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Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 23. März 2016, 13:56
von Elviera
Ich meine neu ist die Erkenntnis nicht gerade, aber wenn man es so schwarz auf weiss sieht und dann auch noch aus dem Ausland?
England wird ja noch diese Sommer über den Verbleib in der EU abstimmen, und wenn diese Stimmung sich dort breitmacht dann wird es wohl auch nicht wirklich beeindrucken das Frankreich damit droht den Tunnel bei Callais zu öffnen.
Offensichtlich riechen die Franzosen schon längere Zeit Lunte wer als erster aus der EU ausscheren wird?

http://m.welt.de/wirtschaft/article151603912/Ist-Merkel-schuld-an-Fluechtlingskrise-Wer-sonst.html

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 24. März 2016, 01:05
von Charon
Aber auch dieser Ökonom erzählt wieder das Märchen von den gut ausgebildeten und hochqualifizierten Flüchtlingen, die da angeblich bei uns angekommen sind. Haben etwa die meisten Wirtschaftwissenschaftler diesen Unfug schon so oft erzählt, dass sie ihn mittlerweile für wahr halten ? Denn wenn man eine Lüge oft genug runterleiert, dann glaubt man sie zum Schluss womöglich noch.

Fakt ist nunmal, dass der Löwenanteil der Flüchtlinge entweder gar nicht oder nur rudimentär alphabetisiert ist. Und genau das macht das Problem ja noch schlimmer, und zwar sowohl in Bezug auf Jobsuche, als auch in Bezug auf den eindeutigen Zusammenhang zwischen fehlender Bildung und archaischen oder fanatischen religiösen Ansichten.

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 27. März 2016, 19:37
von Goldmarie
Einer der leitenden Herren der Agentur für Arbeit in Oberhausen hielt bei "Lirich ist bunt" (http://www.lirich-ist-bunt.de/) einen tollen PowerPoint-Vortrag, was alles für Flüchtlinge getan wird und was für tolle Ressourcen (z. B. Dolmetscher) zur Verfügung stehen. Alles heiße Luft. Nicht mal die angegebene Telefonnummer stimmte, sie gehörte einem anderen leitenden Herren, der davon gar nichts wusste und auch nicht zuständig war. Die Flüchtlinge selbst haben überhaupt keine Chance, Hilfe zu bekommen. Vereinsmitglieder recherchieren Telefonnummern, unter denen sich entweder niemand oder ein Faxgerät meldet, und wenn sie tatsächlich einen Mitarbeiter an die Strippe bekommen, dann ist der inkompetent oder nicht zuständig. Dolmetscher sind keine zu finden. Flüchtlinge werden gar nicht erfasst. Ich weiß von einem jungen Mann, der in seiner Heimat Medizin studiert hat und fließend englisch spricht, er wurde nicht erfasst. Andere werden zu einer Dienststelle eingeladen, die überhaupt nicht zu finden ist, nicht einmal für die deutschen Helfer, für die Flüchtlinge schon gar nicht. Nichts funktioniert. Es ist hoffnungslos.

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 27. März 2016, 19:49
von Elviera
Eigentlich kaum vorstellbar wenn man das so hört. Immerhin ist er mit seinem Vortrag da an die Öffentlichkeit getreten. Und verm. waren auch ein paar Leute von der Press dabei?
Das wäre ne schöne Bauchlandung.

Aber auch so wird sich das rumschweigen und das war kein Ruhmesblatt.

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 28. März 2016, 02:00
von Charon
Oh je, "Integrationspolitik" wie wir sie kennen. Leider. Schön, dass sowas mal öffentlich wird und man daher die schlechte Integrationspolitik nicht immer erst an deren Ergebnissen (= schlecht integrierte Migranten) erkennen kann.

