Interkulturelle Missverständnisse

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 25. April 2017, 01:03

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 20813.html

Nicht dass wir darüber schon genügend geschrieben hätten, v.a. im Silvester-Strang. Ich würde mich nur davor hüten, alleine die Nordafrikaner als Sündenböcke hinzustellen. Das ist kein speziell nordafrikanisches Problem, sondern ein kulturelles, das auf gewisse Anschauungen des Islam zurückzuführen ist.

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 25. April 2017, 02:08

Genau das ist ja das Problem das aber seit Anbeginn der Zuwanderung von Muslimen geleugnet wird-
Claudia Roth meinte: W ir müssen mehr auf die Muslime zugehen, damit eine Annäherung überhaupt erst möglich wird.
http://www.focus.de/politik/videos/nach-tuerkei-referendum-deutsch-tuerken-stimmten-fuer-erdogan-claudia-roth-sieht-schuld-bei-deutschland_id_6976286.html
U nd traditionsgemäss schiebt sie die Schuld an der mangelnden Integration den deutschen Bürgern damit in die Schuhe.

E s ist nämlich keinesfalls so d ass man nicht versucht hätte auf die Leute zuzugehen, aber so wie das beien Spanier n Italienern usw. geklappt hat so hat das bei den Türken nicht funktioniert, und der Grund ist eigentlich ganz einfach.
Überlegen wir doch mal zu welchen deutschen gesellschaftlichen Ereignissen man Türken, oder auch andere Muslime einladen könnte ohne das irgendwer Probleme damit haben würde oder wo ganz besonders Mus lime in Konflikte geraten würden.
Im Sportverein? Muslimische Frauen betreiben in der Regel keinen Sport und bei den meissten Vereinsheimen ist eine Gastronomie mit Alkoholausschank angegliedert. Und wenn es dann noch ein Sport ist der einen gewissen finanziellen Aufwand erforderlich macht? Oder ein Sport der paarweise betrieben wird? Tanzen z.B. ? Gemischte Kegelclubs z.B. U nd vergessen wir auch hier nicht den Alkoholausschank? Theater Oper usw. verbieten sich von selbst denn meisst stammen sie aus Ländern deren Schulpflicht gerade mal aus 5 Schuljahren besteht, und die Eltern der Kinder immer noch der Meinung sind das es Bildung genug ist und daher auch nicht darauf achten das die Hausaufgaben gemacht werden. Der Vater hat schliesslich auch nicht mehr gelernt. Und wenn die Bildung dann auch noch von einer Lehrerin vermittelt wird dann kommt es unter den männlichen Schülern oft zu kulturell bedingten Boykotten.
Es sind einfache Menschern zu einem grossen Teil immer noch nicht in unserem Jahrhundert angekommen noch dazu aus einem anderen Kulturkreis stammen und damit verbieten sich Orte und E inrichtungen wo gewisse Umgangsformen unabdingbar sind von selbst.
Aber wie wärs denn mit ner Grillfete be i mir im Garten?
Das ginge nur mit einem nagelneuen Grill, denn wo schon mal Schweinefleisch drauflag oder wohlmöglich noch daneben liegt ?
Und ne Grillfete ohne Bier wobei die Frauen getrennt von den Männern feiern?
Ja auf sie zugehen, aber wie?
Wenn Merkel sagt : Der Islam gehört zu Deutschland, dann erübrigt sich die Frage eigentlich, denn ausser der Duldung von Parallelgesellschaften in unserem Lande gibt es nur noch eine Möglichkeit.
Oder kennt jemand noch eine weitere ?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 7. Mai 2017, 02:16

Hier gibs eine UN-Studie über das Selbstbild des Mannes in einer arabisch geprägten Kultur.
Es soll übrigens die Erste Studie dieser Art sein!? Eigentlich kaum zu glauben dass es wirklich keine weiteren Studien dazu geben soll,
und natürlich bleiben wie gewöhnlich auch die optimistischen Schlüsse die man aus dieser Studie zieht nicht aus.
[url]
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... ml#GEPC;s2[/url]

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 25. Mai 2017, 01:35

Was ich nicht verstehe ist dass es nur in England ein Problem ist.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ghettoisierte-muslime-sind-ein-riesenproblem/ar-BBBtetT?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP
Und wenn es in England ein Problem ist, es also bekannt ist, warum hat man dann nicht hier dafür gesorgt dass es hier nicht zu dem gleichen Problem kommt?
Es ist doch klar dass zugewanderte Schläfer nicht im Hotel Vierjahreszeiten absteigen, und dort möglicherweise jahrelang wohnen bis sie ihren Einsatzbefehl erhalten.
Es ist doch leichter für sie in einem Ghetto abzutauchen, dort ist es einfacher was den Lebensallag betrifft weil man dort nicht irgendwelchen Integrationszwängen ausgesetzt ist. Dort findet man jede Menge Glaubensbrüder, und auch einige Brüder im Geiste, die man bei der Gelegenheit gleich ebenfalls radikalisieren kann.
Es ist übrigens wie bei den Nazis, es sind die zu kurz Gekommenen, die gesellschaftlich und sozial Benachteiligten die empfänglich für krude Ideologien sind.
Das ist wohl eine kulturell übergreifende Tatsache, und solche Personen findet man für gewöhnlich nicht auf der Parkstrasse oder der Schlossallee sondern in den Ghettos.
Es kommt nicht überwiegend von innen wie in dem Artikel behauptet, aber das was von innen kommt das hat oftmals einen Auslöser, und der kommt wohl oft genug von Aussen.
Aber wie auch immer, Multikulti funktioniert leider nicht von selbst, das zeigen sämtliche Grossstädte der Welt. Überall dort, und zwar gilt das weltweit, wo man nicht von Anfang an geziehlt dagegengesteuert hat haben sich Ghettos mit Parallelgesellschaften gebildet. Und einige dieser Städte sind völlig ausser Kontrolle geraten.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 26. Mai 2017, 00:44

