Interkulturelle Missverständnisse

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 18. Dezember 2016, 02:41

Klar die Bedingung der Fremdgefährlichkeit ist eindeutig erfüllt, aber ich weiss nicht wie die Rechtslage bei Kindern ist.
Könnte sein dass da die Erziehungserechtigten zuerst in der Pflicht sind ? Oder ihre Zustimmung geben müssen?
Aber man stelle sich das Ausmass der Perversion doch mal vor. Die machen nicht mal vor Kindern halt, und wir können eigentlich gar nichts dagegen tun.
Nun gut, der IS wird sich in der Weltöffentlichkeit dagegen verwehren Kinder zu radikalisieren, aber muss man denn immer da sagen das man in den heiligen Krieg ziehen soll?
Ich glaube dass da noch andere Möglichkeiten- pädagogische Möglichkeiten- bestehen um so was zu erreichen. Die Koranschulen z. B. könnten daran ihren Anteil daran haben die Kinder von klein auf zu konditionieren wie es dem IS gefällt. Länger schon stehen ja manche Moscheen in dem Verdacht mit dem IS oder den Salafisten zu sympathieren.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Goldmarie » 18. Dezember 2016, 04:59

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 18. Dezember 2016, 16:54

Eigentlich ist mir derzeit zu viel Heissmache im der politischen Landschaft, und man weiss nicht so recht wie man solche Mendungen einschätzen soll.
Aber ich poste das trotzdem mal.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/gymnasium-in-istanbul-t%c3%bcrkische-beh%c3%b6rde-verbietet-weihnachten-an-deutscher-schule/ar-AAlH6vp?li=BBqg6Q9

Wenns eiine türkische Schule wäre könnte ich es zwar immer noch nicht verstehen, so aber doch akzeptieren, denn es ist ihr Land, nicht unseres. Da können sie natürlich machen was sie wollen. Aber Europäer wollen das sein?
Wie soll das denn mit der Religionsfreiheit, die sie laut krakeeled, selber und überall auf der Welt einfordernaussehen, wenn sie EU Mitglied wären?

@ Maria
Bisher war das ja mit den Kindersoldaten so das es so was eigentlich nur in der 3. Welt gab. Es war glaube ich das erste Mal das so was geschehen ist in Europa. Jedoch es wird so fürchte ich nicht das letzte Mal gewesen sein, da die 3. Welt zu einem wenn auch vergleichsweise kleinen Teil hier in Europa ist.
Und die bringen so was natürlich mit. Wen wundert das? Ich fürchte sogar das Kindersoldaten in manchen Ländern und Kulturen ein Stück weit Alltagsnormalität ist. Klingt es zynisch wenn ich sage dass e sich hier um die vielgepriesene Kulturbereicherung handelt?
Aber andere Kulturen haben nämlich auch dunkle Seiten, das ist nun mal so, und so was wird natürlich auch mitgebracht.
Was ich aber nicht verstehe ist:
Wie konnte man diese ganz einfache Tatsache in den letzten Monaten und Jahren einfach vergessen, zumal die dunklen Seiten der jeweiligen Kulturen allgemein bekannt sind. Trotzdem ist man da völlig unvorbereitet ins offene Messer gerannt. Man hat weder die Zuwanderer darauf vorbereitet dass es in Europa nun mal anders läuft, noch uns Europäern hat man was gesagt. Die Folge? Wir haben Dank der vielen Angstwähler die AFD an Hals. Und dieses Problem ist hausgemacht, die gäbe es nämlich gar nicht wenn man nicht alles sich selbst überlassen und statt zu handeln nicht abgewiegelt, totgeschwiegen und den Bürger immer nur beschwichtigt hätte.
Aber immerhin scheint die Politik inzwischen begriffen zu haben dass es nicht damit getan ist die Grenzen bis zum Anschlag aufzureissen, und alles andere regelt sich von selbst.
Dazu bräuchten wir einfach nur bessere Menschen, hüben und drüben.
Und so lange wir die nicht haben wird das nach dieser Methode nie funktionieren fürchte ich.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 19. Dezember 2016, 01:03

Das mit den Kindersoldaten, das müsste uns eigentlich schon sehr lange bekannt sein. Immer wenn es in irgendeinem Land der sog. "3. Welt" einen Bürgerkrieg oder blutige Stammesfehden gab, dann flimmerten während der Abendnachrichten entsprechende Bilder über die Mattscheibe. Bilder von kleinen Jungen in viel zu großen Tarnuniformen, denen man sobald sie eine Schusswaffe auch nur halbwegs gerade in der Hand halten konnten, das Schießen beigebogen und sie in den Krieg geschickt hat. Solche Bilder habe ich bereits vor 20 oder noch mehr Jahren im Fernsehen gesehen.

Nur ist der Bundesbürger angesichts dieser Gräuel erst jetzt so entsetzt, da er sich nicht mehr bequem im Fernsehsessel zurücklehnen und den "wohligen" Grusel aus fernen Ländern konsumieren kann, da das Problem jetzt vor unserer Haustüre angelangt ist, und zwar live und in Farbe. Ehrlich gesagt bin ich nicht mal sonderlich verwundert angesichts dieser perversen Tat, denn wer sich die "3. Welt" ins Haus holt, der bekommt eben die "3. Welt", und zwar mit all ihren Facetten. Und das heißt eben nicht nur leckeres exotisches Essen und interessante neue Arten von Musik, sondern auch auch Dinge wie Kinderehen, Polygamie oder eben Kindersoldaten.

