Interkulturelle Missverständnisse

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 5. Februar 2016, 10:43

In den letzten Wochen hat die Presse sich ja förmlich überschlagen die Vorkommnisse von Sylvester in Köln einigen wenigen kriminellen Taschendieben die lediglich mit dieser Masche ihre Opfer „angetanzt“ haben zuzuschreiben. (Antanzen oder auch Meistern, ich habe in einem anderen Strang schon mal über diese Technik des Taschendiebstahls geschrieben)
Jedoch bin ich der Überzeugung, und war es auch von Anfang an, dass es hier viel öfter um interkulturelle Missverständnisse geht.
Ich weiss nicht warum man dieses Problem nicht längst angegangen ist, denn es besteht im Grunde seit Jahrzehnten. Besonders die Lehrerinnen in den Schulen der muslimisch geprägten Ballungsgebiete in unseren Grosstädten wissen davon ein Lied zu singen.
Ich mag jetzt hier keine Beispiele bringen, die mag sich ein jeder selber raussuchen.
Auch möchte ich noch mal darauf hinweisen dass es mir nicht um irgendwelche Heissmache geht, sondern lediglich darum Missstände aufzuzeigen. Misstände die wir seit Jahrzehnten einfach ignoriert haben, war es doch bisher ein relativ geringer Anteil der bundesdeutschen Bevölkerung, und vielfach war dieses Problem auch örtlich begrenzt. Kreuzberg, Neukölln, Marxloh usw. das ist ja für die meissten unserer Bürger soooo weit weg... ,dass es vielen gar nicht wirklich real erscheint.
Die meissten unserer Bürger hatten gegeben dadurch auch nur wenige oder gar keine Konfrontationen mit diesen Problemen
Aber angesichts der Zahlen die nun vorliegen vermute ich wird genau das anders werden wenn wir nicht rechtzeitig, oder auch endlich mal, dagegen steuern. Man sollte dieses Problem endlich mal angehen anstatt es wie bisher zu verniedlichen oder gar zu verschweigen, denn wie es aussieht wird das in Zukunft nicht mehr so einfach sein. Ansonsten weiss ich nicht wie angesichts der Zuwanderungszahlen der Alltag in 10 Jahren auf unseren Strassen aussehen soll.

Den Flüchtlingen kann man hier nichts vorwerfen, die wissens nicht besser weil sie in solchen Strukturen nun mal aufgewachsen sind. Aber was ist mit den Leuten die dieses Problem seit den 70er Jahren, wenn auch in kleinerem Masstab kennen, aber trotzdem nicht mit angemessen Integrationsmassnahmen darauf reagieren?
Und schon wieder hat man die Mittel dafür zusammengestrichen wie am Ende des Artikels berichtet wird.


http://mobil.stern.de/familie/leben/sexualkunde-fuer-junge-fluechtlinge--nachhilfe-im-umgang-mit-frauen-6679524.html

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Goldmarie » 5. Februar 2016, 22:42

Was ich aus erster Hand gehört habe:

Eine Freundin von mir engagiert sich für junge Männer aus einem Flüchtlingsheim. Sie beschreibt sie als freundlich, schüchtern, unsicher, mitunter hilflos, weil sie sich mit den Gegebenheiten hier nicht auskennen. Kürzlich hat sie einen für den nächsten Tag zum Kaffee eingeladen und sie sagt, er habe sich sehr über die Einladung gefreut.

Er ist nicht gekommen. Sie fuhr hin, aber er war gar nicht da. Sie glaubt nicht, dass er verschwunden ist, weil er sich nicht traut, sie glaubt vielmehr, dass er kein Zeitgefühl hat und einfach nicht in der Lage war, den Termin einzuhalten. Vorausplanung, Terminplanung sei diesen Menschen fremd, meint sie.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 7. Februar 2016, 01:59

Ich war heute beim Karnevalsumzug. Ich bin zwar Karnevalsmuffel, aber ich bin als Beobachter hingegangen, weil ich sehen wollte, ob sich was verändert hat. Was ich bereits erwartet hatte, war die viele deutlich sichtbare Polizei im Vergleich zu den letzten Jahren. Aber wie gesagt, mit mehr Polizei hatte ich bereits gerechnet.

Aber da war noch was Neues: Kein Funkenmariechen und kein einziges Gardemädchen auf dem ganzen Umzug. Prinzenpaare und Elferräte schon aber keine einzige Garde, kein Witz ! Alle jungen Frauen also, die normalerweise in bunten Kostümen mit relativ kurzen Röckchen auf der Straße tanzen, waren verschwunden. Selbst auf dem Wagen so mancher Vereine waren nur oder fast nur männliche Vereinsmitglieder zu sehen. So weit ist es also schon gekommen, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen denke ich mal.

Dafür gabs aber einen in meinen Augen etwas "würzigen" Wagen: Da hat doch glatt ein Karnevalsverein ein riesiges Trojanisches Pferd aus Holz zusammengezimmert und durch die Stadt gerollt. Und das Ding war natürlich gefüllt mit schwerterwetzenden Kriegern, "diffus-südländisch" gekleidet.....dat olle Troja lag halt mal nicht in Schweden. Auf dem Wagen war bewußt kein einziger Spruch oder Transparent zu sehen, nur der Name des Vereins vorne. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt........

