Erdogan und die Freiheit der Kunst

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 12. April 2016, 01:48

Was immer man unter Kunst verstehen mag, darüber will ich nicht entscheiden.
Aber wie ich immer wieder sage ist Kunst nicht nur dazu da das sie schön ist. Kunst soll genauso aufrütteln und wenns nötig ist auch erschrecken.
Über Geschmack kann man daher streiten, über Kunst jedoch?

Wir alle kennen ja das Gedicht von Böhmermann und ich fand es auch ein wenig heftig, vor allen Dingen aber vulgär. Jedoch meine ich das man in der Kunst, Satire und Kabarett sind Kunst, über Geschmack gar nicht streiten kann weil die Botschaft dabei leidet,
Da dieses Gedicht aber nicht nur vulgär sondern auch derart unrealistisch ist, denn da sind Dinge genannt worden die man nun mal keinem Menschen so wirklich zutrauen würde, und so jemandem wie Herrn Erdogan schon mal gar nicht, frage ich mich warum seine Aufregung wenn doch sowieso alles Blödsinn ist?
Und unsere Regierung würde ich in dem Zusammenhang gerne mal fragen ob sie den § der Majestätsbeleidigung wieder aufleben lassen möchte, nur weils einen an sich rückständigen Land gerade so gefällt? ( Kein Scherz, der § existiert noch in irgendeiner Form)
Dort gibt es sogar eine § Beleidigung des Türkentums. ( Auch kein Scherz, den gibs dort wirklich)
Wenn wir den in unsere Gesetze aufnehmen würden wird Erdogan uns sicher verzeihen.
Doch wie auch immer, solange bei uns die Pressefreiheit und die Freiheit der Kunst gelten, die Majestätsbeleidigung als ein völlig überkommener Straftatbestand gilt und die Beleidigung des Türkentums gar kein Straftatbestand ist gilt für mich was Dieter Hallervorden dazu meint.

http://www.focus.de/kultur/musik/dieter-hallervorden-greift-erdogan-in-einem-lied-an_id_5425276.html

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon jessica » 12. April 2016, 12:02

Was ich aber denke, ist, falls die Bundesregierung dies als Straftat bewerten, und es zu einer Verurteilung kommt, treibt die Bundesregierung noch mehr Wähler zu der AfD.
Frau Merkel sollte genau überlegen, was sie macht, denn dies könnte sich als Bumerang bei den nächsten Landtagswahlen und Bundestagswahlen herausstellen, wenn sie sich hinter der Türkey stellt.
Es brodelt doch hier sowieso schon, und das, was Frau Merkel jetzt macht, ist sehr gefährlich.
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Minka » 12. April 2016, 18:31

Jetzt wollen wir es aber auch hören:

https://www.youtube.com/watch?v=YOwxDY37ZxE
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 13. April 2016, 01:06

Achtung: Satire die das Leben selber schreibt.

Schaut nur wer da wie und auf welche Weise da einer nach Pressefreiheit schreit während Böhmermann unter Polizeischutz gestellt werden musste.

http://videos.huffingtonpost.de/politik/erdogans-tv-rache-tuerkischer-reporter-poebelt-vor-zdf-zentrale_id_5430850.html

Das ist aber ein Phänomen das wohl jedem Kriminologen wohl bekannt sein dürfte.
Leute die ein Verbrechen begangen haben, sich damit ganz ausserhalb der gesetzlichen Normierung befinden und bei ihrer Missetat erwischt worden sind schreien am lautesten nach dem Schutz des Gesetzes und nach einem Rechtsanwalt.

Lächerlich das Ganze!

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Charon » 13. April 2016, 01:59

Jaja, ich habs heute auch schon vernommen.......Böhmermann bekommt Polizeischutz und seine nächste Sendung lässt er auch ausfallen. Nur denke ich mal, Polizeischutz bekommt man nicht weil die Polizei nichts Besseres zu tun hat. Nein, da sind sicher haufenweise teilweise auch ernstzunehmende Morddrohungen gegen Böhmermann auf ihn herabgeprasselt, denn ohne so eine akute Bedrohungslage gibts normalerweise keinen Polizeischutz, wenn man nicht gerade Spitzenpolitiker ist.