Hier wieder mal ein Kandidat für eine pädagogisch wertvolle nächtliche Marxloh-Tour ohne Polizeischutz: http://www.focus.de/politik/videos/scha ... 78186.html

Wo bitteschön ist im Islam Toleranz tief verwurzelt, Herr Schäuble ? Da hätte ich gerne eine Erläuterung. Und wenn sich die muslimische Welt angeblich so für Toleranz und demokratische Werte einsetzt, warum bejubeln dann so viele Deutschtürken Erdogans Weg in die religiös geprägte Diktatur ? Wenn es so weitergeht, dann fürchte ich wird man das Grundgesetz an die Bedürfnisse des Islam anpassen müssen. Ist es das, was sie uns hier verkaufen wollen, Herr Schäuble ?

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 26. Mai 2017, 01:33

Die vielgepriesene Tolleranz des Islam habe ich als Trans- des öfteren schon kennenlernen dürfen.

Und wenn es jemals eine Integration von Muslimen geben sollte dann wird das vermutlich wirklich nur möglich sein wenn wir unsere Rechtsprechung und Kultur an den Islam anpassen, weil diese Religion einfach zu steif ist. Und solange diese Anpassung nicht erfolgt wird es auch entsprechende Ghettos mit entsprechenden Parallelgeselschaften geben.
Ich möchte Euch nun mal eine Geschichte erzählen die eigentlich jeder kennt und auf die ihr anrworten werdet: Jaaa damals....
Nix damals, für muslimische Mädchen ist das heute noch Alltag, nur dass sie nicht mehr hingerichtet werden. Na ja in manchen muslimischen Staaten schon noch, aber wenigstens nicht hier in Deutschland. ????!!!
Doch wie auch immer, wenn man es genau beleuchtet so scheint der Islam in den Moralbegriffen des 3. Jahrhunderts n.Chr. immer noch festzustecken und mir kommt es so vor als ob sich seit damals nichts bewegt hat.
Die Sharia aber gäbe genauere Auskunft.

Es ist die Legende von der hl. Barbara
Sie lebte im 3. Jahrhundert in der heutigen Türkei. Ihr Vater, ein Nichtchrist (welche Relgion weiss ich nicht) liebte seine Tochter über alles. Da er jedoch auch sehr eifersüchtig und argwöhnisch war, sperrte er sie jedes Mal wenn er auf Reisen ging in einen Turm ein.
Barbara lebte in einem goldenen Käfig, war aber dennoch war sehr einsam und unglücklich. Als sie die christliche Religion kennenlernte, sah sie in einem christlichen Leben ihren Weg und ließ sich taufen. Es war wie die Legende berichtet zu der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius in den Jahren 249-251.
Die Legende erzählt nun weiter, daß der Vater als er von einer Reise zurückkam, erstaunt feststellte, daß der Turm statt zwei Fenster wie bisher drei Fenster aufwies. Als er seine Tochter zur Rede stellte, erklärte sie ihm, daß sie zu Christentum konvertiert sei sei und zur Erinnerung an die heilige Dreifaltigkeit drei Fenster im Turm haben wollte.
Der Vater war entsetzt und versuchte alles, um sie vom Christentum loszureißen. Aus Enttäuschung und Wut über ihren Starrsinn zeigte er sie selber an. Sie wurde gefangen genommen und enthauptet.

Wenn man sich nun die Motive der Ehrenmorde bei den Muslimen vor Augen führt dann wird einem schnell klar dass sich wohl wirklich nicht viel bewegt hat in den letzten 1700 Jahren was die Moralvorstellungen der Muslime betrifft. Auch wenn das damals noch keine Muslime waren. Übrigens soll die Sharia viel älter sein und schon lange vor Mohammed existiert haben.