Ach ja, Integrationspolitik: Die Sozialarbeiter in den Flüchtlingsheimen glänzen auch nicht immer mit Spitzenleistungen. In meinem Fitnessstudio können die Leutz, die nicht an sexuellen Belästigungen dort beteiligt waren (die Belästiger haben Hausverbot bekommen)und daher (noch) dort trainieren dürfen, noch immer keine europäische Toilette korrekt benutzen. Die Flüchtlinge klappen knallhart die Klobrille hoch, stellen sich auf den Rand der Kloschüssel und kacken aus der Hocke rein. Dementsprechend waren Schuhabdrücke am Rand der Schüssel zu sehen und das Klo war demensprechend verdreckt.....unzumutbar für alle anderen Kunden. Die Filialleitung hat nun entsprechende Piktogramme an den Klotüren angebracht, die erläutern, dass man sich in Europa zum Scheißen auf die Schüssel setzt. Ist denn so ein Sozialarbeiter in einem Flüchtlingsheim nicht mal in der Lage, den Leutz zu erklären, dass es hierzulande nunmal nicht die im Orient gebräuchlichen Hocktoiletten gibt, sondern dass man sich in Deutschland zum Kacken hinsetzt ? Das sind doch die absoluten Basics in Sachen Integration, ein Scheißhaus richtig benutzen !

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 8. April 2016, 12:34
von jessica
Wie ich schon in einem anderen Strang geschrieben habe, habe ich die Befürchtung, dass die Asylanten nun über Italien nach Europa und Deutschland kommen werden. dies wird wohl in allernächster Zukunft geschehen, weil ja ein Fortkommen über die Türkey und Griechenland nicht mehr möglich ist. Somit haben sich die Schleuser die Route über Italien ausgedacht, zumal 100000e in Lybien festsitzen.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... frika.html
Die Bundesrepublik will nach den Worten von Außenminister Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP einen Stabilisierungsfonds für Libyen auflegen.
Ich halte es für Wahnsinn darüber nachzudenken ein Stabilisierungsfonds für Libyen zu machen, solange Assad dort Regierungschef ist, weil er mit verantwortlich ist für die Flüchtlingskrise, indem er sein eigenes Volk bekämpft und schon sehr viele umgebracht hat.
Hinzu kommt ja dann auch noch die Is.
Angesichts der Tatsache, dass Amerika, Russland, China und sogar Deutschland und so viele andere Staaten in solche Krisengebiete Waffen liefern, halte ich das doch für Schwachsinn, wenn solche Staaten behaupten, sie treten für den Frieden ein, aber gleichzeitig Waffen dorthin liefern. Dies widerspricht sich doch.

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 1. Juni 2016, 15:30
von Elviera
Hier meldet sich mal ein Flüchtling zu Wort und watscht die deutsche Asylpolitik ordentlich ab.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155860246/Deutschland-kann-kein-arabisches-Land-werden.html

Die ewig Gutgläubigen die meinen jedem Menschen helfen zu können sollten mal überlegen was das bedeutet wenn der Dalai Lama so was sagt.

Wie sagte Ringelnatz?
Wie leicht klingt das,
der Schwache muss sterben.
Doch dürfen Manche auch nicht
am ewigen Helfen verderben.

Wo ist der Mittelweg? Gibt es überhaupt einen?
Ich bin überzeugt das genau darüber auch der Dalai Lama nachgedacht hat bevor er was gesagt hat.

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 2. Juni 2016, 01:29
von Charon
Das sollte nun wirklich selbst den ultimativen Sozialromantikern zu denken geben ! Denn erstens spricht der Dalai Lama aus einer neutralen Warte (ähnlich der andernorts verlinkten japanischen Nachrichtensendung)und zweitens ist er in Sachen Ethik eine weltweit anerkannte Autorität. Und so eine Ansprache sollte eigentlich selbst den letzten Idioten, der meint bei Kritik an der Merkelschen Asylpolitik sofort die Nazikeule zücken zu müssen, verstummen lassen.

Und mittlerweile bin ich schon so weit, dass ich jedem Schlipsträger, der was von Humanität in Zusammenhang mit "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" säuselt, unterstelle, rein eigennützige Ziele zu verfolgen.

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 14. August 2016, 03:13
von Elviera
Es sheint tatsächlich so zu sein dass wir in der Zeit einer neuen Völkerwanderung leben.
Wenn man diesem Bericht glauben schenken kann dann war das bisher Erlebte erst der noch kaum erwähnenswerte Anfang.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/bevoelkerungsentwicklung-die-grosse-migrationswelle-kommt-noch-14376333.html#GEPC;s6

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 27. August 2016, 19:12
von sonnenfee52
Warum warnen Staatsrechtler, Verfassungsrechtler, ehemalige Richter vom Verfassungsgericht, Gewerkschaft der Polizei, aber auch viele hochintelligente Persönlichkeiten, obwohl sie wissen, das das in den sozialen Abgrund führen kann....