Ich kann mich erinnern, dass vor gar nicht allzulanger Zeit ein deutscher Spitzenpolitiker - meines Wissens wars der Gabriel von der SPD - vor laufender Kamera Personen mit rechtsextremer bzw. fremdenfeindlicher Gesinnung als "Pack" bezeichnet hat. Und wenn der solche Worte benutzen darf, dann kann ich das auch, denn für mich gibts hier kein "Quod licet Iovi, non licet Bovi". Deshalb sage ich hier öffentlich in Bezug auf jene Personen, die dem Herrn Böhmermann mit Mord drohen: Es ist schlimm, was wir für Pack hier im Lande haben ! Pack, das um keinen Deut besser ist als die Rechtsextremen.

lg,

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 13. April 2016, 02:44

Aber Charon, wie kannst Du denn so was sagen?
Wo ich mich doch gerade für die Belehrungen in Rechtsstaatlichkeit bedanken wollte.
Was wohl machen wir ohne die Repräsentanten der grossen osmanischen Kultur die wohl nicht ohne Grund schon vor hundert Jahren untergegangen ist ?

Auch weiterhin im 21 Jahrhundert leben?

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 14. April 2016, 02:29

Endlich mal ein paar klare Worte der Kanzlerin
http://www.focus.de/politik/videos/boehmermann-streit-mit-erdogan-merkel-verteidigt-kunstfreiheit-gegenueber-der-tuerkei_id_5431123.html

Bleibt nur abzuwarten was die Prüfung ergibt- so ganz traue ich dem Braten nämlich noch nicht ist es doch guter alter Brauch in der Politik Verantwortung bei unpopulären Angelegenheiten in andere Kompetenzbereiche zu verschieben.

Aber wir werden ja sehen wie ernst man es mit den Grundrechten nimmt wenn politische Interessen dahinterstehen.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 15. April 2016, 13:33

Ich lach mich weg!

Merkel lässt Klage gegen Böhmermann zu aber gleichzeitig plant sie das Gesetz zur Beleidigung von Staastsoberhäuptern abzuschaffen.
Das ist wohl das Fragment von der ehemaligen Majestätsbeleidigung, Willi zwo läss noch grüssen
http://www.focus.de/politik/deutschland/gesetz-zur-beleidigung-von-auslaendischen-staatsmaennern-merkel-plant-abschaffung-von-paragraf-103_id_5440798.html

Clever!

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon jessica » 16. April 2016, 12:11

Nit dieser Zulassung der Klage gegen Böhmermann hat Frau Merkel nur eins erreicht, dass die AfD noch mehr Zuspruch bekommt, denn wenn man bei Facebook und bei Twitter das vefolgt, sind nur noch negative Äußerungen gegen Frau Merkel zu lesen.
Selbst dass Frau Merkel den besagten Paragraphen bis 2018 abschaffen will, ändert doch daran nichts an der Tatsache, dass immer mehr Wähler die AfD wählen.
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 16. April 2016, 12:31

Hallo Jessica,
ich interpretiere das so dass die Politik die Verantwortung auf die Gerichte verschiebt, nach dem Motto urteilen wir nach den Buchtstaben des Gesetzes und nicht nach den Erfordernissen der Politik. D. h. für die Türkei und Erdogan dass der Staat sich nicht erpressen lässt obwohl man sich derzeit in einer pol. Abhängigkeitssituation befindet.
Recht spricht nicht die Politik sondern das Gericht, und schon ist man jede pol. Verantwortung los.
Gleichzeitig aber signalisiert sie den Gerichten und selbstverständlich auch Erdogan aber das der § nach dem hier rechtgesprochen werden muss völlig unzeitgemäss ist und nicht nur überholt, sondern ihrer Auffasung nach gleich ganz abgeschafft werden sollte.

Im undiplomtischen Klartext bedeutet das:
Mach nicht aus so einem Fliegeenschiss eine Staatsaffäre ich habe besseres zu tun. Und falls es dir wichtig ist dann wende dich an die Stellen die für so einen Pippifax Zeit haben und wofür sie auch zuständig sind. Ich selber habe keine Zeit für so einen Blödsinn.
Und damit ist der ganze Blödsinn den Erdogan veranstaltet hat zu einem ganz normalen kleinbürgerlichen Nachbarschaftsstreit um einen mit dem Luftgewehr ageschossenen Gartenzwerg degradiert worden.