Die Menschen aus solchen Ländern können es wohl kaum nachvollziehen, dass der deutsche Nachwuchs seine Zeit von 6 bis 13 Jahren mit Spielen und Schule, und die Zeit von 14 bis 21 Jahren mit Schule und Selbstfindung verbringt. Für die muss das maßlos dekadent wirken, denn bei denen müssen Kinder so bald es geht zum Unterhalt der Familie beitragen, denn sonst ist man bald am Verhungern. Darum müssen die Mädchen so früh es geht aus dem Haus und heiraten, und die kleinen Jungs müssen arbeiten. Und in Kriegszeiten hat dann wohl der Beruf des Soldaten Vorrang vor allen anderen Berufen, egal ob nun für große oder kleine Erwachsene, denn nichts anderes als kleine Erwachsene müssen dort die Kinder sein, egal ob nun als Hausfrau, Handwerker oder eben Soldat. Sowas wie Kindheit in unserem Sinne kann man sich dort nicht leisten. Unendlich grausam, aber wahr.

Und vor gar nicht allzulanger Zeit waren wir in DE gar nicht so weit weg vom Thema Kindersoldaten, denn gegen Ende des WK 2.0 wurden haufenweise 14-jährige Milchbubis aus den Reihen der HJ an die Front geschickt. Gott sei Dank war der Krieg dann bald aus, denn wer weiß denn, ob bei längerer Kriegsdauer zum Schluss nicht auch noch die kleinen Pimpfe im Krieg verheizt worden wären ? Jaja, so schnell kann das gehen mit sowat.......

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 28. Dezember 2016, 01:41

Sie selbst kamen als Obdachlose und baten um Unterkunft und Asyl.......... und nun das hier: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 12321.html

Da fehlen einem erstmal die Worte........bin gerade auf 180. :angry: :angry:

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 2. Januar 2017, 13:31

Das ist eine kleine Meldung in der Presse, die ich durch Zufall entdeckt habe: http://www.focus.de/regional/hamburg/ka ... 06558.html

Also die Täter, das waren sicher Gemeindemitglieder, die mit der Predigt ihres Pastors nicht zufrieden waren. :lol:

Aber mal Spaß beiseite: Wäre das eine Moschee gewesen, dann würde die Presse wohl ganz andre Geschütze auffahren und von "braunem Terror" oder Ähnlichem sprechen. Betrifft es aber eine Kirche, dann ist es nur eine Randnotiz wert.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 3. Januar 2017, 14:50

Die "Kulturbereicherung" zeigt auch bereits Wirkung, d.h. die "Bereicherer" drücken uns die Sitten aufs Auge, welche sie aus ihren Herkunftsländern kennen, und die Deutschen machen mit: http://www.focus.de/politik/videos/erfa ... 38740.html

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Tôrgîn » 3. Januar 2017, 17:11

Falsch verstandenes Multi-Kulti-Gesäusel war einer der Gründe, warum ich mich vor vielen Jahren aus der parteipolitischen Arbeit zurückgezogen habe. Es ist seitdem nicht besser geworden, und ich habe auch nicht den Eindruck, daß man an entsprechenden Stellen dazulernt. Da braucht nur irgendjemand ganz laut "Fremdenfeindlich!" zu rufen, ob's stimmt oder nicht, und schon zuckt alles zusammen und duckt sich weg. Sicher wie so vieles eine Gratwanderung, aber ein bißchen mehr Konsequenz dürfte man wohl schon vom Staat für seine Bürger verlangen.

Schönen Gruß
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 8. Januar 2017, 00:26

Was würde wohl passieren, wenn auf einem rechtsradikalen Flyer eine Zeichnung zu sehen wäre, in welcher ein blonder, blauäugiger Mann einen Rabbiner verprügelt ? Richtig, die Staatsmacht würde anrücken und es würden wohl die Handschellen klicken.

Andere Gruppen dürfen wohl unbehelligt auf dem selben Niveau hetzen, und zwar gegen die christliche Kultur: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 60026.html

Und wir wissen ja bereits, wie etliche Muslime auf die Mohammed-Karrikaturen reagiert haben.

Und das hier sind keine frisch angekommenen Asylanten, sondern Mitglieder unserer angeblich ach so gut integrierten türkischen Mitbürger der 3. Generation, die anscheinend ungeniert solche Aufrufe zur Christenverfolgung verbreiten dürfen. Ich hoffe, dass die Politik da nicht nur wieder den Zeigefinger hebt und "Du, du, du, das ist aber nicht nett" sagt, sondern endlich mal Zähne zeigt. Mein Vorschlag: Schluss mit der doppelten Staatsbürgerschaft. Und wer sich dann für den deutschen Pass entscheidet, aufs Grundgesetz schwören lassen. Wer sich für den türkischen Pass entscheidet, sollte bei derartigem Verhalten des Landes verwiesen werden, d.h. ab zu Papa Erdowahn. Das wäre schonmal ein guter Anfang !

