Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung usw.

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon jessica » 5. Februar 2018, 21:13

Wenn ich das so lese, frage ich mich, ob da nicht welche damit einverstanden sind, was da geschieht.
Anstatt etwas zu sagen, wird klein beigegeben.
Um einmal jedem vor Augen zu führen, gibt es im Internet genug Bilder:

https://www.google.de/search?q=bilder+v ... 80&bih=615
https://www.google.de/search?q=bilder+v ... 80&bih=615
https://www.google.de/search?dcr=1&biw= ... 8Wqi8qW5q4

Wenn ich das so alles sehe, frage ich mich, ob es wirklich einen Grund dafür gibt, nicht den Mund aufzumachen.
Seid ihr wirklich bereit dazu, euer Leben so hinzuschmeißen, weil es da einige Idioten gibt, die es darauf anlegen, die Welt bzw. unser aller Erde zu vernichten.
Wie armselig ist es, dann nicht zu sagen, was man denkt?
Begibt man sich dann nicht auf das Niveau dieser Idioten, indem man sagt oder schreibt, ich tue nichts, oder was soll ich als einziger schon machen?

Was sagt ihr denn, wenn ein Angriff mit chemischen, biologischen oder atomaren Waffen wirklich geschieht?
Wahrscheinlich Pech gehabt.
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 6. Februar 2018, 01:50

Hallo Jessica,
wie es auf den Schlachtfeldern zugeht das ist ja allgemein bekannt, die Nachrichten sind voll von solchen Bildern.
https://www.google.de/search?q=vietnam+napalm+girl&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjeuZb4lJDZAhVGY1AKHf2DDMYQ_AUICigB&biw=1536&bih=714#imgrc=-lpetk25fBqUTM:
Und es gibt auch unzählige Leute die ihre Stimme erheben, nur scheint es nicht zu genügen weil es die Entscheidungsträger offensichtlich nicht interessiert.
Auch höre ich immer wieder von Dir dass der Krieg jeder Logik entbehrt. Warum nur begreift das offensichtlich niemand und ändert daran was?
Nun gut ich könnte genau so loszetern, aber wenn man dem Gezeter keinen Nachdruck verleiht wird das auch nichts bringen.
Was also, und jetzt mal Butter zum Fisch, was konkret könnte man tun um das zu ändern? Was könnten Leute wie Du und ich daran ändern? Ist es vielleicht nicht doch so das wir viel zu klein und unbedeutend sind, und so ein Krieg über uns kommt wie eine Naturkatastrophe und wir dagegen genau so viel tun können wie gegen einen Wirbelsturm?
Sag jetzt nicht man muss darüber reden. Wenn das jemals was genützt hätte so würde es schon seit Jahrhunderten keine Kriege mehr geben.
Ich will jetzt kein Gelaber hören und auch kein Geplärre wie schlimm das alles ist, sondern ich will konkrete Vorschläge hören wie man das verhindern kann.
Vielleicht indem man den Entscheidunsträger sagt sie sollen damit aufhören? Das werden sie dann auch ganz bestimmt tun weil wir es ihnen sagen?

Vielleicht-wenn man die Welt schon nicht kaufen kann, so kann man sie vielleicht erobern, um danach den immerwährenden Weltfrieden einzuführen? :lol: :lol: :lol:

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Charon » 6. Februar 2018, 02:02

Dass wir hier nichts tun, das stimmt ja so nicht. Wir sind ja nur eine winzige Gruppe, und keiner von uns ist in einer Position mit Einfluss. Also tun wir das, was im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten ist, indem wir z.B. hier schreiben, und zwar in einem offenen Bereich, den rein theoretisch Millionen von Menschen lesen könnten, wenn sie nur wollten.

Was aber würde wohl passieren, wenn plötzlich wirklich sehr viele Menschen hier lesen würden ? Da würde uns wohl recht schnell der Saft abgedreht werden, wenn die politische Entwicklung so weitergeht. Und dann schreibt keiner mehr, was hätten wir dann davon ? Was sollten wir denn deiner Meinung nach konkret tun ?

Ne, ich gehe davon aus, dass es bereits zu spät ist, um die Entwicklung noch aufzuhalten oder gar umzukehren, denn der Marsch in Richtung eines weiteren Epochenendes bzw. einer weiteren Endzeit ist schon zu weit fortgeschritten. Nur dass diesmal erschwerend hinzukommt, dass wir zum ersten Mal über die Technik verfügen, den ganzen Planeten in die Luft zu jagen.

Hätte die Menschheit es endlich begriffen, dass wir gesellschaftlich Fortschritte hätten machen müssen, damit nicht wieder eine "Psychopathokratie" auf der Welt entsteht, dann wären Leute wie Trump nie an die Macht gekommen. Elviera hat bereits Mao erwähnt, ich erwähne z.B. Alexander den Großen oder Caesar. Egal in welche Kultur man schaut und egal wie weit man in der Zeit zurückgeht, immer kamen die selben Irren an die Macht und das Ergebnis war immer der Marsch in die nächste Endzeit.

Die Menschheit ist anscheinend unfähig aus ihren Fehlern zu lernen und schön langsam frage ich mich, ob jenes Experiment der Natur, mit dem Menschen ein Wesen mit Bewusstsein entstehen zu lassen, nicht ein gescheitertes Experiment der Natur ist. Tiere ohne Bewusstsein führen nun mal keine Kriege.