Übrigens vermute ich mal das nach dem ganzen Theater es auch um die Abschaffung des § wieder sehr still werden wird weil man schlichtweg besseres zu tun hat als eine beleidigte Leberwurst zu beruhigen.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 17. April 2016, 00:03

als selbsternannter richter von gottes gnaden ergeht meinerseits vögelndes urteil:

man kann nur menschen beleidigen!
ein staatsoberhaupt ist kein mensch, sondern eine rein staatspolitische funktion. der mensch dahinter ist austauschbar.
aber eine funktion kann niemals nicht beleidigt werden!
ebensowenig ein staat - denn dies würde voraussetzen, dass sich jeder einzelne staatsbürger beleidigt fühlen würde. dies ist absolut unrealistisch!

wenn erdowahn die kritik an seiner politischen unfähigkeit stört, dann soll er entweder eine besesre politik machen oder die finger von der politik lassen.
wie wir hier zu sagen pflegen, geh mit deinem problem zum arzt oder spring damit bei hochwasser in den rhein.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Charon » 17. April 2016, 01:47

Och, man hätte da schon noch so richtig schön feilschen können wie ein Teppichhändler: Wat denn, beleidigt biste ? Na, wenns sonst nix ist, dann isset ja nicht so schlimm. Und klar geht der Fall hier vor Gericht ! Aber damit das auch wirklich passiert......da hängt noch ein Preisschild davor:

Es scheint wohl in der osmanischen Kultur die es ja eigentlich nicht mehr gibt noch so üblich zu sein, dass "Majestätsbeleidigung" mit dem Tode bestraft wird, denn anders kann ichs mir nicht erklären, dass da wohl etliche Morddrohungen bei Herrn Böhmermann eingegangen sind, und zwar höchstwahrscheinlich von in Deutschland lebenden Repräsentanten der osmanischen Kultur.

Das ist nun wirklich kein Fliegenschiss mehr, und darum bemüht sich unsere Polizei, hier möglichst viele Täter zu identifizieren. Und da diese Individuen durch ihr Verhalten hinreichend gezeigt haben, dass sie nicht Teil der europäischen Kultur sein wollen sondern die osmanische bevorzugen, will ich ihnen wat Gutes tun und sie nach einwandfreier Überführung durch die Polizei in den nächsten Flieger Richtung Türkei stecken, One-Way-Ticket natürlich. Und du, lieber Erdogan, musst sie natürlich nehmen, ist ja schließlich dein Fanclub und nicht meiner. Das wäre der Preis dafür, den Affenzirkus um dieses Gedicht hier in DE vor Gericht zu bringen.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 23. April 2016, 02:28

Terror hat viele Gesichter.
http://www.focus.de/politik/videos/rundmail-in-den-niederlanden-tuerkischer-botschafter-ruft-landsleute-auf-jede-beleidigung-gegen-erdogan-sofort-anzeigen_id_5458732.html
Theoretisch zumindest könnten die Gerichte mit Millionen von Anzeige überschwemmt und damit zum grossen Teil lahmgelegt werden.
Wird hier der Rechtsstaat angegriffen und mit seinen eigenen Mitteln geschlagen?

Eigentlich wäre es ratsam diesen Bereich in den geschlossenen Bereich zu verschieben. weils mit der Meinungsfreiheit langsam so ne Sache zu werden scheint.
Was mich irritiert ist das der Aufruf sich auf Holland beschränk. Sollte der Hinweis aus Deutschland doch verstanden worden sein?
Erdogan ist nämlich sehr plötzlich sehr still geworden, nicht nur was die Nachforderungen, sondern auch was dass Schmähgedicht von Böhmermann betriff.

Die Reaktion der Holländer kurz und knapp ist die einzig Richtige:
http://www.welt.de/politik/ausland/article154649098/Niederlande-verbitten-sich-tuerkische-Einmischung.html
Wieso und warum hat man hier damit so rumgeiert?
Auf den Schutz des Rechtstaates und dem im Grundgesetz garantierten Recht auf freie Meinungsäusserung kann man in Deutschland wohl nicht bauen? Vielleicht sollte ich diesen Bereich wirklich besser verschieben.
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 23. April 2016, 12:50

Elviera hat geschrieben:Theoretisch zumindest könnten die Gerichte mit Millionen von Anzeige überschwemmt und damit zum grossen Teil lahmgelegt werden.


theoretisch hätte der kläger aber selbst gar keine zeit soviele klagen einzureichen und durchzupauken. zumindest bei uns nicht, weil

1. gibts im bereich der beleidigten leberwürste keine sammelklage-möglichkeit
man kann zwar einzelne musterfälle vor den richter bringen. aber dann müsste man das ergebnis bei jedem weiteren vergleichbaren, einzelnen fall formaljuristisch korrekt einzeln abwickeln.

