Neues vom Wilden in Kurdistan

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 17. November 2016, 01:31

Grundsätzlich hast du ja recht, aber meiner Meinung nach ist da ein Denkfehler denn Geldsäcke denken ja auch wirtschaftlich.
Das Problem welches sich bei schlecht bis völlig unausgebiletet oder gar völlig bildungsfremden Leuten ist das man sie nicht auf dem Arbeitsmarkt unterbringen kann.
Die Jobs die solche Leute ausüben können gibt es in Europa praktisch gar nicht mehr.
Es ist das gleiche Problem das sich im Strukturwandel des Ruhrgebietes darstellt. Wohin mit den Püttmännern und Hüttenleuten? Die sind ihr Leben lang mit einem dicken Hammer an die Arbeit gegangen, und meisst genügte es wenn sie wussten wo oben und unten ist.
Weitere Qualifikationen waren nicht vonnöten, denn die Arbeitsteilung war derart hochgradig das Bildung eher hinderlich war. Dann aber starben die Betriebe die ganz geziehlt soche Leute angeworben haben, und alles redet nun von Strukturwandel.
Daraus resultiert aber dass man nun andere Leute braucht, denn aus den Leuten die hier im Ruhrgebiet ansässig waren, und auf der Hütte bzw. auf dem Pütt ihrer Arbeit nachgegangen sind, daraus macht man im Leben keine Betriebswirte, Banker, Feinmechaniker, Elektroniker oder IT Fachleute.
Was also tun? Man kann eigentlich nur warten bis sie alle weggestorben sind, erst dann wird sich der Strukturwandel wirklich bemerkbar machen.
Im Übertragenen Sinne hiesse das: Die erste Generation der Ziegenhirten muss man verloren geben. Erst die 2. Generation könnte es schaffen aber nur wenn nicht das Gleiche passiert wie mit den Kindern der türkischen Gastarbeiter, wo in weiten Teilen eine abgeschlossenen Berufsausbildung immer noch eher die Ausnahme ist.

Ich kann mir nicht vorstellen das Leute die wirtschaftlich denken sich zu den Problemen die wir ohnehin schon mit so was haben noch mehr davon ans Knie nageln. Es sei sie könnten sie in den mitteleuropäischen Arbeitsmarkt integrieren.
Aber genau das ist zumeisst wohl nicht möglich.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 18. November 2016, 02:55

Da ist die Frage, was denn ein "Geldsack" ist. Ein Unternehmer, der reich geworden ist, aber als Chef Verantwortung tragen muss, weil sonst seine Firma den Bach runtergehen würde ? Das ist m.E. kein "Geldsack", sondern ein erfolgreicher Unternehmer. Und so jemand muss in der Tat (real)wirtschaftlich vernünftig handeln, denn grobe Fehler kann er sich nicht leisten. Und so jemand kann es sich in der Tat nicht leisten, sich Ziegenhirten oder auch nur deutsche Brettergymnasiasten ans Bein zu binden.

Wenn aber beliebig viele Management-Fehler gemacht werden können, weil es sich bei der Firma um einen "Too-big-to-fail"- Konzern handelt, d.h. das oberste Führungspersonal keine (wirtschaftliche) Verantwortung mehr tragen muss und somit auch in keinster Weise mehr gezwungen ist, wirtschaftlich vernünftig zu handeln ? Solche Leute Leute wollen nur bequem herrschen wie kleine Sonnenkönige, und das geht am besten mit einem doofen Volk bzw. Personal. Und das durch die enormen Einsparungen an Personalkosten gewonnene Geld steckt man ganz einfach in die eigene Tasche. Man kann so einen Konzern fast schon wie einen kleinen Staat betrachten, und zwar wie einen sehr totalitär geführten Staat. Ein kleinerer Staat, dem der größere Staat namens Bundesrepublik Deutschland auch immer wieder unter die Arme greifen wird, sollte das Missmanagement allzu derbe ausfallen.

Solche Leute sind "Geldsäcke" bzw. parasitäre Funktionärskader, aber keine Unternehmer. Und in der Tat sind es keine kleineren , gesunden Unternehmen, die so emsig die Werbetrommel für Ungebildete rühren, sondern ausschließlich die Konzerne, was für ein Zufall......