Ach ja: Die Abschaffung des Doppelpasses muß natürlich für alle Herkunftsländer gleichermaßen gelten, ich will hier sicherlich nicht den Eindruck erwecken, gegen Türken zu hetzen.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 8. Januar 2017, 01:30

Könnte sein das die doppelte Staatsbürgerschaft sich von selbst erledigen wird.
Erdogan hat sich dieser Sache inzwischen auch angenommen.
http://www.focus.de/politik/videos/tuerkei-erdogan-droht-mit-entzug-der-staatsbuergerschaft_id_6459846.html

Das Problem für die Türken aber ist, dass man mit dem Verlust der türkischen Staatsbürgerschaft auch allen Grundbesitz in der Türkei verliert. Ob es Erdogan in erster Linie vielleicht darum geht? Tatsache ist dass er Kohle braucht und der Aufruf Euro in Lira umzutauschen da gings wohl auch um Devisenbeschaffung oder so was ähnliches.
Nur ein Grundstück in der Türkei zu verkaufen ist nicht so einfach, ausser es liegt in einer der grossen Städte. Aber das ist nicht das Klientel das nach Deutschland gekommen ist. Die meissten kommen aus dem dünnbesiedelten Osten, und dort ist Grundbesitz nicht viel wert. Weder als Bauland, wer wohnt dort schon, noch als landwirtschaftliche Nutzfläche. Lange kalte Winter, bis zu 30° Frost und meterhoch Schnee und nicht übermässig fruchtbare, dafür aber steinige Erde. Effiziente Ladwirtschaft mit bis zu 3 Ernten pro Jahr, so wie wir das kennen ist dort nicht möglich. Allenfalls Weidewirtschaft, aber da muss man sich fragen: Wer so was kauft etwas wovon im Überfluss da ist und eigentlich niemand wirklich Anspruch darauf erhebt? So ganz verstehe ich Erdogans Aktion nicht.

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@ Charon Warst schneller, ich hatte noch einen Nachtrag. :P
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 8. Januar 2017, 01:50

Aua, da schwant mir aber nichts Gutes. Man muss sich da ja vor Augen führen, wem der Sultan den Pass wegnehmen will: Doch Leuten, die ihm nicht in den Kram passen !

Das sind dann aber nicht die islamisierten Fähnchenschwenker und Weihnachtsmannverprügler der potentiellen Exilarmee hier in DE, die behalten brav weiter den Doppelpass. Wohl aber wird er den in DE besser integrierten Türken den Pass wegnehmen wollen, denn diese Gruppe kritisiert Erdowahns despotischen Führungsstil. Dann kann es leicht sein, dass diese Türken kalte Füße bekommen, weil sie Angst haben, jeden Kontakt zur Türkei zu verlieren und nicht mal mehr für nen Urlaub dorthin reisen zu dürfen, ohne gleich im Knast zu landen. Als Folge fallen diese Türken dann um und ordnen sich dem Erdogan-Kurs unter........denn wer den Mund aufmacht, verliert seinen Pass.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 8. Januar 2017, 21:30

andererseits, charon, kann ein vorhandener türkischer pass dann aber auch sehr schnell zum 'davidstern' der erdowahntreuen werden.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 9. Januar 2017, 00:37

Levanah hat geschrieben:andererseits, charon, kann ein vorhandener türkischer pass dann aber auch sehr schnell zum 'davidstern' der erdowahntreuen werden.

:hallo:
levanah


Meinst du jetzt im Falle der Abschaffung des Doppelpasses seitens der deutschen Regierung ? Da wird ja niemand gezwungen, die deutsche Staatsbürgerschaft abzugeben und die türkische zu behalten. Jeder hat hier die Wahlmöglichkeit, welchen Pass er lieber hätte, den deutschen oder den türkischen. Die Juden beim Gasmann hatten da keinerlei Wahlmöglichkeit bezüglich Judenstern, von daher hinkt der Vergleich gewaltig. Mal ehrlich, ich frage mich, welcher Personenkreis bei dieser Wahlmöglichkeit da lieber die türkische Staatsbürgerschaft behalten will, trotz Geburt in Deutschland. Integrationsbereitschaft und Bereitschaft, das deutsche Grundgesetz zu akzeptieren (siehe verpflichtender Eid bei deutschem Pass), kann da keine vorhanden sein. Und warum sollen Leute, die das Grundgesetz nicht akzeptieren, nicht auch mal sozialen Druck zu spüren bekommen, und zwar ordentlich ? Selbst wenn dieser Druck dazu führen sollte, dass Leute freiwillig in die Türkei zurückkehren, die Falschen würde es hier nicht erwischen. Und sie hatten ja die Wahl !

Und auch wenn Erdowahn zur Tat schreitet und Leuten, deren Nase ihm nicht gefällt, den türkischen Pass zwickt: Auch hier stellt sich die Frage, ob denn ein gewisser Integrationsdruck auf diejenigen, denen Erdowahn den Pass nicht abnimmt, nicht angemessen wäre. "Judenstern" ist hier etwas zu krass formuliert, ein steigender sozialer Druck heißt ja nicht gleich Massenmord an Erdowahntreuen.


lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Levanah » 9. Januar 2017, 10:08

Charon hat geschrieben:Meinst du jetzt im Falle der Abschaffung des Doppelpasses seitens der deutschen Regierung ?


nein, denn das steht hier gar nicht zur diskussion. es ist ja erdowahn, der gewissen türken den türkischen pass entziehen will.

der vergleich hinkt nur, wenn du den worst case ausblendest und verdrängst, weil du denkst das kann hier eh nicht passieren.

nehmen wir mal an, er macht das wirklich und entzieht einigen den türkischen pass.
dann hast du ein paar zwangsdeutsche, die keine wahl haben. und du hast ein paar sans papiers, die auch keine wahl haben.
und nehmen wir mal weiter an, die alternative für dummies würde zur stärksten partei die auch noch allein regieren könnte.
und nehmen wir weiter an, diejenigen mit dem türkischen pass benehmen sich in deutschland wie es ihnen gerade passt.
und plötzlich heisst es - kauft nicht beim türken

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 10. Januar 2017, 00:53

Also wenn der Worst Case eintritt und die AfD an die Macht kommt, dann ist sowieso Schicht im Schacht, egal ob Erdowahn irgendjemandem den Pass abnimmt oder nicht. Pässe dürften dann sowieso keine Rolle mehr spielen, denn dann könnte der Zustand eintreten, dass nur noch Ethnien zählen. Das "Kauft nicht bei Türken" wäre in diesem Falle also unabhängig von Erdowahns Verhalten da. Und Türke ist man in diesem Falle wohl dann, wenn man türkischer Abstammung ist, egal ob der Pass nun deutsch oder türkisch ist.

