Neues vom Wilden in Kurdistan

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 28. Februar 2017, 00:31

Özdemir hat doch bereits den Zorn der erdogantreuen Fraktion zu spüren bekommen. Damals ging es um die Völkermord-Debatte in Sachen Armenien, und Özdemirs Einstellung hierzu und seine klaren Äußerungen zu diesem Thema haben dem Sultan und seinem Fußvolk nicht gepasst. Die Folge: Özdemir hat Polizeischutz bekommen, und sowat bekommt man nicht aus Jux und Dollerei, sondern da muß es wohl ernstzunehmende Morddrohungen gegeben haben. Der dürfte also sehr gut wissen, was da für ungute Kräfte am Werke sind.

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 1. März 2017, 01:24

Also irgendwie hatte ich ja gehofft das ich auf dieser Demo, wenn auch nicht so viele wie sonst auf diversen Veranstaltungen die von Erdogan inszeniert sind, so aber doch wenigstens ein paar türkische Fahnen zu sehen bekommen würde.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/supernumberfreedeniz-autokorsos-und-kundgebungen-gegen-haft-von-deniz-y%c3%bccel/ar-AAnEbQG?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Es scheint sie nicht zu interessieren dass da die Demokratie und die Pressefreiheit mit Füssen getreten wird.
Die widerholt von mir gestellte Frage wem die Loyalität der Unmengen von Fahnenschwenkern auf irgendwelchen Erdogan Demos gehört stelle ich dieses mal nicht. Wem die Loyalität der Deutschtürken auch immer gehören mag, so wie es aussieht ist es nicht die Demokratie.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 2. März 2017, 01:28

Es ist schon ein Armutszeugnis, wie Deutschland sich immer und immer wieder von Erdowahn erpressen und am Nasenring herumführen läßt. Andere Länder haben da mehr Arsch in der Hose, obwohl dort auch viele Türkischstämmige leben: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 22781.html

Man sieht, es ginge auch anders, aber man scheint hierzulande nicht wirklich zu wollen.
Klasse Entscheidung, liebe Ösis ! :gut:

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 3. März 2017, 01:48

Hoppla, "organisatorische Schwierigkeiten" in Baden-Württemberg und in Köln ? Natürlich kann das sein, und ich kann natürlich das Gegenteil nicht beweisen........aber man könnte da durchaus auch einen Aufstand von Leutz mit Rückgrat gegen die Duckmäuser-Politik der Bundesregierung gegenüber der Türkei sehen :mrgreen: : http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 37094.html

Ich hoffe auf weitere massive organisatorische Probleme bei Propagandaveranstaltungen türkischer Politiker auf deutschem Boden. :mrgreen: :mrgreen:

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 3. März 2017, 01:58

Zwei mutige deutsche Bürgermeister haben sich das auch gefragt wie es scheint, die Initiative ergriffen und dern Job gemacht der eigentlich unserer Regierung zukäme.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/t%c3%bcrkei-bestellt-deutschen-botschafter-ein/ar-AAnIJLV?li=BBqg6Q9
Und prompt haben die Türken rumgeplärrt das so was eines demokratischen Rechtstaates unwürdig sei. Und so was ausgerechnet von der Türkei, das stelle man sich doch nur mal vor.
Da aber Berlin darauf nicht reagiert hat ist es Zeit für Drohungen und der deutsche Botschafter in der Türkei ist einbestellt worden.
1. Krakeel, 2. Drohungen, das ist der aktuelle Stand, und 3. wenn man sich auch weiterhin unbeeindruckt zeigt dann wird man weinerlich werden .
Das ist das mentalitätsbedingte Schema mit dem die Türken verhandeln, und so hat es wohl jeder schon kennengelernt der mit Türken schon mal verhandelt hat. Das ist im Grossen auch nicht anders als im Kleinen.
Und was als Nächstes kommt ist also auch klar wenn unsere Politiker auch weiterhin unbeeindruckt bleiben.
Dabei wäre besonders zu bemerken das die mutigen Bürgermeister gar keine politische Begründung zu der Verweigerung der Veranstaltung hatten, sondern lediglich Sicherheitsaspekte im Auge hatten?. Warum machen die Türken daraus denn nur wieder so ein riesen Fass auf und ein ein Politikum daraus so dass sogar der Botschafter antraben muss?
Österreich war da wesentlich deutlicher aber da versuchen sie es offensichtlich erst gar nicht, sondern sie scheinen ganz genau zu wissen wer sich das gefallen lässt und wer nicht.