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 25. November 2016, 00:22

Eu-Parlament fordert die Einfrierung der Verhandlungsgespräche über den Beitritt der Türkei in die EU.
Die Türkei jedoch sieht es dieses Mal aber ganz gelassen, weiss sie doch genau dass das Eu-Parlament nicht weisungsbefugt ist, sondern jedes Eu Mitgliedsland die Entscheidung selber trifft.
Ich kann mir schon denken wie Deutschland entscheiden wird, und die Türkei weiss es wohl auch.
Was aber mag der Grund sein das die Türkei sich da so sicher ist dass diese Resolution ihnen und ihren Verhandlungen letztlich nicht schaden wird?
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/eu-parlament-fordert-einfrieren-der-tuerkei-beitrittsgespraeche-14543027.html

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 25. November 2016, 02:14

Deutschland wird einknicken und die Verhandungen fortführen wollen, dat is so sicher wie das Amen in der Kirche. Erstens wegen der drohenden Flüchtlingsflut, wenn Erdowahn die Grenzen aufmacht. Und zweitens, ja zweitens wegen Erdowahns "inoffizieller Armee", die ausschließlich in DE "stationiert" ist, aber sonst in keinem anderen EU-Land. Und was bleibt denn von der EU übrig, wenn Erdowahn mit einem einzigen "Daumen runter" DE in ein Bürgerkriegsgebiet verwandeln könnte ? Ich denke, die anderen EU-Länder sind sich dieses Problems auch bewusst. Da isses klar, dass Erdowahn auf diese Resolution pfeifen kann !

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 25. November 2016, 10:12

Nur zur Erinnerung ein paar Bilder von der türkischen Demo in köln diesen Sommer und die Wiederholung meiner Frage:
Wem mag die Loyalität dieser Leute wohl gehören wenns hart auf hart kommt?

https://www.youtube.com/watch?v=wU3OtmKTWDU

Über die Quelle Opposition24 vermag ich nichts zu sagen, aber da das Video unkommentiert ist denke ich kann man es veratworten nicht weiter nachzuforschen wer dafür verantwortlich ist.
Es wird auch nichts gezeigt was nicht jeder hätte sehen können der vor Ort war, und bie Bilder sind nicht anders wie auf jeder anderen Demo auch.
Weitere Infos jedoch fehlen, oder versteht jemand was da gerufen wird?

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 27. November 2016, 00:46

Wie es scheint wird unsere Regierung zumindest nicht gleich einknicken, und obwohl die Einfriehrungsdrohung der Eu zunächst keine Reaktion ausgelöst hat so hatte Erdogan sich dann doch noch zu Wort gemeldet und gedroht die Grenzen für die Flüchtlinge wieder zu öffnen.
Eine der Pressereaktionen war z.B.: http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/der-zynismus-fl%c3%bcchtlinge-zu-waffen-zu-machen/ar-AAkMXBc?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Ich finde man sollte sich nicht auf eine Propagandaschlacht mit der Türkei einlassen, sondern nüchtern eine Entscheidung fällen und gut is`.
Alles Andere produziert üblichen beleidigten Leberwürsten in der Türkei und führt zu sonst gar nichts.
Aber mal schauen wie es weitergeht.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 27. November 2016, 01:26

Elviera hat geschrieben:Ich finde man sollte sich nicht auf eine Propagandaschlacht mit der Türkei einlassen, sondern nüchtern eine Entscheidung fällen und gut is`.
Alles Andere produziert üblichen beleidigten Leberwürsten in der Türkei und führt zu sonst gar nichts.