Wie wärs eigentlich wenn wir noch Heute die Methoden des 17. Jahrhunderts anwenden würden? Wir Wählen unsere Regierung nicht ab, sondern schmeissen sie einfach aus dem Fenster, wenn sie nicht freiwillig abdankt oder zurücktritt. Der Prager Fenstersturz war damals einfach nur das was die gängige Rechtspflege in solchen Fällen vorsah. Nicht vorgesehen war der Misthaufen, ebensowenig wie das Überleben eines Fenstersturzes.
Sprachlich hat das übrigens immer noch seinen Niederschlag, denn ein König der mehr oder auch weniger gewaltsam abgesetzt oder zu Rücktritt gezwungen wird, der wird wie man so sagt "gestürzt".
Das jetzt nur mal als Beispiel wie grotesk das ist wenn wir unsere Moral und Methodik in der Rechtspflege an den Islam anpassen würden und der Fenstersturz ist gerade mal 300 Jahre her, und keine 1700, das möchte ich noch ganz gesondert berücksichtigt sehen bei einer solchen Überlegung.
Was eigentlich hat Tacitus zur germanischen Rechtsprechung überliefert?

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 27. Mai 2017, 01:57

Ich denke, wir müssen gar nicht mal 1700 Jahre in der Zeit zurückgehen, um uns bewusst zu machen, dass jenes Verhalten, dass wir heute mit Grausen als sog. "Ehrenmord" bezeichnen und für das es nach unserer heutigen Rechtsprechung eine lange Haftstrafe gibt, früher normal war und keineswegs ein Verbrechen, sondern dem Gesetz entsprach. Man schlage z.B. nur mal in der klassischen Literatur nach, z.B. im Drama Emilia Galotti. Dort ersticht ein Vater seine eigene Tochter aufgrund einer drohenden unstandesgemäßen Liebesbeziehung zu einem Mann aus dem Hochadel, einem Prinzen um genau zu sein. Und wenn man in dem Drama genau nachliest, dann erkennt man auch, dass die Tochter letztendlich dieses Verhalten des Vaters gewünscht hat, um ihre Jungfräulichkeit und Tugend nicht unstandesgemäß zu opfern.

Hier gehts zwar um die Ständeordnung und nicht direkt um Religion, aber das macht m.E. keinen nennenswerten Unterschied aus, denn auch die Ständeordnung war ja nach mittelalterlicher Vorstellung gottgewollt (Stichwort Gottesgnadentum) und ein Verstoß gegen sie war somit auch ein religiöser Verstoß. Das Drama ist ganz sicher keine 1700 Jahre alt (ist von Lessing) und zeigt uns, wie wenig Zeit eigentlich vergangen ist, bis wir die früher absolut übliche Tötung aufgrund der gesellschaftlichen Regeln und Normen (welche auch logischerweise die Rechtsprechung bestimmen) komplett in das Reich des Exotisch-Gruseligen verbannt haben und es für absolut unmöglich halten, dass sowas wiederkommen könnte.......ganz einfach weil es eben noch immer Kulturen gibt, die in solchen gesellschaftlichen Strukturen leben.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 27. Mai 2017, 02:30

Aber wenn wie Merkel selber gesagt hat: Der Islam gehört zu Deutschland?
Dann ist das durchaus im Bereich des Möglichen.
Grotesk!

Wenn man hingegen den Islam endlich ans 21 Jahrhundert anpassen würde, dann allerdings würde es durchaus eine Kulturtbereicherung sein, davon bin ich überzeugt.
Aber genau das dürfte schwierig bis unmöglich sein.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 28. Mai 2017, 01:27

Das dürfte in der Tat schwierig bis unmöglich werden, den Islam so schnell ins 21. Jahrhundert zu bringen. Wie lange hat es denn gedauert um das Christentum so weit zu bringen ? Da musste erst an die 1000 Jahre das feudalistische Denken christianisierter Germanenstämme herrschen, bis deren Ignorieren des NT endlich mühsam überwunden werden konnte.

Und da sind wir im Prinzip auch bei der Beantwortung der Tacitus-Frage, pünktlich zum nahenden Pfingstfest, dem in meinen Augen "Heiligen Fest der Übersetzungspflicht" (Gott hat da ja seine Jünger über Nacht polyglott gemacht, um seine Botschaft in alle Sprachen übersetzt zu bekommen), das im Koran meines Wissens schonmal komplett fehlt.

Die ollen Römer kannten ja das Christentum schon viel früher, nämlich als gewaltfreie und Toleranz bzw. Gleichheit aller Menschen lehrende, noch kleine jüdische Sekte, deren Gründer von einem römischen Statthalter namens Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde, obwohl Pilatus dabei durchaus Bauchschmerzen hatte, siehe Barrabas-Deal. Das war das visionäre Urchristentum, zu dem bereits einige Römer konvertierten und das wohl die Multikulti-Befürworter unter den Römern viel später noch immer im Kopf hatten.