... wobei schon viele von der Bildfläche verschwunden sind.....

und trotzdem wird dr Bürger nicht wach..... Wenn möglich sollte man anfangen, sich eine neue Heimat zu suchen. Ist "GUTMENSCH = "SOZIALROMANTIKER" ???

http://www.derwesten.de/staedte/gelsenk ... 28829.html
Zitat: „Freut euch über jeden Tag, wo wir euch leben lassen. Bald seid ihr dran“, zitiert ein Anwohner Drohungen der Männer.

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 28. August 2016, 00:47
von Elviera
Joja, so was versprechen die Fussballfans von schalke den Dortmundern seit Jahrzehnten, und umgekehrt.
Auch die Schlachtengesänge wenn München spielt:
https://www.youtube.com/watch?v=D2NQ1cT5QU0
"Zieht den Bayern die Lederhose aus!"
Das aber zu tun, da hat die Polizei was dagegen und weiss das auch recht wirkungsvoll zu verhindern, davon abgesehen dass es noch ne andere Hausnummer ist das auch zu tun als davon zu singen.
Und ansonsten? Völkerwanderungszeit.
Rom hat auch versucht seine Grenzen dicht zu machen, das Ergebnis der Bemühungen ist bekannt. Geschichte Widerholt sich.

L.G.. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 9. September 2016, 01:41
von Minka
Hier scheint es zumindest Bayern begriffen zu haben, dass nicht jeder Flüchtling so einfach mir nichts dir nichts hier einreisen und untertauchen kann. Immerhin ein Anfang.

http://bayrvr.de/2016/09/07/bamf-bundesamt-digitalisiert-asylakten-vollstaendig/

Und damit man mal sieht, um welche Größenordnung es sich handelt, siehe hier mal unter
II. Die bayerische Verwaltungsgerichtsbarkeit in der aktuellen Zuwanderungssituation
http://bayrvr.de/2016/08/25/die-bayerische-verwaltungsgerichtsbarkeit-in-der-aktuellen-zuwanderungssituation-jahrespressegespraech-2016/


Minka

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 9. September 2016, 02:43
von Elviera
Und hier sind noch ein paar Zahlen über die unsere Politiker mal nachdenken sollten.
http://www.welt.de/wirtschaft/article157995258/In-Deutschland-macht-sich-Angst-breit.html
Die Bürger jedenfalls haben es längst getan wie es aussieht.

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 9. September 2016, 15:04
von jessica
Wenn mir jemand erzählen will, dass es nun mit der Hlüchtlingskrise vorbei sei, muss ich lachen.
Fakt ist nämlich, dass die Balkanroute zu ist. Allerdings sind in Griechenland noch tausende Menschen, die nach Europa kommen möchten. Was nun geschieht, kann man sich doch an fünf Fingern ausrechnen. Wenn es nicht mehr über die Balkanroute geht, läuft das doch zunächst alles über Italien, was bedeutet, dass es wieder zu einem Flüchtlingsstrom kommen wird. Die Frage ist doch, wie wir das schaffen sollen, und wer soll das finanzieren. Zwar soll der Bürger nächstes Jahr nach den Bundestagswahlen entlastet werden, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Allgemeinheit dies finanzieren muss.
Frau Merkel hatte vergangene Tage ja auch wieder betont, dass wir das schaffen, aber wenn man sich einmal alles angehört hätte, kommen mir da Zweifel.
Wenn man sich das dann auch noch angehört hat, was mit den Mieten in den Großstädten ist. wird mir schlecht. Sicherlich soll die Miete an den Mietspiegel sich richten, aber sehr viele Vermieter gehen doch dazu über, Wohnungen nur möbliert zu vermieten, was zur Folge hat, dass eine Familie mit Kindern sich eine derartige Wohnung nicht leisten kann. Frau Merkel sollte sich doch wirklich mal umhören, was in der Realität ist.
Dass sich dadurch Menschen verarscht fühlen, ist doch dann wohl kein Wunder, denn auch Renter und Pensionäre leben ja auch schon an der Armutsgrenze.