LG,

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 6. Februar 2018, 02:12

Alexander der Grosse ist, wie manche Historiker vermuten an Fieber erkrankt. Seine Ärzte haben ihn dann mit durchfall- und erbrechenförderne Mittel nach allen Regeln der medizinischen Kunst zu Tode kuriert und gemeinsam begraben.
Klar die wollten endlich nach dem endlosen Feldzug nach Hause. Seinen besten Freund hat Alexander übrigens erschlagen als dieser den Rückzug und die Heimkehr von ihm gefordert hatte.
Und Cäsar ist mit 23 Dolchstichen ermordet worden. An dem Attentat sollen über 60 Personen beteiligt gewesen sein. Die von Cäsar geforderte Abschaffung der Republik und Einführung der Diktatur wurde aber trotzdem durchgesetzt.

Wie es scheint hat die Eroberung, am besten durch Mord, da hats die wenigsten Opfer, als geeignetes Mittel Kriegstreiber zu beseitigen eine ziemlich lange Tradition.
Das soll jetzt natürlich kein Aufruf sein, sondern ich hoffe auf bessere Ideen.

Und obwohl wir hier seit Jahr und Tag gegen die AfD wettern sind sie immer noch im Bundestag. Wie kann das nur?

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon jessica » 6. Februar 2018, 12:35

Wenn jemand sagt, dass es keine Vereinigung von Kriegsgegnern gibt, ist das schlichtweg gelogen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_ ... egnerInnen
Eigenartig ist nur, dass das sehr viele nicht sehen oder sehen wollen, bzw. sich damit einverstanden erklären, was gewisse Menschen machen, um ihre eigene Position zu festigen.
Somit ist ja auch klar, dass sich sehr viele Menschen hinter irgendwelchen Sachen usw. verstecken, damit sie ihre Meinung zu chemischen, biologischen und atomaren Waffen nicht äußern wollen.
Selbst in der Regierung gibt es genug Politiker, die sich gegen Waffenexporte usw. festlegen und dies auch öffentlich bekunden.
Ich verstehe nur nicht, wieso so viele Angst haben, ihre Meinung darüber zu äußern?
Ich kann und will es nicht verstehen, dass sich so viele dagegen wehren, ihre Meinung darüber zu äußern.
Habt ihr denn gar nichts aus der Sache mit dem Atomangriffen auf Hiroshima am 6. August und Nagasaki am 9. August 1945 gelernt?
Was ist mit den chemischen und biologischen Angriffen in Syrien?
Wie weit muss es noch gehen, bis ihr endlich aus der Vergangenheit und der Gegenwart lernt?
Muss erst die ganze Erde vernichtet werden?
Dann dürfte es aber zu spät sein.
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 7. Februar 2018, 01:37

Den Verein gibs seit 1892 und 8 Jahre später begann das 20.Jahrhundert, das Jahrhundert dass die Historiker das Jahrhundert der Kriege nennen weils in der gesammten Menscheitsgesgeschichte nicht so viele bewaffnete Konflikte mit so vielen Toten gegeben hat wie in der Zeit zwischen 1900 und 2000.
Also kannst mir ja sagen was Du willst, aber irgendwie habe ich so meine Zweifel an der Leistungsfähigkeit dieses Vereins.
Und die Lippenbekenntnisse der Politiker? Na wenns denn Wählerstimmen bringt... . Fragt sich nur wer sich von denen noch daran erinnert wenns zur Sache geht und sie zu ihrem Wort stehen müssen. Bedenke das gerade in der Politik jener Menschentypus ebenso überproportional vertreten ist wie oben beschrieben.

Bedenke das es in den meissten Ländern auf dieser Welt so was wie das Wehrdienstverweigerungsrecht gar nicht gibt, und das bedeutet im Konfliktfall dass wir so was auch nicht würden aufrechterhalten können.
Schon jetzt stellt man fest dass es nicht genug Freiwillige gibt um die Bundeswehr in Gang zu halten und überlegt die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Das wäre dann der erste Schritt in diese Richtung den Ersatzdienst auch wieder anzuschaffen wenn man zu viele Verweigerer hat.
In einem- wie nannte man das damals- gewaltigen Ringen der Völker wird man nicht lange fackeln mit denen die sich weigern, sind sie sowieso ein Unsicherheitsfaktor.
Und ein Unsicherheitsfaktor im Verteidigungsfall zu sein, was das bedeutet ist ja wohl jedem klar.
Was ich aber mal interessieren würde, wie ist eigentlich unser Freund Willi2 mit diesem Verein umgegangen? Ich meine so bei der allgemeinen Kriegsbegeisterung der Bevölkerung von 1914?
Von dem der Willi2 und der Weimarer Republik nachfolgte, ich meine den Gasmann aus Wien, brauche ich gar nicht fragen, der hat die Mitglieder gleich einkassiert und den Verein aufgelöst.
So wars und so würde es wieder sein wenns nur eng genug wird im gewaltigen Ringen der Völker.
Und sollte das passieren dann reche ich damit dass die letzten beiden Weltkriege vergleichsweise Sonntagsschulen sein werden im Vergleich zu dem was dann abgeht.
Daraus resultiert das es gar nix nützt wenn nicht alle mitmachen, und Tatsache ist dass Weltweit betrachtet die Wenigsten mitmachen. Realistischer wäre es zu sagen dass eher kaum jemand mittmacht.
Wo ausser in Europa gibt es denn ein Recht auf Wehrdienstverweigerung? Und um wen und was wird es wohl gehen wenn es erneut zu einem weltweiten Konflikt kommen wird? Und wie lange wird Europa dann noch das Wehrdienstverweigerungsrecht aufrechterhalten können wenn man von vorne herein schon zu wenig Menschen und daraus resultierend viel zu wenig Soldaten hat?