Nun Merkel ist derzeit in Ägypten, und es könnte gut möglich sein das sie dort nach anderen Möglichkeiten für einen besseren Flüchtlingsdeal sucht.
Mit anderen nordafrikanischen Staaten ist sie ja auch schon m Gespräch. Könnte also wirklich gut möglich sein dass sie nach anderen Lösungen sucht was die Flüchtlingskrise betrifft. Vor allen Dingen aber sollte sie sich nach zuverlässigeren Vertragspartnern als die Türkei es ist umschauen.
Wenn man denen den kleinen Finger reicht versuchen sie gleich einem den ganzen Arm zu fassen zu kriegen, das hat offensichtlich auch Frau Merkel erfahren müssen.
Es ist halt ne Händlerkultur.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 3. März 2017, 09:42

Um ca. 9:00 Uhr kam diese Meldung, und Phase 2 ist damit wohl erreicht.
http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-auftrittsverbot-fuer-erdogans-minister-bombendrohung-in-gaggenau-rathaus-wird-evakuiert_id_6733509.html
Meisst sind es übrigens leere Drohungen, zumindest in dieser Phase. Aber man sollte trotzsdem Vorsichtig sein.
Ausserdem denke ich sind die Erdogan Anhänger noch nicht im ausreichendem Masse radikalisiert.
Und genau das sollte man verhindern u.A. auch indem man weitere Propagtandeaveranstaltungen verhindert.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 4. März 2017, 01:38

Man stelle sich mal vor, ausgerechnet Erdowahn wirft Deutschland antidemokratisches und faschistoides Verhalten vor, weil einige Mutige sich gegen die türkischen Propagandaveranstaltungen auf deutschem Boden zur Wehr setzen :stupid: :stupid: : http://www.focus.de/politik/ausland/nac ... 38385.html

Und irgendwie muss ich bei Erdogans Verhalten in Sachen Deutschland - und zwar sowohl in Bezug auf seine Radikalisierungsveranstaltungen hier, als auch in Bezug auf das mehr und mehr zunehmende und organisierte Auftreten von erzkonservativen und höchstwahrscheinlich erdogantreuen Deutschtürken in der CDU, von dem wir bereits geschrieben haben - manchmal nicht nur an orientalische Verhandlungstaktiken denken, sondern auch an eine berühmt-berüchtigte Rede, aus der dieser Satz stammt: "Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen." Die betreffende Rede stammt von Joseph Goebbels, dem Propagandaschreihals des Anstreichers.......

Nachtrag: Danke, liebe Holländer ! 1-thanx : http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/werbung-fuer-verfassungsreform-niederlande-erklaeren-tuerkische-wahlveranstaltung-fuer-unerwuenscht-14908708.html

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 5. März 2017, 02:13

Der deutsche Staat scheint aber in Gegensatz zu den Holländern ein Weichtier zu sein. Kein Rückgrat.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162582878/Tuerkischer-Wirtschaftsminister-findet-Saal-in-Koeln.html

Wenn der Vertreter eines Staates, der für die Abschaffung der Demokratie, die Schaffung einer Diktatur, und wie es aussieht vielleicht sogar für die Erichtung eines Polizeistaates wirbt, und das ausgerechnet auch noch in Deutschland, wirklich eine Plattform für seine Propaganda findet, dann haben gerade wir Deutschen allen Grund uns zu schämen. !!!Pfui Deibel!!!
Wie ich das aber werten soll das ausgerechnet Deutschland so was unterstützt das weiss ich derzeit noch nicht.
Aber noch ist Zeit das ein weiterer mutiger Bürgermeisster einschreitet weil er die Sicherheitsaspekte im Auge hat, ;)
oder hoffen wir das Berlin endlich seinen Job so macht wie wie s`Gravenhaage.
Noch ist Zeit, wenn auch nicht mehr sehr viel.
Mal schauen ob die Phase 2 der orientalischen Verhandlungstaktik wieder ein Mal mehr funktioniert hat.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 6. März 2017, 01:18

Ehrlich gesagt habe ich fast schon damit gerechnet, aber trotzdem könnte ich im Strahl kotzen. Und ich kann nicht anders, als mich für dieses Vorgehen der deutschen Regierung fremdzuschämen.

