Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 24. Januar 2017, 01:28

Immer wieder interessant, mit wie viel zeitlicher Verzögerung oftmals hochbezahlte Experten genau das schreiben, was wir hier schon vor nem halben Jahr oder gar einem Jahr prophezeit haben......wie hier z.B. zum Thema "Schicksalswahl in Frankreich": http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 36588.html

Ich würde ja eigentlich erwarten, dass solche Experten schneller sind mit ihrer Weisheit als so ein kleines Grüppchen von Laien wie wir hier, aber seltsamerweise ist dem nicht so, und zwar mit erstaunlicher Regelmäßigkeit.

lg,

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 25. Januar 2017, 01:30

Dabei verwenden wir als Quelle unserer Weissheiten doch nur unseren gesunden Menschenverstand.
Man sollte aber meinen das hochbezahlte Experten zugriff auf wesentlich mehr und bessere Quellen haben als wir, die wie uns nur auf die Berichterstattung einiger Magazine und Zeitungen stützen und dabei selber denken anstatt denken zu lassen, und unsere Schlüsse daraus ziehen.
Und wenn ich nun den gesunden Menschenverstand darüber befrage wie das denn sein kann so weiss ich darauf nur eine einzige Antwort.

Man kann oder will dem Bürger nicht die Wahrheit, die in der tatsächlichen Realität noch übler ist als von uns geschildert, nicht saqen.
Das die hochdotierten und hochspezialisierten Leute das alles was wir erkannt haben nicht ebenfalls wissen? Das kann mir inzwischen niemand mehr erzählen.
Es könnte also gut möglich sein dass wir gerade mal die Spitze des Eisberges ankratzen.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Goldmarie » 25. Januar 2017, 19:03

Ich halte von den sogenannten Experten gar nix.

Ein Beispiel: Vor fünf Jahren hat ein angeblich renommierter und international angesehener Finanzexperte laut rumgetönt, in wenigen Monaten(!) werde das Euro-Finanzsystem zusammenbrechen und wir müssten ganz dringend zusehen, dass wir unsere Schäfchen ins Trockene bringen. Er bot ein schlaues Buch an, in dem er seine ganzen Weisheiten veröffentlichte.

Leider habe ich das Buch gekauft. Das war rausgeschmissenes Geld.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 26. Januar 2017, 00:55

Den Experten speziell auf dem Finanzsektor habe ich auch noch nie so recht übern Weg getraut, denn viel zu weit hat sich dieses System bereits von der vom gesunden Menschenverstand nachvollziehbaren Realwirtschaft entfernt und sich in ein unkontrollierbares Spielcasino verwandelt. Und Glücksspiel lässt sich nunmal nicht vorhersagen. Nicht umsonst verbreiten sog. "Börsenexperten" häufig Prognosen, die ja fast schon an Numerologie erinnern und nicht seriöser klingen als jeder andere Esoterikkram auch. Nur viele Menschen schenken solchen Leuten wie Börsen- und Finanzgurus Glauben, weil sie es nicht begreifen können, dass etwas in dem primär Zahlen vorkommen genauso esoterisch sein kann wie das Tageshoroskop in der Bildzeitung.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 26. Januar 2017, 01:53

Hallo Maria,
wirtschaftlich kann ich es nicht beurteilen und ich glaube das kann im Moment noch niemand. Aber das hängt alles nicht nur mit der EU zusammen, sondern mit dem derzeitigen Umbruch der Weltpolitik, von dem Europa nur ein kleiner Teil ist.
Doch wie auch immer, politisch ist die EU definitif platt und was weltpolitisch abgeht, wie und wo das endet kann heute noch niemand sagen.
Mag sein daas der Verfasser Deines Buches sich vor 5 Jahren ein bischen weit ausdem Fenster gelehnt hat, aber wie es scheint hat er einiges was heute aktuell ist schon damals richtig erkannt. Das konnten eigentlich nur Tendenzen sein die er interpretiert hat,( wir machen ja hier nichts anderes) aber wie es scheint trafen die auch ein, nur langsamer als gedacht.