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Charon » 7. Februar 2018, 01:56

Elviera hat geschrieben:
Wie es scheint hat die Eroberung, am besten durch Mord, da hats die wenigsten Opfer, als geeignetes Mittel Kriegstreiber zu beseitigen eine ziemlich lange Tradition.
Das soll jetzt natürlich kein Aufruf sein, sondern ich hoffe auf bessere Ideen.


L.G. Elviera


Klar, man hat in der Geschichte schon öfters den Tyrannenmord als Mittel der Wahl auserkoren, um einen unliebsamen Herrscher loszuwerden. Aber wie wir am Beispiel Caesar sehen, hat es nicht wirklich was genützt, denn danach kamen ja nur noch Despoten an die Macht, einer durchgeknallter als der andere, und es kam nicht zu einer Renaissance der römischen Republik, sondern zu schlechter Letzt zum Untergang des Imperiums.

Womöglich ist es ja so, dass ab einem gewissen Grad von Verfall gar keine geeigneten Kandidaten mehr hochkommen ? Wenn die gesamte Führungsriege soziopathisch verseucht ist, dann hätte man ja nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ein Tyrannenmord würde in diesem Falle gar nichts mehr bringen, da die Alternativen kaum besser sind.

Und wenn ich z.B. an Amerika denke......die Clinton war auch eine knallharte Kriegstreiberin, der ich auch das Spiel mit dem roten Knopf zutrauen würde. Ich erinnere mich noch sehr gut an ihre fanatische Kriegshetze gegen Russland während des Wahlkampfes. Pest oder Cholera, ich sags ja. Der Marsch in die Endzeit scheint schon zu weit fortgeschritten zu sein.....

LG,

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Goldmarie » 7. Februar 2018, 03:39

Tja, wir werden das Problem nicht lösen. Was bleibt außer Resignation? Beten?

Vielleicht Singen: https://www.youtube.com/watch?v=EQLxPIs_DvI

Edit:
Hallo Maria, das können wir wegen der Urheberrechte so nicht stehen lassen.
Machen wir es doch einfach so:
http://www.nanamouskouri.de/schlafei.htm
Dann isses in Ordnung!
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 7. Februar 2018, 09:38

https://www.youtube.com/watch?v=A1mVThPN58M

Dieses Lied ist zwar erst 100 Jahre alt, aber wie viele Kriege haben während dieser Zeit stattgefunden?
Es ist ja keineswegs so dass man sich darüber keine Gedanken gemacht hat, auch nicht darüber wer sie und warum angezettelt hat.
Auch nicht wer die Rechnung des Krieges zu bezahlen hat, auch darüber gibt der Text eine ganz klare Antwort:
https://deutscheseck.wordpress.com/2016/01/27/wiegenlied-aus-dem-dreissigjaehrigen-krieg
Hat`s was genützt? Hat man was draus gelernt?
https://www.youtube.com/watch?v=r2I9FQNFzDA Das schrieb Erich Kästner 1967, und besonders bemerkenswert ist dass er das noch unter dem Eindruck des letzten Krieges stehend geschrieben hat. Klammheimlich ging es also schon wieder los denn "unter" den Schlipsen wuchsen die Gefreitenknöpfe.

Offensichtlich wohl eher nicht, denn bis heute lässt man sich von den blanken Uniformknöpfen und dem ganzen Tschingderassa- Bumm mit dem das Müllitär an die Öffentlichkeit zu treten pflegt und schon immer pflegte blenden. Oder hat die Warnung in dem Text dieses Liedes etwa zu der Einsicht geführt dass man besser nicht der Trommel hinterherlaufen sollte?

http://www.bento.de/future/bundeswehr-werbekampagne-mach-was-wirklich-zaehlt-107206/
Dabei entspricht dass hier doch viel eher der Wirklichkeit, auch der Wirklichkeit des alltäglichen Dienstes, aber nur in Friedenszeiten, und deshalb ist es auch komisch.
Aber machen sich die Müllitärs eigentlich Gedanken wie sie aussehen und wirken auf jeden klar denkenden Menschen mit ihren bunten Fahnen und Gewehren?
Tucholsky hats klar gesagt, aber nicht dass es mal einer kapiert.
https://www.zgedichte.de/gedichte/kurt-tucholsky/die-trommel.html
Da gibs auch Musik dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Aj46tdqEfKM

Im Gegenteil, Meister Brecht hats klar zum Ausdruck gebracht:
https://www.youtube.com/watch?v=oLDckUOgt9g
http://dreigroschenopersongtext.blogspot.de/2009/04/die-kanonen-song-canon-song.html
Das hat Brecht 1928 aufgeführt und hat inzwischen wieder die tragische Gültigkeit dass schon wieder viele glauben dass die Armee nicht verrecken kann.
Die Arme verreckt nicht, es sind die Soldaten die verrecken, und wenn Soldaten knapp werden muss man eben wieder werben, das jedoch konnte auch einer wie Meister Brecht den Leuten nicht wirklich klarmachen, denn damals wie heute wird wieder geworben, und es gibt genug Leute die der Trommel wieder hinterherlaufen. Kunst und Kultur geben da ganz klar Auskunft ob man was gelernt hat aus den vergangenen Kriegen wie man sieht.
Ob ihre eigenen Blagen wohl auch zu den Truppen gehören?
https://www.welt.de/politik/ausland/gallery124569951/Ursula-von-der-Leyen-auf-Truppenbesuch-in-Afrika.html Oder ob die wohl ne kriegswichtige Position an der Butterfront bekleiden?
Man wird doch mal fragen dürfen-nöch?