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 10. September 2016, 01:39
von Charon
Ich meine, dass gerade die "Mittelgeneration" sich Sorgen macht, das war mir klar. Die Alten sehen zwar auch, was uns wohl bevorsteht, aber sind dann doch höchstwahrscheinlich heimlich froh, dass sie altersbedingt die volle Breitseite nicht mehr abbekommen werden, von daher sind die wohl eher noch cool. Und die Jungen ? Die "Generation unpolitisch" ? Die sind wohl mehr mit Parties feiern beschäftigt und ahnen nicht, was da wohl auf sie zukommen wird wenn die Party vorbei ist und der Kater beginnt. Ist ja auch kein Wunder, denn das Bildungssystem hat m.E. rapide an Qualität eingebüßt und ist primär dazu da, wirtschaftkonforme Arbeits - und Konsumdrohnen statt selbständig denkende Individuen zu produzieren..... übrigens auch ein Indiz dafür, dass wir auf ein totalitäres System zusteuern. Und das Bildungssystem wird dank der Zuwanderung Unqualifizierter noch weiter eingedampft werden.

Mutti weiß sehr wohl Bescheid über die Ängste im Volk, denn sonst würde sie nicht immer wieder versuchen, auf recht simple Art zu beschwichtigen und die Probleme kleinzureden. Doch auch hier kommt es mir wieder vor, als würde sie die Bürger für grenzenlos naiv und doof halten, denn sie stellt sich beim Beschwichtigen nicht sehr geschickt an. Vielmehr kommt sie mir vor wie eine inkompetente Mutter, deren Kind nachts nicht einschlafen kann weil es glaubt, in seinem Kleiderschrank säße ein kinderfressendes Ungeheuer. Und die ungeschickte Mutter versucht das Problem zu lösen, indem sie dem Kind nur immer wieder erzählt es gäbe keine Monster. Das wird nicht funktionieren, denn kleine Kinder sind nicht so naiv dass sie einfach alles glauben.......da muss die Mutter schon zum Kleiderschrank gehen und ihn öffnen, damit das Kind die monsterfreie Realität auch sehen kann.

Mutti sagt auch nur immer wieder, dass in dem "Kleiderschrank" mit der Aufschrift "Das zukünftige Deutschland" nichts Schlimmes verborgen sei.....zumindest nichts, was man "nicht schaffen kann". Aber sie öffnet diesen Schrank nicht und zeigt seinen Inhalt.....und hält uns so für grenzenlos naiv und doof. So schafft man natürlich kein Vertrauen. Ey Mutti, jetzt mal Butter bei de Fisch und zugeben, was da für gesellschaftliche Veränderungen auf uns zukommen werden und wie du damit umzugehen gedenkst ! Denn so wie du agierst, glauben wir dir ganz und gar nicht, dass der "Schrank" keine "Monster" enthält und schreiben weiter schöne Aluhut-Beiträge, die von unserer Besorgnis künden.

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 11. September 2016, 12:09
von Elviera
Eigentlich wollte ich so was ja nicht verlinken, aber wer kann das von der Hand weisen? Denken wir nur an das Fahnenmehr der Deutschtürken-Demo.
Was wohl würde geschehen wenn Erdogan sie aufhetzt?
Das weiss man wohl sehr genau, und das dürfte auch der Grund gewesen sein warum er in Köln nicht sprechen durfte, und warum Merkel die Deutschtürken zu mehr Solidarität aufgerufen hat.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/petry-warnt-vor-%e2%80%9eb%c3%bcrgerkrieg-in-deutschland%e2%80%9d/ar-AAiL1du?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Und Petrys Ausflüchte was sie ihr in den Mund legen würden bei der Frage nach brennenden Asylantenhemen? Was denkt der Fragende da wohl wie das aussieht im Bürgerkrieg?
Da dürfte dann wohl nochso einiges mehr brennen.
Und denken wir vor allen Dingen auch mal daran dass wenn so was heutzutage noch mal passieren würde sich die Asylbewerber nicht stillhalten und sich verkriechen werden wie dereinst.
https://www.youtube.com/watch?v=M0rX_rNonEk
Unter den Flüchtlingen sind jede menge junge Männer im wehrfähigen Alter, aus einer durch und durch patriarchalischen Gesellschaft kommend, randvoll mit Testosteron und Frust weil sie hier in unserer Gesellschaft wohl nie klarkommen werden.