Und heute bei der Will kams auch endlich mal zur Sprache: Es wurde kaum über die Flüchtlinge als Erdowahns Druckmitttel gesprochen, sondern man scheißt sich aus nem anderen Grund vor dem Absagen von Erdowahns Propagandaveranstaltungen ein: Man befürchtet, der Sultan könnte sich in ner weinerlichen Rede an die Deutschländer wenden, in der er sich zum Märthyrer macht. Und sein Fußvolk hier in DE könnte darauf anspringen und auf Geheiß Erdowahns auf die Straße gehen. Damit hat sich wieder einmal einer unserer Aluhüte als realitätsfest erwiesen: Die deutsche Regierung geht von der Existenz einer Art erdogantreuen Exilarmee hier in DE aus, verzichtet deswegen auf Rückgrat und schmeißt sich aus Angst vor des Sultans Infanterie hierzulande in den Staub.

Die Sendung sollte wie immer in der ARD Mediathek für ne Woche verfügbar sein. Aber vorher Blutdruckmittel nehmen, denn es kommt da auch der ehemalige "EU-Imperialismus und Expansionsminister" Günter Verheugen zu Wort. Was der von sich gibt, da zieht es einem die Schuhe aus. Unter Anderem, dass die Türkei keinem anderen Kulturkreis angehört wie wir. Verpflichtende Marxloh-Tour nachts und ohne Polizeischutz für Herrn Verheugen !

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 6. März 2017, 01:47

Für so ein Verhalten gibt es nicht all zu viele Erklärungen.
http://www.focus.de/politik/deutschland/wenn-ich-will-komme-ich-morgen-erdogan-droht-mit-deutschland-auftritten_id_6742838.html
Entweder hält Erdogan unsere Regierung für völlig unfähig und damit nicht für voll dass die BRD sich so was gefallen lässt, oder aber er ist endgültig dem Cäsarenwahn verfallen.
[url]
http://www.focus.de/politik/videos/umfr ... 41911.html[/url]
Wenn die gewählten Volksvertreter das Volk nicht mehr vertreten oder nicht mehr zu vertreten scheinen, und das ausgerechnet auch noch ein einem Wahljahr in welchem nicht nur Deutschland sondern halb Europa wählt?
Weiss man denn nicht was in einer Demokratie dann sehr leichtgeschehen kann?
Was muss denn noch passieren das die Politik diese bisherige Ignoranz aufgibt?
Ich hoffe nur dass die wissen was sie tun, sonst geht das nämlich ins Auge.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 7. März 2017, 00:54

Nur sieht es nicht danach aus, als würde Mutti sich dieser überwältigenden Mehrheit beugen wollen: Erst heute kam in den ARD-Nachrichten ne brandaktuelle Rede von ihr, in der sie den erneuten Kotau der Bundesregierung vor Erdogan verteidigt. Bei solchen überwältigenden Mehrheitsverhältnissen hat so ne ignorante Entscheidung fast schon autokratische Züge. Aber auf jeden Fall ist das nahezu ne Bankrotterklärung der Demokratie. Hat Mutti nicht in mehreren von uns verlinkten Reden und TV-Auftritten mit etwas diplomatischeren Worten gesagt, dass sie das Volk für doof hält ? Das scheint in der Tat ihre Meinung zu sein. Nur müsste ihr klar sein, zu was das führen kann, wenn das Volk der Meinung ist, Demokratie sei für die Katz ! Und ob das Volk nun tatsächlich doof ist oder nicht, das ist hier vollkommen wuppe.

Ich meine, in jedem Karnickelzüchterverein würde es der Vorstand kapieren, dass er bei über 80% gegen sich nur die Wahl hat sich entweder der Mehrheit zu beugen oder seinen Hut zu nehmen und sich mit seinen 20% zu verkrümeln.

