kulturelle Besonderheiten unterbringt.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 7. Mai 2018, 01:12

Ich frage mich sowieso, woher die Sozialromantik jetzt noch kommt, zumal es auch in Ballungsgebieten und Großstädten noch genügend solcher Menschen zu geben scheint. Man hört und liest sehr viel von den "Vielfalt-Demos", die von der Größe her die rechten Demos bei weitem übertreffen.

Und Kleinstadt heißt nicht mehr " Friede, Freude, Eierkuchen". Ich wohne in einer, und wir bekommen demnächst wohl Moschee Nummer zwei. Türken und Albaner vertragen sich bei uns nicht so dolle und die bereits vorhandene Moschee (türkisch dominiert) ist sowieso zu klein. Also gibts jetzt ne Albanermoschee für uns. Ne Kleinstadt, aber bereits zwei Moscheen.

Und die Polizei erlebt hier auch bereits ihr blaues Wunder, wenn sie z.B. wegen sowas Popeligem wie Ruhestörung zu einer Migrantenhochzeit gerufen wird. Da materialisieren sich quasi aus dem Nichts 60 Mann und demolieren den Streifenwagen, man liest dauernd von solchem Kram.

Wer jetzt noch Sozialromantik propagiert, der muss wohl auf einem anderen Stern leben.

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 7. Mai 2018, 13:42

Ich glaube es liegt einfach nur daran dass viele sich weigern die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen weil es so gar nicht in ihr Weltbild passen mag. Man beobachtet das ja oft dass manche Leute sich ihre Ersatzrealität selber zusammengebastelt haben weil die Wirklichkeit für sie nicht aushaltbar wäre.
Die Politik unterstützt das weils ihr gerade in den Kram passt, ohne dabei aber über die langfristigen Folgen, die sich so allmählich zu zeigen beginnen nachzudenken. Ist ja für die Politiker genau so wie für den Bürger so schön bequem alles was nicht in die Denkschablone von Vorstellungsrealität oder politische Konzept reinpasst für faschistoid zu erklären, schon hat man die Kritiker genau so vom Hals wie die bösen Leute die einem die schöne Phantasiewelt kaputtmachen wollen.

Hauptsache bis zur nächsten Wahl, weiter scheinen die Überlegungen der Politiker dabei nicht zu gehen, und blos nicht runter von der Insel der Glückseeligkeit, denn die reale Welt ist zu grausam als dass es aushaltbar wäre.
Aber nur zu leicht hat man den Zeitpunkt verpasst bzw. verträumt wo es zu entgleiten beginnt und wo man noch hätte mit geeigneten Mitteln rechtzeitig dagegensteuern können.
Das Problem welches sich hier aber stellt ist dass je länger man träumt um so drastischer das erwachen werden wird weil die "geeigneten Mittel" so fürchte ich um so drastischer werden je länger man wartet.
Es wäre doch so einfach gewesen von Anfang an, d.h. vor 40 Jahren mehr Integraton einzufordern, und viele Probleme hätten sich nie gestellt.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 10. Mai 2018, 01:30

Bezugnehmend auf meinen Beitrag vom 4. Mai 2018

Sagte ich doch, keiner weiss was, gesehen und/oder sich erinnern kann sich auch niemand. Nur die böse Polizei.
Also kein Grund zur Besorgnis, alles nur ein Vorurteil dessen Ursache in der Intoleranz zu suchen ist. Ansonsten ist es einfach nur ein Missverständnis gewesen.
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ellwanger-flüchtlinge-widersprechen-polizei-–-sind-nicht-gewalttätig/ar-AAx1FE7?ocid=spartandhp[/url]

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 16. Mai 2018, 09:55

Grossbritannien greift zu ziemlich drastischen Massnahmen um dem Andrang Herr zu werden.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/die-harte-zuwanderungspolitik-trifft-jetzt-sogar-die-queen/ar-AAxlkQ3?ocid=spartandhp
Können sie auch, sind sie doch nicht mehr der EU verpflichtet.
In Dänemark soll es inzwischen ähnlich aussehen, leider finde ich da keinen passenden Link.
Wie es scheint wird das solidarische Europa immer kleiner, aber wen verwundert das eigentlich, war es doch von anfang an völlig illosorisch Merkels Politik der offenen Türen ewig aufrecht erhalten zu können.
Wie ich immer sage: Irgendwann stehen wir alle auf einem Bein.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 20. Mai 2018, 12:14