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 7. Februar 2016, 02:34

Und Vorsicht war auch angebracht bei den bitteren Erfahrungen der letzten Zeit. Ich als Vereinsvorstand hätte meine weibliche Jugend auch auf gar keinen Fall dieser Gefahr ausgesetzt.

Auch bei dem Gaul war eine gewisse diplomatische Zurückhaltung wahrlich nicht unklug, und ausserdem verstand ja auch so jeder.
Immer wieder gibt es Weitsichtigere, aber oft geht es ihnen wie Laokon.
Darum fürchte die Danäer, auch wenn sie Geschenke bringen. Und die Moral von der Geschicht`? Nicht alles was harmlos wirkt ist auch harmlos und kaum ist der Gaul hier angekommen so werden auch schon die Einflüsse wirksam wie es scheint.
Aber wie es aussieht werden wir uns daran gewöhnen müssen das man auch am Karneval anständig gekleidet zu sein hat, wenn der Islam zu Deutschland gehört, wie Merkel klar gesagt hat.
Aber Troja ist ja auch in der ertsen Nacht abgefackelt worden nachdem das Stadttor eingerissen worden ist um das Geschenk in die Stadt führen zu können.

Und den Arsch in der Hose klar zu sagen das der Karneval in seiner bestehenden Form nun mal fester Bestandteil unserer Kultur ist, den wir ganz bestimmt nicht verändern werden, und dass sie die leichtbekleideten jungen Damen, die gelegentlich auch mal die Beine nach oben schmeissen und dabei die Unterhöschen blitzen lassen, hier in Deutschland werden ertragen müssen wenn sie hier leben und unseren Schutz geniessen wollen- ob wir den wohl haben werden?
Das Gleiche gilt für irgendwelche Karikaturen, das alles gehört nun mal zu einer Demokratie und wer das nicht begreifen kann oder will? Kann so jemand in einer Demokratie leben?
Was wäre eigentlich schlimm oder ungehörig daran unsere eigenen Bräuche und Kultur zu schützen und zu bewahren indem man klar Position bezieht und Integration in einen demokratischen Rechtsstaat, wozu natürlich auch Hupfdohlen, Transen, Schwule/Lesben, die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Andersgläubge aller Art und Colleur, die auch mit der Verletzung ihrer religiösen Gefühle irgendwie leben müssen, und was weiss ich nicht noch alles konsequent einfordert?
All das gehört doch nun mal zu einer Demokratie, das dachte ich zumindest bisher!

Ich bin mal gespannt wie sich das zukünftig entwickeln wird, besonders im Hinblick auf Tf wo das Passing ein Problem ist.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Goldmarie » 7. Februar 2016, 03:48

Ich wollte eigentlich nicht zum Karnevalszug gehen. Aber jetzt bin ich neugierig, ob bei uns Funkemariechen mitlaufen. Mal kucken... wenn einigermaßen gutes Wetter ist, gehe ich hin.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 7. Februar 2016, 12:10

Charon hat geschrieben:Aber da war noch was Neues: Kein Funkenmariechen und kein einziges Gardemädchen auf dem ganzen Umzug. Prinzenpaare und Elferräte schon aber keine einzige Garde, kein Witz ! Alle jungen Frauen also, die normalerweise in bunten Kostümen mit relativ kurzen Röckchen auf der Straße tanzen, waren verschwunden. Selbst auf dem Wagen so mancher Vereine waren nur oder fast nur männliche Vereinsmitglieder zu sehen. So weit ist es also schon gekommen, mehr brauche ich dazu nicht zu sagen denke ich mal.


eine europäische christliche kultur ordnet sich freiwillig dem islamistentum unter!? klarer kann man dem gegenpart nicht zugestehen, dass er im recht ist. was jetzt nicht heissen soll, dass er dabei wirklich im recht ist - aber es sendet genau dieses signal aus.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Goldmarie » 10. Februar 2016, 03:51

Ich war jetzt nicht auf dem Zug, aber nicht wegen dem Wetter, es hatte einen anderen Grund. Ich habe die gefragt, die da waren: Es waren Tanzmariechen unterwegs, aber deutlich weniger als sonst, und sie trugen Leggings unterm Röckchen, das sieht man sonst nicht, selbst wenn es bitter kalt ist.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 11. Februar 2016, 02:06

Es gibt aber nicht nur Hiobsbotschaften sondern auch Lichtblicke.
http://www.focus.de/regional/karneval/gemeinsam-mit-schuelern-beim-zoch-trommeln-und-kamelle-werfen-so-feierten-fluechtlingskinder-in-koeln-karneval_id_5274245.html
So was würde ich mir öfter wünschen, aber nicht nur von Pfarrern sondern von Imamen genau so!