Dieses Vorgehen in der Türkei-Frage plus die wiederholte "Weiter-so-Rhetorik" nähren beide meine im Wahlkampf-Strang geäußerte Hypothese, Mutti würde sich verhalten wie eine Politikerin, die zwar aus Angst vor Gesichtsverlust nochmal zur Wahl antritt, die aber gleichzeitig sicherstellen will, nicht nochmal gewählt zu werden. Mittlerweile steht auch das arme Schwein fest, das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit als "Kanzler des Zusammenbruchs" in die Geschichte eingehen wird: Martin Schulz.

Und das ganze Palaverment scheint nur noch aus Weichtieren zu bestehen, keiner hat Rückgrat und stellt sich gegen Mutti.

Nur auf kommunaler Ebene gibt es den einen oder anderen mit Eiern in der Hose. Nach Gaggenau und Köln jetzt in Hamburg: http://www.focus.de/politik/videos/bezi ... 47932.html

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 7. März 2017, 01:28

Bemerkenswert finde ich auch dass die Presse nicht berichtet hat was denn nun gestern los war in Köln.
Nicht mal das alles ruhig abgelaufen ist, oder was gesagt worden ist, geschweige denn wieiele Besucher da waren.
Der Gürzenich ist für 350 Personen ausgelegt glaube ich, und das diese Plätz ausgereicht haben das glaube ich ja nicht wenn ich mir die ähnlichen Veranstaltungen aus der jüngeren der Vergangenheit ins Gedächtnis rufe.
Das aber lässt eigentlich vermuten dass es zumindest Verikehrsbehinderungen im Umfeld de Verabstaltungsortes gegeben haben müsste.
Aber nichts ist berichtet worden , gerade so als ob nichts stattgefunden hat am Sonntag in Köln.
Habe ich da was verpasst? Ich habe nix gefunden.

Seltsam finde ich nur dass man sich mit Meldungen vor der Verantaltung geradezu überschlagen hat, und nach der Veranstaltung nur noch schweigen herrscht.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Minka » 7. März 2017, 02:53

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 8. März 2017, 01:36

Na eine Meldung gab es heite dann doch noch, wenn auch nicht aus Köln, sondern aus Hamburg, wo die Veranstaltung auf dem gelände der türkischen Botschaft stattgefunden hat.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/t%c3%bcrkischer-au%c3%9fenminister-in-hamburg-wir-beugen-uns-nur-vor-gott/ar-AAnZenv?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Ist aber doch interessant was die Aussagen betrifft.
Die Lächerliche lautet: Deutschland mische sich in türkische Angelegenheiten ein indem sie die Propaganda auf deutschem Boden nicht so gerne sieht bzw. wo möglich auch unterbindet. Komischerweise ist nur Deutschland so? Die Holländer, sonst so liberal haben es komplett verboten und in Östereich siehts auch nicht anders aus. In den anderen europischen Ländern haben sie gar nicht erst angefragt weil die Antwort wohl klar sein dürfte.
Was mir aber Sorgen bereitet ist die Aussage: "Wir beugen uns nur vor Gott".
Um das richtig zu verstehen muss man wissen das Religion und Politik nicht trennnbar sind im Islam und daraus resultiert dass göttliches Recht jedes weltliche Recht bricht. Auch das der Bundesrepublik Deutschland natürlic,hdenn das ist ja weltlich.
Das bedeutet wer Erdogan wiederspricht der wiederspricht Allah?
Schlimmstenfalls braucht Erdogan jetzt nur noch zum Djihad aufrufen, und das Theater des heiligen Krieges ist damit Mitten in unserem Lamnd angekommen?
Anhänger hat er wohl genug hier wie seit Sommer 2016 wohl klar sein.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article157395025/Tuerken-in-Deutschland-muessen-ihre-Loyalitaet-klaeren.html

Dass deren Loyalität dem deutschen Staat gehört, daran glaube ich nicht mehr, zumal seit Sommer 2016 viel passiert ist.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 8. März 2017, 01:51

Und Mutti läßt weiterhin solche Hetzreden zu: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 37772.html

Während zwei unserer Nachbarländer Erdowahn und seinen PR-Knechten die rote Karte gezeigt haben. Beschämend. Dabei wäre dieses Thema endlich wieder mal eine Chance für die EU-Länder gewesen, Zusammenhalt in Form eines Erdowahn-Banns zu demonstrieren.