So isses. Denn all dat kennen wir ja schon zur Genüge : https://2.bp.blogspot.com/-OnywMDRpjog/ ... -Wurst.jpg

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 28. November 2016, 00:51

Wat gibbet zum Essen ? Natürlich wieder mal Leberwurst........

http://www.focus.de/politik/videos/erne ... 62102.html

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 28. November 2016, 01:11

Soso, Europa will Chaos in der Türkei stiften? .
Er hat er ja oft genug sein wahres Gesicht gezeigt seit Europa nicht mehr völlig bedingungslos nach seiner Pfeife tanzt, sondern klar Position bezogen hat und auch ebenso klar sagt wie Europa sich eine Türkeimitgliedschaft in der EU vorstellt.
Ich denke der wird in der nächsten Zeit noch ordentlich reden von sich machen, und ich hoffe dass Europa hart bleibt, auch dann wenn er anfängt die weinerliche Tour zu reiten. Das ist nämlich das Nächste was kommen wird und man sollte das unbeachtet lassen weil das nämlich in diesem Kuturkreis die übliche Verhandlungstaktik ist: 1. Normale Verhandlung. 2. Drohung, aber nur dann wenn er in der Lage ist das Angedrohte zu realisieren. Ob ers tut ist ne ganz andere Sache, Hauptsache er kommt glaubwürdig rüber.. Wenn das alles nicht zum Erfolg führt dann wirds 3. Weinerlich. Es gibt noch eine 4. Stufe in der man alles verspricht und sich hinterher wenn überhaupt, dann nur noch fragmentarisch an diese Versprechen erinnert, da man schliesslich bei Vertragsabschluss inshalla gesagt hat.
Und ob Gott will? Warum sollte Gott denn wollen bei Christen? Ist es doch keine Sünde Ungläubige zu belügen.. (Oder auch Schlimmeres)
Auch hängt das davon ab inwieweit er Sanktionen zu befürchten hat und wie empfindlich sie ihn treffen würden.
An so was sollte man denken wenn man mit Leuten aus diesem Kulturkreis Verträge abschliesst.


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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 4. Dezember 2016, 01:10

Ich verstehe ja nun so rein gar nix non solchen Dingen, aber sollte da jemand die türkische Wirtschaft für so stabil und auch für gross genug halten das so was auf den Westen oder sonst irgendwen irgendeinen Einfluss haben könnte? gleichzeitig aber macht er es ausländischen Iverstoren immer schwerer. Erste ausländische Ladeninhaber sind schon verhaftet worden, und grössere Unternehmen ziehen sich zunemhend zurück wie man hört.
http://www.focus.de/finanzen/videos/tuerkei-erdogan-ruft-zum-umtausch-von-euro-in-lira-und-gold-auf_id_6291108.html

Also nach meiner Einschätzung könnte ein Land in der Grösse Luxenburgs nun ernsthaft bedroht sein?
Den Verdacht des Cäsarenwahns haben wir ja schon länger.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 16. Dezember 2016, 01:40

Und gesellschaftlich gehts wohl in der Türkei recht rasant Richtung Mittelalter:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 26138.html

Und das ist nicht bei den Ziegenhirten im hintersten Anatolien, sondern in einer mittelgroßen Stadt mit immerhin 200 000 Einwohnern, die auch nicht weit von Istanbul entfernt ist.

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 16. Dezember 2016, 02:25

Ich denke das da lediglich zu Papier gebracht worden ist was sowieso der ganz normale Alltag in muslimischen Ehen ist.
Ich kenne das von damaligen Arbeitskollegen wo es immer wieder mal zum Meinungsaustausch über Frauen im Allgmeinen und auch ganz selten mal zum Austausch Meinungen im Besonderen kam
Die Leute die ich kennengelernt habe waren grösstenteils der Meinung dass für eine anständige verheiratete Frau Deutschland an der Wohnungstür zu Ende sein sollte. Bei den vielen Versuchungen in der westlichen Welt an eine Frau herranntreten würden wäre es garadezu unverantwortlich das anders zu handhaben.
Wie sie mit Selbstständigen Handeln und Denken ihrer Frauen umzugehen gedachten? Das zu fragen habe ich mich gar nicht mehr getraut, auch weil ich glaubte die Antwort zu kennen.
Nun gut, das ist über 30 Jahre her, aber immer wenn ich mich mal in die muslimisch geprägten Viertel meiner Heimatstadt verlaufe und die Passantinnen da so sehe, dann sieht das nicht so aus als ob sich daran viel geändert hat, denn vieles deutet darauf hin wenn man die entsprechenden Stadteile besucht und einfach nur beobachtet. Es sind Kleinigkeiten wie z. B. dass wenn man als Mann eine Frau dort um eine Auskunft bittet, sie nicht antwortet, dass sich in den Geschäften die Verkäufer bei Frauen vornehm zurückhalten und eine Verkäuferin das erledigen lassen usw.
Es sind die berümten tauend Kleinigkeiten, aber dem aufmerksamen Beoachter fällt so was auf.
Mich würde auch mal die Statistik der Polizei zur häusliche Gewalt gegen Frauen in muslimischen Familien interessieren, aber ich vermute die wird gegen Null sein, d. h. falls so was existiert. Was ich nicht glaube da wie anderenortes von mir beschrieben in diesen Parallelgeselschaften alles intern geregelt wird.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 18. Dezember 2016, 02:24