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon jessica » 7. Februar 2018, 13:35

Sicherlich ist es richtig, dass der Verein seit 1892 existiert.
Damit dürfte aber klar sein, womit sich dieser Verein beschäftigt:
https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/waffen-und-ruestung
https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/ant ... arisierung
https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/kri ... -konflikte
https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/theorie-und-praxis
https://www.dfg-vk.de/unsere-themen/positionen-von-a-z

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob es falsch ist, wenn man für Frieden ist.
Ich halte nun einmal Kriege für einen totalen Irrsinn.
Eine kriegerische Auseinandersetzung führt automatisch dazu, dass sämtliches Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist, weil es immer noch Idioten gibt, die sich für Götter usw. halten.
Es wurde hier im Forum auch von der Vergangenheit geredet, und dass sich Völker immer derart bekämpft haben. Dies beweist doch nur eins. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt, und wollen keinen Krieg mehr.
Das bedeutet aber auch, dass sich Menschengruppen durchaus damit beschäftigt haben, was es bedeutet, wenn es zu einem Krieg oder gar Weltkrieg kommen würde.
Andererseits bedeutet das aber auch, dass es Menschengruppen gibt, die das alles verharmlosen wollen, und der Vernichtung der Erde positiv gegenüberstehen.
Wie ist es denn sonst zu deuten, dass Waffen exportiert werden, um diese dann in irgendwelchen Ländern auszuprobieren?
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 8. Februar 2018, 01:36

Ich sage nicht das es falsch ist für de Frieden zu sein, aber ich sage dass es Windmühlenkämpfe sind zu glauben dass Leute wie wir den Krieg verhindern können.
Aber ich räume ein dass da ein Irrtum meinerseits möglich ist, jedoch vermisse konkrete Vorschläge die auch umsetzbar sind.
Gelaber habe ich schon mein ganzes Leben gehört wärend es einen Krieg nach dem Anderen gegeben hat. Wie viele waren es alleine seit 1953? Ich habe lange aufgehört zu zählen.
Gelaber bringt nix das ist bewiesen, und alles Andere muss nicht bewiesen werden weil man nur mal hinzuschauen bräuchte.

Also was ist denn nun mit umsetzbaren Vorschlägen die wenigstens ansatzweise eine Chance haben zum Weltfrieden zu führen?

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Charon » 8. Februar 2018, 01:39

Der Vernichtung der Erde positiv gegenüberstehen, dazu muss jemand wohl schon bis zum Hals in der Depression stecken. Natürlich gibt es das auch, aber ich glaube doch, dass die Menschen das Thema Atomkrieg zu naiv sehen: Die einen gehen wohl davon aus, dass es nie zu einem solchen Krieg kommen kann, weil die Staatsoberhäupter doch vernünftig genug sind, nicht den roten Knopf zu drücken. Das sind wahrscheinlich Leute, die generell ein wenig blauäugig sind und auch davon ausgehen, dass in Deutschland nie wieder braune Zeiten kommen könnten.

Die anderen hingegen glauben wohl wirklich, dass man einen Atomkrieg gewinnen kann. Die lassen sich logischerweise auch von der Propaganda von Trump und co. blenden, denn warum sollte denn ein Staatschef mit Atomkrieg drohen, wenn ihm von vorn herein klar ist, dass man so einen Krieg nicht gewinnen kann ?

Und dass die Menschen Krieg irgendwie cool oder chic finden, und zwar ohne dass sie die unterschwellige Botschaft bemerken, dafür sorgt auch die Konsum- und Unterhaltungsindustrie: Wie oft schon wurden Blockbuster über Kriegshelden zum Kassenschlager ? Wie viele Computerspiele mit kriegerischem Inhalt verkaufen sich wie warme Brötchen ? Selbst bei den Brettspielen, wer kennt ihn nicht, den alten Klassiker "Risiko" ? Auch das ist ein Kriegsspiel. Und militärische Uniformen sind nicht nur bei Paraden chic. Man sehe sich mal um in der Herrenmode, wie viele ganz klar militärische Details da sichtbar werden, von Schulterklappen, entsprechenden Kopfbedeckungen bis hin zu Uniformhemden in Tarnfarben mit militärisch wirkenden Abzeichen. Und da wir neuerdings in Genderland leben, hat die Kriegsmode auch in die
Kleiderschränke der Damenwelt Einzug gehalten.

Die Gefreitenknöpfe wachsen überall unter den Schlipsen und Krieg hat cool und chic zu sein, sonst hat das Volk vielleicht keinen Bock darauf, einen zu führen.

LG,

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Goldmarie » 8. Februar 2018, 02:32

Umsetzbare Vorschläge gibt es schon. Ohne große Wirkung natürlich. Bisher.
Wie ich schon sagte, hat auch mein Sohn den Kriegsdienst verweigert.
Die Wirkung ist klein, ganz klein. Ist sie deshalb zu verachten?

https://www.youtube.com/watch?v=F3_9yDqQ2UE

Zum Beispiel.

LG
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon jessica » 8. Februar 2018, 09:35

Schon die Herstellung und das Exportieren von chemischer, biologischer und atomarer Waffen sollte weltweit verboten werden.
Das Einkaufen von diesen Waffen sollte derart unter Strafe gesetzt werden, dass diese Regierungschefs, Militär usw. sich nicht nur einem psychologischen Gutachten unterziehen müssen, sondern auch in die Psychiatrie eingewiesen werden, damit solche Menschen gar nicht die Möglichkeit haben, ihre sogenannte Macht auszuspielen.
Außerdem sollte das Vermögen dieser Menschen eingefroren werden, dass sie nicht mehr die Möglichkeit haben, um derartige Waffen herzustellen, zu verkaufen,oder gar einzukaufen.