Jenes Christentum aber, welches das Ende der ollen Römer besiegelte und mit dem "Heligen Römischen Reich Deutscher Nation" ein neues Zeitalter ins Leben rief, das war ein ganz anderes Christentum. Es war die neue monotheistische Religion der ehemals heidnischen "Barbari", deren Kultur eben Tacitus beschrieb. Klar, Tacitus war durchaus "antike AfD" und sein Werk muss man erst von allzu rechter Propaganda befreit lesen, aber trotzdem erkennt man den historischen Wesenskern der altgermanischen Kultur: Eine von Feudalherren regierte Stammeskultur, deren archaische Rechtsprechung und deren Ehrbegriff durchaus streckenweise an die Scharia erinnert. Sie waren polytheistisch, und sie übernahmen bei ihrer Christianisierung den Monotheismus. Aber ansonsten sind sie ihrer Kultur recht treu geblieben, d.h. da war kein Platz für den toleranten Geist des NT. So entstand ein im Wesen entkerntes, gewissermaßen paganisiertes Christentum mit den alten Feudalstrukturen und Ehrbegriffen. Und dies ist jenes Christentum, welches das europäische Mittelalter prägte......den "1000-jährigen Religionsfaschismus". Und genau diese Form des Christentums haben die ollen Römer wohl auch als harmlos und leicht in die römische Kultur integrierbar eingeschätzt, bis es dann schon zu spät war und man mit Christenverfolgung und Krieg reagierte, was dann auch nichts mehr half ? Schwerer Fehler.....

Und im Islam ? Neue Religion trifft wieder mal auf archaische Stammeskultur (nichts anderes ist die alte arabische Kultur), aber alles ist leicht integrierbar und tolerant ???????

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 2. Juni 2017, 12:45

Schluss mit Kinderehen und Majestätsbeleidigung.
Lange hats gedauert auf diese Dinge eine dem 21 Jahrhundert angemessene juristische Antwort zu finden.
Wie das in der Praxis der Religionsfreiheit umgesetzt wird ist aber ne andere Sache denn eine vor Gott geschlossene Ehe hat bei Muslimen die absolute Gültigkeit. Und göttliches Recht bricht jedes weltliche Recht, was in der Praxis bedeitet dass eine standesamtliche Ehe nicht das Papier der Heiratsurkunde wert ist.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article165175803/Aus-fuer-Kinderehen-Paragraf-103-ist-Geschichte.html
Ich denke das auch weiterhin in den Moscheen Ehen mit Kindern eschlossen werden, und so weit bekannt sind die Moscheen auch nicht verpflichtet so was zu melden. Weder eine normale Eheschliessung noch die mit einem Kind. Und soweit mir ebenfalls bekannt sind die Religionsgemeinschaften nicht verpflichtet bei einer solchen Hochzeit zu kontrollieren ob eine Eheschliessung vor den Standesamt erfolgt ist.
Es is also ein Gesetz was bei streng gläubigen Muslimen nichts wert ist weil sich niemand der es nicht will daran gebunden fühlen wird.
Darauf haben wir mit unserer Rechtsprechung und Kultur immer noch keine Antwort.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 5. Juni 2017, 00:10

An unsere muslimischen Mitbürger und Mitleser, ein Wort an Euch:
Begreift ihr eigentlich nicht das wegen dieser militanten Gruppierungen unter dem Strich irgendwann alle Muslime zu leiden haben werden?
Irgendwann werden sich die Fronten verhärten und wenn ich nun daran denke dass es bei der Wahl in NRW letztlich Wahlbezirke gegeben hat wo die AfD mit bis zu 20% vertreten war, dann würde ich den Jungs mit den Bärten und den Mädels mit den Koptüchern dringend empfehlen klar Position zu beziehen, und diese auch kundzutun indem sie endlich auf die Strasse kommen, dass man klar und unzweideutig sieht dass nicht alle Muslime mit den Terroristen sympatieren, sondern das es nur ein verschwindend geringer Anteil ist.
Also Leute- wo bleibt ihr? Tut was, es ist höchste Zeit!!!!!!!

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 12. Juni 2017, 18:35

Artikel 3 Absatz 1 GG
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Offenbar sind manche Gerichte nicht mal mehr mutig genug, sich daran zu halten ? https://www.welt.de/vermischtes/article ... t-sei.html

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 15. Juni 2017, 00:31

Elviera hat geschrieben:An unsere muslimischen Mitbürger und Mitleser, ein Wort an Euch:
Begreift ihr eigentlich nicht das wegen dieser militanten Gruppierungen unter dem Strich irgendwann alle Muslime zu leiden haben werden?
Irgendwann werden sich die Fronten verhärten und wenn ich nun daran denke dass es bei der Wahl in NRW letztlich Wahlbezirke gegeben hat wo die AfD mit bis zu 20% vertreten war, dann würde ich den Jungs mit den Bärten und den Mädels mit den Koptüchern dringend empfehlen klar Position zu beziehen, und diese auch kundzutun indem sie endlich auf die Strasse kommen, dass man klar und unzweideutig sieht dass nicht alle Muslime mit den Terroristen sympatieren, sondern das es nur ein verschwindend geringer Anteil ist.
Also Leute- wo bleibt ihr? Tut was, es ist höchste Zeit!!!!!!!