Wie ich schon insgeheim vermutet habe, der türkische Staat braucht dringend Devisen. Sollte es in der Türkei schon so weit gediehen sein dass Erdogan damit den Staatsbankrott abzuwenden gedenkt? Ich meine das es schon ein starkes Stück ist an die Spaarguthaben seiner Landeskinder ( zum grossen Teil mit deutschen Pässen) zu gehen, und ein ebenso starkes Stück ist es das viele Deutschtürken sich auf den Deal einlassen, und das obwohl sie ganz genau wissen das die Lira alles Andere als eine stabile Währung ist, und es auch nie war.
Dass sie damit hohe Verluste riskieren scheint ihnen völlig egal zu sein.

http://www.focus.de/finanzen/videos/nach-erdogan-aufruf-in-duisburg-stehen-menschen-schlange-um-euro-in-lira-zu-wechseln_id_6368361.html

Hier erübrigt sich wohl auch die Frage ob die Loyalität der Deutschtürken, in Deutschland geboren, mit deutschen Pässen in der Tasche und die Türkei allenfalls im Urlaub gesehen, Deutschland oder der Türkei im Erstfall gehört. Ob sie den Euro auch so stützen würden?
Diese Frage sollte sich unsere Politik mal beantworten. Bis jetzt geht es nur um Geld.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 14. Januar 2017, 01:29

Da schau mal einer an.
Erdogan war mit seiner Säuberungsaktion wohl doch nicht gründlich genug?
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/t%c3%bcrkei-steht-nahe-am-b%c3%bcrgerkrieg/ar-AAlQfOq?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP
Es ist der alte Kofnlikt Kurden und Türken der jetzt mit Macht hochzukochen droht.
Offensichtlich ist Sultan Erdogans innepolitische Position docch nicht so gefestigt?
Bin mal gespannt wie das weitergeht.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 14. Januar 2017, 01:42

Und hoffentlich strahlt das nicht nach Deutschland aus.......wir haben ja in einem anderen Strang bereits geschrieben, dass es ständig wachsende gewaltbereite Gruppierungen sowohl bei den Türken als auch bei den Kurden in Deutschland gibt.

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 14. Januar 2017, 02:37

Weiss ja keiner was dem so alles noch einfällt. Seine Exilarmee hat er jedenfalls schon hier und könnte jederzeit losschlagen.
Ergänzend zu dem Beitrag von vorhin wäre übrigens noch zu sagen dass die meissten Kurden Aleviter sind. Es handelt sich also im wesentlichen nur um eine ethnische Gruppe, und nicht wie in jenem Artikel dargestellt um 2. Auch finde ich dass man erwähnen sollte das dort in erster Linie ebenfalls Kurden an der Front standen.

Übrigens hatte ich es mir doch gleich gedacht. Erdogan braucht Knete:http://www.focus.de/finanzen/news/niedergang-eines-boomlandes-vom-tiger-am-bosporus-zum-kranken-mann-der-dramatische-absturz-der-tuerkei_id_6491439.html
Die Koalition mit Russland gegen den IS dürfte wohl einiges gekostet haben. Ich erinnere hier an den vor kurzem erfolgten Aufruf an seine Landsleute Euroguthaben in türkische Lira umzutauschen.