Vergessen wir nicht das die Geldgeber der Eu fast alle schon mit einem Fuss raus sind aus der EU und das Deutschland kurz davor ist mit mit den Kosten alleine da zu stehen, geichzeitig aber in Europas Osten (aus pol. Gründen)weitere Mitgliederwerbung betreiben (müssen).
Und was ist ein Unterehmen das mehr Kosten hat als es umsetzen, gewschweige denn gewinn machen kann? Richtig, es ist pleite.
Und Hilfe von Aussen, z.B. von den Leuten die uns auf dem Umweg der Nato dazu animieren Bananenrepubliken wie Rumänie; Albanien, Bulgarien usw. in die Eu aufzunehmen um Putin in Schach zu halten?
Nun die Aussage von Trump war ja wohl klar.
Das alles wird natürlich Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, und zwar weltweit. Es kann also beiweitem nicht verkehrt sein, so man denn über Vermögen verfügt, sich da was zu überlegen.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 7. September 2017, 01:00

Es war ja zu erwarten: Die Flüchtlinge könnten zur Zerreißprobe für die EU werden. Ungarn scheint sich wohl einen feuchten Furz darum zu scheren, dass eine EU-Mitgliedschaft nicht nur Vorteile, sondern auch Pflichten beinhaltet: http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1166403.html

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 7. September 2017, 01:44

Immerhin hat die Slowakei eingelenkt, aber da ist ja auch noch Polen. Und dass die so schnell beidrehen werden damit rechne ich aufgrund der Steuerbordlastigkeit dort eigentlich nicht.
Ich glaube das Polen weiterhin auf Verhandlung setzt um wenigsten das ihnen zugedachte Kontingent zu verkleinern. Aber geäussert haben sie sich meines Wissens bisher nicht.
Auch gibt es ja genug Möglichkeiten den Zuzug zu regulieren, man muss nur für eine gewisse Ungemütlichkeit für Ausländer aller Art zu sorgen, und so was dürfte bei der derzeitigen politischen Landschaft in Polen nicht weiter schwierig sein.

Und von dem mal abgesehen muss man sich klar machen dass die EU nicht gleich Merkel ist, auch nicht wenn sie es bezahlt.
Wie war das damals mit den vollen Fleischtöpfen des Pharao? Das Volk Israel hat es trotzdem vorgezogen der Knechtschaft zu entsagen und in die Wüste hinauszuziehen wo sie vielleicht hungrig sein würden, aber dafür frei in ihren Entscheidungen.
Es geht nicht ewig gut sich in die Innenpolitik anderer EU Mitgliedsstaaten einzumischen, und schon mal gar nicht wenn diese Einmischung als lästig empfunden wird. Auch nicht wenn man Knete dafür auf den Tisch legt. Irgendwann machen die nicht mehr mit, und das ist nicht neu in der Geschichte, u. A. auch schon im alten Testament beschrieben

Und mal ehrlich, was massen wir uns eigentlich an mit Hilfe von Geld bestimmen zu wollen was gut für andere Staaten ist (gefälligst zu sein hat weils die Eu Richtlinien so vorsehen) und was nicht?
Angeschlagen ist die Eu schon seit Anfang 2017 (Brexid) und mal schauen obs nun zu bröckeln beginnt

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 8. September 2017, 01:11

Du hast Recht mit deiner Vermutung bezüglich Polen. Die lenken wirklich in keinster Weise ein, sondern folgen dem ungarischen Kurs: http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1166593.html

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 8. September 2017, 02:10

Die von der EU angedrohten Zwangsgelder dürften wohl wenig beeindrucken denn bei Zuwanderung wird mehr Wohnraum benötigt, es müssen Unterstützungen gezahlt werden, das ganze muss verwaltet werden, ebenso Sprachschulungen und andere Integrationsmassnahmen usw. Das alles gibs nicht für Gotteslohn, und ich denke dass den Staatslenkern da inzwischen klare Zahlen vorliegen werden.
Ich habe ja nicht wirklich ne Vorstellung von den anfallenden Kosten und es fehlen auch die Vergleichsmöglichkeiten da auch in Deutschland bisher niemand über diese Zahlen gesprochen hat.
Zumindest habe ich bisher noch nichts darüber gelesen in der Presse, aber ich könnte mit gut vorstellen dass es schon in den Milliardenbereich geht.
Angesichts diese Umstände sind die Polen und Ungarn aber bannig beeindruckt über die paar Millionen Strafkröten die sie an die EU bezahlen müssen.
Das aber weiss auch die EU und ich bin mal gespannt wie der Kompromiss aussehen wird den sie letztlich schliessen werden.
Rauswerfen jedenfalls werden sie sie wohl nicht, denn offensichtlich hängen da ja noch ganz andere Interessen dran, vermutlich aber mehr von Seiten der EU. Und daher glaube ich das Polen und Ungarn in der besseren Verhandlungsposition sind.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 22. Oktober 2017, 02:17