Am Ende des Textes befindet sich auch noch eine Anleitung zum korrekten "bützen".
Und das halte ich für nicht angebracht, denn das würde garantiert falsch verstanden, und selbst wenns richtig verstanden wird dann wirds ganz sicher nicht toleriert werden. Wo sind eigentlich die Mütter auf dem Foto?
Die Väter sehe ich, aber wo sind die Mütter und die grossen Schwestern aus der Oberstufe?

Ebenso hat bei der diesjährigen Aufführung des Hänneschentheaters der Speimanes eine Muslima ein Liebeslied gesungen.
Im Normalfall würde ich sagen: Speimanes Du lebst gefährlich, und wenn Du nur ne ordentliche Abreibung von grossen Bruder bekommst, dann haste noch Glück und wenn Du nur im Krankenhaus landest auch.
Interkulturelles gegenseitiges nicht verstehen können. Wollen schon, da bin ich mir ganz sicher. Aber wie siehts mit dem Können aus?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 12. Februar 2016, 01:32

In diesem Artikel wird wenn auch nur oberflächlich aufgezeigt wo die Probleme des aufeinander zugehens sind.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/werner-schiffauers-schule-moschee-elternhaus-14052345.html

Es war ein gutgemeintes Projekt was aber letztlich daran scheiterte dass die kulturellen Unterschiede zu gross sind und Politik und Religion im Islam nicht trennbar sind. Auch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren das dieses Projekt torpediert worden ist.
Besonders zu bemerkenswert wäre vielleicht noch dass es sich bei den Eltern dieser Schüler vielfach um Leute handelt die bereits jahrelang teilweise seit mehreren Generationen hier leben und nach Aussage unserer Offiziellen als gut integriert gelten.
Ich meine es währe langsam an der Zeit ein vernünftiges Konzept zu entwickeln, und zwar eines das z.B. islamischen Religionsunterricht von in Europa ausgebildeten Pädagogen und am Besten auch Ganztagesschulen mit Hausaufgabenbetreuung beinhaltet, damit die Hinterhofmullahs genau so wie die Eltern mit ihren völlig antiquierten Ansichten wenigstens ein bisschen an Einfluss verlieren.
Andernfalls wird das nie was mit einer Integration die auch spürbar ist.
Und angesichts der Zahlen die nun auf uns zurollen wird das nun langsam wirklich äusserst dringlich.

Es lohnt sich den Artikel über alle 3 Seiten aufmerksam durchzulesen.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 13. Februar 2016, 14:49

Auch so eine Frage der wir uns stellen und einen für beide Seiten brauchbaren Kompromiss finden müssen wenn der Islam zu Europa gehört.

http://www.focus.de/finanzen/recht/sind-gezwungen-ihre-kultur-zu-akzeptieren-14-jaehrige-in-asylheim-schwanger-imam-fordert-muessen-kinderehen-legalisieren_id_5282095.html

Wobei die Hochzeit mit 14 ja noch geht, das kann auch noch viel früher sein. Nach der Auffassung vieler Muslime ist ein Mädchen das menstruiert gebärfähig, damit erwachsen d. h. also heiratsfähig.
Wie ich in einem anderen Strang schon sagte, bei der Masse an Zuwanderung wird es über kurz oder lang entsprechenden politischen Druck geben, so dass wir uns dieser Tatsache irgendwann zwangsläufigerweise werden stellen müssen.
Und wenn dieser Tag kommt sollte man eine Antwort haben. Jedoch wie könnte eine solchen Antwort nach den Buchstaben unseres Gesetzes lauten?
Wie werden unsere Pädophielen das dann meinetwegen über das Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes auszuschlachten versuchen?
Nicht einfach zu lösen dieses Problem und deshalb sollte man beizeiten darüber nachgedacht haben.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 13. Februar 2016, 15:26

ich weiss nicht ob ich das noch kultur nennen will. irgendwo hat respekt und toleranz einer anderen kultur gegenüber einfach seine grenzen
ethik und humanismus haben für mich einen allgemeingültigen, herkunftsunabhängigen mindeststandard, und die werden von sowas klar unterboten
unterhalb der schutzaltergrenze hört bei mir der spass und die toleranz auf
wir dürfen dann auch tolerieren und auch akzeptieren müssen dass in diesen kulturen grundsätzlich nicht der vergewaltiger der schuldige und zu bestrafende ist, neben noch so manch anderem bullshit aus verdrehten fundi-hirnen.
und dann hast du irgendwann plötzlich ein schweizer oder deutsches strafrecht à la scharia für hier lebende muslime


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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 13. Februar 2016, 15:47

Ich wage es einfach mal und sage es ganz direkt!

Für jeden gläubigen Muslim gilt:
Allahs Gerechtigkeit steht über der weltlichen Recht, und das bedeutet im Klartext auch über dem Grundgesetz. Und das völlig Zweifelsfrei.
Und da in dieser Kultur wie ich ebenfalls schon sagte Religion und Politik nicht trennbar sind dürfte klar sein was geschieht wenn wir die Integrationspolitik vernachlässigen, gleichzeitig aber auch die Ausübung der Religionsfreiheit genau so wie es im Grundgesetz zugesichert ist selbstverständlich billigen.
Den Rest erledigt die Demokratie dann ganz von selbst!
Und wenn ich nun an das von Merkel angeblich angeregte uneingeschränkte Wahlrecht für Zugewanderte denke? OHA!
Allerdings weiss ich nicht ob es sich da um ne Ente gehandelt hat bei dieser Meldung, jedoch will ich das voller Optimismus einfach mal annehmen.