Und wen wundert es noch, wenn die Wähler die Merkel-Politik nur noch als Islam-Unterstützung wahrnehmen, sei es nun in Gestalt des "Macht hoch die Tür" oder auch in Gestalt der Rückgratlosigkeit gegenüber der Türkei. Die AfD dürfte jubilieren und mich wundert es ehrlich gesagt ein wenig, dass die "Blaunen" nicht schon ne gesalzene Rede zum Thema "Rote Karte für Erdowahn" in Umlauf gebracht haben, v.a. jetzt wo auch noch Wahlkampf ist. Zum Glück sind die wohl so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie in der eigentlichen Wahlkampfarbeit nur noch recht lendenlahm agieren können. Wäre die AfD nur ein bißchen professioneller, dann hätten sie den Herbst wohl schon in trockenen Tüchern bei den vielen Steilvorlagen, die Mutti der AfD schon geliefert hat.

@ Elviera: Warst schneller mit dem Verlinken der Hetzrede als ich.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 8. März 2017, 02:21

Dabei ist auch dieses Problem wieder hausgemacht.
Wer wars eigentlich der damals die Idee mit der doppelten Staatsbürgerschaft hatte?
Gut gemeint wars ja, aber dass das langfristig nicht gut gehen würde war eigentlich klar.
Und davon mal abgesehen ist so was wohl kaum förderlich was die Integration betrifft.
Und was die Vorwürfe der Nazimethoden in Deutschland betrifft?
Da möchte ich doch mal wissen was passieren würde wenn in der Türkei christliche Missionare auftauchen würden, Kirchen bauen, und so an die 1,5 Millionen Christen, genau so wie die Muslime hier in Deutschland, ihr Recht auf Religionsfreiheit einfordern würden.
Wie das gehandhabt wird das kann man leicht in Antalya sehen. Dort sind inzwischen viele Rentner ansässig, aber das recht eine Gemeinde zu gründen haben sie nicht. Es ist statt dessen ein Verein der mehr oder weniger geduldet ist, und das auch nur in Antalya.
Ausserhalb dieses Touristenortes würde das wohl kaum toleriert werden.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Minka » 8. März 2017, 02:48

Die Türkei ist doch christlich bunter als ich dachte:
https://www.evkituerkei.org/christen-in ... C3%BCrkei/

Und hier vom 03.01.2015:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 11126.html

Ob da jetzt noch etwas draus werden wird?

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 9. März 2017, 01:15

@ Minka

Nach diesen berichten kann man als Christ in der Türkei ja völlig normal leben, nur ist mir da von der Berichterstattung anderer Quellen und auch aus anderen Zeiten, Zeiten in denen Religionsfreiheit und auch die Pressefreiheit noch was galten in der Türkei, was Anderes bekannt.
Schon damals war es nicht einfach als Andersgläubiger in diesem Staat und dieser Kultur zu leben.
Und bedenke nun folgendes:
Die Pressefreiheit war das Erste was man nach dem Purschversuch an Die Wand gestellt hat, und von daher erwarte ich aus türkischen Quellen auch genau das, nämlich das Andersgläubige egal welcher Konfession oder Religion in paradiesischen Verhältnissen der Religionsfreiheit in der Türkei leben.
Du weisst selber dass es nicht so ist. https://www.youtube.com/watch?v=-QY2wn94M6g


Übrigens kommt Erdogan wann immer es ihm gefällt um Propaganda zu machen?
Nun man könnte es sehr schnell unterbinden.http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/die-bundesregierung-k%c3%b6nnte-erdo%c4%9fan-einen-besuch-in-deutschland-verbieten/ar-AAo0wKw?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP
Das weiss er auch genz genau denke ich, denn auch seine Diplomaten und Berater haben ihr Handwerk gelernt.
Dass er so was androht ist nichts weiter als die übliche orientalische Verhandlungstaktik der Stufe 2.
Darüber hinaus hält er die deutsche Regierung sowieso für Weichtiere, und dass er damit gar nicht so verkehrt liegt, das ist ihm ja auch oft genug bewiesen worden.
Oder anders gesagt: Er nimmt uns gar nicht für voll wie es scheint. Ich mag mich irren, aber was soll man denken nach dem Treffen von Cavusoglu und Sigmar-Gabriel?
http://www.focus.de/politik/videos/treffen-mit-cavusoglu-sigmar-gabriel-nazi-vergleich-ist-ein-schlimmer-und-absurder-vorwurf_id_6756423.html