Aber vielleicht hat Erdowahn außer dem Plätten seiner Kritiker in DE noch einen zweiten Grund für seine Pass-Aktion, und in diesem Falle hast du sogar irgendwie Recht mit den Judensternen. Man muss ja davon ausgehen, dass Erdowahn genau wie der IS nach der Strategie "Spalte und herrsche" vorgeht. Und er weiß, dass seine Fans in DE keineswegs duldsame Opferlämmer sind wie die Juden unterm Gasmann, sondern dass Stadtteile wie Marxloh bewaffnet sind bis an die Zähne und man dort auch weiß, wie man diese Waffen benutzt. Denn wenn dem nicht so wäre, hätte die deutsche Polizei keine Probleme dort mit der Durchsetzung der deutschen Gesetze. Erdowahn weiß von der Existenz seiner deutschen Exilarmee und ihm ist auch klar, dass er theoretisch nur den Daumen zu senken bräuchte und seine kadavergehorsamen Anhänger würden losschlagen......

.......was er aber nicht tut, nicht unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Denn er würde dann ja als Aggressor den schwarzen Hut verpasst bekommen, während die Deutschen diesmal als diejenigen, die sich verteidigen müssen, als die Guten dastehen. Also sieht er zu, dass die Deutschen wieder mal als die bösen Nazis dastehen, die den Krawall losgetreten haben, und deshalb provoziert er weiter. Jede Erdogan-Demo und jede Wahlkampf-Rede auf deutschem Boden und auch das Weihnachtsmann-Pamphlet, das bringt die deutsche Volksseele zum Kochen. Und damit es endlich mal scheppert, zwicke ich nun den deutschfreundlichen und erdogankritischen Türken den Pass.....natürlich nicht ohne der Exilarmee im Geheimen mitzuteilen, welchen Personen der Pass entzogen wurde. Und dann dürften die Leutz ohne türkischen Pass ein verdammt schweres Leben in den von Türken dominierten Vierteln haben, d.h. der zwangsweise Verlust des türkischen Passes ist dann der Judenstern. Und wenn deutschfeindliche und erdogantreue Türken die gut integrierten Leute als "Volksverräter" (Pass verloren = Volksverräter) schikanieren, dann platzt vielleicht sogar dem folgsamen deutschen Michel mal der Kragen und Erdogans Rechnung geht auf......

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 16. Februar 2017, 10:16

Klar dass es auch dait zusammenhängt dass ahljahr ist, aber zumindest beginnt man endlich mal damit ne Rechtslage zu schaffen, und zwar nach mitteleuropäischen Moral- und Wertvorstellungen. Nicht zu fassen.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/gesetzentwurf-verbot-kinderehen-heiko-maas-koalition-einigung
Nur frge ich mich wie das in der Praxis durch- und umgesetzt werden soll.
Eine Ehe die nicht vor Gott geschlossen wird ist nicht gültig, und d. h. dass eine Ehe die vor einem deutschen Amt geschlossen worden ist im Grunde das Papier des Familienbuches nicht wert ist.
Und ebenso dürfte es sich mit der Anulierung verhalten. Das bedeutet dann aber jach muslimischer Rechts- und Moralauffassung im Umkehrschluss, das die Ehe vor Gott geschlossen, egal wann, unter welchen Bedingungen, wie und wo auch immer auf dieser Welt, natürlich ihre Gültigkeit behält.
Es werden dauernd Ehen in den Moscheen geschlossen und eine Kontrolle der Behörden erfolgt normalerweise nicht.
Daraus resultiert dass wenn das Jugendamt die minderjährige Ehefrau nicht aus dem Haushalt herausholt dann ist auch dieses Gesetz das Papier nicht wert auf dem es geschrieben worden ist.
Ich vermute also das man dieses Gesetz zwar verabschieden, aber es nicht wirklich umsetzen kann und alles bleibt wie es ist weil die Hochzeiten von Minderjährigen geheimgehalten werden. Aber das war im Grunde vermutlich schon immer so. Fragen wir uns doch mal was wir von diesen Leuten die seit den 60er Jahren mitten unter uns leben überhaupt wissen.

Eines aber weiss ich, und das müsste sich eigentlich auch rumgschwiegen haben Allahs recht steht über dem weltlichen Gericht, und das verurteilte Muslime unsere Gerichtsbarkeit nicht wirklich anerkennen, das ist kein Geheimnis.
Ebensowenig ist es kein Gheimnis das in den Stadteilen mit hohem Anteil an Muslimen eigene Schiedsmänner ihr eigenes Recht sprechen, wovon der Bürger ausserhalb dieser Stadtteile übrigens für gewöhnlich wenig erfährt.
Das es wohl nicht das Grundgesetz, STGB und BGB ist nach dem dort Rechtgesprochen wird das dürfte jedem wohl klar sein.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 20. Februar 2017, 01:52

Wenn man sich die Teilnehmerzahlen dieser Demo anschaut dann mag mans gar nicht glauben.
http://www.focus.de/politik/videos/blaue-welle-rollt-durch-barcelona-genug-der-ausreden-160-000-spanier-demonstrieren-fuer-mehr-fluechtlinge-im-land_id_6669782.html