Wie sich ja nun bei uns herausstellte, will unsere Regierung ja auch wieder Waffen exportieren.
Dies kann man gar nicht verstehen, denn einerseits werden Millionen von Euros für die Erhaltung unserer Gesundheit usw. ausgegeben, und andererseits werden Waffen in Millionenhöhe exportiert.
Dass das nicht nachvollziehbar ist, liegt ja wohl eindeutig auf der Hand.
Ich gebe zu, dass es immer Kriege und Auseinandersetzungen gegeben hat. Dies resultierte aber dadurch, dass es immer Idioten gegeben hat, die meinten, eine kriegerische Auseinandersetzung sei unvermeidbar. Im eigentlichen Sinn ging es nur darum, dass diese Idioten nur ihre Macht und die Vergrößerung ihres Landes dienen sollte.
Nach anderen Lösungen wurde erst gar nicht gesucht.
Was nützt es, wenn nur immer darüber geredet wird, aber im Gegensatz dazu weiterhin Waffen exportiert und Militär in andere Länder geschickt werden.

Was nützt es, so wie im Fall, Nordkorea, dass ein Embargo eingeführt wird, und Waffen und so vieler anderer Sachen unter falscher Flagge eingeführt werden.
Was nützt es. wenn Nordkorea in Krisengebiete wie eben Syrien exportiert, damit diese Waffen an der Zivilbevölkerung ausprobiert werden.

Ihr schreibt nur immer, dass wir sehr viele Flüchtlinge haben.
Würdet ihr nicht auch flüchten, wenn euer Leben derartig in Gefahr ist, und Schutz in einem Land suchen, um euer Überleben sichern?
Was wäre denn, wenn das bei uns so wäre wie in Syrien?
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 8. Februar 2018, 10:14

Das Problem ist dass man nicht die Mittel in der Hand hat irgendwen zu irgendwas zu zwingen. Der Völkerbund ist gescheitert und die UNO wird genau so scheitern.
Deine Forderungen sind also nicht durchsetzbar woraus resultiert dass es immer Staaten gibt die Waffen fordern weil sie diese angeblich benötigen. Folglich wird sich so oder anders jemand finden der sie baut und verkauft.
Wenn man das verbietet und unter Strafe stellt dann muss man auch irgendwen haben der dieses Verbot durchsetzt Strafe dann auch umsetzt. Und hier muss ich fragen wie Du Dir das vorstellst, Rufen wir vielleicht die Polizei? Und wenn wir die Polizei rufen die die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht, vor Gerichtstellt und verurteilt, die Verurteilten jedoch diese Verurteilung nicht akzeptieren, Wie wohl werden sie sich dagegen wehren?
Richtig, es wird gemauert, es wird Bündnisse geben mit anderen Unzufriedenen die es immer geben wird wo über irgendwen abgestimmt wird, und wenn es genug Verbündete sindsind wird man sich mit den entsprechenden Mitteln zur Wehr setzen. Und dazu wird man wiederum Waffen benötigen.
Letztlich reduziert sich alles nur darum wer sie liefert. Vielleicht hat einerder Unzufriedenen Verbündeten ne brauchbare Rüstungsindustrie die sich die Frage stellt was bin ich den als Unernehmen? Eine wirtschaftliche Einheit zum Zwecke der Gewinnmaximierung? Oder was?
Es würde sich also immer jemand finden und entweder ist es Europa, oder First Amerika, und wenn die so blöde sind kein Geld verdienen zu wollen dann geh`n wir eben nach Putin oder nach China. Und damit wären Europa und die USA in der Weltwirtschaft aus dem Rennen und würden sich langsam aber sicher zu 3.-Welststaaten entwicken, was natürlich eben den aussenpolitischen innenpolitische Uruhen zur Folge hätte. Na ja da wir in einer Endzeit leben ist davon auszugehen dass es innerhalb der nächsten 50 bis 100 Jahr sowieso dazu kommt. Aber nicht mehr heute!
Doch wie auch immer bei Unruhen braucht man wiederum Waffen, denn um das Volk im Zaum zu halten wird man seinen Arguenten etwas entgegensetzen müssen, eben eine Polizei. Und ob das Volk das nix mehr zu fressen hat den Anweisungen der Polizei immer so Folge leisten würde? Bis zu einem gewissen Punkt schon, aber der Krug geht imer nur zum Wasser bis er bricht. Und dann braucht auch das Volk Waffen.
Letztlich ist es doch so dass die Ursache eines Krieges immer die ist dass einige was haben was andere nicht haben aber gerne hätte, und dass es immer Leute geben wird die sagen wenn sie es mir nicht freiwillig geben dan hole ich es mir eben mit Gewalt. Das ist auch die Ursache der Kriminalität. Den Krieg ausrotten ist genau so unmöglich wie die Kriminalität abzuschaffen. Krieg ist nämlich eigentlich auch nichts anderes als Kriminalität, nur im grossen Masstab.
Ganz aktuell könnte Macedonien Begehrlichkeiten bei den Griechen geweckt haben, denn we wir wissen brauchen die Griechen dringend Kohle. Und werden die Macedonier dann sagen, was aus Sicht des Volkes eigentlich ein Gebot der Vernunft wäre: Na gut, dann überweisen wir zukünftig unsere Steuern nach Athen? Wohl eher nicht und die üblichen Kriegstreiber sind dann auch nicht weit weil sie ganz genau wissen dass wenn 2 sich Streiten sie daran Geld verdienen können. Was folgt ist eine clevere Rhetorik was für Drecksäcke die Anderen doch sind um das Volk ordentlich heisszumachen und dann geht's ab. Genau so wie immer in unserer gesammten Geschichtsschreibung. Die Einen verdienen Geld und die Anderen bezahlen dafür, meisst mit ihrem Leben. Aber das sind nicht diejenigen de Geld verdienen. Und Geld verdienen will doch eigentlich jeder, nur sind mache Leute in der Wahl ihrer Mittel nun mal alles Andere als zimperlich. Es sind Kriminelle. Aber wie kann man sie auf den Pfad der Tugend zurückführen? Wenn überhaupt dann nur mit Polizeigewalt. Aber auf internationaler Ebene? Dazu bräuchte man wiederum Waffen und Müllitär Man würde also Krieg führen müssen um den Krieg abzuschaffen. Und sollte das wirklich gelingen, so wird es Unzufriedene geben, und manche dieser Unzufriedenen werden sofort ihr demagogisches Spielchen von Vorne beginnen.
Übrigens kann man so einen Mechanismus an jedem Arbeitsplatz beobachten. Fragen wir uns doch mal warum manche Karriere machen und Manche nicht, und obwohl die Leute die Karriere machen oft genug doof sind wie Brot scheint es niemand zu bemerken. Im Gegenteil steigen sie immer weiter auf und können im Grunde gar nix. Sie wissen sich und ihre Argumente zu verkaufen, das ist ihre Kompetenz, und sonst ist da nix. Politiker sind übrigens oft von dieser Sorte.
Das dass alles krank ist muss man mir nicht erklären, nichtsdestotrotz ist es so, und das zu ändern hiesse den Menschen von Grund auf ändern. Das jedoch wird nicht gelingen, es sei der soziale Fortschritt holt den technischen Fortschritt endlich ein. Und da wären n die 10 000 Jahre aufzuarbeiten, denn soziale Sektor hat sich seit der Jungsteinzeit nichts mehr getan. Auf dem Technischen jedoch Gewaltiges.
Das müssen wir aufholen, oder die Menschheit geht zugrunde. Und die Chancen das aufzuholen stehen nicht nur mehr als nur schlecht, sondern sind derzeit noch völlig aus unserer Welt.