Ich fürchte "nüchtern betrachtet" auch dass das ein Pulverfass ist, an dem die Lunte schon brennt, und das jederzeit hochgehen kann.

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 13. September 2016, 01:19
von Charon
Groß war heute das Entsetzen in der Mainstreampresse hinsichtlich dieser "Bürgerkriegs-Rede" von der Petry. Und als wollte man von den unangenehmen Inhalten dieser Rede ablenken, hat sich die Merkel-Fraktion wieder mal auf Petrys Rhetorik eingeschossen. Es wurde an die ganz große Glocke gehängt, dass die Petry wohl das Wort "völkisch" - definitiv klassischer Nazisprech - als das korrekte Attribut zum Wort "Volk" ansieht und somit die Verwendung dieses Wortes nicht verteufelt. Neenee, so sehr so ein Wort wie "völkisch" verbal auch ein übler Griff ins Braune ist, man muss trotzdem in der Lage sein, das rein Inhaltliche von der verwendeten Rhetorik loszulösen. Und ich hätte es gern gesehen, wenn eine andere Partei als ausgerechnet die AfD mal den Mut gehabt hätte, das Thema Bürgerkriegsgefahr mal direkt anzusprechen ! Sich aber an einem von der Petry verwendeten braunen Unwort hochzuzuziehen und darauf aufbauend die Inhalte zu verteufeln, das ist unseriös. Ein billige Nebelkerze ist sowas !

Ach ja, was das Verwenden von "totalitärem Neusprech" und bräunlich anmutender Rhetorik angeht, so unterstelle ich der Groko Pharisäertum. Hier ein recht aktuelles Beispiel, was da klammheimlich - weder die ARD, noch das ZDF haben darüber berichtet - eingeführt wurde, und das in der derzeitig so angespannten Lage: http://www.focus.de/finanzen/news/arbei ... 88898.html

"Sozialwidriges Verhalten"..........also bei diesem Ausdruck sehe ich schon das "Gesunde Volksempfinden", die "Arbeitserziehung(slager)" und den "Volksschädling" um die Ecke schielen und ich frage mich, ob man solche Verbalergüsse überhaupt kreieren kann wenn man nicht auch der Auffassung ist, Arbeit würde frei machen.

Auch inhaltlich ist diese H4-Reform - jetzt werde ich mal ganz provokant - ein "Bürgerkriegsbeschleuniger", denn es werden ja unter dem Deckmantel der Kriminalitätsverfolgung nur Menschen bestraft, die in DE ein berufliches Vorleben haben, also sind Asylanten von diesen drakonischen Maßnahmen automatisch nicht betroffen. Und neben dem "sozialwidrigen Verhalten" gabs ganz stillschweigend noch eine weitere Änderung, nämlich eine Erhöhung der H4-Regelsätze, die aber für Erwachsene nahezu Null ist, aber kinderreiche H4-Familien mit satten 30 Euro pro Kind und Monat ordentlich unterstützt. Wer also kein berufliches Vorleben in DE vorweisen kann, dafür aber viele Kinder, der ist der Gewinner ! Man braucht nun wahrlich kein Einstein zu sein um festzustellen, wem da wieder mal in die Rippen getreten wird und wem hingegen der Hintern gepudert wird !

Da wirds einem schon klar, dass die etablierten Parteien sauer werden, wenn da jemand kackfrech das Bürgerkriegsthema anspricht und die Menschen auf gewisse Realitäten hinweist.......das könnte ja eigene durchdachte Pläne gefährden.

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 13. September 2016, 01:46
von Elviera
Ich möchte nun mal der Politik zugute halten dass sie den kleinen Harzz4 ler vielleicht gar nicht meint?
Da laufen nämlich noch ganz andere Sachen ab was Sozialbetrug betrifft.
Kann sein dass ich das schon mal verlinkt habe, aber egal- hier sei mal eine davon genannt:https://www.youtube.com/watch?v=36LlqNPbOeY
Ich glaube dass sie im Moment mehr so was aufs Korn genommen haben.