Aber wenn man dem Text glauben kann dann hat Spanien von der Flüchtlingwelle in Europa noch gar nicht viel mitbekommen denn da ist lediglich von 1100 Aufnahmen im Rahmen der EU- Umverteilung die Rede.
Wenn man sich die geographische Lage Spaniens anschaut ,und auch die Seekarte der Strasse von Gibraltar samt Strömungsatlas, , dann wundert man sich darüber auch gar nicht.
Übers Mittelmeer kommt da niemand rüber denn die Strömungsverhältnisse sind derart das man schon wirklich seetüchtige Schiffe benötigen würde.
Mit den Gummigaleeren die bisher von den Schleppern bevorzugt benutzt worden sind kommt man viell. gerade mal aus dem afrikanischen Hafenmund heraus.
Wie es aussieht handelt es sich hier um ein interkulturelles Missverständnis denn offensichtlich haben die Spanier nicht den Dunst einer Vorstellung was mit einer Flüchtlngswelle auf sie zurollen würde.
Dabei müssten sie es eigentlich besser wissen, hat Spanien doch eine jahrhunderte andauernde maurische Tradition die bis heute nicht zu übersehen ist.
Und darüber hinaus steht auch Spanien kurz vor der Pleite. Offensichtlich hat man sich auch über die Kosten die das verursachen würde keine Gedanken gemancht?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 21. Februar 2017, 01:09

So aus dem blauen Himmel heraus kommt so eine Demo nicht zustande, nicht in dieser Größenordnung. Da muß es schon eine ordentliche Portion propagandistische Vorarbeit gegeben haben, in der jene Länder, die bereits viele Flüchtlinge samt der mit der Zuwanderung verbundenen Probleme aufgenommen haben und in denen jetzt deswegen signifikanter Rechtsdrall zu beobachten ist, als die Bösen dargestellt werden.....

Soll die spanische Regierung doch mal gemäß Volkes Willen handeln und Deutschland Flüchtlinge abnehmen, damit Spanien mal die Realität sieht. Das entspräche auch einer gerechteren Verteilung. Es kann doch nicht sein, dass einige wenige EU-Länder fast alle Flüchtlinge aufnehmen, während andere sich nen schlanken Fuß machen.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 21. Februar 2017, 01:53

Ein winziger Zipfel Nordafrikas gehört ja zu Spanien, und just am heutigen Tage ist die Mauer die dort Spanien vom afrikanischen Kontinent trennt von Asylsuchenden erstürmt worden.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-02/ceuta-fluechtlinge-stuermen-spanische-exklave-fluechtlingspolitik-eu
Nicht zum ersten Mal wie die Berichterstattung sagt. Ich denke das die Wenigsten das Spanische Festland zu sehen bekommen werden, wohl aber gibt es ein Wiedersehen mit Marokko. So wars bis jetzt noch jedes Mal.

Abgesehen davon wird sich der grösste Teil der Demonstranten vermutlich in einigen Jahren auch nicht mehr an die Forderungen dieser Demo erinnern Wenn man die spanischen Grenzen einfach so gemäss der Forderung öffnen würde. Das aber hätte dann wiederum Demos mit Forderungen zur Folge, aber dann kommen die Aktivisten nd ebenso die Forderungen von Rechts.
Vergessen wir nicht das Spanien mit Franco eine lange faschistische Tradition hat, und der Faschismus dort nicht den Stellenwert hat wie bei uns in Deutschland.
Ich denke dass man da sehr leicht einen Stein lostreten kann der blitzschnell zur Lawine werden kann die nicht mehr aufzuhalten ist.
Aber immerhin hat Spanien diesem Bericht zufolge zusätzlich zu den von der EU zugeschusterten Leuten 2016 immerhin weitere 18 000 Asyylsuchende aufgenommen. Traumhafte Zahlen, wenn wirdie nur hätten dann hätten wir keine Probleme
Ich denke die spanische Regierung sehr wohl weiss wass sie sich damit ans Knie nageln würde, Diplomaten, man solls ja nicht glauben, aber manchmal denken sie doch ein wenig weiter, besonders wenn sie nach Mitteleuropa schauen.

Aber ich denke das Problem hätten sowieso nicht die Spanier, denn für die Meissten Asylanten dürfte das eigentliche Ziel Deutschland sein, weil hier der Brotkorb wesentlich tiefer hängt als in Ländern die spaaren müssen. Darüber hinaus ist da das derzeit immer noch liberale deutsche Asylrecht.
Also wenn ich Flüchtling wäre dann.... .

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 22. Februar 2017, 01:50

Mit der Geographie bzw. den Meeresströmungen haben die Spanier ganz einfach Glück.

Aber ich habe ja Spanien schon länger beobachtet und die m.E. weise Entscheidung der Regierung dort, in Sachen Flüchtlingskrise die Füße still zu halten, während man in Deutschland laut "Hier !" geschrieen und von oben herab die "Willkommenskultur" verordnet hat.

Vor allem die Gemeinsamkeiten in der Geschichte der beiden Länder, welche aber zu völlig unterschiedlichem Verhalten geführt haben. Mit Franco hat Spanien ja wie Deutschland einen dicken Brocken Faschismus in seiner Landesgeschichte. Es gab zwar dort nicht so viele Tote wie bei der deutschen "Endlösung", aber dafür hat die Diktatur erst viel später geendet.