2. nur der direkt betroffene ist im falle der beleidigung klageberechtigt.

3. sich wohl kaum einer der renomierten anwälte um diese fälle reissen würde. er würde die negativwerbung durch seinen mandanten zu spüren bekommen

4. es bei uns dann auch sofort eine verfassungsinitiative der svp gäbe, die per volksentscheid rückwirkend dem kläger einen riesenknüppel ziwschen die beine schmeissen würde.


am rande: was auffällt in letzter zeit - angela merkel sieht zunehmend alt aus; und ich meine das nicht im übertragenen sinne.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 24. April 2016, 14:54

Ich wusste schon warum ich einen eigenen Strang für dieses Thema aufgemacht habe denn es geht schon wieder los und erneut ist Deutschland im Visier.
http://www.focus.de/politik/videos/erneuter-angriff-auf-meinungsfreiheit-neue-erdogan-forderung-tuerkei-will-jetzt-dieses-projekt-in-deutschland-verbieten_id_5463351.html

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 24. April 2016, 16:49

und das wird erst aufhören wenn der möchtegern-staat eu eigene souveränitet erlangt hat und, wie es sich für einen souveränen staat gehört, die fähigkeit besitzt, das eigene volk und die eigene aussengrenze selbst konsequent zu schützen. den schutz der eigenen grenze ins ausland ausserhalb der eu auslagern, das kann nicht funktionieren. schon stehen andere länder an der eu-aussengrenze auf der matte, die von der eu in der sache geld und wo möglich andere zugeständnisse einfordern, um motiviert zu sein den flüchtlingsstrom zu drosseln und für die eu die eu-aussengrenze zu schützen.

england ist von allen heutigen eu-ländern die älteste demoktratie innerhalb des eu-konstrukts. der gedanke brexit kommt genau daher, ebenso die dichtgemachten grenzen in ungarn und mazedonien. viele briten haben realisiert, dass die insel weite teile der eigenen souveränität nach brüssel ausgelagert und abgegeben hat. 60% der gesetze kommen nicht mehr von westminster, sondern aus brüssel (o-ton des londoner bürgermeisters). es würde mich nicht wundern, wenn die eu von den briten ein blaues auge kassiert, egal wie teuer die briten das zu stehen kommt. die englische arbeiterklasse war sich auch während dem 2. weltkrieg nicht zu schade einfach mal zu streiken um sich gegen die da oben zu wehren.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Charon » 25. April 2016, 01:38

Den Briten traue ich sogar zu, dass sie genug Arsch in der Hose haben für den Brexit, die Gründe hierfür hat Levanah schon erläutert. Und während die Briten es eben schaffen, auch ohne Rechtsaußen-Partei so einen unbequemen Weg zu gehen, sehen wir ganz aktuell Österreich auf dem "klassischen Weg", den z.B. auch Polen beschritten hat: http://www.spiegel.de/politik/ausland/o ... 89007.html

Die Schnauze voll von der Banken - und Finanzdiktatur der EU, das ist nur ein Grund für sowas........

Und Erdogan ? Dessen Verhalten war sowas von vorhersehbar......wie ich schon sagte: Wer im Falle einer Erpressung den harten Schnitt scheut und stattdessen die Forderungen des Erpressers erfüllt, bei dem wird dieser Blutsauger immer wieder antanzen, mit immer wieder neuen und immer dreister werdenden Forderungen.

lg,

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 27. April 2016, 00:14

Hier ist die niederländische Antwort auf den Aufruf, der an alle türkischschtämmigen Niederländer und in Holland lebende Türken gerichtet war, jede Beleidigung Erdogans zur Anzeige zu bringen
http://www.welt.de/politik/ausland/article154760397/Niederlaendische-Zeitung-verhoehnt-Erdogan-als-Gorilla.html

Jetzt bin ich nur noch gespannt was als Nächstes geschehen wird.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Charon » 27. April 2016, 02:06

Da fürchte ich auch um Deutschland. Dank der seit den fuffziger Jahren nicht existenten Integrationspolitik ist der Erdogan-Fanclub hierzulande ziemlich groß. Ich erinnere mich da z.B. noch an eine Wahlkampf-Veranstaltung, die Erdogan kackfrech auf deutschem Boden abgehalten hat, eben weil in Deutschland viele Türken leben. Der Saal war berstend voll und das Publikum hat begeistert gejubelt!