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Haben wir Erdowahns Türkei nicht schon mehrmals ein recht seltsames Verhältnis zum IS-Terror attestiert ? Sein "verlängerter Arm in Deutschland" scheint dies wieder zu bestätigen: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 47225.html

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 15. Juni 2017, 01:55

Und dann ist da noch die Verlegung türkischer Truppen nach Katar das aufgrund seiner Unterstützung des Is von den anderen arabischen Staaten isoliert worden ist.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/katar-tuerkei-parlament-soldaten-stationieren
Ich meine das solche Massnahmen nicht gerade geeignet sind Erdogan von dem Verdacht ebenfalls den IS zu unterstützen frei zu machen.
Der Aufruf des Ditip ist wohl auch als klare Aussage zu verstehen die nichts anderes zu besagen scheint als dass die türkischen Muslime vielleicht nicht mit dem IS sypatisieren, aber mit dem Land das sie aufgenommen hat und/oder in dem sie geboren sind jedoch auch nicht.
Was mich nun interessiert ist wie viele türkiswche Muslime dem Aufruf des Ditip folgen werden. Doch wie auch immer, sollten wir darüber nicht mal endlich nachdenken und aufhören an den Problemen vorbei zu diskutieren, alles schön zu reden weil die Tatsachen so wie sie nun mal sind nicht in unsere schöne europäische Multikulivorstellung passen wollen?
Die übrigens ne völlig andere zu sein scheint als die der meissten Muslime egal welcher Nationalität.
Aber besonders von den Deutschtürken, und ganz besonders von denen die hier geboren und aufgewachsen sind müsste man doch mehr erwarten können meine ich.
Aber man wird ja sehen ob bei der angekündigten Demo ebenso oder wenigstens halb so viele viele Teilnehmer sein werden wie bei Erdogans Wahlkampf.
Meine Prognose ist da eher nicht so gut.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 15. Juni 2017, 14:01

Offensichtlich sieht der Zentralrat der Muslime das doch etwas anders als die von Erdogan gelenkte Ditip.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/deutschlands-muslime-streiten-%c3%bcber-anti-terror-kundgebung/ar-BBCHudy?li=BBqg6Q9&ocid=UE07DHP
Ich hoffe nur noch das der Zentralrat der Muslime sich mit seiner Ansicht mehrheitlich auch bei den Deutschtürken durchsetzen kann, die offensichtlich nicht begreifen können das von Erdogan, dessen Rolle sich so langsam abzuzeichen scheint, nix gutes zu Erwarten ist.
Aber angesichts der vielen Fahnenschwenker bei seinem Wahlkampf in Deutschland habe ich da wenig Hoffnung. Was ich aber befürche istdass es mit den Leuten mit deutschen Pässen und türkischer Denke ernsthaft Ärger geben wird wenn die Fronten sich verhärten werden.
Und damit ist mittlerweile verstärkt zu rechnen denn Erdogan tut wie mir scheint sein Möglichstes dazu genau das hereizuführen.
Ich denke der Zentralrat der Muslime hat genau begriffen worum es hier geht!
Hier wird die in Deutschland vorherrschende Religionsfreiheit schamlos für politische Zecke missbraucht. Aber in einer Kultur in der Religion und Politik nicht trennbar sind ist das ja auch nichts Verwerfliches.
Wir als Rechststaat jedoch müssen auf solche Vorgehensweisen eine juristische und politische Antwort finden, und das ohne das Grundgesetz dabei zu verletzen indem wir an der Religionsfreiheit kratzen.

Mal gespannt wie sie das machen. Geht das überhaupt ein solches interukulturelles Problem bei Kulturen die in diesem Punkt offensichtlich so gar nicht zusammenpassen wollen zu lösen?
Eine ganz einfache Lösung wäre es wohl gewesen Erdogan rechtzeitig mit klaren Worten Einhalt zu gebieten, aber dieser Zeitpunkt ist vermutlich wohl versäumt worden.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 17. Juni 2017, 15:49

Als ob ich es nicht geahnt hätte.
http://www.focus.de/politik/videos/in-koeln-zunaechst-nur-einige-hundert-menschen-bei-friedensmarsch_id_7254011.html
Ob es wirklich nur daran liegt das aktuell gerade Ramadan ist? Und wieso haben die Organisatoren das nicht bedacht?
Was ist mit dem Zetralrat der Muslime? Hat nicht mal der gewusst das gerade Ramadan ist?

Aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, immerhin ist es ja gerade mal 16:00 Uhr.
Vielleicht kommt ja doch noch einer.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 18. Juni 2017, 01:52

Tja, wie zu erwarten kam da nicht mehr viel nach: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 52640.html

Also ich muss leider feststellen, als Erdogan mit seiner faschistoiden Propaganda durch Deutschland tingelte, da waren die Türken doch signifikant demonstrationsfreudiger. Die magere Teilnehmerzahl bei der Anti-IS-Demo ist also keinesfalls darauf zurückzuführen, dass Muslime in Deutschland das Demonstrieren nicht schätzen !

Außer nach den Türken frage ich mich auch, wo denn die 1,5 Millionen (meist muslimischen) Flüchtlinge waren, die Mutti 2015 ins Land gelassen hat. Auch die wissen was ne Demo ist, da sie doch bereits wenn ihnen das Essen im Asylantenheim nicht gemundet hat auf die Barrikaden gegangen sind. Und viele von ihnen sind angeblich auch noch vor dem IS-Terror geflohen, warum also keine Teilnahme an dieser Demo ?