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 21. Februar 2017, 02:05
von Elviera
Man solls nicht glauben. Oder doch?
Das Flüchtlings- und Asylparadies Schweden scheint auch an seine Grenzen zu kommen?
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/so-ist-die-fl%c3%bcchtlingssituation-in-schweden-wirklich/ar-AAn8Xzi?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 22. Februar 2017, 01:59
von Charon
Dann bin ich mal gespannt, ob man in Deutschland auch mal kapiert.......man sieht ja an Schweden, wie schnell man auch bei 20% Rechtswählern das Steuer noch herumreißen kann (das Volk ist bekanntlich wankelmütig), wenn man endlich mal beherzt handelt und nicht nur übers Handeln theoretisiert.

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 22. Februar 2017, 16:05
von Goldmarie
Angela Merkel wird zur "Abschiebekanzlerin".
Artikel und Kommentar in der WAZ:

http://www.waz.de/politik/die-kurskorrektur-der-kanzlerin-abschotten-und-abschieben-id209691745.html
http://www.waz.de/politik/wende-um-180-grad-abschotten-abschieben-id209692563.html

Wie sang schon Willi Ostermann: Wer hätt dat vun dr Tant jedaach?
https://www.youtube.com/watch?v=e70pV8TxNr4
Der Text ist übrigens ganz schön frauenfeindlich:
En Tant, die kein Bejleitung hät - denk ens an, denk ens an - jehöt beiziggen en et Bett!

LG
Maria

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 4. März 2017, 02:52
von Elviera
Diese Umfrageergebnisse der evangelischen Kirche sind irgendwie schwer vorstellbar, wirklich begeistert war da niemand wenn man von Merkel selber mal absieht. Viele haben die Probleme die damit verbunden sich damals schon richtig eingeschätzt.
http://www.focus.de/politik/videos/untersuchung-der-evangelischen-kirche-stimmung-gekippt-neue-studie-zeigt-wie-deutsche-wirklich-ueber-fluechtlinge-denken_id_6736793.html
Aber fest im Glauben wie man ist geht's dann schon etwas besser. :lol:

Aber sagt doch mal was zu den Zahlen vom Anfang des Jahres 2017, also von einem Zeitpunkt an als wirklich jeder wusste was das für Probleme sind die da auf uns zurollen und auch der blauäugigste Sozialromantiker nicht mehr an den Tatsachen vorbeidiskutieren konnte, auch wenn sie der eigenen Vorstellungen noch so sehr wiedersprachen.
Sorry, aber es ist nun mal ein anderer Kulturkreis, und wir heissen Euch in Deutschland alle herzlich Willkommen und dann haben wir uns deshalb alle ganz furchtbar lieb?
So einfach ist das leider nicht!

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 5. März 2017, 01:42
von Charon
Für diese Umfrageergebnisse kann es nur zwei mögliche Erklärungen geben: Entweder dat alles ist aktiv getürkt worden oder der Deutsche neigt nach wie vor massiv dazu, obrigkeitskonform zu lügen. Angesichts der ungesunden Aufarbeitung der eigenen Landesgeschichte in Deutschland tendiere ich klar zu Letzterem, dem sozial erwünschten Lügen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Leute in dieser Umfrage voll falscher Gefühlsduselei und Rückgratlosigkeit von Begeisterung angesichts der kulturellen Bereicherung aus dem Orient gesprochen haben, aber gleichzeitig den kleinen Waffenschein beantragt und sich ein Pfefferspray zugelegt haben. :lol: :lol:

Man braucht sich ja ganz aktuell nur Amiland anzusehen: Dort lagen ja die Umfrageergebnisse streckenweise um Lichtjahre daneben und es hieß noch bis kurz vor der Wahl, Trump habe da keine Chance, da laut zahlreichen Umfragen die Tendenz zum Rechtsaußenwählen zu gering und die Einstellung zu Migranten zu positiv sei. Gut möglich dass es sogar in Amerika, obwohl es da weder die große Faschismuskeule noch das kollektive Büßerhemd gibt, zu Ergebnisverzerrungen aufgrund gesellschaftlich erwünschten Lügens bei den Umfragen gekommen ist. Der westliche Mensch hat nunmal offen auf Kulturfremde zuzugehen und immer lieb und nett zu sein, basta ! Wie blöde hat dann aber die ganze Welt ausm Hemd geglotzt als die Wahlergebnisse offiziell waren! Der westliche Mensch zeigt eben erst mal auf demokratischem Wege, dass er nicht immer lieb und nett zu Einwanderern ist. Und wenn das funktioniert hat und der Regimewechsel da ist, dann wird ers auch mit der Faust zeigen........