Nicht nur die braune Welle bei den aktuellen Wahlen lässt einen nichts Gutes für die Zukunft der EU erahnen, auch anderenorts macht sich der Zerfall breit: http://m.focus.de/politik/ausland/spani ... 47360.html

Mich würde hier an dieser Stelle auch interessieren, wie viele Bayern aktuell nach Katalonien blicken, mit wachsenden Hörnern auf dem Kopf. :twisted:

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 5. November 2017, 01:21

Ach , man könnte fast lachen wenns nicht so bierernst wäre. Das hier ist ja der "EU-Zerfalls-Strang" und eröffnet wurde er am 18.06.2016, also vor fast eineinhalb Jahren. Gebraucht hat es dazu nur ein bisschen Hausverstand. Und geheim ist hier sicher nichts, ist ja ein offener Bereich hier. Aber jetzt das ultimativ geheime Geheimpapier der Bundeswehr, dessen Inhalt uns verdammt vertraut erscheint: http://m.focus.de/politik/deutschland/s ... 01685.html

Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass das Ganze noch bis 2040 dauert. Ich gehe von einem schnelleren Zerfall aus.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 5. November 2017, 13:17

Davon abgesehen dass Polen sich sowieso nicht sonderlich an die EU- Normierungen gebunden fühlt, besonders bei der Aufnahme von Asylaten machen sie für so eine Kleinigkeit solch ein Fass auf?
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/polen-fordert-von-deutschland-erkl%C3%A4rung-wegen-%C3%A4u%C3%9Ferung-von-der-leyens/ar-AAurJLe?li=AAaxdRI&ocid=spartandhp
Darüber hinaus ist die polnische Regierung ziemlich weit rechts angesiedelt was einem ja auch zu denken geben könnte, besonders in so einem Kontext.
Und dann ist da ja auch noch die Sache mit Katalonien, die Ungarn sind auch alles andere als Glücklich und so weiter, die Reihe ist endlos und wird immer länger. Es knirscht im Gebälk, und das Knirschen wird immer lauter.
Merkel dürfte also langsam ziemlich alleine dastehen, und wenn sie solche Sachen nicht als das erkennt was es ist, nämlich Zerfallserscheinungen, dann sehe ich schwarz für die Zukunft der EU.
Aber uns ist das ja alles nicht neu.

Eine Reformation der Eu zwecks Schadensbegrenzung müsste her, und zwar baldigst. Ob das aber noch was nützen würde?

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 6. November 2017, 01:47

Bei diesen Reformen dürfte es aber nicht um Wirtschaftspolitik gehen, denn diese war ja bis jetzt das primäre Thema in der EU. Man müsste endlich mal erkennen, dass der Mensch nicht nur Humankapital und Konsument ist.

Europa kann sich hier nicht mehr vor der Leitkulturdebatte drücken. Und wohlgemerkt, ich rede hier von einer europäischen Leitkultur, nicht von Deutschtum, also Nazikeule im Schrank lassen. Die Muslime machen uns das auf immer drastischere Weise klar, dass sie eine Leitkultur haben und diese auch durchzusetzen gedenken. Nicht umsonst sieht man bei solchen Aktionen wie den Übergriffen zu Silvester gemischtnationale Gruppen am Werk. Verschiedene Länder arbeiten hier zusammen, die sich in der Heimat sogar streckenweise bekriegen. Und all diese Länder haben nur einen gemeinsamen Nenner, und der heißt Islam.

Aber ich fürchte, es könnte fast schon zu spät sein für Reformen in Sachen Durchsetzung einer europäischen Leitkultur, denn der Nationalismus hat schon zu sehr um sich gegriffen und in Sachen Kultur frage ich mich sowieso, ob wir überhaupt noch eine haben, oder ob wir nur noch Spätrömer sind. Ferner ist die Völkerwanderung schon am Laufen, wie will man die jetzt noch aufhalten ?

LG,

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 6. November 2017, 02:41

Und vergessen wir eines nicht, nämlich dass es für jeden gläubigen Muslim, völlig egal welcher Nationalität, eine heilige Pflicht ist in den Gjihad einzutreten sobald er ausgerufen ist.
Was eigentlich wenn der Djhad irgendwann einmal gegen Europa ausgerufen werden sollte?
Ob die Nationalitäten der in Europa ansässigen Muslime dann noch ne Rolle spielen? Wenn sie sich sowieso schon mitten im Feindesland der Ungläubigen befinden?
Sicher, nicht alle Muslime würden diesem Aufruf folgen, aber die die es tun, das werden schon genug sein.