In Dänemark ist es nicht anders.
Anfangs war ja nur bekannt das Dänemark an den Grenzen wieder kontrolliert, aber der ganze Rattenschwanz der damit verbunden war, den hat man der deutschen Öffentlichkeit irgendwie unterschlagen.
So langsam aber sickert das ganze Ausmass der dänischen Massnahmen durch. Z.B fordert man dort inzwischen konsequent Integration ein und sorgt damit bei den Leuten die nicht integrationsfähig oder willig sind für reichlich Ungemütlichkeit. Die Folge? Es werden natürlich wesentlich weniger Anträge gestellt. Diese Überlegung hatten wir hier ja auch schon vor längerger Zeit
Es werden in dem Bericht auch Zahlen genannt, Zahlen die nicht nur Aufschluss zu geben scheinen was die Wirtschaftsflucht betrifft, Zahlen die man uns hier in Deutschland bisher nicht genannt hat.
Nun frage ich mich warum es denn hier in Deutschland anders gewesen sein soll und es bisher immer noch ist als in Dänemark vor der Einführung der Grenzkontrollen, nebst dem dänischen Massnamenkatalog?
https://www.youtube.com/watch?v=zCSj3PAaPTg

Ach ja, und bevor es Gezeter gibt, der Bericht ist vom ZDF, also keinesfalls einer der braunen Szene nahestehenden Quelle! Und machen wir uns klar dass so was auch bei uns zu erwarten ist wenn wir nicht irgendwann alle auf einem Bein stehen wollen. Der Zeitpunkt wird unausweichlich kommen wo es gar nicht mehr anders geht weil der ganze Rest der Welt auf Europa, besonders aber vor den deutschen Grenzen steht. Nach Dänemark jedenfalls wollen schon jetzt wesentlich weniger Asylbewerber, sie gehen lieber dorthin wo es für sie gemütlicher ist. Ungarn, Polen England, Dänemark, und in Schweden gärt es glaube ich auch schon, gehören zukünftig nicht mehr zu den bevorzugten Zielen.

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 28. Mai 2018, 13:42

Nanu, werden die Fleischtöpfe etwa langsam leerer ?

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 92746.html

lg,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 28. Mai 2018, 14:50

Eine Frage die ich schon bei der Eröffnung diese Bereiches gestellt habe.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/andrea-nahles-ueber-fluechtlinge-wir-koennen-nicht-alle-bei-uns-aufnehmen-a-1209713.html
Fragen wir uns doch ein mal wie gross Deutschland und Europa ist, und wie gross der Rest der Welt, in der die meissten Länder nicht als sicher angesehen werden können. Jedenfalls nicht nach den Masstäben der mitteleuropäischen Vorstellung.
Und fragen wir uns bei der Gelegenheit auch mal wie viele Länder es denn gibt in denen der Hunger kein Problem ist.
Sollen wir diese Leute etwa alle aufnehmen? Wie soll dass denn gehen?
Und jemanden zu verurteilen der diese Frage die dringendst einer Lösung , oder wenigstens eine Antwort bedarf stellt?
Was bitte soll das eigentlich sein?
Will man warten bis die Volksseele hochkocht damit man die Leute die sich fragen wie das funktionieren soll endlich zu Volksverhetzern erklären und verurteilen kann?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 29. Mai 2018, 17:07

Und während in Deutschland nach wie vor jede Debatte mit der Nazikeule abgewürgt wird und man sich im Kreise dreht, während der Frustpegel der Bürger ansteigt wie die Umfragewerte der AfD, macht man in einigen Ländern bereits Nägel mit Köpfen:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc ... 09961.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/o ... 10026.html

Und nein, ich bezeichne solche Vorhaben nicht als rechtsextrem ! Was soll denn bitteschön daran falsch sein, Kinder dem Einfluss der Moscheen schon frühzeitig zu entziehen ? Das kann doch nur der Integration dienlich sein ! Was soll denn daran falsch sein, nicht nur zu fördern, sondern auch mal zu fordern und Sozialleistungen an Deutschkenntnisse zu koppeln ?