Jedoch wie auch immer, noch ist Zeit Konzepte zu entwickeln, und vor allen Dingen müssen wir uns klarmachen dass eine Integration nicht so einfach sein wird wie bei den Polen. Italienern usw.
Und der Vergleich mit den Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten 1945 im Kontext mit den zuwandernderten Muslimen heranzuziehen?
Nichts ist lächerlicher! Unvergleichlich lächerlicher, im wahrsten Sinne des Wortes!
Nur darf man so was in Deutschland ja gar nicht laut sagen, und ich lehne mich hier verdammt weit aus dem Fenster.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 14. Februar 2016, 02:38

Ich weiß nicht wo ich das sonst noch hätte schreiben können, aber ich denke bei den "Missverständnissen" passt es noch am Besten.

Ich beobachte schon seit Längerem einen neuen Modetrend bei deutschen Jugendlichen bzw. jungen Männern: Sie lassen sich einen Rauschebart wachsen und stylen diesen auch so, wie man es bei vielen - insbesondere fundamentalistischeren - Muslimen sieht, d.h. die Oberlippe ist glatt rasiert und der Bart eben nur untenrum.

Nun ja, eigentlich ist es ja ne ganz normale und auch richtige Sache, dass die jungen Leutz rebellieren und die "alten Säcke" schockieren wollen. Das kennen wir von vielen früheren Jugendkulturen, egal ob nun Mods, langhaarige "Gammler", Skinheads oder Punks. All diese Gruppen wollten bzw. wollen das "Establishment" durch ein schräges, neuartiges äußeres Erscheinungsbild schockieren, aber nicht nur das: Bei den meisten Jugendkulturen gehörte bzw. gehört da auch ein bestimmter Wertekanon bzw. eine bestimmte politische Einstellung dazu.

Daher würde mich brennend interessieren, was es mit dem neuen "orientalischen" Barttrend auf sich hat, d.h. ob das nur Provokation bzw. modische Irrungen und Wirrungen ohne politische Inhalte sind oder ob da mehr dahintersteckt. Ich sollte mal versuchen, einen solchen Jugendlichen in ein "zufälliges" Gespräch zu verwickeln. Ich kann eigentlich ganz gut mit Jugendlichen und schockieren lasse ich mich nicht so schnell wie der Durchschnittsbürger......

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 14. Februar 2016, 03:11

So was Ähnliches hatten wir schon mal, und zwar in den 90ern wo ja auch eine Asylantenwelle im Gange war.
Da haben die Mädchen statt der altbekannten Haarreifen kleine Dreieckstücher verwendet.
Die gingen nicht wie Kopftücher über den ganzen Kopf, sondern lagen nur oben auf dem Haupthaar auf. Offensichtlich war die Funktion wirklich nur das Fell wie ein Haarband zusammenzuhalten.
Es war ein Modetrend der einige Jahre später wieder verschwunden war und schon lange nicht mehr zu beobachten ist.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 20. Februar 2016, 03:00

Nicht nur dass es unmöglich ist Schweinefleisch oder in Schweinefett gebratenes/frittiertes zu servieren, das können Muslime unmöglich essen. Das hatte sich ja mittlerweile schon rumgesprochen.
Aber es muss aber auch halal sein, also von einem geschächteten Tier stammen.

http://t-stammtisch-oberhausen-forum.forenworld.at/posting.php?mode=reply&f=66&t=1279

Auch an so was muss man denken.
Und nein- ich verlinke jetzt nichts darüber wie eine Schächtung abläuft.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 21. Februar 2016, 01:12

Und bei der jämmerlichen Figur, die unsere Regierung bis jetzt in Sachen Integrationspolitik abgegeben hat, erwarte ich schon fast ein erneutes Einknicken vor dem Islam in Gestalt einer Gesetzesänderung, die das Schächten ganz offiziell zulässt.

Kein Schweinefleisch essen zu wollen, das stört ja niemanden, von daher isses mir wuppe, dass Muslime kein Schweinefleisch essen wollen. Aber ich würde ganz klar einen Riegel vorschieben, wenn muslimische Gemeinden von der breiten Gesellschaft Extrawürste gebraten haben wollen, wie z.B. generelles Schweinefleischverbot in Werkskantinen und Schulküchen oder eben den Halal-Kram.

Wem es nicht passt, dass es in DE kein Halal-Futter flächendeckend gibt, der muss eben ganz auf Fleisch verzichten und vegetarisch leben. Basta !