Aber man scheint in Spanien die faschistische Vergangenheit mit kühlerem Kopf aufgearbeitet zu haben und ohne Giftschränke für historische Quellen aus dieser Zeit. Und vor allem ohne Erschaffung einer "Erbsünde" bzw. eines Schuldkomplexes, der dazu geführt hat, dass in DE man sich wider besseren Wissens nicht getraut hat, ja zu einer vernünftigen Deckelung und Steuerung der Zuwanderung zu sagen. Lieber hat man sich kollektiv Asche aufs Haupt gestreut und damit eine erneute Bedrohung von rechts ausgelöst. Die Spanier hingegen haben aufgrund ihres gesünderen Selbstbewusstseins in weiser Vorraussicht ein "Wehret den Anfängen" praktiziert.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 22. Februar 2017, 10:14

Na ja, ich Glaube nicht dass es nur gesünderes Selbstbewusstsein war, denn Spanien hatte es ja geschaft trotz einer gewissen Verpflichtung Deutschland gegenüber, ich denke hier an die Legion Condor ohne deren Unterstützung Franco wohl anders aus dem Bürgerkrieg hervorgegangen wäre. Ansonsten aber ist es ihm gelungen sich weitestgehend aus dem 2. Weltkrieg rauszuhalten. Progrome hat es, wenn man von der Säuberung nach den Bürgerkrieg absieht, dort meines Wissens ja auch nicht gegeben wenn.
Und da ja, wie jeder weiss Geschichte nur von den Siegern geschrieben wird, dürfte die Erklärung für die stolze Haltung der Spanier auf der Hand liegen.
Meiner Meinung nach handelt es sich dabei nämlich eher um ein Gewisses Mittlmass und die Einsicht dass nicht alles machbar ist. Auch dann nicht wenn es sich eigentlich um ein Gebot der Menschlichkeit handelt und man aus moralischen und ethischen Gründen verpflichet ist was zu tun.
Europa ist einfach zu klein um alle Menschen die, warum auch immer verflogt sind oder nix zu fressen haben aufzunehmen. Das ist einfach nicht machbar!
Diesean sich ganz einfache Erkenntnis ist bei uns in Deutschland aus Staatsraison im höchsten Masse unmoraisch und höchst verwerflich. Und um so mehr sie den Tatsachen entspricht um so verwerflicher ist sie, wittern doch gleich irgendwelche Leute einen dahinterstehenden Nationalsozialismus.
Das aber ist ein Produkt der Umerziehung nach dem 2. Weltkrig, die mit Sicherheit auch erforderlich war.
Aber das ist nun 70 Jahre her, und wenn Deutschland in der Weltpolitik wieder eine Rolle spielen und " mehr Verantwortung" üübernehmen soll, was inzwischen ja auch die damaliegen Siegermächte fordern, so wird das nur mit gesundem Menschenverstand und ein Gefühl für das real Machbare gehen.
Diese Dinge habern in Spanien nie eine Rolle gespiell. sondern man hat sich die Problematik mit Vernuft und der Einsicht für das Machbare genähert und erkannt das Spanien viel zu klein und unbedeutend ist um für die Gerechtigkeit in der ganzen Welt sorgen zu können.
Das kann niemand, und es wird immer Ungerechtiglkeit geben, denn Dinge wie reichtum Einfluss und Macht nun mal auf den Knochen Vieler aufgebaut ist.
Auch der Reichtum Europas! Das ist nun mal so, war immerso, wird auch immer so bleiben und niemand kann das ändern!
Einzige Änderungsmöglichkeit die ich sehe ist das die z. B. die Schwellenländer uns irgenwann von dieser Position verdrängen.
Aber dann hat sich wiederum eigerntlich nix geändert, nur der Flüchtlingsstrom würde sich umkehren, und alles würde auf die Grenzen von Indien China und Brasdilien drängen, und wir Europäer wären mittenmang dabei.
Den Letzten beissen die Hunde, so wars immer. Wer will das bestreiten?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 16. März 2017, 02:41

Hier ein Beispiel für die gelungene Integration der türkischstämmiger Niederländer.
http://www.focus.de/politik/videos/streit-um-auftrittsverbote-peinlich-tuerkische-protestler-verbrennen-franzoesische-statt-niederlaendischer-flagge_id_6791575.html
Man muss sich klarmachen dass sie nicht mal wissen wie die Flagge des Landes in dem sie geboren und jahrelang zur Schule gegangen sind aussieht.
Wie es scheint haben sie mit diesem Land nichts zu tun?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 17. März 2017, 01:45

Also lasse ich das olle oranje T-Shirt aus meiner Hollandzeit besser im Schrank, wenn ich mal wieder Marxloh-Tour mache. :lol: :lol: So weit ists schon gekommen mit diesen Integrationsverweigerern. Und man hat immer geglaubt, in Holland wären die Neubürger besser integriert als in Deutschland......das Flaggen-Beispiel belehrt uns eines besseren.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 24. März 2017, 01:52

Sehr schön: Gericht zeigt Rückgrat und urteilt im Sinne der Integration von Muslimen: Keine Extrawürste auf der Arbeit ! http://www.focus.de/finanzen/recht/mann ... 26546.html

