Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgefahr?

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgefahr?

Beitragvon Elviera » 18. September 2016, 01:22

Noch halte ich es für ein wenig verfrüht gleich von so was zu reden, aber es kann sich sehr leicht ausweiten. Und wenn diese Kugel erst ein mal rollt dann wird sie wohl so leicht nicht mehr aufzuhalten sein.

Fortsetzung von http://t-stammtisch-oberhausen-forum.forenworld.at/viewtopic.php?f=66&t=1267&p=12751#p12751 und zur Erinnerung :

Re: Bürgerwehr in D`dorf und Andernorts

Beitragvon Charon » Samstag 17. September 2016, 01:24
Ich denke mal, das passt hier bei den (rechten) Bürgerwehren noch am besten:

Es geht schön langsam los ! Bis jetzt wurde ja von den Rechten fast immer nur irgendwelchen noch unbewohnten Asylantenheimen der rote Hahn aufs Dach gesetzt, oder aber die rechten Gruppen demonstrierten relativ gewaltfrei, siehe z.B. Pegida. Nun geht der Konflikt gewaltsam auf die Straße und es gibt erste Straßenschlachten. Neben der ersten potentiellen Problemfront "erdogantreue Türken versus Kurden" haben wir jetzt definitiv die zweite, eigentlich recht "klassische" Problemfront an der Backe, nämlich braune Gruppierungen versus Asylanten. Und laut Polizeibericht haben sogar die Asylanten mit dem Schlägern angefangen, d.h. wie von uns vorausgesagt laufen die nicht davon, sondern greifen genauso an wie die Rechten:

http://www.focus.de/politik/deutschland%20...%2049790.html

Und wenn diese Lage auch auf andere Städte übergreift, na dann Prost Mahlzeit.

Vielleicht sollten wir wirklich langsam dazu übergehen und einen Strang namens "Wie lang noch bis zum Bürgerkrieg ?" oder ähnlich einrichten, um die Gewalt auf den Straßen zu dokumentieren.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 20. September 2016, 12:52

In Frankreich ist man schon ein wenig weiter in dieser verhängnisvollen Entwicklung als hierzuland` wie es scheint.
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/09/20/jung_radikal_zahlreich_immer_mehr_minderjaehrige_dlf_20160920_0616_1a86a2c0.mp3
Besonders erschreckend ist das Ausmass mit dem sich das in der Jugendkultur breit macht. Wie kann/wie soll dem begegnen? Kann man das überhaupt?
Vielleicht sollten wir alle Stück für Stück unsere kulturelle Identität aufgeben und uns islamisieren, also unseren Kulturkreis langfristig einfachabschaffen? Das ist es ja was der IS anstrebt
Dann wäre der Wind zwar wohl aus den Segeln, aber das würden die Bürger nicht mitmachen und die Folgen die das hätte sind leicht abzusehen.
Wenn man ihnen nämlich entgegenkäme wirds damit nicht getan sein. Ein Mal eingelenkt werden sie nie Ruhe geben und sie werden mit allem Fanatismus zu dem sie fähig sind mehr und mehr fordern fürchte ich, und der grosse Knall würde nur nach hinten verschoben, keinesfalls aber aufgehoben werden.
Aber ich persönlich beginne mich ein Stück nun weit zu fragen ob das nicht die vernünftigere Alternative wäre.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 21. September 2016, 02:17

Und die Franzosen bereiten sich eventuell schon auf ein großes Ka-Wumm vor ?

https://www.contra-magazin.com/2016/09/ ... slime-vor/

Zu Elvieras Frage: Ich habe vor kurzem ja einen humorigen Beitrag gebracht. Den Beitrag mit "Konstantine Merkel die Große" alias Mutti mit Kopftuch und der eindeutigen Anspielung auf Kaiser Konstantin den Großen, der ja als Römer vom antiken Polytheismus zum Christentum konvertierte, erinnert ihr euch ? Ich bringe selten Humor, und wenn, dann ist es sicher kein seichter Kindergeburtstagshumor, sondern ist i.d.R. als eine Art satirischer Beitrag zu betrachten. Und Satire spielt immer auf das aktuelle Zeitgeschehen an und enthält auch Denkanstöße. Und letztendlich hatte ich - Elviera kann wohl hellsehen :lol: - in den nächsten Tagen vor, dort weiterzumachen und exakt die gleichen Fragen zu stellen wie sie, d.h. die Frage nach der Aufgabe unserer eh schon verwesten Kultur gegen eine ( hoffentlich) relativ moderate Islamisierung.

Ich meine, die meisten Muslime bei uns sind Türken.......und in der Türkei gibt es trotz Erdowahn noch nicht mal sowat wie Kopftuchzwang, von Burka kann man da gewiss nicht reden. Die Türken wären da also tonangebend in der Marschrichtung, und die "Deutschländer" wollen sicherlich nicht alle Vorzüge aufgeben, die sie im westlich geprägten DE genossen haben und vollends zurück ins Mittelalter wie der IS. Der IS dürfte sich dann sowieso schnell erledigt haben, denn der würde von der Mehrheit der Muslime dann schnell aktiv bekämpft werden. Daher glaube ich man könnte da schon einen gemäßigten gemeinsamen Nenner finden und würde nicht in den Steinzeit-Islam fallen. Und im Endeffekt vielleicht der einzige Weg, noch ein bisschen was von unserer Kultur zu erhalten, die dekadenten Auswüchse aber loszuwerden.