Wenns da mal keinen Türken-Aufstand gibt, wenn sich die deutsche Regierung dafür entscheidet, Erdogan nicht mehr in den Allerwertesten zu kriechen, sondern ihm knallhart Grenzen setzt.

lg,

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 27. April 2016, 10:51

den aufstand der türken könnte es auch in der türkei selbst geben, früher oder später

wie gehts da eigentlich der tourismus-branche? die russen sind seit dem abschuss eines kampfjets weggeblieben, und die europäer streichen die türkei auch zunehmend von der urlaubsliste.
und ob er die eigene armee wirklich im griff hat, auch wenn er da diverse leute ersetzt hat?
von ungefähr kommt ja sein jüngstes bekenntnis zum säkularen staat nicht, das war früher immer DER eingreifgrund für die armee.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon jessica » 29. April 2016, 18:16

Nun geht der Wahnsinn von Erdogan erst richtig los.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=BBqg6Q9
Die Befürchtungen, die nun auch in der EU bekannt werden, gehen jetzt erst richtig los.
Wenn Erdogan es wirklich schafft, das Gesetz zu ändern, kann er jede oposition bekämpfen, und ie Minister ins Gefängnis setzen.
Und das nennt dann Erdogan dann "Meinungsfreiheit".
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 30. April 2016, 14:04

das hier ist ein jahr alt, passt aber immer noch in die gegenwart

Schwarzer Türke Erdogan

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 1. Mai 2016, 11:34

und noch ein interview mit der biographin cigdem akyol

So jemand war als Hilfskraft der Eliten vorgesehen

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 1. Mai 2016, 12:22

Wenn jemand aus der Unterschicht aufsteigt ist es oft so dass er sich zun Despoten entwickelt, ein Umstand den auch die Nationalsozialisen gut für ihre Zwecke zu nutzen wussten.
Viele Leute die im Normalfalle niemals ne Chance gehabt hätten Karriere zu machen befanden sich plötzilch in Führungspositionen.
Nich nur dass sie dafür ewig dankbar und vor lauter Dankbarkeit blind Gehorsam waren, sind solche Leute auch gewohnt so gut wie nichts zu hinterfragen, weil sie Vieles gar nicht verstehen.
Aber aufgrund gewisser Verhaltensweisen die irgendwie ein Privileg der Unterschicht zu sein scheinen, z.B. Meinungsveschiedenheiten mir Gewalt zu klären erwiesen sie sich als willige Vollstrecker die sich für gar nichts zu schade sind.

Wenn die blinde und beschränkte Masse die gebildete Klasse im Zaum hält, nur so ist meiner Meinung nach z.B. so was wie der Holocaust möglich gewesen.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Charon » 2. Mai 2016, 02:01

"Kleiner Mann ganz groß", was soll man denn da noch groß sagen zu unserem Schuhmachersohn vom Bosporus ? Vielleicht Schuster, wärste doch bei deinen Leisten geblieben, dann wäre vielen Menschen einiges an Kummer erspart geblieben ?

Gewisse Tendenzen, immer mehr unfähige und simpel gestrickte Leute mit Chancen zu überhäufen und ihnen Posten anzubieten, wo sie sogar Führungsaufgaben übernehmen dürfen, während Leute mit Hirnschmalz bewußt kleingedrückt werden ? Leider kein türkeispezifisches Problem, sondern auch hierzulande wieder mehr und mehr üblich, ich habs ja schon mal salopp als "Idiotenförderungsprogramm" bezeichnet. Dummheit ist wieder ein wertvolles und gefragtes Gut auch in unserem Lande. Aus meiner Sicht nicht nur ein Zeichen von Dekadenz und kultureller Verlotterung, sondern vor allem ein Warnsignal dafür, dass wir eventuell wieder auf totalitäre Strukturen zusteuern......

lg,

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 2. Mai 2016, 02:07

@ Charon wars schneller, aber jetzt simmts wieder.