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 31. März 2017, 01:49

Damit dürfte es beschlossen sein, Kinderehen fallen nicht unter die Religionsfreiheit, und aIle im Ausland geschlossene Ehen von Minderjährigen werden zukünftig in Deutschland anuliert werde.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/gesetzentwurf-verbot-kinderehen-heiko-maas-koalition-einigung
Erstaunlich dass es nur 1 /² Jahre nach Merkels wir schaffen das gedauert hat bis man begriffen hat was da alles so zu schaffen ist.
Und Merket auf, man hat lediglich beschlossen dass man da was tun muss und auch wird. Mehr nicht, aber immerhin.
Mal schauen wie lange es noch dauert bis da wirklich was passiert, denn derzeit ist ja Wahlkampf und die vollmundigen Versprechungen im Wahlkampf kennt man ja schon zur Genüge.
Gleichzeitig hat man übrigens beschlossen die Sozialbetrügereien zu bremsen, besonders die Mehrfachbezieher hat man den Meldunge n zu Folge dabei im Auge.
Hier stellt sich dann die Frage wie das mit polygam lebenden Muslimen gehandhabt werden soll. Sind das auch Mehrfachbezieher? Und wie ist da s mit der Kranken und Rentenversicherung? Inzwischen kommt nämlich die erste Charge vom Sommer 201 5 auf den Arbeitsmarkt, und daher wird s langsam Zeit sich auch darum Gedanken zu machen.
Es gibt noch viele Fragen mehr die endlich geklärt werden müssen, denn so einfach ist das nicht wie Merkel blauäugig versicherte dass wir das schaffen. Wir öffnen unsere Grenzen, nehmen die armen Menschenauf und dann haben wir uns alle ganz furchbar lieb?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/kampf-um-toleranz-in-berliner-kita-eltern-protestieren-gegen-schwulen-erzieher/19572356.html
Lag es denn völlig ausserhalb ihrer Vorstellungen das eine fremde Kultur nur eine Bereicherung ist wenn wenigstens in den meissten Gesetzen und Moralbegriffen zumindest eine gewisse Übereinstimmung mit dem Gastland vorherrscht, und man selbst dann den ganzen politischen, kulturellen etnischen und sozialen Schrott wie eben Kinderehen, Kindersoldaten, etnische Konflikte der Herkunftsländer mitimportiert?
Wen wunders eigentlich dass man vor ein paar Wochen einen 13 jährigen mit ner Bombe im Rucksack erwischt hat?
Mit 13 ist man noch nicht strafmündig, was macht man mit solchen Knirpsen? Ich weiss vo 26 Einrichtungen die die Aufnahme des Bombenbubis abgelehnt haben. Wir haben auf so was weder eine juristische noch eine pädagogische Antwort, jedoch derer bedarf es dringend wie man sieht.

Und hier an dieser Stelle möchte ich mal eine ganz konkrete Frage an unsere Politiker richten:
Wa wäre geschehen wenn es bei Erdogans Propagandaaufmärschen irgendwo einen neuen Benno Ohnesorg gegeben hätte?
In Rotterdam jedenfalls hat nicht viel gefehlt, dann hätten wirs erfahren. Und dass es Holland war? Ich glaube nicht dass das auch nur die geringste Rolle gespielt hätte, es hätte in ganz Europa gescheppert.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 10. April 2017, 01:03

Lauter Dinge auf die man auch kommt wenn man in dem Bereich zur Lage der Nation des Forums aufmerksam liest.
Hier ist vieles von einer Muslima mal kurz und bündig zusammengefasst:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/muslimische-m%c3%bctter-erziehen-ihre-s%c3%b6hne-zu-versagern/ar-BBzBJFA?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP

Ich meine dass es allerhöchste Zeit ist dass wir uns mit dieser Kultur endlich mal auseinandersetzen. Und auf die Gefahr hin dass ich mich widerhole:
Stellen wir uns doch endlich mal die Frage was wir von deren Kultur überhaupt wissen, und das obwohl wir sein 50.-60 Jahren Muslime bei uns haben und manchmal sogar mit ihnen Tür an Tür wohnen.
Die Antwort ist einfach, wir wissen so gut wie nichts, und das liegt daran dass, wenn man sich nicht selber solche Infos mühsam zusammenklaubt man auch nichts erfährt.
Aber trösten wir uns, die Muslime solange sie auch schon hier leben wissen in der Regel auch nicht mehr über uns, unsere Kultur und Geschichte.
Und das obwohl sie hier geboren sind. Aber wenn man von einigen Ausnahmen absieht leiden bedauerlicherweise so wie es scheint viele unter einer 9 jährigen Lernresistenz.
Ich meine daher ebenfalls das wir uns auch langsam mal Gedanken machen sollten woran das liegt, ob das so richtig ist und ob man da nicht mal was tun sollte (könnte), damit die interkulturellen Missverständnisse endlich mal aufhören.

Weiss jemand Quellen die uns diese Kultur mal endlich erklären? Oder hat da etwa jemand Angst vor dass der Bürger begreift wo der Hase im Pfeffer liegt :mrgreen: ;)

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 10. April 2017, 01:35

Schön auch, dass diese Frau nicht nur den Islam, sondern auch die militante Gender-Front kritisiert. Die traut sich ganz schön was.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 12. April 2017, 01:52

Die Degeneration war schon in der Türkei ein weit verbreitetes Problem, weil man bevorzugt innerhalb des Familienkreises heiratete.
Ein Umstand der selbst dort immer totgeschwiegen wurde sind die dadurch vermehrt auftretenden Behinderungen.
Dieses Problem dürfte sich bei den im Ausland lebenden Türken noch verstärkt haben da das Kontingent der in den entsprechenden Stadtteilen lebenen potentellen Heiratskandidaten noch begrenzter ist.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66696026.html
Das Problem ist eigentlich auch schon lange bekannt, immerhin ist der Spiegelartikel von 2009, und der hier von 2007:
https://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn-der-Cousin-mit-der-Cousine-schlaeft.html