So ist das nun mal wenn man bei den grossen Jungs mitspielt obwohl man es nicht wirklich kann, und gut möglich dass er nun seine Felle wegschwimmen sieht, was ihn möglicherweise noch unberechenbarer mache könnte

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 14. Januar 2017, 14:26

Jawasdenn? Ne zünftige Aufmische macht doch Spass. Aufi gehts Buam!
https://web.de/magazine/politik/tuerkei-schlaegerei-parlament-32113524

Was sagt die Plüschologie dazu? Grewalt ist immer das letzte Mitttel und Ausdruck grösster Verzweifelung.
Und die Politk meint das es wohl nur eine Fortsetzung der Diplomatie ist, lediglich mit anderen Mitteln.
Besonders den Türken, aber auch uns wird das Lachen wohl noch vergehen wenns so weitergeht.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 15. Januar 2017, 00:26

Elviera hat geschrieben:
So ist das nun mal wenn man bei den grossen Jungs mitspielt obwohl man es nicht wirklich kann, und gut möglich dass er nun seine Felle wegschwimmen sieht, was ihn möglicherweise noch unberechenbarer mache könnte

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Genau davor graust es mir. Ich gehe z.B. auch stark davon aus, dass der Anstreicher auch nicht erst Anfang 1945 geschnallt hat, dass der Krieg verloren ist, sondern schon früher, sagen wir mal 1942. Und der Beschluss zur "Endlösung" nichts Anderes war als so ein irres Überschnappen angesichts der sich abzeichnenden Niederlage.

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 26. Januar 2017, 02:12

Nu` hat ers geschaff!
http://www.rp-online.de/politik/ausland/tuerkisches-parlament-billigt-praesidialsystem-von-recep-tayyip-erdogan-aid-1.6549857
Jetzt ist der Weg geebnet und kann er die Türkei in die Diktatur führen.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon jessica » 26. Januar 2017, 15:38

Nunmehr stellt sich nur die Frage, was die hier lebenden Türken nun machen. Ich denke mal, dass jetzt noch mehr Kriminalität von denen ausgeht.
Ich stehe dann auf dem Standpunkt, dass diese kriminellen Subjekte nach der Tükey ausgewiesen werden, wo die ja dann ihre kriminellen Aktivitäten weiter durchführen können.
Bekanntlich führen die sich ja so auf, dass die ja schon Stadtteile in gewissen Städten eingenommen haben, so das es dort zu Übergriffen gekommen ist, und selbst sich die Polizei dort nicht mehr hintraut.
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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 28. Januar 2017, 01:11

Nachdem Griechenland nun dem Asylantrag den 8 türkische Soldaten gleich nach dem gescheiterten Putschversuch in Griechenland gestellt hatten stattgegeben hat, und zwar auf höchstrichterlichen Beschluss kam jedoch was kommen musste.
http://www.focus.de/politik/videos/nach-gerichtsbeschluss-in-griechenland-tuerkei-droht-eu-mit-aufkuendigung-des-fluechtlingsabkommens_id_6555779.html
Das hier wohl eindeutig recht gesprochen worden ist das dürfte wohl klar sein, wissen wir doch alle nur zu gut was mit den Putschisten geschehen ist. Auch dassvman bei der Gelegenheit nicht nur die Einführung der Todesstrafe in der Türkei diskutiert, sondern ganz generell gesäubert wurde, das sollte ebenfalls nicht vergessen werden.
Sonderlich rechtsstaatlich kommt mir das alles nicht vor was derzeit in der Türkei so abgeht und von daher halte ich das Urteil der Griechen für gut und auch richtig.
Darüber hinaus war es auch wirklich an der höchsten Zeit klar Flagge zu zeigen, und unzweideutig klarzumachen das in Europa europäische Werte angesagt sind, die sich auch von einem Herrn Erdogan, mitsamt seinen archaischen Ehrbegriffen und all seinen Drohungen nicht verbiegen lassen.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 29. Januar 2017, 02:17