lg,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 1. Juni 2018, 01:57

Dänemark scheint im Moment massiv durchzugreifen.https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-05/verschleierung-daenemark-verbot-burka-nikabs
Aber was mich ein wenig erstaunt ist wie viele Länder das Gesichtsverschleierungsverbot, wenn auch manchmal ziemlich halbherzig, teilweise seit Jahren bereits haben, ohne dass es in Deutschland sonderlich ruchbar geworden wäre.
Neben den Sicherheitsaspekten ist da auch immer noch die Tatsache dass es im mitteleuropäischen Kulturkreis als unhöflich gilt den Menschen mit denen man sich unterhält nicht ins Gesicht zu sehen.
Reden wir mal weniger von Integration, fordern wir sie endlich auch mal ein, und zwar so wie es seit Jahrtausenden hier guter alter Brauch ist. Oder sollen wir das vielleicht aufgrund von den paar Migranten ändern? Mehrzahl siegt- Einzahl fliegt, so funktioniert Demokratie nun mal, und wer damit nicht zurecht kommt der muss sich fragen ob er in einer Demokratie leben kann.
Es ist die Gelegenheit zu beweisen dass man Demokratiefähig ist, und die Frage nach Verhältnismässigkeit oder Notwendigkeit stellt sich daher nicht wirklich

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 4. Juni 2018, 02:00

Jetzt ist wohl etwas ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, was jedem, der auch nur ein bisschen mitgedacht hat, schon längst klar sein dürfte: Mutti wusste über die skandalösen Zustände im BAMF schon längst Beischeid, als sie ihren "Wir schaffen das"-Wahlkampf 2017 veranstaltet hat: https://www.welt.de/politik/deutschland ... miert.html

Eigentlich wäre es höchste Eisenbahn für sie, dazu Stellung zu nehmen, denn das wird sie jetzt nicht einfach aussitzen können. Aber was macht sie ? Geht die Fußballnationalmannschaft besuchen für ein paar nette Fotos....

Ach ja, Fußball-WM: Solche Großereignisse sind doch wie geschaffen für eine ordentliche Dosis Desinformation. Schon bei Anne Will wurde heute über die WM diskutiert als ob es zur Zeit nichts Wichtigeres auf der Welt gäbe ! Wollen wir um einen Kasten Bier wetten, dass während der WM klammheimlich etwas durchgeführt wird, wie z.B. die Änderung von Gesetzen, die man " eigentlich nicht verändern kann" ?

LG,

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Elviera » 4. Juni 2018, 03:03

Es war dem aufmerksamen Beobachter von Anfang an klar das bei dem Andrang da vielfach einfach durchgewunken worden ist.
Wir haben hier im Forum wiederholt auch darauf hingewiesen sass es so nicht richtig sein könne, oder aber dass es unserer Obrigkeit möglicherweise völlig egal zu sein scheint wer da zuwandert.
Und nun ist man völlig überrascht dass viele faule Eier darunter sind?

Wer bitte lässt denn seine Wohnungstüre offen stehen, hängt Schilder auf "Einbrecher bitte hier entlang, voraussichtliche Rückkehr unbestimmt, aber ganz sicher nicht vor 1 Jahr. Und bitte nix klauen, auch nicht die Wertsachen die auf dem Tisch liegen?"
So blöde ist niemand- sollte man jedenfalls meinen. Und so blöde zu glauben das von so einem überaus freundlichen Angebot keiner Gebrauch macht weil wir ja schliesslich alle Menschen sind die sich alle ganz doll lieb haben?
Heiland!!!! :o :shock:
Und Leute die genau hier Bedenken haben dann auch noch dann auch noch als Nazis zu beschimpfen?

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Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

Beitragvon Charon » 6. Juni 2018, 02:29

Bayern will auch härter durchgreifen in Sachen Asyl. Dass SPD und Grüne krähen, das ist klar. Aber da Mutti zur Zeit ja den BAMF-Skandal an den Hacken hat, sollte sie es sich lieber zweimal überlegen, ob sie in den Chor der Sozialromantiker eintritt. Von daher wäre es durchaus möglich, dass den Bayern hier nicht allzu viel Gegenwind aus Berlin um die Ohren pfeifen wird : https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 43260.html

Hoffen wir nur, dass wir es hier nicht nur mit Wahlkampfgetöse zu tun haben. Aber dass man bereits im August - also bereits vor der Wahl - mit der konkreten Umsetzung des Asylplans beginnen will, ist schon mal kein schlechtes Zeichen. Und spätestens dann, wenn bei der Wahl in Bayern die AfD relativ schlecht abschneidet, weil die Wähler sie für überflüssig halten, sollte auch Mutti ihren Widerstand gegen eine konservativere Asylpolitik aufgeben.

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