Neues von der TsG-Reform- Front März 2017

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Beitragvon Elviera » 18. März 2017, 11:51

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Re: Neues von der TsG-Reform- Front März 2017

Beitragvon Goldmarie » 19. März 2017, 19:01

Ich habe mir einiges heruntergeladen, werde es aber sicher nur querlesen. Das meiste ist ja bekannt und für mich persönlich auch nicht mehr sooo wichtig. Der größte Knackpunkt dürfte sein: TS ist keine Krankheit, Psychotherapie und Gutachten sind überflüssig, schließlich wissen wir selbst am besten... Aber die Krankenkassen müssen alles bezahlen!

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Re: Neues von der TsG-Reform- Front März 2017

Beitragvon Elviera » 20. März 2017, 01:18

Dass die Krankenkassen uns irgendwann auch was husten könnten was die Kosenübernahme betrifft, das ist ja auch einer der Punkte die mir arge Halsschmerzen verursachen.
Könnte schon gut möglich sein dass wir uns mit dieser blödsinnigen Forderung und dem Rumgetröte wir wüssten selber am besten... und wir sind nicht krank, wir alle kennen diese Sprüche, jetzt selber einen Strick gedreh haben .
Und dass sind zum Grossteil Leute die lange im Berufstransentum versackt sind und jeden Bezug zur Realität ausserhalb ihrer Schutzräume verloren haben.

Aber sind noch ja die neuen Behandlungsrichtlinien, ( guckt Ihr hier: http://t-stammtisch-oberhausen-forum.forenworld.at/viewtopic.php?f=0&t=930&p=12062&hilit=Leitlinien#p12062 ) und die werden von Psychologen erarbeitet. Falls die in das glerich Horn tuten dann wissen wir das die Gesellschaft sich nur noch am Rande für uns interessiert und die eben erwähnten Schutzräume langfristig wohl sehr stark ausgebaut werden. Das wird sich dann ähnlich wie in der Behindertenarbeit darstellen.
Aber warten wir mal ab was die Medizinmänner entwickelt haben. D
Das Ergebnis wird demnächt bekanntgegeben hörte ich, und ich hoffe dass sie die Vorschläge die wir gemacht haben damals nicht so sehr entkernt, uminterpretiert und ausgewertet haben wie die Politik das gemacht hat.
Nicht das unsere Vorschläge unbeachtet geblieben wären, im Gegenteil und genau das ist es was mich so erschreckt hat.

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Re: Neues von der TsG-Reform- Front März 2017

Beitragvon jessica » 20. März 2017, 09:10

Wir sind nun einmal eine Minderheit, was im Endeffekt bedeutet, dass sowohl Krankenkassen, Politiker und Ärzte dazu nenutzen, um gegen Minderheiten vorzugehen. Es ist doch nun einmal so, dass Minderheiten immer mehr Steine in den Weg gelegt werden. Bei uns ist es doch so, dass irgendwelche Ärzte, Politiker, Krankenkassen neue Richtlinien festlegen, um uns zu bekämpfen. Dies bedeutet doch, dass immer mehr Sachen von der Krankenkasse beschnitten werden, um Gelder zu sparen. Dies gilt ja schließlich auch bei Behinderten. Wir sind aber nicht behindert, sondern sind im falschen Körper geboren. Ich gehe daher davon aus, dass es in den nächsten Jahren immer schwieriger wird, über die Krankenkassen für uns wichtige Sachen durchführen zu lassen. Dafür sprechen ja schließlich auch die Wahlprogramme gewisser Parteien. Ganz abgesehen davon haben ja auch gewisse TV-Anstalten auch dazu beigetragen, uns ins Lächerliche zu ziehen, wobei gewisse Menschen uns als bescheuert hinstellten. Eine richtige und nachvollziehbare Berichterstattung war nie die Folge.
Wir bekommen von irgendwelchen fragwürdigen Unternehmen auch von Parteien Umfragen zugeschickt, wo aber nicht im Geringsten richtige der Norm entsprechende Fragen gestellt werden. Daraus entstehen dann Reformen, die sich die Krankenkassen zu eigen machen, um immer weniger Gelder dafür zur Verfüging stellen zu wollen, um geschlechtsangleichende OPs zu bezahlen, oder die Bartentfernung und so viele andere Sachen mehr zu bezahlen.
Ich gehe davon aus, dass die Selbstmordrate bei uns derart zunehmen wird, weil die Krankenkassen in Zukunft nicht mehr bereit sind, Gelder für uns zur Verfügung zu stellen, weil ja unser Selbmord günstiger ist, was bedeutet, dass das Problem mit uns dann ja aus dem Weg geräumt ist.
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