Besser als braune Zeiten wäre das schon denke ich mal.......das kleinere Übel sozusagen.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 22. September 2016, 01:21

Hier wäre theoretisch Potential drin für eine dritte Variante jenseits von deutschtümelnder brauner Soße oder Islamisierung:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 13375.html

Damit meine ich, wir könnten vom "bösen Osten" kulturell was lernen und den engen Schulterschluss mit unseren östlichen Nachbarländern und ev. auch mit Russland suchen. Klar, so einer wie Putin ist natürlich alles Andere als ein "lupenreiner Demokrat" und von daher auch suboptimal, aber der Osten ist uns kulturell viel näher als der Islam, aber noch nicht dem Zerfall durch Dekadenz geweiht. Mir wäre sowat wie eine moderate "Osteuropäisierung" allemal lieber als die Islamisierung. Das würde natürlich auch eine konservative Integrations - und Einwanderungspolitik bedeuten, die osteuropäischen Länder haben definitiv keinen Bock auf zu viel Islam in ihren Ländern.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 22. September 2016, 01:54

In der Tat wäre das eine Alternative.
Jedoch an gewisse kulturelle Eigenarten werden wir und da auch gewöhnen müssen.
Das hier habe ich neulich beim Einkaufen im Grosssmarkt gesehen
Bild

Wodka ist der einzigste Sprit der in 10 L Kanistern angeboten wird, und an einen Zufall kann ich nicht wirklich glauben.
Zweifellos bedeutet das wohl: Die Russen sind da. :lol:

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 23. September 2016, 02:30

Jaja, die Wikinger sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.........einst gabs nen ordentlichen Krug Met, und jetzt 10-Liter-Kanister Fusel. In Russland habe ich diese derben Kanister auch gesehen, aber jetzt scheint es die wohl bereits in DE zu geben. :shock:

Obwohl so ein Großmarkt alkoholtechnisch ja was für Discobetreiber und Kneipenwirte ist.......und Wodka ist auch bei der deutschen Jugend sehr beliebt, weil sich damit im Gegensatz zu anderen Spritituosen so viele Mixgetränke an der Bar zusammenbrauen lassen, die in Bars und Discos wohl sehr beliebt sind. Da brauchts gar keine Russen dazu. Man gehe nur mal im durchschnittlichen Supermarkt am Alk-Regal entlang, wie viele kunterbunte Mixgetränke - bekannt unter dem Sammelnamen "Alkopops"- es gibt , die als alkoholischen Bestandteil Wodka enthalten.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon sonnenfee52 » 23. September 2016, 20:39

Edit:
Vorheriger Beitrag auf besonderen Userwunsch gelöscht.
Achtung, ein Forum ist nicht Facebook wo innerhalb kürzester Zeit sowieso alles in Daten-Nirvana verschwindet. Man kann alles und jederzeit wiederfinden und das ist ja auch der Sinn eines Forums. Daher ist auf die Postings schon im Vorfeld inhaltlich zu achten, denn ich kann nicht einfach frei Schnauze löschen, ergänzen und verändern ohne dass der ganze Strang seinen Sinn verliert und/oder ein anderer User mir vorwirft ich würde zensieren.

L. G. Elviera


voriger Beitrag "Logik" leider unkorrigiert gesendet und der Rechner läßt mich nicht mehr dran. Das Zitat war aus :
http://www.pnp.de/region_und_lokal/land ... ebung.html

Admin, bitte wie in PN geschrieben , behandeln

Hier der neue Text:

Gesendet: Samstag 24. September 2016, 12:42
Von: sonnenfee52
An: Elviera
Zitat:

Hier wäre theoretisch Potential drin für eine dritte Variante jenseits von deutschtümelnder brauner Soße oder Islamisierung:

Zitatende

Leider hatte die nachfolgende Post zu Mißverständnissen geführt, also erkläre ich es jetzt anders.....

Ein Minister-Präsident sagte in einem Interview im Inforadio, dass alle Übergriffe, die nicht sicher zu andern Tätern zuzuordnen sind, als rechtsextreme Taten gewertet werden.
Zu finden bei : http://www.inforadio.de/programm/schema%20...%2061768.html

Ich denke aber, dass damit eine viel zu große Zahl fremdenfeindlicher Taten gezählt wird, die die ganze Region beschädigen. Böse Zeichen wurden massenhaft auch als False-Flag-Aktionen oder falsche Fährte geschmiert . Mal googeln.....
Andere Quellen geben an, dass z.B viele Brände selbst von den Bewohnern verursacht wurden: zu finden bei: http://www.mmnews.de/index.php/politik/%20...%20syllbrand1.
Zum Nachprüfen sind die links vorhanden, also ist es damit beweisbar.
Und wenn man nachsieht, warum Feuer entstanden sind, erschreckt dieser Artikel besonders: http://www.heimatzeitung.de/lokales/lan%20...%20ebung.html
Ich habe jetzt keine Meldungen zitiert, das wurde falsch verstanden.