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 6. März 2017, 01:33
von Charon
Kleiner Nachtrag: Bei einer der Fragen - so glaube ich - haben die Befragten wahrheitsgemäß geantwortet, und zwar bei der Frage nach der Angst vor einem Erstarken des Rechtsextremismus. Natürlich haben die Deutschen Angst vor einem "Vierten Reich", das glaube ich sofort ! Aber leider gehe ich davon aus, dass etliche Menschen diese Angst wahrheitsgemäß zugegeben haben und trotzdem AfD wählen !
Was zunächst paradox klingt, läßt sich leicht durch Naivität dieser Menschen erklären: Man traut es der AfD nicht zu, Deutschland in die totalitäre Ecke steuern zu wollen, d.h. man ist den Rattenfängern auf den Leim gegangen. Abhilfe: Parteiprogramm der AfD lesen !

lg,

Charon

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 6. März 2017, 02:27
von Elviera
Ich tgglaube dass es auch nichts nützen würde denn wie im 3. Reich sind die Dinge über die man munkelte viel zu ungeheuerlich als dass man es glauben wollte.
Wohlgemerkt "wollte"!
Daher denke ich das ein lesen des Parteiprogramms nicht wirklich was bringen würde.

Wohl aber die simplen Erklärungs- und Lösungsansätze die de AfD bietet.
Das hat damals funktioniert und das wird dieses Mal wieder funktionieren.
Jeder wusste das überall plötzlich Menschen spurlos verschwanden, und man munkelte so Einiges.
Aber genau hinterfragt hat niemand, verm. weil man die Antwort auch gar nicht so genau wissen wollte, eine Antwort die eigentlich allen bekannt war.
Noch heute hört man: Es war ja nicht alles schlecht, z.B hat der Weltkriegsgefreite und grösste Feldherr aller Zeiten Autobahnen gebaut und damit die Arbeitslosen von der Strasse geholt.
Ja das hat er, aber Autos gab es aber noch kaum und die Autobahnen gingen im Wesentlichen alle von Ost nach West, gerade so als ob er Müllitärkolonnen darauf fahren lassen wollte.
Niemand hat darüber nachgedacht wofür man Autobahnen zu diesem Zeitpunkt sonst hätte gebrauchen können, indes hat Adolf ihnen gesagt was sie hören wollten.
Demnächst gibt es ner KdF Karre für nur 1000 Reichmark die sich also jeder Bürger auch wird leisten können.
Und das Volk freute sich auf die KdF- Karre die nie kommen sollte, und übersah dabei völlig dass auf den Autobahnen bereits die ersten Müllitärkolonnen Richtung Polen rollten.
Auf die KdF Karre haben sie dann in Frankreich und später in Russland immer noch gewartet.

Da fragt man sich wie man so blöde sein kann so was nicht zu bemerken?
Wirklich? Fragt man sich das?
Es wiederholt sich gerade!

L.G. Elviera

Re: Die Flüchtlingskrise nüchtern betrachtet

BeitragVerfasst: 11. Juni 2017, 12:55
von Charon
Ich denke mal, das passt hier noch am besten, denn wo Bürgerkrieg herrscht, da werden auch Flüchtlinge produziert: http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 51597.html

Wir haben das letzte Problem noch nicht bewältigt und halsen uns schon das nächste auf ? Ist doch sonnenklar, dass da in Zukunft viele Ukrainer als Touristen in die EU einreisen werden, aber die Heimfahrt "vergessen". Ist auch verständlich, denn vor einem Bürgerkrieg zu fliehen ist eine natürliche Reaktion.

Erdowahn wird da drüber auch nicht glücklich sein, denn den Türken wird nach wie vor nicht die gewünschte Visumsfreiheit gewährt. Was aber noch schlimmer sein dürfte als Erdowahns Zwergenaufstand ist der Zorn Putins ! Man könnte die Visumsfreiheit durchaus als eine Vorstufe zu einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine sehen. Spätestens dann riskiert man einen Krieg mit Russland und ich frage mich, welcher Teufel die EU-Politik da wieder geritten hat.

lg,

Charon