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon jessica » 8. Februar 2018, 12:38

Wenn keine Waffen da wären, könnten auch keine exportiert werden.
Die Waffen, die bisher hergestellt wurden und werden, müssten vernichtet werden.
Manchmal frage ich mich, wie Menschen nur so bescheuert sein können, andere Menschen zu vernichten.
Im gewissen Sinne ist es doch so, dass es nur eine Handvoll Menschen gibt, die andere Menschen vernichten wollen, weil sie anders denken oder einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören.
Jeder glaubt an etwas, und wenn ich nur von den Katholiken ausgehe, hieß es doch: macht euch die Erde untertan.
Ähnlich wird es auch in anderen Glaubensgemeinschaften aussehen.
Es war aber nie die Rede davon, vernichtet eine ganze Kultur, oder die gesamte Erde.
Was ich aber nie verstehen werde, ist, dass ein Regierungschef oder das Militär das eigene Volk vernichten will.
Es wird von Sicherheit im eigenen Land gesprochen, aber gleichzeitig Menschen im eigenen Land umgebracht.
Dies ist doch der Grund dafür, dass Menschen flüchten.
Da diese Menschen aber nicht so sind, wie sie selber, werden diese Flüchtlinge bekämpft.
Stellen diese Menschen, die die Flüchtlinge bekämpfen, sich nicht selbst auf die Stufe dieser Tyrannen, die ihr eigenes Volk bekämpfen.
Wir sind alles Menschen, und es gibt nach meiner Ansicht keine Unterschiede, egal was für einer Glaubensgemeinschaft sie angehören.
Dass es nun einmal die IS gibt, ist nach meiner Ansicht nur darauf zurückzuführen, dass gewisse Staaten meinten, sie könnten sich in Afrika breitmachen, denn wie ist es denn anders zu verstehen, wenn Russland, Amerika, sogar Deutschland, usw. sich in Afrika aufhalten?
Daraus folgt doch der Glaubenskrieg des IS gegen die ganze Welt.
Es geht doch einzig und alleine nur um Rohstoffe, die es im eigenen Land nicht gibt.
Daher ist es doch günstiger, dass sich Menschen, wie in Afrika, usw., selbst vernichten, um dann sein eigenes Land in der Form auf einem anderen Kontinent zu vergrößern.
Wie ist es zu verstehen, wenn Russland, Amerika, Deutschland, usw. Waffen nach Afrika, usw. exportieren, damit diese Waffen dort ausprobiert werden?
Wie ist das vereinbar?
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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 9. Februar 2018, 02:40