Ach ja, der Ramadan. Ehrlich gesagt, liebe Muslime, sehe ich diese faule Ausrede als eine Beleidigung meiner Intelligenz an. Ihr könnt mir nicht erzählen, dass all die Unternehmen der freien Wirtschaft, für die ihr hier in DE arbeitet, euch einfach mal so für nen Monat freigegeben haben, eben weil ihr auf Grund des Fastens zu schwach zum Arbeiten seid. Wenn ihr aber nicht zu schwach seid, um Vollzeit sogar in körperlich teils recht anstrengenden Jobs zu arbeiten, dann soll ich euch das Märchen abnehmen, dass euch ein paar Schritte gehen bei dieser Demo zu viel Strapaze sind ??????? Und im Himmel ist Jahrmarkt !!!!!!!

Mal ganz abgesehen davon: Sollten denn religiöse Feiertage nicht auch zur Besinnung auf Gottes bzw. Allahs Schöpfung da sein ? Und Erhalt der Schöpfung sollte nicht auch Erhalt des Friedens auf Erden bedeuten ? Würde sich nicht deshalb gerade der Ramadan regelrecht dazu anbieten, um an einer Aktion teilzunehmen, die dem Frieden im Lande dienlich ist ????? Möchte man zumindest von jeder Religion erwarten die von sich behauptet, friedfertig zu sein......

Für die Politik ist diese magere Teilnehmerzahl hoffentlich ein Fingerzeig, der darlegt, wie es denn um die Integration hierzulande und um das Verhältnis der Muslime zur nichtmuslimischen Mehrheit bestellt ist. Für die AfD dürfte diese Demo-Farce ein gefundenes Fressen sein.......

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 18. Juni 2017, 01:55

@ Charon, warst genau 3 Minuten scheller. Aber ich habe den Beitrag geschrieben, also stelle ich ihn auch ins Forum. Selbst dann wenn sich unsere Meinungen decken sollten.

Es war ja heute Abend fast schon amüsant die Pressemeldungen über die Teilnehmerzahlen zu verfolgen.
Einige schätzten sie auf 3000 andere auf 2000 Teilnehmer und die letzte Meldung der Tagesschau sagte es wären gerade mal 1000 gewesen.
Nur in einem Punkt waren die Berichterstatter einig, nämlich das nicht sehr viele Muslime dabei waren. Und das war irgendwie auch mein Eindruck als ich mir die Bilder so angeschaut habe, wobei ich mir vorstellen kann dass die Kamera sehr darauf bedacht gewesen sein könnte eben möglichst viele solcher Teilnehmer zu zeigen. Ganz besonders dann wenn kaum welche dabei sind.
Doch wie auch immer, ich meine dass es für die Muslime gut, richtig und auch wichtig gewesen wäre ein klares Signal zu setzen. Diese Chance ist versäumt worden. Das war nicht sehr klug, und weise schon mal gar nicht sondern eher wohl ziemlich dumm.
Ich höre die Rechten schon mit Sprüchen wie, "den Musimen ist es günstigstefalls egal ob da Menschen sterben" rumtröten.
Es geht aber auch noch derber!
Und selbst wenn die AfD und div. andere rechte Gruppierungen das nicht entsprechend ausschlachten, was soll man denn denken wenn man sich die Anzahl der Teilnehmer bei Erdogans Wahlkampf- Kundgebungen noch mal vor Augen führt? An der fehlenden Demonstrationskultur in dieser ethnischen Guppierung, so wie Manche ja behaupten, kann es also nicht liegen.

Nein ich glaube das war wirklich ziemlich dumm eine solche Chance ungenutzt verstreichen zu lassen.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 14. September 2017, 01:12

Und beinahe schon täglich grüßt der Einzelfall, egal ob es nun um Sexualdelikte oder um Christenverfolgung auf deutschem Boden geht: http://m.focus.de/politik/deutschland/m ... 87589.html

Klar, es ist Wahlkampf, aber es entsteht schon der Eindruck, dass über islamfeindliche Übergriffe durch Rechte recht zackig berichtet wird, während man Christenverfolgung am liebsten unter den Teppich kehren würde.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 14. September 2017, 01:56

Ein Ungläubiger zu sein ist schon schlimm genug, jedenfalls nach Ansicht vieler fundamentalistischer Muslime.
Aber seine Ungläubigkeit inmitten eines muslimischen Landes auch noch offen zur Schau stellen? Das ist wohl nur mit einer Todsünde zu vergleichen.
Aber am übelsten sind zum Christentum konvertierte Muslime dran, sie müssen in vielen muslimisch geprägten Ländern um ihr Leben fürchten. Aber auch in Deutschland haben sie es unter ihren Landsleuten nicht gerade leicht.
Der Islam hat einen ziemlich radikalen Absolutheitsanspruch, Religionsfreiheit gibt es dort nicht.
Erstaunlicherweise findet man darüber kaum was im Netz, und wenn doch, dann sind es meisst keine Massenpublikationen die darüber berichten. So suggeriert man dass es bedauerliche Einzelfälle wären, das isses aber durchaus nicht und wir sollten endlich aufhören so zu tun als ob es keine Probleme gäbe.