Nun haben auch noch türkische Nato-Soldaten einen Asylantrag in Deutschland gestellt, und einen noch ungünstigeren Zeitpunkt kann es wohl nicht geben.
Der Wilde wird wohl unter der Decke kleben, und mal schauen was geschieht wenn Merkel kommenden Donnerstag dort aufschlägt und was er daraus macht.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/40-t%c3%bcrkische-soldaten-beantragen-asyl-in-deutschland/ar-AAmkDTm?li=BBqgbZL

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 3. Februar 2017, 01:00

Wie es aussieht war Merkels Besuch bei Erdogan wohl ein Schlag ins Wasser, und was sie dort überhaupt wollte, was also der Grund ihres Besuches in der Türkei war, darüber schweigen sich immer noch alle aus.
Wie es sich darstellt war der einzigste Grund wohl der, Erdogan einen wirksamen Auftritt für seine Wahl zu liefern?
Das mit ihm nicht wirklich zu reden ist das ist nur wieder ein mal mehr klar geworden.
Wann begreift man endlich dass man mit jemandem mit solch archaischen Denkstrukturen besser keine Verträge hat weil er die er allenfalls als Druckmittel zur Durchsetzung seiner Ziele einzusetzen gedenkt.
Man geht offensichtlich auch davon aus dass das ein Vertrag immer eine Win-Win Situation beschreibt, und genau das ist vermutlich der Denkfehler den man immer noch macht, zumal es um eine interkulturelle Sache von Muslimen und Andersgläubigen (ich will jetzt nicht Ungläubigen sagen) geht.
Ein solcher Vertrag ist mach Ansicht vieler strenggläubiger Muslime nicht das Papier wert worauf er geschrieben steht.
Wann versteht man endlichb dass man als Christ, und dann auch noch als Frau eigentlich gar keine Verhanndlungsposition hat? Und schon mal gar nicht während Erdogans Wahlkampf.
Wer was anderes sagt dem würde ich dringenst empfehlen sich endlich mal mit den arabisch geprägten Kulturen auseinanderzusetzen. Man wird dann schnell dahinterkommen dass das mit dem Islam eigentlich nichts zu tun hat, aber der Glaube sich ganz genau so wie bei uns vor der Reformation hervorragend missbrauchen lässt.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/erdogans-verbale-ohrfeige-f%c3%bcr-kanzlerin-merkel/ar-AAmygje?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 21. Februar 2017, 02:26

Und damit ist Erdogans Diktatur-Propaganda unter den türkischen Deutschen- oder sinds doch eher deutsche Türken? mitten in Deutschland von unserer Bundeskanzlerin abgesegnet worden. So trägt man die Probleme anderer Länder ins eigene Land, wobei ich mich immer noch frage was Leute welche die Türkei allenfalls noch aus dem Urlaub und von Verwandschaftsbesuchen kennen, nicht mal mehr richtig türkisch sprechen , einen deutschen Pass haben, hier in der 3. Generation leben und seit jahrzehnten vollständig integriert sind noch türkische Fahnen schwenken sich so sehr für die türkische Politik interessieren?
Ist wohl doch nicht so weit her mit der Integration- wa? :mrgreen:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/gr%C3%BCnen-politiker-fordert-festnahme-eklat-um-t%C3%BCrkischen-premierminister/ar-AAn5uua
Überraschend für mich ist aber dass so eine Idee ausgerechnet von den Grünen kommt.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 25. Februar 2017, 02:05

Nanu, kommt nach all den Muskelspielen jetzt bereits die weinerliche Phase der osmanischen Verhandlungstaktik ?

http://www.focus.de/finanzen/news/vertr ... 02762.html

Also ich würde hier hart bleiben und die Bitte der Türkei erstmal mit ner Fragestellung beantworten: Warum, liebe Türkei, haben die Deutschen wohl keine Lust mehr auf Türkei-Urlaub und die heiß ersehnten Devisen bleiben aus ?

Außerdem isses - so hart es auch klingt - gar nicht das Übelste, wenn das türkische Volk die Wirtschaftskrise unter Erdogan ordentlich zu spüren bekommt, denn so wacht es vielleicht auf und jagt den abgedrehten Despoten Erdogan in die Wüste......