Es ist also wirklich nicht alles braun, was in die Soße gerührt wird und den Ossis untergeschoben wird.
Zitat Napoleon I. über die Deutschen:
"Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." ...
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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 24. September 2016, 01:02

@ Sonnenfee: Bist du denn schonmal auf einer Pegida-Demo (in deiner Gegend gibts ja auch Pegida-Ableger), einer AfD-Veranstaltung oder irgendsowat in der Art gewesen ? Ich meine, für dich als........

( Edit:
Dieses Wort habe ich auf ausdrücklichen Userwunsch gelöscht weil es von den Suchmaschinen als Trigger verwendet werden könnte. Meiner Meinung nach wars so schlimm nicht, aber als Forunbetreiber bin ich auch ein Sück weit Dienstleister. Jedoch bitte ich in Zukunft alle User darauf zu achten: Was schreibe ich wie, und wo. und dabei nicht zu vergessen das manche Bereiche öffentlich einsehbar sind. Ich hoffe das dieses Problem damit aus der Welt ist. Zwar ist das jetzt Zensur, und ich mache das auch das erste Mal, aber ich sehe im Moment keinen anderen Ausweg die Pax Elviera aufrecht zu erhalten. )


..... sollte sowas eigentlich schon drinne sein, und geographisch nicht zu weit entfernte Möglichkeiten sollten da schon vorhanden sein. Jetzt sag bloß nicht, du hast Angst vor sowat, denn Angst brauchst du ja nicht zu haben, denn wenn da sowieso keine braune Soße ist, dann hat man im Gegensatz zu den Muslimen mit TS da sicher kein Problem. ;)

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 24. September 2016, 13:36

Hallo Sonnenfee, einige Artikel sind offensichtlich von den verantwortlichen Redaktionen gelöscht worden,
denn es könnte gut möglich sein dass es ihen auch zu heiss war. Ich weiss es natürlich nicht denn ich bekomme ja auch nichts zu sehen.
Das Impressum z.B. der Heimatzeitung gibt nicht viel her. Ob es dafür auch einen Grund gibt? Ich weiss es ebenfalls nicht, nur mistraue ich Blättern die sich nicht klar definieren wie sie politisch ausgerichtet sind.
Auch kann ich nicht bei jedem Provinzblatt welches keine klaren Aussagen im Impressum macht, und welches ich überhaupt erst nach längerem Suchen gefunden habe, hinterher-recherchieren. Das ist einfach zu aufwändig.

Besser ist es Du verwendest nur Links zu den grossen zitierfähigen Zeitungen und am Besten genau so wie in den "besonderen Regeln für diesen Bereich beschrieben".Da sind wir dann alle auf der rechtlich sicheren und politisch vertretbaren Seite. http://t-stammtisch-oberhausen-forum.forenworld.at/viewtopic.php?f=66&t=1260
Ganz besonders aber ich, denn verantwortlich ist immer der Betreiber des Forums, und ich lehne mich auch so schon weit genug aus dem Fenster.
Sorry, aber das geht nicht anders!

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 25. September 2016, 01:02

Hier ist noch eine andere Quelle, die über Ungereimtheiten in der Kriminalitätsstatistik berichtet: https://www.contra-magazin.com/2016/09/ ... gerechnet/

Ist zwar auch ein "alternatives Blatt", hat aber ein Impressum und wir haben diese Zeitung schon mehrmals hier verlinkt.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 25. September 2016, 02:16

Das war eigentlich schon immer so, und es ist keinesfalls so dass der Bürger das nicht bemerkt hat. So was erstreckt sich nämlich nicht nur auf die Rechten, sondern eigentlich auf jeden Bürger der in einen Rechtsstreit gerät bei welchem auch ein Ausländer beteiligt ist. Da muss man Verständnis haben, die kommen nun mal aus einer anderen Kultur, während den deutschen Bürger die Buchstaben des Gesetzes mit voller Wucht treffen. Sei es vor Gericht, oder auch nur bei simplen Streitigkeiten unter Schülern auf dem Schluhof
Hier wurde schon immer mit zweierlei Mass gemessen, und von daher ist es nicht weiter verwunderlich dass viele mit den Rechten sympatieren.
Es hadelt sich auch meisst nicht um wirklich Rechte, sondern es sind Protestwähler. Und so kommen die 15 bis 20% für die AFD zusammen.
Wirklich Rechte da schätze ich mal dass es nicht mehr als 5% sind
Bei dem Wahlerfongrfolg der AFD könnte man sehr leicht einen Schlusstich setzen, wenn man endlich begreift das man denen genau mit so was die Wähler gerdezu nach rechts abdrängt.
Manchmal beschleicht mich der Verdacht dass man es aber gar nicht will?
Ich meine in so einem Kanzleramt arbeiten ganze Heerscharen von Soziologen, Politologen usw. Und wir paar Leute hier in unserem Forum sind schlauer als die alle zusammen? Das kann doch eigentlich gar nicht sein, zumindest sagt das der gesunde Menschenverstand.
Nun ist es aber so dass wir hier die Entwicklung der letzten M,onate bis auf den i-Punkt vorausgesehen haben, während von Seiten der Politik nur Beschwichtigungen und Phrasen kamen. Meisst noch ziemlich platte Phrasen übrigens die ausserdem noch geau so an den an den Tatsachen vorbei gingen wie immer. Klar- wie Merkel schon sagte, es gibt in Deutschland keine No- go Bereiche das habe sie selber gesehen als sie in Duisburg Marxloh war.
Klar, deshalb haben sie auch bevor Merkel dort aufschlug. die Kanaldeckel zugeschweisst.
Erklär` mir das doch mal einer!
Und sag mir jetzt keiner so was wäre die Standartprozedre wenn ein hochrangiger Politiker irgendwo hingeht.
Der Bürger hat schlichtweg die Schauze voll, er fühlt sich alleine gelassen, unverstanden und nun kommt die AFD mit ganz simplen Problemlösungskonzepten die jeder, aber auch wirklich jeder versteht. Ob sie aber auch so funktionieren würden?
Darum gehts im Wahlkampf nicht!.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Goldmarie » 25. September 2016, 02:30