Dieses Gespräch mit Open Doors aus der Tagesschau gibt einen guten Überblick über die wahren Verhältnisse: https://www.youtube.com/watch?v=rHpkE3BSRfs
Hier nochmal, ebenfalls Open Doors: https://www.youtube.com/watch?v=2mTUuCjj-2Q
Und hier lassen wir mal eine zitierfähige Zeitung zu Wort kommen: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-07/christen-verfolgung-muslime-fluechtlinge-deutschland-vorab

Weshalb eigentlich sind diese Leute aus ihren Heimatländern geflohen? Wegen Verfolgung und Gewalt gegenüber Minderheiten?
Ich weiss nicht ob jemand der sobald er Oberwasser hat in genau die gleichen Verhaltensmuster der Leute verfällt vor denen er geflohen ist wirklich Anspruch auf Schutz verdient.


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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 15. Oktober 2017, 02:26

Die AfD hat 13% bekommen, aber das scheint wohl einigen Politikern noch nicht genug zu sein, um als Rechtsruck zu gelten ? Kaum ist die Wahl vorbei schickt man sich an, die Bürger noch weiter nach rechts zu treiben, man will es kaum glauben: http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1172922.html

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 19. Oktober 2017, 01:22

Wie manche die Religionsfreiheit zu ihren Gunsten benutzen,
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/hamburger-universit%c3%a4t-muss-religi%c3%b6sen-verhaltenskodex-einf%c3%bchren/ar-AAtGHob?li=BBqg6Q9
Obwohl das Verhalten eigentlich keinen anderen Schluss zulässt dass sie sie sofort abschaffen würden wenn sie die Mittel dazu hätten.

An der Duisburger Uni gab es mal einen Ruheraum der den Zweck hatte um vor oder nach Klausuren ein wenig zur Ruhe kommen zu können,
Schleichend wurde daraus ein Gebetsraum gemacht, aber nur für Studenten einer ganz bestimmten Religionszugehörigkeit.
Und damit sich dort niemand mehr einschleichen konnte der dort nix zu suchen hatte hat man ne selbsternannte Security davor gestellt.
Der Dekan sah irgendwann keine andere Möglichkeit mehr als diesen Raum wieder abzuschaffen.

So weit ich mich erinnere war das 2014 oder 15,und es war ein konfessionsunabhängiger Raum.
Nun schaut doch mal was die duisburger Tagespresse daraus gemacht hat.
Dieser Artikel erschien im März 2016 und man könnte fast schon sagen angeblich.
https://www.waz.de/staedte/duisburg/uni-duisburg-schliesst-gebetsraum-fuer-muslimische-studierende-id11660723.html
Da wird so getan als ob es schon immer ein Gebetsraum für Muslime gewesen wäre.
Das war es aber nicht, sondern es war eine Ruhe und Meditationsmöglichkeit für alle und jeden Studenten.
Zumindest hat die Tagespresse das so in einem zeitnahen Bericht so geschrieben, den ich aber leider nicht mehr im Netz wiederfinde.
Übrigens an der Uni Dortmund ist das gleiche Theater um so einen Raum mit den gleichen Personenkreisen.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 24. Oktober 2017, 02:09

Was ich mich hier auch frage: Wie lange hat es wohl gedauert, bis die Uni hier zu einer Entscheidung kam ? Wochen ? Monate ? Und so lange war diese Trennwand in diesem Andachtsraum ?

Ich meine, da drückt eine verschwindend geringe Minderheit mal wieder kackdreist einer riesen Mehrheit ihre Regeln auf und so lange passiert nichts seitens der Nichtmuslime unter den Studenten ? Ach du meine Fresse, wo bleibt da der politische Geist der studentischen Sturm-und-Drang- Zeit ? Zu meiner Studentenzeit hätte die Wand keine 2 Stunden lang gestanden, dann wären wir einmarschiert wie die Jakobiner, hätten die Wand raus und dem Dekan mit Verweis auf die konfessionelle Neutralität des Raumes direkt ins Büro gerollt. Nazi-Keule zwecklos, da man nicht 98% der Studenten exmatrikulieren kann, nur damit die 2% Muslime nach ihren Sitten beten können. Mein Gott, was sind die heutigen deutschen Studenten für Waschlappen, die haben sich wohl noch brav nach Männlein und Weiblein sortiert in den Raum begeben...