Ich möchte mal kurz erklären was mit mir geschehen würde wenn mir die Firma Heckler&Koch wirklich gehören würde und ich auch nur einen Rüstungsauftrag ablehnen würde.
Eigentlich gehört sie mir ja schon längst nicht mehr denn eine Firma dieser Grösse kann man nicht mehr als BgB Gesellschaft betreiben. Also ist es ne GmbH oder ne AG.
Zunächst wird erst mal gar nichts passieren, sondern es würde Material gesammelt werden. Aber von nun an würde gelten dass alles was ich mache oder sagen gegen mich verwendet werden wird um mit einen Strick drehen zu können.
Und irgendwann käme ich eines Morgens zur Arbeit, da wird mich der Aufsichtsatsvorsitzende schon am Werkstor mit der gesammten Rechtsabteilung und Polizei am Werkstor mit einer einstweiligen Verfügung erwarten die mir Hausverbot erteilt. Ich dürfte also nicht einmal mehr das Gelände meiner eigenen Firma betreten.
Gleichzeitig aber ist mein Vermögen an die Firma gebunden denn kein Gesellschafter oder Aufsichtsrat würde einen Vertrag unterschreiben der diese Klausel nicht enthält.
D.h. im Klartext dass ich mittelllos bin und mir noch nicht mal die Busfahrkarte zu irgendeinem Rechtsanwalt würde kaufen können.
Gleichzeitig würde ein gerichtliches Ausschlussverfahren gegen mich angeleiert worden sein, und zwar wegen geschäftsschädlichem Verhalten, was auch zu beweisen sein wird, ich habe Aufträge abgelehnt. das es Rüstungsaufträge waren tut nichts zur Sache und demzufolge wird dem Antrag meiner Gesellschafter auch stattgegeben werden. Vielleich sagt der Richter noch dass es mich zwar ehren würde, aber er nach den Buchstaben des Gesetzes nicht anders entscheiden kann. Nun stehe ich auf der Strasse, mein Vermögen ist eingefroren, die Pfändung läuft bereits, wozu mein Haus, bei Geschäften auf dieser Ebene i.d.R auch gehört und kann mir die Frage stellen ob man Ehre wohl fressen kann.
Damit aber nicht genug, sondern es wird auch ne Schadenersatzklage gegen mich angeleiert denn die Ablehnung eines Auftrages verursacht ja Schaden, und dieser Schaden ist bei dem Verfahren wegen geschäftsschädlichem Verhalten auch genauestens dokumentiert.
Gleichzeitig kommt der Staatsanwalt mitsamt BND und Verfassungsschutz noch auf den Plan und die werden wegen Landesverrat ermitteln weil Aufträge ab einem gewissen Volumen weniger von der Firma sondern von der Regierung meisst Merkel selber, denken wir an die russische Gasbelieferung von Europa, ausgehandelt werden, Und das gilt für Rüstungsaufträge sowieso. Ich weiss nicht was da an Knast zusammenkommen würde, aber eines weiss ich. Ich wäre so was von fertig wie es fertiger gar nicht mehr geht, und natürlich alles getreu den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland.
Das sind die Bandagen mit denen gekämpft werden, und das nicht nur auf der Ebene von Heckler&Koch, sondern überall. Ich habs z.B. bei einem Handwerksbetrieb mit gerade mal 5 Gesellen schon mal live beobachten dürfen.

Die Gesellen haben davon nichts mitbekommen, zu weit liegt die Geschäftswelt ausserhalb ihres Vorstellungsvemögens, und wenn man ihnen es erklärt hätte? Sie würden so was nicht für möglich halten und mit Sicherheit auch nicht begreifen.
Aber so is`dat mit dat, und wer was anderes sagt der sollte sich überlegen ob er diese Dinge von der Höhe seines Misthaufens hinter dem Haus oder in seinem Kleingarten überhaupt beurteilen kann. Steig doch mal mit ner Leiter aufs Dach, dann siehste mehr würde da meine Empfehlung lauten.
Sorry aber ist doch wahr!

Oft genug belügt man die Leute auch nur zum Zwecke des eigenen Nutzens? In der Politik ist das gar nicht so selten wenns einem nur genug Anhänger einbringt. Und Frieden schaffen ohne Waffen? Ist wohl doch nicht so einfach, und die Frage nach Wahrheit, Selbstüberschätzung und Spinnerei dürfte damit wohl beantwortet sein.
Mir selber würde noch nicht mal mehr die Hose die ich am Arsch hätte gehören und könnte fortan Platte machen, denn nach der Vergangenheit darf ich froh sein wenn ich beim Supermarkt noch die Karren zusammenschieben dürfte.
Die Firma Heckler&Koch jedoch würde auch weiterhin Waffen produzieren, aber mit dem Unterschied dass da niemand mehr ist der Skrupel hat, denn wer Skrupel hat wenn es um Geld geht der wird gnadenlos und gründlich beseitigt.

Niemand kann das ändern, denn die die es ändern wollen die können es nicht ändern Und die die es könnten? Eher friert die Hölle zu.
Und mit der Biertischlogik die manche Politiker so als Wirtschaftspolitik, in der Gewissheit dass die sowieso keine Ahnung haben was wirklich abgeht, unter ihrem Stimmvieh verbreiten schon mal gar nicht.
Sorry, aber so ist das nun mal, ich kanns leider nicht ändern weil sich die Frage ob das Wahnsinn ist oder nicht bei denen die es ändern könnten gar nicht stellt.
Dass ist nämlich völlig aus deren Welt. Und warum das so ist? Vergl. oben.

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Goldmarie » 9. Februar 2018, 15:41

Ich habe mal einen Rüstungsauftrag abgelehnt, ohne dass mir was passiert ist. Das klingt jetzt protzig, ist aber so, im ganz kleinen Maßstab, versteht sich.

Das war vor etwa 30 Jahren. Ich sollte ein Werkzeug zum Innen-Ausdrehen eines Geschosskörpers konstruieren. Ich habe einen Aufriss gemacht, mit dem ich zeigen konnte, dass das Projekt nicht realisierbar wäre. Mein Chef hat mitgespielt, obwohl (oder weil?) ich ihm ganz offen gesagt habe, dass ich nicht für die Rüstungsindustrie arbeiten will.

Vielleicht habe ich da ganz unverschämtes Glück gehabt? Wer weiß?

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Charon » 10. Februar 2018, 02:16

Das wird dann wohl nicht der große Deal gewesen sein und es waren wohl auch keine Folgeaufträge zu erwarten, denn sonst hätte der Chef wohl Ärger gemacht.

Ich sehe die einzige theoretische Chance zur Kriegsverhinderung auch nur in kollektiver Kriegsdienstverweigerung, denn das Volk hat nun mal das letzte Wort.