Es wird von den deutschen Behörden wie üblich ignoriert, und ich mag ich gar nicht daran denken wie das in einigen Generationen aussieht denn eine Heirat ausserhalb der Ghettos, wo schon jetzt fast Jeder mit Jedem Verwant ist? Das kommt so gut wie gar nicht in Frage.
Ich mag auch nicht daran denken wie lange das unserer Obrigkeit schon bekannt ist.
Aber eines Frage ich mich. Wo soll das hinführen? In die Selbstvernichtung durch degeneration der in Deutschland lebenden Türken?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 13. April 2017, 01:34

Also die deutsche Politik müsste das auf jeden Fall wissen wenns der Spiegel auch weiß möchte man meinen. Ebenso dürfte sich das bei den Türken in DE schon herumgeschwiegen haben, man denke da z.B. an den Hausarzt mit türkischen Wurzeln, den es in Vierteln wie Marxloh sicher gibt und der logischerweise direkt an der Front sitzt, weil er mit den gesundheitlichen Folgen der Verwandtenehen konfrontiert wird. Und wenn die Deutschländer im Bilde sind, dann dürfte auch Erdowahn im Bilde sein.

Jaja, die Inzucht, die hat auch den Adel einst degenerieren lassen. Nur war beim Adel das Dilemma ungleich größer, denn beim Adel galt ja reines Abstammungsrecht, d.h. man konnte nicht "zum Adel konvertieren". So blieb dem Adel nichts anderes übrig, als seine eigenen Regeln zu ändern, sich dem Bürgertum zu öffnen und somit sein eigenes Ende als herrschende Klasse zu besiegeln.

Beim Islam sieht das ein bisschen anders aus, denn hier gilt nicht das Abstammungsrecht. Der Islam akzeptiert Konvertiten und theoretisch kann jeder Mensch Muslim werden, unabhängig von der Abstammung. Adel durfte keine Bürgerlichen heiraten und Muslime dürfen keine sog. "Ungläubigen" heiraten. Aber wenn man Deutschland bzw. Europa islamisieren (Stichwort Religionskrieg) würde, dann wäre ja mit den vielen zu erwartenden Konvertiten der Genpool sehr schnell wieder regeneriert, denn Muslime dürfen ja Muslime heiraten, auch wenn der eine schwarze und der andere helle Haare hat.

Hört da die Politik die genetische Uhr ticken ? Zumindest Erdowahns aggressive Expansionspolitik sieht danach aus. Und dass die deutsche Politik den Islam so hofiert, obwohl sie das Problem kennen müsste ? Ich mag gar nicht dran denken, welcher Plan hier theoretisch zugrunde liegen könnte.....

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 14. April 2017, 02:12

Eigentlich würde das jetzt auch in den Strang neues vom Wilden in Kurditan passen, aber seis drum.
Die Position von Christen beibden Muslimen die im Grunde ja alles was ungläubig ist ablehnen und bekehrt werden muss, traditionell auch mit Gewalt, das ist nicht neu.
Und neu ist ebenfalls nicht das beim Fussball schon mal Feuerwerkskörper in die Richung des generischen Fanbocks fliegen und es vor und/oder nach dem Spiel zünftige Aufmischen gibt.
Aber dieses Mal in Lyon muss es wirklich heftig gewesen sein wenn eddie eute aufs Spielfeld flüchten dann scheint es eine Dimension gewesen zu sein die selbst den Fussballfans, die ja dafür bekannt sich selber nicht geizig zu sein zu viel war
http://www.msn.com/de-de/sport/fussball/hunderte-fans-st%c3%bcrmen-auf-platz-von-olympique-lyon/ar-BBzOAof?li=BBqg6Q9
Könnte es sein das Erdogans Hetzkampagen der letzten Monate ihren Teil dazu beigetragen haben? Das gehetze ist zwar leiser geworden und erfolgt auch nur noch ah eigenem Bodenalso in der Türkei. Aber Verbalattacken gegen Europa gibt es immer noch genug.
https://web.de/magazine/politik/recep-tayyip-erdoganeuropa-zeigt-faschistisches-gesicht-32273350
Auch wenn das viel. nicht der alleinige Grund ist, so wird es auch schon seinen Teil dazu beitragen.

Schon klar das Erdogan das Referendum um jeden Preis für sich entscheiden will, aber langsam frage ich mich ob der Preis nicht doch zu hoch ist. Politisch hat er sich unmöglich gemacht wo er nur konnte, und auch keine Gelegenheit ausgelassen seine Türkei als Bananenrepublik darzustellen.
Man mache sich klar das so was Europäer sein wollten und man stelle sich ebenfalls vor dass sein ansinnen auch von europäischer Seite ernsthaft in Erwägung gezogen wurde, und es so ganz immer noch nicht vom Tisch zu sein scheint.
Ich denke das Refendum ist ihm derart wichtig dass er derzeit daran keinen Gedanken verschwendet und statt dessen er auf die orientalische Verhandlungstechik Stufe 3 setzt.
Das Gekrähe wird noch bis zur Wahl anhalten und dann kommt das grosse Heulen und Zähneknirschen. Alterrnativ aber hat er mit Europa endgültig gebrochen, und dann bin ich mal gespannt wem er sich statt dessen zuwendet. Oder aber er wird von Europa gebrochen werden, d. h. falls man inzwischen gelernt haben sollte dass die Türkei nun mal anders tickt als Europa, und eine Integration in Europa nur erfolgen kann wenn Europa in weiten Teilen ebenso zu ticken beginnt wie die Türkei.
Das haben alle bisher gemachten Erfahrungen, besonders die der letzten Wochen, im besonderem Masse während des Wahlkampes, wobei man auch die Art und Weise wie der Wahlkampf geführt worden ist in aller Deutlichkeit gezeigt.

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