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 25. Februar 2017, 02:12

Ungehemmte Propaganda für einen Un-rechtsstaat unter dem Schutz unseres Rechtsstaates und der Meinungsfreiheit?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162346707/Kann-Merkel-den-Besuch-von-Erdogan-in-Deutschland-stoppen.html
Und dazu noch ganz andere Sachen?
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162195575/Gebt-eine-Antwort-die-die-ganze-Welt-hoeren-kann.html
Hört sich in einigen Teilen nicht fast schon zu einem Aufruf zum Widerstand an?
Ich fürchte dass es allmählich an der Zeit ist sich Gedanken über die Frage zu machen, ob deutsche Staat nicht eine Antwort finden sollte, ob und warum ein Rechtsstaat wie der Unsre sich das alles gefallen lassen muss.

Gibt es den wirklich keine andere Lösung für den Flüchtligsdeal mit Erdogan?

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Levanah » 25. Februar 2017, 10:50

wenn er als privatmann nach deutschland kommen will? ok, soll er doch - für einen privatmann baut man kein sicherheitsdispositiv auf......


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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Minka » 25. Februar 2017, 13:14

Hier mal journalistische Stellunnahmen zum evtl. geplanten Besuch des Herrn Erdogan:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... ettansicht

Ein Satz des befürwortenden Journalisten (Zitat:" Denn gerade darin, dass wir die Meinungsfreiheit nicht beschränken, solange ein Redner nicht gegen die freiheitlich-demokratische Ordnung und gegen unsere Gesetze verstößt, zeigt sich die Überlegenheit unserer Demokratie.").
Die Frage ist nur dann, wenn er erstmal hier in Deutschland ist, wäre: Was wenn er sich nicht an diese Vorgaben hält? Ihn mitten in der Rede abführen lassen? Was peinlicheres könnte sich Deutschland wohl kaum leisten.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 25. Februar 2017, 16:10

Hier stellt sich mir die Frage ob es als als Staatspresident überhaupt noch möglich ist irgendwo als Privatperson zu erscheinen ohne auf seine Funktion reduziert und als solcher in Beschlag genommen zu werden.
Ich weiss aus allersicherster Quelle das genau mit diesem Problem auch z. B. Pastoren u kämpfen haben.
Wenn die sich mal amüsieren wollen dann können sie nur in eine benachbarte Stadt gehen und hoffen dass ihnen keiner aus ihrer Gemeinde über den Weg hoppelt.
Äzten geht es übrigens auch oft so.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 27. Februar 2017, 01:55

Bekommt Özdemir etwa kalte Füsse?
http://www.focus.de/politik/videos/cem-oezdemir-ueber-tuerkei-politik-bundesregierung-schreibt-menschenrechte-klein-gruenen-chef-rechnet-mit-merkel-ab_id_6707805.html

Er weiss nämlich ganz genau das die Türkei inzwischen noch über ganz andere Sachen in Deutschland verfügt als über Spitzelnetzwerke, und er weiss auch ganz genau dass er wenns hart auf Hart kommt einer der Ersten sein dürfte dem es an den Kragen geht.
Muslime mit westlicher Lebensweise und dann auch noch demokratischer Einstellung?
Das dürfte mehr als genug sein ihn aus dem Verkehr zu ziehen falls Erdogan etwas vor hat. Und vieles spricht dafür dass er was vor hat.
Wozu denn sonst die Spitzeleien und die Einschwörungspropaganda seiner deutschtürkischen Anhänger?
Das wird schon seinen Sinn haben, auch wenn wir ihn noch nicht erkennen/erkennen wollen.
Özdemir könnte es schon wissen, auch wenn er direkt nichts sagt.
Und genau davor wird er sich hüten wenn er nicht gleich im Falle der Fälle aus dem Weg geräumt, oder als Verräter hingerichtet werden will.
Ja, auch an so was werden wir uns vermutlich irgendwann gewöhnen müssen, in Ditaturen wird nämlich mit anderen Bandagen gekämpft. Und in Zweifelsfalle sollte man mit solchen Leuten besser keine Verträge haben, zu leicht geht der Schuss nach hinten los.

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