Statistikfälschung von offizieller Seit? Und das wird auch noch offen zugegeben?
Unglaublich - also, wenn das stimmt, ist es eine Riesensauerei. Wahrheit muss immer noch Wahrheit bleiben.

LG
Maria
Es soll sich regen, schaffend handeln, / Erst sich gestalten, dann verwandeln; / Nur scheinbar stehts Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen: / Denn alles muß in Nichts zerfallen, / Wenn es im Sein beharren will.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 25. September 2016, 02:41

Wenns um Staatsraison geht?
Dann ist die Wahrheit das Allererste was auf der Strecke bleibt.
Die Geschichte ist rappelvoll von Beispielen. Hier mal ein Bespiel aus der deutschen Geschichte, kannst ja mal recherchieren, Stichwort: " Emser Depesche"
Viel Spass bei der Wahrheitsfindung. ;) ;) ;) :mrgreen:

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 26. September 2016, 01:58

Zu den Statistik-Taschenspielertricks: Das ist m.E. nun wirklich nichts Neues.......die maßlos heruntergerechneten und geschönten Arbeitslosenstatistiken sind ja hier der ultimative Klassiker. Da wird mittlerweile recht offen kommuniziert, dass da z.B. Mini-Jobber oder Leute in Maßnahmen (z.B. 1-EUR-Jobs) gar nicht mitgezählt werden. und trotzdem ist man in der Politik dreist genug und trötet das Märchen von einem "Jobwunder" rum. Wunder gibbet nur in Märchen und in der Bibel, liebe Politiker, und das einzige "Wunder" hier sind die geschönten Statistiken. Aber dat "Jobwunder" musste man ja erfinden, denn nur so kann man den Leuten verklickern, dass wir aufgrund von Arbeitskräftemangel viiiiiieeel Zuwanderung brauchen und das Volk nicht auf die Idee kommt, da könnte es in Zukunft zu Konkurrenzsituationen zwischen Deutschen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt kommen.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 30. September 2016, 02:13

Hier mal eine gewaltbereite Gruppierung an die bisher noch niemand so recht gedacht hat, aber jetzt auch ins Visier gerät.
Von je her kriminell werden die Rocker, seien es Bandidos, Angels, Mogols, Bones oder was auch immer sich behaupten zu müssen.
Zumindest sieht es so aus, denn wenn man sie wahrnimmt dann war es bisher eigentlich nur wenn man ihnen an die Karre pisst wie man bei uns so sagt oder ihre Lebensbereiche betritt.
Ansonsten gehen sie ihren zwielichtgen Geschäften nach man und hört und sieht eigentlich recht wenig von ihnen, ausser dass sie reichlich für caritavie Zwecke spenden.
Könnte aber sein dass es nun anders wird und dass es schon Verteilungskämpfe gegeben hat.
http://www.focus.de/politik/deutschland/wiedererstarken-in-terrorlage-rocker-ruesten-auf-cdu-innenexperte-warnt-vor-gefaehrlich-geschwaechter-polizei_id_6002290.html
Wenn man das so liest dann entsteht der Eindruck schon das es schon schlimme Finger sind.

Aber was ist mit denen hier? https://www.youtube.com/watch?v=Rk6sEa6FPD0 In meiner Heimatstadt gib es sie schon seit Jahren, und was mich schon ein wenig ärgert ärgert ist die Tatsache dass sie in der Presse, so auch in dem Focus Artikel kaum erwähnt werden.
Ich finde man sollte schon auf ein weing mehr Ausgeglichenheit bei der Berichterstattung achten.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 1. Oktober 2016, 02:30

Und es könnte richtig derbe werden, denn als Gegenpol zu dieser (eventuell erdogantreuen ?) Rockerbande ist wohl auch eine ähnlich strukturierte kurdische Gang entstanden:

https://magazin.spiegel.de/SP/2016/33/1 ... index.html

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 2. Oktober 2016, 02:23

Und hier wohl der Gong zur nächsten Runde in Sachen Deutsche gegen Flüchtlinge:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 14864.html

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 4. Oktober 2016, 01:02

Wenn die Volksseele auch noch nicht kocht, so köchelt sie doch zumimdest wie es scheint.