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 9. März 2017, 01:29

Das mit den paradiesischen Zuständen in Sachen Christentum oder westliche Werte in der Türkei leben will ich nicht so recht glauben. Das hier scheint mir da schon realistischer:

http://www.sueddeutsche.de/politik/tuer ... -1.3410564

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 10. März 2017, 01:59

Nach Mutti Merkels schwungvoller Rede gestern am Donnerstag wo sie sagte was geht, was nicht geht und dass man aufgrund der langen Freundschaft usw. unbedingt im Gespräch beiben müsse kam die Antwort aus der Türkei noch am gleichen Tag.
http://www.focus.de/politik/deutschland/yildirim-warnt-vor-schwerem-fehler-tuerkischer-ministerpraesident-yildirim-reagiert-auf-merkel-rede_id_6763537.html

Es es könnte tatsächlich gut möglich sein sein dass die Türkei keinen vollwertigen Verhandlungspartner mehr in der Bundesrepublik Deutschland sieht.
Bisher habe ich das ja selber nicht wirklich geglaubt, aber wie sonst kann man so ein Verhalten noch erklären?
Übrigens: Aktuellen Umfragen zufolge (Quelle: Tagesschau) sind 91% der Deutschen der Meinung dass es langsam an der Zeit wäre Flagge zu zeigen.
Nach dieser Meldung sind es etwas weniger, aber immer noch eine überwiegender Mehrheit.
http://www.focus.de/politik/videos/umfrage-zum-verfassungsreferendum-tuerkei-wahlkampf-in-deutschland-buerger-sprechen-sich-gegen-auftritt-von-erdogan-aus_id_6764247.html

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Levanah » 10. März 2017, 08:34

@elviera
im ersten link fehlt am ende noch ein L am schluss

und die retourkutsche des verfassungschutzes
http://www.focus.de/politik/videos/bei- ... 64738.html

:hallo:
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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 10. März 2017, 12:28

Hallo Levanah, danke für den Hinweis, ich werde das mal gleich korrigieren.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 11. März 2017, 02:06

Neue Männer braucht das Land?
Nein wir haben sie schon immer gehabt. Z. B Beim Bundesverfassungsgericht und in Essen.
http://www.focus.de/politik/deutschland/mir-ist-voellig-unverstaendlich-essen-sagt-auftritt-von-erdogan-ministerin-ab-ob-schickt-klare-botschaft-hinterher_id_6769175.html
Vielleicht kapiert man in Berlin jetzt endlich dass sie an den Realitäten des Völkerrechtes, unseres Grundgesetzes am Integrationsgedanken und nicht zuletzt auch am Volkswillen vorbeiregiert?

Kann man sich so was, besonders dann wenn es ein Wahljahr ist in dem sich braune Wolken über unserer Republik auftürmen, denn wirklich leisten?

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 12. März 2017, 01:19

Also Holland bleibt in Erdowahns Phase 2 knallhart und standfest. Mal sehen, ob sie ihn in Phase 3 treiben können: http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 38372.html

lg,


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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 12. März 2017, 01:28

Heute Mittag kam die Meldung dass das Flugzeug des türkischen Aussenministers keine Landeerlaubnis bekam.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/br%c3%bcssel-k%c3%bcrzt-eu-gelder-f%c3%bcr-die-t%c3%bcrkei/ar-AAo8DbW?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP
Hallo Holland, willkommen im Nazi-Club. ;-) Erdolf kennt sich aus mit Nazis, das hat ja inzwischen wohl jeder erkannt der Zeitung liest. :lol:

Im Laufe des Tages hat die Polizei die türlische Famlienministerin verhindert dass sie das türkische Konsulat in Rotterdam betritt. Die Rechtsgrundlage ist mir nicht klar, besonders auf hinblick auf die EU, aber nun gut, Holland ist Holland, da können die Holländer machen was sie wollen, es ist ihr Land.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/rotterdam-t%c3%bcrkische-ministerin-darf-konsulat-nicht-betreten/ar-AAo9hQh?li=BBqg6Q9