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Goldmarie » 23. Februar 2016, 21:09

Da bin ich der gleichen Meinung, aber ganz so einfach ist es nicht. Es geht ja nicht nur ums Schächten, ALLE Lebendmittel müssen halal sein. Und wenn dann noch die Juden mit ihren koscheren Sachen dazukommen... was ähnlich aber nicht gleich ist. Auf unserer Israel-Reise hat uns ein Winzer erklärt, dass auch Wein koscher sein muss. Halalen Wein gibt's nicht, weil Alkohol generell verboten ist.

Habe hier was Interessantes gefunden: http://www.zwst-hadracha.de/cms/documents/11450/de_DE/Koscher%20und%20Halal.pdf

LG
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Minka » 24. Februar 2016, 00:57

Das ist wirklich eine interessante Auflistung und manches davon habe ich so genau gar nicht gewußt.

Ich denke, dass einiges davon auch aus den Lebensgewohnheiten der jeweiligen Menschen entstanden ist und dann religiöse Bedeutung gewann, um es auch durchzusetzen. Die Juden waren seinerzeit ein doch eher örtlich lebendes Volk, wobei die Muslime auch nomadisierende Völker waren. Für Juden läßt es sich leichter einhalten, nur Haustiere zu verzehren, wobei Nomaden auch manches unterwegs zur Nahrungsaufnahme verwenden mußten, um zu überleben. Ich denke aber, dass auch solche Sachen wie Hygiene und Verderblichkeit bei beiden eine Rolle spielten. Also alles nachvollziehbare Gründe, um ein Volk am (Über-)leben zu halten. Oder irre ich mich da?

LG Minka
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 24. Februar 2016, 02:13

Auch auf die Gefahr hin, dass mein Beitrag zu krass ausfällt, so muss ich hier doch klar sagen: Diese Menschen kommen zu uns, weil sie von uns was wollen, nämlich Schutz, d.h. die wollen was von uns und nicht (die profitierende Neofeudalkaste mal ausgenommen) wir von ihnen. Und wenn ich wirklich dringend Schutz suche, dann muss ich eben entscheiden, was mir wichtiger ist: Den Schutz auch zu erhalten, selbst wenn ich dafür jedes Halal-Gebot beim Essen nicht mehr aufs Iota befolgen kann, oder eben auf den Schutz verzichten und dafür zurück in der Heimat wieder 100% halal leben können.

Hier hilft nur konsequent bleiben, da man von Folgendem ausgehen kann: Wer so dermaßen strikt halal lebt und kein Iota davon abweichen will egal was kommt (was ja nicht alle Muslime tun !), der hat m.E. fundamentalistische Züge und wird deshalb wohl auch die deutsche Rechtsordnung nie akzeptieren, da die Scharia über Allem steht. Wer hingegen bereit ist, hier Abstriche beim Thema halal zu akzeptieren um in Deutschland bleiben zu können, der ist m.E. zu einer vernünftigeren Ausübung seiner Religion in der Lage, was ja eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration in einem säkularen Staat ist.

Ein "Standhaftbleiben" in dieser Sache würde somit helfen sowohl Etliche auszusieben, die nicht wirklich Schutz suchen, sondern z.B. aus wirtschaftlichen Gründen gekommen sind, als auch unbelehrbare Fundamentalisten loszuwerden, die sich sowieso nie integrieren werden.

So, jetzt könnt ihr mich als "rääächtz" verteufeln........

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 24. Februar 2016, 18:31

Charon hat geschrieben:So, jetzt könnt ihr mich als "rääächtz" verteufeln........


nö, da unterschreib ich jeden satz von dir :)
und wohl noch eine mehrzahl der schweizer bürger

man muss sich da auch die mittelalterlichen, päpstlichen fasten- und essensregeln mal anschauen.
z.b. ente war für christen eigentlich immer erlaubt. die ente schwimmt und galt darum beim vom heiligen (wein)geist beseelten papa als fisch :P :D
zeitweilig durften die gutgläubigen basler frauen ihre weltbekannten basler läckerli nicht mit der zutat butter herstellen.
irgendeiner der päpste befand butter irgendwann mal als sünde. so stehe das in einem historischen basler kochbuch, sagt meine mama :)

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 26. Februar 2016, 00:50

Ihr Lieben,
dann lehne ich mich auch mal ordentlich aus dem Fenster.

Derzeit- alles redet davon- ist die Nation in zwei Lager gespalten. Das eine Lager lehnt die weitere so gut wie unkontrollierte Zuwanderung ab, dass sind die Nazis- klar, weiss doch jeder, und das andere Lager träumt den Mutikultitraum, dass sind die guten Deutschen, auch klar. Und daraus resultiert für mich dass: Wer nicht bedingungslos für uns ist der ist gegen uns, und damit ein Nazi.

Sollte es denn wieder mal so einfach sein?
Isses nicht, denn ich sehe hier noch mehr Fraktionen von denen ich eine mal rausgreifen möchte, nämlich die die sagt: „Liebe leute, so einfach ist das nicht!“
Diese Fraktion hat sich weder pro Asyl noch kontra Asyl auf die Fahnen geheftet, sondern den gesunden Menschenverstand.
Ich habe ja vor kurzem noch versucht anhand einer Bürgersteigplatte und der Frage wieviele Menschen wohl darauf würden stehen können, und was passiert wenn keiner mehr draufpasst zu erklären versucht dass wir nun mal nicht jedem helfen können.
Nun gut so ne Platte 40X40 cm ist ja wirklich ein bisschen klein und mag zum Vergleich mit einem ganzen Staat wie der BRD nicht geeignet sein.