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/beschimpfte-merkel-fordert-mehr-respekt/ar-BBwWpuc?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Und ich glaube nicht dass es alles Rechtspopulisten sind die hier von Frau Merkel zu mehr Respekt und zum sachlichen Dialog auffordert worden sind.
Wer ist es denn der seit sich Monaten an seine Politik klammert, dazu noch ohne jede Erklärung , alle Anzeichen einfach ignoriert und nicht mit sich reden lässt?
Wen wundert so was denn? Muss das denn erst so richtig eskalieren?

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 7. Oktober 2016, 01:37

Bis vor kurzem hieß es auch noch von offizieller Seite, es gäbe keine NoGo-Areas oder rechtsfreien Räume in Deutschland. Mittlerweile scheint sich die Situation aber so verschärft zu haben, dass die Politik bereit ist, hier doch mal so einiges zuzugeben ?

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 37780.html

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Minka » 9. Oktober 2016, 13:15

Hallo,

eine Antwort darauf hat das Ruhrgebiet zumindest angeleiert. Polizisten mit Migrationshintergrund sind ja inzwischen in vielen Städten schon Standard. Jetzt aber gibt es eine Variante der Zusammenarbeit mit Polizisten aus der Heimat der Migranten. Und diese Sprache, die diese in einer Strafverfolgung vertreten, sind den Migranten aus ihrem Heimatland wohl bekannt und nicht mit einer deutschen Kuscheljustiz zu vergleichen.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/polizisten-in-dortmund-bedroht-rudelbildung-gegen-beamte-aid-1.6305308

LG Pitka
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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 14. Oktober 2016, 02:28

Elviera hat geschrieben:Vielleicht sollten wir alle Stück für Stück unsere kulturelle Identität aufgeben und uns islamisieren, also unseren Kulturkreis langfristig einfachabschaffen?


Ich würde nochmal gerne auf dieses Thema eingehen. Zuerst wollte ich das hier nicht schreiben, da ich hier der einzige TM bin und diese Gedanken hier unter den Schreibern nur mich betreffen. Aber erstens lebe ich nach der Devise "Rette zuerst dich selbst und erst dann sieh zu, wie du die Welt auch noch retten kannst" und zweitens haben die Stränge hier streckenweise vierstellige Aufrufzahlen......da ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier auch etliche TM mitlesen, wohl an die 100%. Und dieser Beitrag richtet sich an die TM.

Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass man bei den Muslimen eventuell zwischen TM und TF differenziert, wobei hier die TM die signifikant besseren Karten haben. Nicht nur, weil der Islam Patriarchat pur ist, denn das sind die Rechten auch. AfD und Frauenrechte, das passt genausowenig zusammen wie Mullahs und Feministinnen. Aber während die Rechten wohl alles platt machen, was nicht in die Norm passt, sieht es im Islam vielleicht anders aus:

- In der arabischen Kultur gibt es die sog. "Sarifa". Das ist eine Frau, die durch unangepasst männliches Verhalten und harsche Ablehnung der Weiblichkeit auffällt, obwohl sie natürlich von Kindesbeinen an muslimisch erzogen wurde. Die Sarifa schert sich die Haare kurz, darf offiziell auf Kopftuch bzw. Verschleierung verzichten und wird von der Pflicht einen Mann zu heiraten und Kinder zu gebären entbunden. Sie übt auch einen Beruf aus, i.d.R. beim Staat bzw. in der Justiz. Häufig ist sie sogar die Scharfrichterin, welche öffentliche Auspeitschungen oder Todesstrafen vollzieht. Und die Sarifa wird von ihrer Familie auch nicht verstoßen, sondern im Gegenteil: Sie steigt in der gesellschaftlichen Hierarchie auf und wird im Endeffekt als "Mann ehrenhalber" betrachtet. Sarifa bedeutet übersetzt in etwa "die Leidende" und ich fresse nen Besen wenn darin kein Indiz zu sehen ist, dass man selbst im Mittelalter-Islam von der Existenz der TM weiß und diese auch nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt oder gar ermordet werden.

- Ich selbst habe lange vor meiner Transition ehrenamtlich im Asylantenheim Dienst geschoben. Und obwohl ich logischerweise ja Frau war, hatte ich nicht ein einziges Mal Probleme mit den Muslimen in Sachen angebaggert werden, begrapscht, beglotzt oder auf irgendeine Art und Weise sexuell bedrängt werden. Und die Leutz haben auch Tipps und Weisungen von mir angenommen. Natürlich habe ich mich weder weiblich gekleidet noch typisch weiblich verhalten, die TS ließ damals schon grüßen. War ich für die Asylanten sowat wie eine Sarifa oder hatte ich einfach nur Glück ?