Das Gleiche gilt für die Türkei, da können die Türken bzw. der von ihnen gewählte Repräsentant Erdolf machen was er will.
Und von diesem Recht macht er wie man hört auch regen Gebrauch und röhrt wie ein Hirsch, nur weil Europa zunehmend die Schauze voll hat von seinen Unverschämtheiten.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/erdogan-droht-niederlanden-mit-vergeltung/ar-AAo85ou?li=BBqg6Q9
Er kann gar nicht begreifen dass seine Macht an den Landesgrenzen der Türkei endet, und zwar sobald seine bisgerigen Opfer das wollen.

Und auch in Deutschland mehren sich die Stimmen dass sogar die deutsche Geduld irgendwann mal ein Ende haben muss, auch dann wenn es ein späteres Ende als das des sonst so liberalen Hollands ist!
http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-s ... li=BBqg6Q9
Zumal die Rechtslage in der BRD sowie auch in der Eu, die inzwischen auch überlegt Druck auszuüben, mittlerweile eindeutig geklärt ist.
( Vergl 1. Link dieses Beitrages, ganz unten)
Auch der deutsche Schuldkomplex aus der Zeitvon 1933 bis 1945 resultierend rechtfertigt das langsam nicht mehr und man sollte endlich klar Position beziehen.
Ich denke der Wilde wird dann noch ne Weile keifen, zetern und drohen bevor er zur Phase 3 orientalischer Verhandlungstaktik übergeht.
Aber ich denke das wird noch dauern denn er muss erst begreifen dass er sein an Dreistigkeit kaum zu überbietendes Spielchen nicht ewig treiben kann.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 12. März 2017, 02:27

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 13. März 2017, 01:23

Klar ist diese klare Kante, welche Holland den Türken gezeigt hat, auch dem Wahlkampf geschuldet. Aber gerade deshalb kann man auch sagen: Die tun wenigstens etwas Sinnvolles, um dem Wilders und seiner braunen Bande das Wasser abzugraben. In Deutschland hingegen duckmäusert man die braune Welle regelrecht herbei. Und zeigen die aktuellen Krawalle in Holland nicht auf recht eindrucksvolle Weise, dass sofort die Fäuste fliegen, sobald man der muslimischen Welt mal nicht zu Kreuze kriecht ? Völlig kritikunfähig, dieser Sultan und sein Fußvolk in Europa.

Nee, lieber jetzt ein bissken Ärger und knallhart Grenzen aufzeigen als stillschweigend auf die braune Welle zu warten. Denn wenn diese Kugel mal rollt, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten !

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 13. März 2017, 01:26

Nach den Holländern wächst nun auch bei den Dänen das Unbehagen im Umgang mit den Türken und deshalb haben sie ihrerseits die Auftritte türkischer Diplomaten zwar noch nicht eindeutiig untersagt, so aber doch klargemacht dass es möglicherweise dazu kommen könnte. ( Diplomatisch ausgedrückt)
Was mich ein wenig wundert ist das ein solcher Auftritt in Frankreich bereit angekündigt und genemigt ist.
Also igendwie habe ich das von Frankreich so jetzt nicht erwartet.
http://www.focus.de/politik/ausland/streit-mit-tuerkei-im-news-ticker-absurd-spahn-lehnt-wahlrecht-fuer-tuerken-in-deutschland-ab_id_6772297.html

Also irgendwie kommt es mir so langsam vor als wolle die Türkei gar nicht mehr verhandeln, sondern statt dessen einen offenen Konflikt ganz bewusst hervorprovozieren will.
So verhält sich doch niemand der in Verhandlung steht und auch weiterhin in Verhandlung bleiben will.
Aber so verhält sich aber jemand der den Streit sucht den er für unausweichlich hält wenn er seine Interessen wahren will.
Mir kommt das bald so vor wie auf dem Schulhof, dort gilt: Wer angefangen hat, d.h. wer als Erster zugeschlagen hat der kriegt von den Lehrern eins auf die Nuss. Folglich muss man ordentlich provozieren bis der Andere..... .
Und wenn das der Fall sein sollte dann sollte ich die Merkelpokitik der NICHT-Provokation, was die Türken betrifft doch noch mal überdenken, denn so was hat es in der Weltgerschichte eigentlich immer nur gegeben wenn das Barometer auf Sturm steht