Aber ist das wirklich so?
Dann überlegen wir doch mal im grösseren Masstab.
Man sagt es gäbe im Moment also zeitgleich so etwa 300 grosse und/oder kleinere Konfliktherde auf der Welt, und man schätzt das weltweit etwa 100 Millionen Menschen unmittelbar bedroht bzw. verfolgt sind, und damit nach den Buchstaben unseres Grundgesetzes Anspruch auf Asyl haben.
Nun stellen wir uns doch vor sie würden sich alle auf den Weg machen und einen Asylantrag in Deutschland stellen. Das ist ihr gutes Recht, wenn sie verfolgt sind, und ausserdem muss man den Menschen doch helfen.
Ja aber wie denn zum Henker? Sind wir selber doch gerade mal 80 Millionen und damit eigentlich schon am Rande der Überbevölkerung angekommen, schauen wir uns doch auf einem Globus nur mal an wie gross- oder wie klein Deutschland ist.

Was mich aber am meissten ärgert ist, dass jeder der den gesunden Menschenverstand benutzt und offen fragt, wie das denn „im klappen kommen soll mit dem wir schaffen das“ gleich ein Nazi ist.
Und spätestens hier muss ich mich doch fragen was und warum die Regierung so was macht, denn die Erkenntnis dass nun mal nicht jedem zu helfen ist, die ist nicht neu, und das ist auch beweissbar!
Es hat nämlich schon mal ne Asylantenwelle gegeben, und zwar zwischen ende der 80er und beginn der 90er Jahre.
Damals liebe Regierung habt ihr euch den Tatsachen gestellt, erinnert Ihr euch noch?
Im Jahre 1993 wurde das „bis dahin schrankenlos gewährte Asylgrundrecht“ aus Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG herausgenommen und nach Art. 16a Abs. 1 GG übertragen. In die vier folgenden Absätze sind die im Asylkompromiss beschlossenen Einschränkungen eingearbeitet worden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Asylkompromiss

Anstatt dass man endlich mal die Karten auf den Tisch zu legen wird man da mit fadenscheinigen in der Hauptsache emotional begründeten völlig simplifizierten Argumenten abgespeisst. So einfach isses nicht, und ausserdem liebe Regierung, mit ein wenig mehr Ehrlichkeit und Realitätsbezug, auch wenn dieser unbequem ist gehören die Sprüche von der Lügenpresse höchstwahrscheinlich und wohl auch augenblicklich der Vergangenheit an.
Es laufen nämlich nicht nur Nazis und Nicht-Nazis durchs Land, sondern auch klar und nüchtern denkende Menschen die sich die Frage stellen wie das denn im Klappen kommen soll. Fatal nur, das Mache das auch laut tun- nöch? Die Faschismuskeule jedenfalls wird wohl nicht mehr lange so gut funktionieren wie bisher.

Die Quelle erscheint mir zwar ein wenig fragwürdig, aber immerhin zitieren sie die Süddeutsche.

http://videos.huffingtonpost.de/politik/millionen-fluechtlinge-diese-prognosen-veroeffentlicht-die-regierung-nicht_id_5313839.html

Wenn man nun wie in diesem Beispiel legale 500 000 Zuwanderungen pro Jahr rechnet, dabei die Erfahrung von 2015 mit einbezieht und ebenfalls daran denkt dass dazu noch ein ganzerTeil eingewandert ist der sich nicht hat registrieren lassen, zuzüglich kommen da noch die innereuropäischen Zuwanderungen z.B. aus Rumänien. Auch sollte man nicht vergessen das Viele nur die Vorhut sind und irgendwann einmal ihre Familie nachholen werden. Zunächst nicht, schon klar, jedenfalls nicht auf legalem Weg. Aber bei der Masse ist es schon möglich einen gewissen pol. Druck auszuüben.
Wir sollten vor allen Dingen auch nicht vergessen das Deutschland in Europa ganz alleine da steht mit diesem Problem und vermutlich wohl keine Hilfe von den anderen Eu-lern zu erwarten ist.
Aber haben sie denn so sehr unrecht wenn sie sagen: Wenn Merkel sich das Süppchen eingebrockt hat dann soll sie es auch selber auslöffeln?
Ist ganz Europa mit Ausnahme von Deutschland jetzt faschistoid oder was?
Wenn man mir das vorwirft dann bittte auch dem Rest Europas, so viel Arsch in der Hose sollte doch wohl eigentlich sein- nöch?