- Nach dem Abi bin ich zwei Jahre durch die Welt gegondelt, und zwar als Rucksacktourist in müllitärähnlichen Klamotten (sind halt praktisch für sowat) und abseits der typischen Touristen-Trampelpfade. Unter anderem habe ich auch die Mahgreb-Staaten bereist....also muslimische Länder. Alleine als Frau. Und auch hier hatte ich nicht ein einziges Mal die typischen "Frauenprobleme", die westliche Frauen häufig mit Muslimen haben. Ein arabischer Händler auf nem Basar, der traditionelle Kleidung anbot, wollte mir sogar ne Dschellaba für Männer andrehen......ich fühlte mich natürlich geehrt damals. :mrgreen: War ich für die Menschen in diesen Ländern eine Sarifa oder hatte ich nur wieder mal Glück, dass nichts passiert ist ?

- Ein brandaktueller Fall: Das Fitnessstudio, das ich manchmal besuche, wird von einer Frau geleitet. Diese Frau ist aber m.E. definitiv ein verkappter TM, zu deutlich sind hier die Signale. Wir hatten ne Zeit lang Asylanten im Studio, da diese ermäßigte Preise bekamen. Sofort gabs Probleme in Sachen Frauen beglotzen, begrapschen und sexuell bedrängen und die Flüchtlinge nahmen auch keine Weisungen von weiblichem Personal an, sondern nur von Männern. Außer die Filialleiterin, die war ne Ausnahme, bei der haben die Asylanten gespurt. Und eines Tages kam die Wahrheit ans Licht, in Gestalt eines gebrochen Englisch sprechenden Flüchtlings. Der sagte ihr, dass er sie nicht für eine Frau halte bzw. sie keine Frau sei und er dies akzeptiere. Asylant "diagnostiziert" TS, kein Witz ! :o :o

- Und last but not least: Im Iran kann man transieren und es gibt laut eines Interviews mit dem dort operierenden Chirurgen etwa gleich viele TF wie TM. Nur kommen bei Reportagen über TS im Iran nur die TF zu Wort.....und die berichten, dass sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, sich prostituieren müssen, von der Familie verstoßen werden etc. Wir haben irgendwo in den Eingeweiden des Forums sogar so nen Bericht verlinkt. Wo zum Henker sind aber die iranischen TM ? Verschwinden die etwa relativ ungeschoren in der Gesellschaft, weil man von ihnen nichts hört ?

Also irgendwie beschleicht mich da schon das Gefühl, dass man vielleicht als TM im Falle einer Islamisierung Europas den ärgsten Schikanen entgehen könnte. Gesetzt den Fall natürlich, man verbreitet keinen Genderkram, sondern fügt sich den binären Geschlechterregeln.

lg,

Charon

@ Elviera: Vielleicht hätte Transfamily Interesse an diesem Beitrag......würde mich wundern, wenn in ihrer Gruppe gar nicht über das Thema Flüchtlinge bzw. Islam diskutiert werden würde. Darfst ihn ruhig weiterleiten.
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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 16. Oktober 2016, 01:32

Hallo Charon,

wie der Zufall es so will habe ich gerade eine Iranerin mit einem jungen TM Sohn am Stammtisch gehabt und an Christina weitergeleitet. Ich leite die Mail auch mal gleich weiter, könnte nämlich sein dass es auch für Christina von Wichtigkeit sein könnte. Ausserdem habe ich ja auch die Hoffnung dass man diesbezüglich ein paar vernünftige Auskünfte bekommen kann.

Es wäre für mich auch gut vorstellbar dass man als Tm einen besseren sozialen Status haben kann, ist die muslimische Gesellschaft letztlich ein Patriarchat in Reinkultur. Eine völlige Akzeptanz halte ich zwar nicht für Möglich, es sei das Passing ist entsprechend und man wird nicht irgendwie zwangsgeoutet. Sollte jedoch dieser Fall eintreten dann habe ich nicht den Dunst einer Ahnung wie andere Männer damit umgehen werden.
Aber mal sehen, vielleicht können wir mit Hilfe von Christina ein wenig Licht in die Sache bringen. In der Zwischenzeit werde ich mal aufschreiben was ich darüber weiss oder glaube zu wissen, alles schön durchsetzt mit meinen Gedanken dazu..

Schon in den ersten Jahren der iranischen Revolution soll der damalige Revolutionsführer, damals wars Ayatolla Komeni, eine Diskussion mit einer Transfrau gehabt haben die ihn überzeugt hat. Ts ist daher im Iran durchaus legitim, aber ob es dort so was wie ein TsG gibt, das weiss ich nicht. Ga-Op`s werden jedoch im Iran durchgeführt, zumindest für Transfrauen. Ob das auch für Tm gilt ist mir nicht bekannt, aber es ist für mich gut vorstellbar dass man diese Seite der Transsexualität nicht erfasst hat weil patriarchalische Gesellschaftfrormen nun mal dazu neigen in erster Linie an die Männer denken, und in diesem Falle in der patriarchalischen Denke gesagt: An die Männer in Frauenkleidern.
Es soll auch eine klare Anzugsordnung geben die im Iran gegengeschlechtliche Kleidung zu tragen eindeutig verbietet. Aber über die Strafmasse weiss ich nichts.
Jedoch hörte ich das Männer die in Frauenkleidern wiederholt erwischt werden sie zur ga-Op per Gerichtsbeschluss gezwungen- also quasi verurteilt werden können.
Über den Qualitätsstandard einer solchen Zwangs-Op kann ich auch nichts sagen, aber zwischen einem hohen Standard, schliesslich ist der Iran ein recht fortschrittliches Land, über lieblosen Kraterbau bis hin zur einfachen Kastration ist wohl alles denkbar. Im Falle einer erfolgten ga-OP ist es rechtlich nämlich abgesegnet Frauenkleider zu tragen, möglicherweise ist sogar ne Vä oder Pä möglich?

