Afd will Genderwissenschaften verbieten

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Charon » 9. November 2016, 01:16

Der Reißnagel, war das nicht das Wahlplakat der ÖDP ? Auch in Bayern ist das nur ne sehr kleine Partei. Dabei hätte sie zur Zeit durchaus Potential mit ihrem Programm. Umweltschutz ist nach wie vor ein Thema, aber im Gegensatz zu den Grünen mit ihrem linken Kurs ist die ÖDP eher konservativ. Ein Programm mit Potential allein nützt aber nichts, man muß da auch ordentlich die Werbetrommel rühren, um das Ganze unters Volk zu bringen. Klopfen gehört nunmal zum Handwerk, und wir sehen an Parteien wie den Piraten oder jetzt leider an der AfD, wie schnell eine Partei nach oben kommen kann, wenn ordentlich Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird. Die ÖDP scheint mir da die aktuellen Chancen entweder verschlafen zu haben oder aber es fehlt an geeigneten Leuten für die Öffentlichkeitsarbeit. Schade eigentlich, denn das wäre ne Partei gewesen, die man in mehreren Bundesländern wählen kann.

Und was die CSU betrifft: Auch hier sind Seehofer und co. in der Pflicht, ihr aktuelles Programm bundesweit bekannt zu machen. Denn wenn man sich das Programm so durchliest, so hat das eigentlich nichts an sich, was nur für Bayern interessant ist. Sowohl Familien-, als auch Integrationspolitik geht jedes Bundesland was an. Vor allem in Neufünfland wäre eine AfD-Bremse dringend nötig !

lg,

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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Goldmarie » 9. November 2016, 18:17

Tja, da hast Du vollkommen Recht, Charon. In punkto Öffentlichkeitsarbeit ist die ÖDP leider auch zu konservativ. Das sieht man sogar hier im Ruhrgebiet, da sitzen sie seit etlichen Jahren im Bottroper Stadtrat, aber das strahlt nicht auf die Umgebung aus. Der Oberhausener Kreisverband hat sich aufgelöst, als die Aktiven fortgezogen sind.

LG
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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Charon » 17. Februar 2018, 01:49

Man will es einfach nicht glauben, aber die AfD dürfte gerade mal wieder Purzelbäume schlagen vor Freude, was den Umgang mit Genderkram und co. seitens der Politik angeht.

Ging da schon bei den Eltern von Grundschülern der Hut hoch angesichts der queeren Aufklärung in der Grundschule. Das scheint aber noch nicht zu reichen, sondern man muss es noch weiter ins Extrem treiben und geht jetzt bereits mit einer Broschüre auf das pädagogische Personal in Kindergärten zu: https://www.welt.de/vermischtes/article ... l#Comments

Das ist wohl selbst den Eltern im toleranten Berlin zu viel so wie es aussieht ! Und die Politik scheint das Murren des Volkes wieder mal zu ignorieren ? Wie gesagt, ich sehe die AfD gerade breit grinsen...

LG,

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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Elviera » 17. Februar 2018, 02:21

Die Kommentare zu dem Artikel sind jedenfalls eindeutig, und man tut trotzdem von Seiten der Politik so als ob das alles Mehrheitswunsch ist. Nur wenn ich diese Kommentare so lese dann frage ich mich schon wo denn wohl die Mehrheit die das befürwortet sein mag?
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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Elviera » 23. August 2018, 11:40

Da haben wirs, Ungarn macht den Anfang und bei dem Rechsdrall Europas ist zu befürchten dass sich Andere Länder wohl anschliessen werden.

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/gender-studies-ungarn-101~_origin-c5f6b3ac-71ef-4c25-a438-d8666b28363e.html

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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Charon » 17. Oktober 2018, 02:13

Ungarn hat den Sack endgültig zugemacht und Genderwissenschaft ist verboten: http://m.spiegel.de/lebenundlernen/uni/ ... 33500.html

LG,

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Re: Afd will Genderwissenschaften verbieten

Beitragvon Elviera » 17. Oktober 2018, 10:46

Ich denke dass sobald der im Moment vorherrschende Muti-Kulti-Wahn abebbt wird man sich auch in Deutschland etwas kritischer als bisher damit auseinandersetzten und schnell dahinterkommen das solche Lebenskonzepte ausser in einer Subkultur kaum lebbar sind. Man wird sich fragen ob das Wachstum solcher Subkulturen derart förderungswürdig sind wie es unter Merkel betrieben worden ist. Man wird sich fragen ob wir nicht dringlichere Probleme an anderer Stelle haben, nämlich dort wo sich bereits jetzt Parallelgesellschaften gebildet haben die Ihrerseits auch jede Menge weitere Subkulturen hervorbringen werden. Wie und was das sein wird ist derzeit wohl noch nicht wirklich abschätzbar, aber das wird kommen und dann wird man sich Gedanken machen müssen wo man die Gelder reinsteckt, und die Wahl dürfte nicht schwer sein. Es werden Projekte sein die 1. sowieso nicht wirklich eine Zukunft haben, und 2. noch mehr Subkulturen hervorbringen. Unter Merkel, Grün oder Rot wird das kaum der Fall sein, aber ich glaube dass wir uns derzeit in einem Umbruch der bisherigen traditionellen Parteienlandschaft befinden, und von dem Rechtsdrall will ich dabei gar nicht mal reden, der kommt noch als zusätzlicher Faktor hinzu. Ich rede nur von den zukünftigen zwingenden gesellschaftlichen Notwendigkeiten und der Tatsache dass es so einfach nicht weitergehen kann mit der Förderung unrealistischer Lebenskonzepte. Man wird es sich also in den nächsten 10 Jahren irgendwann einfach nicht mehr leisten können, weder finanziell noch gesellschaftlich. Und nicht zuletzt wäre noch zu bemerken dass die neuen Behandlungsrichtlinien bereits jetzt schon in die Richtung deuten dass man wesentlich mehr Wert auf die sozialen Verhältnisse der jeweiligen Transperson achtet, die Lösungen also individueller werden, und nur noch entsprechend gearteten Fälle auf die Szene verweisen wird. Bis jetzt war es doch so das man darauf gar nicht geachtet hat, sondern Leute die während der Transition gesellschaftliche Schwierigkeiten bekamen gleich auf die Szene als Schutzraum verwiesen hat. Das wird wohl anders werden denke ich denn dieser Schutzraum sollte einzig Leuten vorbehalten sein die nicht, oder nach der Transition nicht mehr, integrierbar sind.

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