Buddhistische Glaubenskrieger ?

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Buddhistische Glaubenskrieger ?

Beitragvon Charon » 14. März 2018, 02:33

@ Elviera : Lange habe ich überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber es ist einfach stärker als ich. Es ist starker Tobak und man könnte uns mal wieder Rechtsextremismus bzw. Islamophobie ans Knie nageln. Deshalb bitte dementsprechend reagieren, solltest du es zu heftig finden.

Man klappe dazu erst mal die Geschichtsbücher auf und schlage nach, wie Pakistan entstanden ist. Da wurde von den Briten die in Indien lebende muslimische Minderheit mit einer militärischen Ausbildung beglückt, um den Briten dabei zu helfen, die hinduistische Mehrheit in Schach zu halten.....englische Kolonialpolitik eben. Und schwupps haben die Muslime mit britischen Waffen einen Staat im Staat in Indien gewaltsam gegründet und dann von Indien abgespalten.

Dann sehe man sich an, was zur Zeit in Deutschland bzw. Europa passiert.

Und nun begeben wir uns wieder auf Weltreise, diesmal in die buddhistischen Länder: http://m.spiegel.de/politik/ausland/isl ... 96886.html

Nun stelle ich mir folgende Frage: Der Buddhismus ist ja schon älter als das Christentum und erst recht älter als der Islam. Und trotzdem ist der Buddhismus eigentlich nie durch aggressive Expansionspolitik in Gestalt von Religionskriegen bzw. Missionierung mittels Feuer und Schwert aufgefallen. Aber urplötzlich scheint es glühende religiöse Fanatiker unter den Buddhisten zu geben, welche die arme, friedfertige muslimische Minderheit jagen ?

Versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht die Gewalt der Buddhisten verherrlichen, ich will bloß fragen: Wollen wir es in Europa auch so weit kommen lassen oder zeigen wir dem Islam lieber vorher Grenzen auf, bevor die Moscheen brennen?

Mir gefällt hier die einseitige Berichterstattung des Spiegel nicht, denn warum sollte eine Religion wie der Buddhismus plötzlich so kriegerisch sein ? Man sehe sich nur mal die Verhaltensweisen an, welche die Buddhisten der durch ihre hohe Geburtenrate stark wachsenden muslimischen Minderheit vorwerfen: Aggressive Landnahme bzw. Gründung eines Staats im Staate, sexuelle Übergriffe auf buddhistische Frauen....Parallelen rein zufällig oder klingelts ?

Nun hat der Buddhismus sicher rein gar nichts mit deutschen Nazis zu tun und auch der Gauland war nie in Thailand, um dort für die AfD zu werben. Sind die Buddhisten nun Nazis oder wissen sie sich nicht mehr anders zu helfen als mit so brachialen Massnahmen ?

Nun, was ist denn wahrscheinlicher und vernünftiger ?

Die erste Annahme, nach der alle Menschen unabhängig von ihrer Kultur und Religion Nazis sind, nur die Muslime nicht ? Oder Annahme Nummer zwei, welche davon ausgeht, dass überall, wo Muslime in einem nichtmuslimischen Land auftauchen und sich vermehren, es immer Krawall gibt und mit der Präzision eines Uhrwerks immer ein und die selbe problematische Entwicklung abläuft, egal wie die Kultur des Gastlandes aussieht, ganz einfach weil der Islam so tickt wie er nun mal tickt ?

Starker Tobak, ich weiß, aber man sollte kühlen Verstand bewahren ! In meinen Augen betreibt der Spiegel hier pro-islamische Propaganda mit seiner einseitigen Berichterstattung und ich frage mich, warum er das tut.

LG,

Charon
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Re: Buddhistische Glaubenskrieger ?

Beitragvon Elviera » 15. März 2018, 01:28

Dann klappen wir doch mal die Geschichtsbücher auf, aber vorher fragen wir uns doch mal was der Durchschnittsbürger der und was ans Knie nageln will denn über den Islam weiss.
Und obwohl wir bereits seit 50 Jahren Tür an Tür mit Musimen wohnen wissen wir gar nichts über deren Kultur und Religion. Alleine das sollte uns schon zu denken geben.
Ich denke es wäre gut da mal ein wenig Aufklärungsarbeit zu betreiben. Das Meisste in dieser Doku ist historisch belegbar, und der Histrory-Channel ist nicht bekannt für irgendwelche Hetze.
https://www.youtube.com/watch?v=lcq0EJnf3xY
Und am Schluss fragen wir uns doch einfach mal ob es nicht in allen Religionen üblich ist seinem Religionsstifter mal mehr oder weniger eifrig nachzufolgen.
Man war damals schon in einer Händlerkultur, und verlegte sich daher zunächst aufs Verhandeln. Aber Staaten und Volksgruppen die nicht willig konvertrierten wurden dann millitärisch überrollt.
Mohammed hats selber vorgemacht wie missioniert wird.

Es wird in dieser Doku versucht Mohammed und seine Botschaft ganz ohne religiösen Beigeschmack Mohammed als Mensch und Missionar vorzustellen. Auch wird seine Botschaft und deren praktische Begründung erklärt, die vor 1400 Jahren in der archaischen Gesellschaft der Beduinen wohl seine Begründung hatte. Nur müssen wir uns klarmachen dass diese Regeln bis auf den heutigen Tag nicht bearbeitet worden ist. Alles ist in diesem Kulturkreis immer noch so wie Mohammed es festgelegt hat und wird auch heute noch genau so praktiziert. Zwar gibt es auch hier mehr oder weniger eifrige Staaten jedoch ist es nicht möglich dieser Prägung zu entgehen wenn man dort hineingeboren ist.
Abschliessend möchte ich bevor jemand von Islamphobie redet noch empfehlen die wenigen Regeln, die aber nur einen groben Abriss geben, die in der Doku genannt worden sind doch mal mit unserem Grundgesetz abzugleichen.

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