Das jedoch ist nur die juristische Seite, wie es gesellschaftlich ist vermag ich nicht zu sagen, habe aber die Vermutung das sie, bei mangelndem Passing, und das dürfte bei Tf wohl meisst der Fall sein, allenfalls als kastrierte Männer angesehen werden würden und in dieser streng nach Geschlechtern getrennten islamischen Kultur zu anderen Frauen wohl nie Zugang haben werden. Wenn jedoch das Passing stimmt so dürfte das auch nicht leichter sein denn die soziale Rolle als Frau in einer islamischen Welt einzunehmen, das dürfte für jemanden der als Mann in einem Patriarchat sozialisiert worden ist, so gut wie unmöglich sein ohne als extrem verhaltensauffällig zu sein.
Bei Tm denke ich ist es auch nicht anders denn für jemanden der als Frau sozialisiert ist- ganz oder auch nur teilweise, wird es immer schwer sein sich Männern gegenüber durchzusetzen, besonders aber in einer solchen Kultur.
Ich denke also das eine wirkliche Integration von Transsexuelllen in dieser Kultur so oder so nicht wirklich möglich ist.

Nun gibt es aber in der islamischen Tradition, den Status des sog. „Dhimmis“, d. h. Schutzbefohlender, denn im Grunde ist der Islam eigentlich sehr liberal Andersartigen und Andersgläubigen gegenüber, jedoch weiss ich nicht ob der Dhimmi-Status der sich, soweit mir bekannt eigentlich an Andersgläubige richtet, auch für Transsexuelle, psychisch Kranke, Schwachsinnige, und was es nicht noch alles an Aussenseitern der Gesellschaft gibt, auch Anwendung findet.
Was auch noch gesagt werden sollte: In einer Händlerkultur gibt es natürlich nichts umsonst, für den Dhimmi-Status ist meiner Kenntnis nach eine Sondersteuer fällig die möglicherweise für Leute die am Rande der Gesellschaft leben nicht so einfach aufzubringen ist.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 16. Oktober 2016, 02:06

Hier gibts nen ausführlicheren Artikel zum Thema Iran und TS: http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 180-2.html

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 20. Oktober 2016, 01:52

Solche und ähnliche Organisationen hat es ja immer gegeben in Deutschland, aber neu ist dass sie immer selbstbewusster werden und mit ihren komischen Ideen an die Öffentlichkeit treten.
Früher agierten sie im Verborgenen, und blieben ausserhalb ihrer Szenen von anderen Bürgern weitestgehend unbemerkt. Denken wir hier nur z. B. an die Wehrsportgruppe Hoffmann.
Auch waren es oft die Verlierer unserer Leistungsgesellschaft die sich solchen Vereinigungen ageschlossen haben.
Aber ddass es sich hier um einen solchen Verlierer handelt glaube ich nicht, dieser Täter dürfte im oberen Rand der gesellschaftlichen Mitte angeiedelt sein.
Und neu ist ebenfalls die Brutalität.
Ob bei dieser diese Tat um einen Einzelfall handelt, oder ob es schon jetzt einer zunehmenden Radikalisierung der rechten Szene zuzurechnen ist ?
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/reichsbuerger-aus-georgensgmuend-die-krude-welt-des-wolfgang-p-a-1117421.html

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 20. Oktober 2016, 02:05

Und womöglich zählen sogar recht wohlhabende und berühmte Promis zu den "Reichsbürgern" ???? http://web.de/magazine/unterhaltung/mus ... n-31965742

Ich weiß schon länger von der Existenz dieser Truppe, habe sie aber bisher eher für.....na ja, sagen wir mal "harmlose Bekloppte" gehalten. Gewalt aus dieser Ecke, das ist was ganz Neues.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Charon » 24. Oktober 2016, 00:51

Ich denke mal, hier passt das noch am ehesten rein, weil man sich fragen muß, wie weit die rechte Gesinnung hierzulande schon gediehen ist:

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 03380.html

Und nein, in dieser Stadt war nicht zufällig ne rechte Demo mit den "üblichen Verdächtigen" der braunen Szene, denn von denen erwartet man sich kein anderes Verhalten. Das hier waren einfach nur die Nachbarn, die ansonsten wohl ein unauffällig-spießiges Leben führen statt auf braunen Demos herumzugrölen. Also wenn an diesen Anschuldigungen was Wahres dran ist frage ich mich bei solch menschenverachtendem Verhalten schön langsam, wie weit wir noch von einer regelrechten Pogromstimmung entfernt sind.