Na ja- wollen mal schauen was das gerade verabschiedete Asylpaket2 und der Sondergipfel mit der Türkei bringt. Viell müssen wir dann die Zahlen neu überdenken.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 26. Februar 2016, 01:20

Und mittlerweile ist es wohl noch enger für Mutti geworden: Neben den osteuropäischen Staaten scheint nun auch Österreich ein Anti-Merkel-Bündnis zu schmieden, und zwar mit den westlichen Balkanländern:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/o ... 79326.html

Man kann wohl kaum davon ausgehen, dass ganz Europa plötzlich aus Faschisten besteht. Da erscheint es mir viel wahrscheinlicher, dass die europäischen Staaten den Weg der Vernunft gehen, während Deutschland mal wieder nen völlig irrationalen Alleingang durchzieht.......wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte, nur diesmal eben mit politisch "umgekehrtem Vorzeichen"

Frau Merkel, wenn Sie nicht genug Mut für ein Zugeben Ihrer Fehler, für eine politische Kehrtwende und damit eine Rückkehr zur europäischen Solidarität und zum Gebot der Vernunft haben weil Sie fürchten, dadurch "Ihr Gesicht zu verlieren", dann kann es doch nur eine Antwort geben: Treten Sie zurück !

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 26. Februar 2016, 03:02

Das mal zum Antimerkelbündnis:
http://www.focus.de/politik/ausland/oesterreich-gegen-deutschland-griechenland-gegen-balkanstaaten-offener-streit-in-der-fluechtlingskrise-jetzt-beginnt-europas-selbstzerfleischung_id_5314341.html
Tsipras will die gleichen Sonderrechte wie England, und das ja nicht zu Unrecht- Gleichheitsprinzip, und die Türkei will in die Eu.
Gut der Flüchtlingszustrom würde dann wohl mit den landesüblichen Mitteln schon in der Türkei wirklich wirksam gedrosselt werden, aber.....
Europa bricht wohl auseinander!?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon jessica » 26. Februar 2016, 11:08

Ich sehe etwas ganz anderes kommen.
Wenn Griechenland für die Flüchtlinge eine Sackgasse wird, wird nach einer anderen Lösung gesucht.
Dies könnte bedeuten, dass zunächst die Route über Italien und der Schweiz gehen würde.
Wenn das auch auch nicht mehr geht, läuft das über Spanien und Frankreich.
Dass dabei bei der Überfahrt noch mehr Menschen ertrinken werden, dürfte wohl jedem klar sein.
Damit ist aber die Ursache in keiner Weise bekämpft worden.
Wenn man nun die Ursache bekämpfen wird, bedeutet es, dass wir nach meiner Ansicht vor einem dritten Weltkrieg stehen werden, den Russland hat ja im Endeffekt schon mit dem kalten Krieg gedroht.
Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen dieser sogenannten Politiker vorgeht.
Wir sind doch alles Menschen, und setzen alles daran, uns selbst zu vernichten.
Das ist doch Wahnsinn.
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 26. Februar 2016, 12:37

der 3. weltkrieg läuft doch bereits @jessica
in syrien/irak/jemen läuft momentan ein umfangreicher stellvertreter-weltkrieg ab. daneben sehen wir diverese kriegerische nebenschauplätze in afrika, ukraine, afganistan.... .

jedes volk für sich muss aufhören, die unbrauchbarsten idioten in höchste politische ämter zu wählen. es liegt eigentlich an uns allen.
aber ich sehs kommen das amis den grössten trumpel aller zeiten zum präsi wählen. dann wirds richtig lustig :P :roll:

:hallo:
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon jessica » 26. Februar 2016, 14:21

Das ist auch schlimm genug.
Was aber noch viel beunruhiger ist, ist die Tatsache, dass es den Großmächten nicht um die Menschen geht, sondern einzig und allein um Rohstoffe.
Dies hat uns ja auch schon die Vergangenheit gezeigt.
Ob es nun Amis oder Russen waren, immer ging es um Rohstoffe.
Dabei blieben dann die Menschen auf der Strecke.
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 29. Februar 2016, 02:17

Mutti zur Flüchtlingskrise, ganz aktuell eine Stunde lang bei Anne Will. Ich stelle das erstmal unkommentiert hier rein:

http://www.ardmediathek.de/tv/Anne-Will ... d=33786904

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 29. Februar 2016, 10:29

Also irgendwie macht mir ihre Selbstsicherheit Angst. Sie redet immer noch von einer gesamteuropäischen Lösung, und das obwohl sie mittlerweile ganz alleine dasteht mit ihrer Asylpolitik.
Wenig überraschend hat sich Österreich endgültig auf die Seite der Balkanländer geschlagen, vermutlich ein Überbleibsel der K und K Monarchie dass man sich so leicht solidarisiert?
Auch die Möglichkeit dass der Gipfel Türkei scheitern könnte scheint sie nicht in Betracht zu ziehen? Folglich muss man sich fragen was der Deal sein wird. Und diese Frage trägt auch nicht gerade zu meiner Beruhigung bei.
Und dann ist da die Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort, an was mag sie dabei wohl gedacht haben? Flüchtlingslager in der Türkei von Deutschland finanziert? Das wäre in Ordnung, nur fürchte ich wird nicht viel Geld dort ankommen wo es hingehört. Das ist nicht neu dass so was passiert und die Kohle sich nicht dort anlagert wofür sie gedacht war. Die letzten Gelder sollen ja auch weitestgehend in dunklen Kanälen versickert sein, dass soll der letzte Besuch von Mutti in einem der Lager vor einigen Monaten gezeigt haben. Die Zustände sollen katastrophal sein.
Insgesammt wirft das alles mehr Fragen auf als beantwortet worden sind, aber das ist ja nicht neu in der Politik.
Viell. jedoch trügt mein Eindruck?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon jessica » 29. Februar 2016, 18:42