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 24. Oktober 2017, 14:05

Bis die Entscheidung den Raum zu schliessen gefallen war hat es wohl mind. 1 Jahr, vermutlich länger gedauert denn diese Entwicklung kam ja schleichend in Form der Salamitechnik.
Wie üblich hat man es erst nicht ernst genommen als die ersten Beschwerden kamen, und als man sie endlich ernst genommen hat weil mans beim besten Willen nicht mehr übersehen konnte, so gerne man das auch weiterhin getan hätte, war im Grunde schon alles gelaufen. Nun aber sah man sich vor dem Problem gestllt dass man nur mit einiger Militanz vorgehen konnte und das garantiert dabei das Problem Rassismus und Religonsfreiheit im Raume stand. Jedem war wohl klar das so was nicht ohne Palaver und mit dem üblichen mentalitätsbedingten Lamentieren abgehen würde wonbei dann noch damit zu rechnen war dass es nicht ohne von den ewigen Sozialromantikern die bis heute nicht verstanden haben wie das normalerweise immer läuft, eingeladenen Presse abgehen würde.
Einfach zu räumen wäre wohl keine so gute Idee gewesen, denn wir wissen ja wie mit der Polizei umgegangen wird wenn sie sich mal in die entsprechenden Stadteile hineinwagt.
Machen wir uns klar das die muslimische Security nicht ohne Grund vor der Türe stand, die waren offensichtich also auf so was vorbereitet
Unter diesen Umständen hat man sich entschlossen eine gewisse Gleichheit zu schaffen indem man den einfach den Grund des Zerwürfnisss ganz beseitigt.
Wenn keiner was hat dann wird auch keiner bevorzugt und der Vorwurf des Rassismus wird gegenstandslos.
Eine politisch korrekte Begründungen kann man genug erfinden, oder je nach Situation und Bedarf auch zusammenkonstruieren.
So läuft das eigntlich immer, ich kenne das zur Genüge von meiner früheren Arbeit her, und es ist ein gutes Beispiel das da nur ne klare Ansage dessen was geht und was nicht geht hilft.
Und zwar ohne Diskussionen von Anfang an, sonst ist es zu spät und es endet so we in diesem Falle.

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 24. Oktober 2017, 14:30

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Ich versuche mir gerade vozustellen wie einige Kommilitonen da versuchen klare Verhältnisse zu schaffen, und sofort die Traumtänzer von den Sozialwissenschaften gerannt kommen und ihr bei solchen Anlässen übliches Gezeter ablassen.
Das war damals auch schon so und ist es bis heute.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: Erzähl mir nix! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Ich lach mich weg- ich kann nicht mehr!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 25. Oktober 2017, 01:34

Traurigerweise sieht man an diesem Beispiel auch, dass höhere Bildung auch keine wirksame Medizin gegen das Absolutheitsdenken der Muslime zu sein scheint. Das Ganze fand ja an einer Uni statt und es waren muslimische Studenten, also nix mit bildungsfernen Ghetto-Blagen mit rudimentären Deutschkenntnissen. Da scheint jede Hoffnung auf Integration ein Luftschloss zu sein.....

lg,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Elviera » 29. Oktober 2017, 02:17

So is`dat mit Dat!
http://www.focus.de/politik/deutschland/kopftuch-skandal-in-wuerzburg-studentin-ueber-vorlesung-unsere-professorin-war-voellig-respektlos_id_7776130.html
Was eigentlich wenns eine christliche Studentin gewesen wäre die sich weigert ihr Kopftuch oder als Mann den Hut in der Vorlesung abzunehmen?
Wärs ne Unhöflichkeit? Oder was? Hut auf- Hut ab- gleiches Recht für Alle, was heisst also unhöflich?
Man wird doch wohl noch fragen dürfen?
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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 31. Oktober 2017, 01:07

Eine einzige muslimische Studentin mit Kopftuch, ein ganzer Hörsaal voller (nichtmuslimischer) Studenten und eine Dozentin, die das Auditorium an den Laizismus erinnert. Aber keiner im ganzen Saal unterstützt hier die Professorin, und das auch noch in einer politikwissenschaftlichen Veranstaltung. Sorry, aber bei so einem mangelnden Einfordern europäischer kultureller Regeln brauchen wir uns eigentlich gar keinen Kopp mehr um unsere Kultur zu machen, denn wir haben keine mehr.

Ich hätte das wäre ich Professor gewesen ganz anders gemacht. Ich hätte mit der Vorahnung, dass diese Studentin auf die Regeln der Mehrheit pfeift, in dieser ersten Vorlesung ihre Verweigerungshaltung nicht extra kommentiert, aber ab der zweiten Veranstaltung neben meinem Laptop kommentarlos ein Kreuz (eines mit Sockel zum Hinstellen) auf mein Pult gestellt, deutlich sichtbar für alle im Saal. Und hätte dann gewartet, welche Reaktionen von den Damen und Herren der angehenden Politikwissenschaftlerzunft kommen....der heiße Stuhl hätte auf meine Kritiker da schon förmlich gewartet.

LG,

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Re: Interkulturelle Missverständnisse

Beitragvon Charon » 18. November 2017, 14:40

Antisemitismus kommt immer nur aus der Nazi-Ecke ? Mitnichten ! Aber lassen wir hierzu doch mal Menschen sprechen, denen man mit der Nazikeule ganz sicher keinen Scheitel ziehen kann: http://m.focus.de/politik/experten/gast ... 57438.html

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