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 13. März 2017, 01:50

Die Reaktion Frankreichs wundert mich ehrlich gesagt auch etwas. Aber vielleicht hat das auch mit dem Umstand zu tun, dass in den Pariser Vorstädten schon wieder seit ca. 2 Wochen die Barrikaden brennen ? Auslöser war ein tödlicher Schuss eines französischen Polizisten auf einen Schwarzen. Also lieber erstmal stillhalten in Sachen Erdowahn, um nicht noch nen weiteren aktuellen Krawall obendrauf zu haben ? Kann ja auch sein, dass Erdowahn in Frankreich wirklich nur eine Nebenbaustelle ist, da in Frankreich wohl signifikant mehr Nordafrikaner (Stichwort ehemalige Kolonien) als Türken leben dürften und Erdowahn daher nur sehr wenige Propagandaveranstaltungen auf französischem Boden geplant hat.

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 14. März 2017, 01:55

Also ich weiß nicht, ob man in Bezug auf Merkels Verhalten das Schulhof-Analogon anwenden kann oder ob das nicht zu westlich gedacht ist. Wenn Schüler A den Schüler B provoziert, dieser aber nichts tut, dann wird das als Coolness und Souveränität gesehen, und Schüler A wird dann auch mit den Provokationen aufhören - teils aus Frust weil er damit nichts bewirkt hat, teils auch aus stiller Bewunderung für die Rüstung aus Coolness, mit der Schüler B sich umgibt. Was aber, wenn Schüler A aus einem Kulturkreis stammt, in dem Stillhalten und den Angreifer gewähren lassen nicht als Coolness und Souveränität, sondern als Unterwürfigkeit und Zeichen der Unterlegenheit wahrgenommen wird ? Dann wird der Provokateur nicht aufhören, sondern sein Revier immer weiter ausdehnen wollen und dann wunderts einen auch nicht, wenn Schüler A den Schüler B gar nicht mehr ernst nimmt.

Und genau das passt auf Erdowahns Verhalten: Deutschland hat bis jetzt immer still gehalten, aber das hat Erdowahn nicht von weiteren Provokationen und unverschämten Forderungen abgehalten, sondern eher das Gegenteil war der Fall: Er ist immer frecher geworden und hat jeden Respekt vor der Bundesregierung verloren, d.h. Muttis Verhalten ist bei einem derartig sozialisierten Verhandlungspartner eher kontraproduktiv gewesen.

Mal ein Gegenbeispiel: Ich bin auf dem Land aufgewachsen und da habe ich natürlich zusammen mit anderen Blagen öfters mal auf dem Bauernhof gespielt, der dem Vater eines der Kinder gehörte. Eigentlich gibts auf so nem Bauernhof viel Raum zum Spielen für Kinder im Grundschulalter, aber auf diesem Hof machte ein aggressiver Gänserich (bayerisch: "Ganserer") mit seinem Harem die Gegend unsicher. Der ging sofort auf uns Kinder los und zwickte uns mit dem Schnabel, sobald wir auch nur in seine Nähe kamen, und wir Kinder hatten natürlich erstmal Angst vor dem Vieh. Und so kams natürlich, dass der Gänserich immer frecher wurde und immer mehr Raum auf dem Hof für sich beanspruchte, weil wir Kinder ja immer mehr zurückwichen sobald er aufkreuzte. Irgendwann hatte ich dann mal den Kanal voll: Ich überwand die Angst und ließ ihn erst mal rankommen und zuschnappen, aber dann packte ich ihn am Hals und drückte so lange zu, bis er Angst bekam. Erst dann ließ ich los und der Gänserich verzog sich. Und von da an war Ruhe im Karton und der Gänserich hielt einen respektvoll-gebührenden Abstand von uns Kindern !

Deshalb sollte man sich überlegen, ob man den "Erdoganserer" nicht (natürlich mit rechtsstaatlichen Mitteln) so lange "würgen" sollte, bis er wieder Respekt vor den Regeln anderer Länder hat.

lg,

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