lg,

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Minka » 24. Oktober 2016, 02:28

Wenn man die Berichte über diesen Vorfall in anderen Medien hört/liest, ist dieser Focus-Bericht nicht ganz vollständig (oder soll ich sagen reisserisch aufbereitet?). Dass der Migrant aus dem Fenster springen wollte, steht außer Zweifel. Jedoch waren zu diesem Zeitpunkt bereits alle Rettungskräfte vor Ort, hatten das Vordach mit Sprungmatten abgedeckt und die Feuerwehrleute hielten ein ausgebreitetes Sprungtuch bereit. In diesem Zusammenhang sollten dann Leute gerufen haben "Spring doch endlich" (nämlich in das Sprungtuch.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 24. Oktober 2016, 02:30

Ja, die Fronten verhärten sich immer mehr.
Auch de Bildungsbürger der in der Vorstadt wohnt und von dem ganzen Rummel über Zuwanderung und Asylanten bisher ausser über den Nachrichten so gar nichts mitbekommt. Er hat seine Eigentumswohnung oder sein Haus in einer Gegend wo diese Probleme bisher nicht nicht existent waren.
Es ist bisher einfach nicht sein soziales Umfeld gewesen, aber plötzlich hat er ein Asylantenheim auf der grünen Wiese vor einem Fenster,
und eine Horrormeldung jagt die Andere dass er sich fragt: Und wann geht hier bei mir plötzlich ab?
D.h. soweit es nichtschon abgegangen ist.
So langsam sieht er die Möglichkeit das dadurch sein Sicherheitsbedürfnis nicht mehr wirklich erfüllt werden kann, zumal er sich auch ein anderes soziales Umfeld vorgestellte als er das Haus oder die Wohnung gekauft hat. Auch der Widerverkaufswert seiner Immoblie sinkt dadurch natürlich rapide
Und wenns mal Ärger gibt ist auch die Polizei oft genug ratlos und wiegelt ab.

Für viele der Probleme die seit einigen Monaten vermehrt auftauchen haben weder unsere Justiz noch unsere Ordnungshüter eine Antwort. Es gibt inzwischen Delikte die es in Europa zuvor nicht gegeben hat, und es müssten erst mal viele Rechtsgrundlagen völlig neu geschaffen werden. Und bis man das gemacht hat passiert gar nichts.
In Duisburg-Hochfeld soll vor einiger Zeit mitten auf der Strasse von rumänischen Zigeunern ein Schwein geschlachtet worden sein.
Man stelle sich das mal vor, die kloppen mitten auf der Rue ne Sau um und stechen sie ab. Riesengeschrei von den deutschen Kindern, während die rumänischen Kinder das ebenso normal fanden wie ihre Eltern.
Und die von den deutschen Anwohnern herbeigerufene Polizei? Die glotzte blöde weil sie nicht wussten unter welcher Art Ordnungswidrigkeit das nun fallen könnte.
Man stelle sich diese groteske Situation doch mal vor.

So was verunsichert den Bürger nicht nur zutiefst, sondern man fragt sich auch wie es in unserem Lande weitergehen soll/wird.
Und diese Unsicherheit des Bürgers die früher eigentlich nur in den sozialen Brennpunkten bestand ist mittlerweile auch beim Bürgertum in den noblen Vorstädten angekommen die sich zunehmend die Frage stellen: Wo sind wir hier eigentlich?
Klar das darüber keiner in Begeisterungsstürmen ausbricht.

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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Goldmarie » 24. Oktober 2016, 02:45

Minka hat geschrieben:... Jedoch waren zu diesem Zeitpunkt bereits alle Rettungskräfte vor Ort, hatten das Vordach mit Sprungmatten abgedeckt und die Feuerwehrleute hielten ein ausgebreitetes Sprungtuch bereit. ...

Und was passierte dann? Ist er in das Sprungtuch gefallen und hat sich dabei derart verletzt, dass er daran gestorben ist?
Es soll sich regen, schaffend handeln, / Erst sich gestalten, dann verwandeln; / Nur scheinbar stehts Momente still.
Das Ewige regt sich fort in allen: / Denn alles muß in Nichts zerfallen, / Wenn es im Sein beharren will.

Johann Wolfgang von Goethe
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Re: Erste Strassenschlachten und langfristig Bürgerkriegsgef

Beitragvon Elviera » 24. Oktober 2016, 12:03

Keine Ahnung, aber ich denke dass es mit einiger Anstrengung verbunden ist das Sprungtuch in ausreichende Spannung zu versetzen.
Vermutlich wurden den Feuerwehrleuten dabei die Arme lang und länger worauf dann die Aufforderung doch endlich zu springen eigentlich eine logische Folgerung wäre.
Ob es nun so war? Vorstellar wärs eigentlich schon, aber ich habe natürlich auch keine Ahnung, schliesslich war ich nicht dabei.
Aber das ist ein gutes Beispiel dass man Pressemeldungen immer mit etwas Vorbehalt geniessen sollte.

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