Nur leider ist die Wahrscheinlichkeit dafür glatt null, und zur Demonstration dessen kann man sich sogar die Gruppe jener ansehen, welche hierzulande den Wehrdienst verweigert haben. Ich meine, als die Wehrpflicht noch recht neu war, da war die Verweigerung noch ein absolutes Unding und man wäre dafür mit Verachtung gestraft worden. Da war Zähne zusammenbeissen und die Zeit bei der Bundeswehr abreißen ein kleineres Übel als die Schmach, als Drückeberger und Waschlappen abgestempelt zu werden.

Später sah das schon anders aus und je länger die Wehrpflicht bestand, desto mehr Verweigerer gab es prozentual; die Verachtung gegenüber den Verweigerern in der Bevölkerung schwand.

Auf den ersten Blick ja eine positive Entwicklung, die einen zu der Annahme verleiten könnte, die Menschen hätten im Lauf der Zeit ethischen Fragen einen höheren Stellenwert eingeräumt. Wie wir aber wissen, ist genau das Gegenteil der Fall ! Die Moral ist doch von Jahrzehnt zu Jahrzehnt abnehmend zugunsten von Hedonismus und auch die Kirche hat immer weniger Mitglieder zu verzeichnen. Und trotzdem gab es immer mehr junge Männer, die angeblich aus religiösen oder sonstigen ethischen Gründen den Wehrdienst verweigerten. Klingt erstmal paradox, nicht ?

Isses aber nicht. In Zeiten zunehmender Wohlstandsverwahrlosung hält man erstens sowas wie Frieden im eigenen Land für eine Selbstverständlichkeit, für die man nichts zu tun braucht. Krieg kennt man nur aus der Glotze, von daher fürchtet man ihn auch nicht wirklich. Zweitens - und das dürfte der wichtigste Punkt sein - ist man ja hedonistisch und verwöhnt geworden und da will man sich nun mal keine Blasen an den Füssen holen vom Laufen oder durch den Dreck robben. Also verweigere man den Wehrdienst, und man hat die so ganz und gar nicht spaßige Bundeswehr von der Backe. Mit Ethik hat sowas aber rein gar nichts zu tun !!!

Und damit dürfte auch jedem klar sein, wie sich solche Kantonisten entscheiden werden, sollte die Wehrdienstverweigerung aufgrund eines Krieges einen Straftatbestand darstellen und mit Knast oder gar Genickschuss geahndet werden. Ganz klar, man tut das selbe, was man in Friedenszeiten per Wehrdienstverweigerung getan hat: Den Weg des geringsten Widerstandes gehen und der heißt dann eben: Hacken zusammenknallen, Produkt von Heckler & Koch entgegennehmen und dann im Gleichschritt Marsch !

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Elviera » 10. Februar 2018, 02:32

Ich glaube nicht dass der Meister/Konstruktionsleiter die Ablehnung des Auftrages weitergegeben hätte, sondern ich denke der Kollege von der anderen Schicht hätte das Teil angefertigt.
Und wer weiss, vielleicht hätte es sogar der Meister/Konstruktionsleiter selber und nach Feierabend gemacht und als Überstunden verbucht? Andernfalls hätte er die Weigerung an die Betriebsleitung weitergeben müssen, und die hätten ihm was erzählt.
Ich denke es war ein kluger Mann der ebenfalls den Weg des geringsten Widerstandes gewählt hat, denn das wäre ne klare Arbeitsverweigerung gewesen, und das hätte ihm die Betriebsleitung auch ganz schnell verdeutlicht.
Es könnte daher gut möglich sein dass Du kein Glück hattest, sondern eher einen Schutzgengel der nicht nur Einsichtsfähig war, sondern auch noch zeichnen konnte.
Hätte er das nämlich weitergegeben an die Betriebsleitung so hätte Dein Arbeitsplatz auf dem Spiel gestanden. Mit Sicherheit aber hätte es einen riesen Wirbel darum gegeben, und das wollte der zuständige Meister/Konstruktionsleiter verhindern. Aber vielleicht kam ihm auch die Begründung technisch nicht machbar gerade recht?
Doch wie auch immer, dieser Mann hat nicht nur klug, sondern auch weise gehandelt indem er das so diskret wie möglich gehändelt und nicht mehr Staub aufgewirbelt hat als unbedingt nötig weil nämlich die meissten Arbeitgeber der Meinung sind das man gemäss Arbeitsvertrag 8 Stunden nach Weisung Arbeit zu leisten und der persönlichen Meinung in dieser Zeit steht da nichts und ist damit auch nicht Gegenstand des Vertrages und ist daher vor Arbeitsbeginn beim Pförtner abzuliefern.
Alles getreu den Buchstaben des Arbeitsvertrages und getreu des Gesetzes.
Wie schon gesagt, ein weiser Mann!
Aber wenn man einen Mitarbeiter auf billige Art hätte loswerden wollen.... .

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Re: Frage über den Wahrheit, Spinnerei, Selbstüberschätzung

Beitragvon Goldmarie » 10. Februar 2018, 16:46

Elviera hat geschrieben:Ich glaube nicht dass der Meister/Konstruktionsleiter die Ablehnung des Auftrages weitergegeben hätte, sondern ich denke der Kollege von der anderen Schicht hätte das Teil angefertigt.
Und wer weiss, vielleicht hätte es sogar der Meister/Konstruktionsleiter selber und nach Feierabend gemacht und als Überstunden verbucht? Andernfalls hätte er die Weigerung an die Betriebsleitung weitergeben müssen, und die hätten ihm was erzählt.

Nene, es gab keine andere Schicht und der Konstruktionsleiter brauchte auch nichts an die Geschäftsleitung weiterzugeben, die interessierte sich nicht für solche Details.

Elviera hat geschrieben:Aber wenn man einen Mitarbeiter auf billige Art hätte loswerden wollen.... .

Das steht natürlich auf einem anderen Blatt!

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