Ich glaube auch, dass die ganze Sache in die Hose geht.
Nicht nur, dass sowohl Österreich und die anderen Balkanländer nunmehr an einem Strang ziehen, sondern dass die anderen EU-Staaten nicht bereit sind, noch mehr Asylanten aufzunehmen.
Da nützt auch die Aussage nichts, wenn die anderen EU-Staaten noch mehr aufnehmen, wird Deutschland noch mehr aufnehmen.
Mit dieser Aussage wird Frau Merkel noch mehr Menschen zur AfD treiben, und die Wahl in den 3 Bundesländern geht verloren.
Ich frage mich manchmal, was unsere liebe Bundeskanzlerin denkt?
Im Endeffekt wird doch nur schöngeredet, und Deutschland steht als EU-Mitglied ganz alleine da.
Hilfe aus anderen Ländern ist nicht zu erwarten.
Was dann noch dazukommt, ist die Tatsache, dass Griechenland das Gleiche möcht wie die Engländer.
Ich schätze mal, dass das der Niedergang der EU sein wird, weil wir das alleine nie und nimmer schaffen werden.
Hinzu kommt ja auch noch, dass das alles finanziert werden muss.
Sicherlich haben wir ein plus an Steuern, aber wie lange noch.
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 1. März 2016, 02:14

Also mich hat diese Sendung auch beunruhigt. Diese Selbstherrlichkeit......sie hat da ja fast das Merkelsche Unfehlbarkeitsdogma ausgerufen.

Nicht zu sehen, dass Deutschland mittlerweile muttiseelenallein in Europa dasteht, ein Unding ! Ob sie sich wohl darüber im Klaren ist, dass die anderen EU-Staaten mittlerweile ganz gutes Networking betreiben und eventuell vom demokratischen Prinizip Gebrauch machen könnten, indem sie den einzigen Quertreiber in Sachen Flüchtlingspolitik (und das ist Deutschland) vor vollendete Tatsachen stellen und sagen entweder du passt dich an oder du fliegst aus dem Team ? Kein EU-Land ist begeistert von einem Zusammenbruch Europas, deshalb arbeiten nahezu alle Staaten außer Deutschland ja mittlerweile Hand in Hand. Glaubt Mutti wirklich, sie könne einfach das Scheckbuch zücken und die ganze EU kaufen ? Lieber sollte sie von ihrem hohen Ross mal herabsteigen und sich mal vor Augen führen, dass eine EU auch ohne Deutschland möglich wäre !

Ach ja, Scheckbuch: Ist sie sich darüber im Klaren, dass sie in Zukunft nicht nur von der Türkei, sondern auch von den Mahgreb-Staaten (Stichwort Rücknahme der eigenen Bürger) nach Strich und Faden erpresst werden könnte ? Mit den 3 Milliarden für die Türken isses da sicherlich nicht getan.......

Und auch noch knallhart zu leugnen, dass ihre Politik die Bürger mehr und mehr in die rechte Ecke treibt, da stehen einem echt die Haare zu Berge. 2015 wurden ja die Rechten regelrecht gezüchtet......

Ich gehe definitiv nicht davon aus, dass sie an Größenwahn leidet oder Rauschmittel nimmt, ums mal so flapsig zu sagen. Ich nehme es ihr ab, dass sie einem "durchdachten Plan" folgt wie sie auch selbst betont hat, und genau das beunruhigt mich.

Denn wie wir aus zahlreichen Beispielen aus der Geschichte wissen, kann auch das geplante Schaffen von Unfrieden und Chaos einem genau durchdachten Plan folgen......und wir wissen alle, wie solche Masterpläne weitergehen.......

Natürlich hat mich auch noch genervt, dass natürlich das zensierte Video von der rechten Attacke auf diesen Flüchtlingsbus gezeigt wurde und keiner der adrett frisierten Duckmäuser im zusammengecasteten Publikum "Zensur!" gerufen hat. Die unzensierte Fassung zeigt nämlich die dieser Attacke vorausgegangenen Provokationen (spucken, Stinkefinger und Halsabschneide-Geste) durch einge der Flüchtlinge im Bus und führt wieder mal klar vor Augen, dass es nunmal nicht so einfach ist mit dem simplen Verteilen von schwarzen und weißen Hüten. Die Westmedien haben diese Fassung meines Wissens nicht gezeigt, wohl aber östliche "Feindsender".

Aber das nur ein kleines Ärgernis am Rande.......Muttis Unfehlbarkeitsansprüche haben mich viel mehr beunruhigt.

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