Ehrlich gesagt wen wundert es das Böhmermann um sein Leben fürchten muss?

Seit Anfang der 60er Jahren sind Türken hier angesiedelt und in all den Jahren hätte man eigentlich lernen müssen das richtig einzuschätzen.
Da bräuchte man keinen Soziologen, da müsste man nur mal jemanden fragen der in einem entsprechenden Viertel wohnt. Hier in den Grosstädten mit den enstprechenden Brennpunkten war es von Anfang an jedem Kind klar dass es für Böhmermann nun gerfährlich werden könnte.
Vielleicht sollte man sich mal den Tatsachen stellen, anstatt immer alles zu verschweigen, zu verharmlosen oder sonstwie mit fadenscheinigen Argumenten abzuwiegeln?
http://www.focus.de/kultur/medien/folgen-des-causa-boehmermann-soziologe-warnt-die-erdogan-affaere-sendet-ein-fatales-signal_id_5480932.html

Machen wir uns doch endlich und ein für alle mal klar, dass der blose Verdacht mit einer türkischen Frau ein Verhältnis zu haben, wohl gemerkt nur der Verdacht, genügt dass man ernsthaft um sein Leben fürchten muss!
Hier in Ruhrgebiet weiss das jeder.

Und Integration? So was kommt von Leuten die in der 3.Generation hier leben wie im Mittelalter. Und niemand hat ihnen in all der Zeit nicht gesagt dass es so nicht geht.
Frage:
Warum also sollten sie Ehebrechern und Typen wie Böhmermann denn nicht den Hals umdrehen? So wills schliesslich der Brauch und anders gelernt haben sie es nicht.
Auch nicht nach 50 Jahren, und das ist doch eigentlich ne Bankrotterklärung der Politik.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Levanah » 2. Mai 2016, 13:13

zum thema

§ 103
Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten
(1) Wer ein ausländisches Staatsoberhaupt oder wer mit Beziehung auf ihre Stellung ein Mitglied einer ausländischen Regierung, das sich in amtlicher Eigenschaft im Inland aufhält, oder einen im Bundesgebiet beglaubigten Leiter einer ausländischen diplomatischen Vertretung beleidigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, im Falle der verleumderischen Beleidigung mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

kann man doch unter mithilfe eines rotstiftes so lesen und zurechtbiegen:

Wer ein ausländisches Staatsoberhaup, das sich in amtlicher Eigenschaft im Inland aufhält, beleidigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe, im Falle der verleumderischen Beleidigung mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

war herr erdogan während der ausstrahlung in deutschland?
nein!
ok, § nicht anwendbar.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 14. Mai 2016, 02:31

Böhmermann hat vor der Verlesung des Gedichtes auch kar gesagt: "Das darf man nicht sagen"

Und jetzt? Wird der Bundestag verklagt?
http://www.focus.de/politik/videos/redebeitrag-sorgt-fuer-empoerung-eklat-im-bundestag-cdu-politiker-verliest-das-schmaehgedicht-von-boehmermann_id_5526409.html
Wie soll man über etwas debattieren oder verhanden wenn man nicht mal den Wortlaut zu Protokol geben darf das man auch weiss worüber man verhandelt oder debattiert?
Darüber hinaus weitet sich das, so scheint es inzwischen, zu einer gesamteuropäischen Affäre aus?
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Erdogan-Partei-klagt-OeSTERREICH/231931090

Grotestk das Ganze, und langsam frage ich mich ob unsere Politiker denn nichts besseres zu tun haben als einer beleidigten Leberwurst den Bauch zu pinseln damit er sich wieder abregt.

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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Goldmarie » 14. Mai 2016, 23:45

Ich habe allmählich den Eindruck, wir leben in einer permanenten Satiresendung.

LG
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Re: Erdogan und die Freiheit der Kunst

Beitragvon Elviera » 15. Mai 2016, 02:23

Ich will jetzt mal zugunsten Ergogans annehmen das es sich hier um ne Presseente handelt.
http://www.welt.de/satire/article155320276/Erdogan-verklagt-vorsichtshalber-auch-den-ESC.html
Ansonsten würde es jetzt wirklich seltsam werden.

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