Und lasst jetzt auch die Volksverhetzungskeule im Schrank, sondern macht Euch mal kundig über diese Kultur bevor ihr euer übliches Gezeter anstimmt, denn derzeit ist es doch so dass im Allgemeinen darüber zu wenig bekannt ist, und das obwohl Muslime hier in der 3. Generation leben.
Und hört vor allen Dingen auf über die Leute herzufallen die sich kundig gemacht haben und daher auch wissen wovon sie Reden.

Ich möchte diesen kleinen Beitrag wieder einmal mit Meister Brechts Worten schliessen der da sagte:
Wer die Wahrheit nicht kennt ist ein Dummkopf.
Wer die Wahrheit aber kennt und sie Lüge nennt der ist ein Verbrecher.
Sorry, aber obs jedem so passen mag oder auch nicht, ich halte die Meissten die nun am liebsten losschreien würden einfach nur für Dummköpfe.
Und das gilt auch für Islamwissenschaftler die mich (meisst aus derzeitiger merkelbedingter Staatsraison) für Dumm verkaufen wollen. Sie wissen offensichtlich nicht was sie damit anrichten wenn sie auch weiterhin an den Tatsachen vorbeidemagogisieren anstatt zu überlegen wie man die Leute integrieren kann das sie Europa als ihre Heimat ansehen.
Gegen seine Heimat führt nämlich niemand Krieg.
Und vergessen wir eines nicht. Die Merkel-Aera geht vorbei, und zwar in wenigen Jahren. Die Muslime jedoch werden in 100 Jahren immer noch da sein, und wenn wir nicht daran arbeiten werden sie dann immer noch nicht integriert sein. Das diese 100 Jahre aber ohne Ärger abgehen kann mir Heute keiner erzählen.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Minka » 6. November 2017, 03:01

Was mir aber Angst machen könnte wäre, dass sie irgendwann mal Europa als ihre Heimat ansehen, weil es ihnen dann nämlich gehört. Und sie werden dann sicher weiter kommen als nur bis vor Wien. Und was dann?

Dann werden wir es sein, die sich in ihrer alten Heimat anpassen (müssen), ob es uns paßt oder nicht.

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Elviera » 6. November 2017, 03:11

Keine Sorge, die Polen haben uns schon mal bei Wien vor der Osmanisierung gerettet. :lol:
Und Polen (auch im übertragenen Sinne) gibt es in Europa mittlerweile genug, aber das ist ja das Problem.
So weit hätte es gar nicht erst kommen brauchen, hätte man von Anfang an eine vernünftige Integrationspolitik, beginnend schon vor 40 Jahren betrieben. Stattdessen aber hat man die Leute einfach sich selbst zu überlassen.
Und jetzt haben wir das Problem!

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 7. November 2017, 01:15

Ehrlich gesagt halte ich es für gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass einmal zum Djihad gegen Europa aufgerufen wird.

Jedes europäische Land, in dem bereits eine gewisse Anzahl an Muslimen lebt, wird im Falle einer rechtsgerichteten Regierung die dort ansässigen muslimischen Gemeinden stark unter Druck setzen und es wird Repressalien gegen Muslime geben. Und wenn der Trend sich fortsetzt, breitet sich die braune Jauche in immer mehr europäischen Ländern aus. Ganz klar, dass da nicht nur die in diesen Ländern lebenden Muslime sich wehren, sondern da könnten durchaus auch deren Herkunftsländer sich einig werden und Europa den Krieg erklären, um ihren im Exil lebenden Glaubensbrüdern beizustehen......während sich die europäischen Länder aufgrund ihres neu erwachten Nationalismus untereinander zanken und auf dem Weg zurück in die Kleinstaaterei sind.

Warum schafft es Europa einfach nicht, eine gemeinsame, wertkonservative Linie zu finden ? Man scheint zu glauben, es gäbe nur völlig kulturlosen Konsumismus oder braune Jauche !

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Re: Die EU, der Brexit ausstehend Trexid Ösix

Beitragvon Charon » 14. November 2017, 01:05

Europa könnte der Djihad erklärt werden , während eben jenes Europa mehr und mehr auseinanderfällt und ohne eine gemeinsame Verteidigungslinie schlechte Karten gegen eine Seite an Seite kämpfende muslimische Welt hätte ?

Nun, kulturell bekommt man nichts gebacken, aber zumindest an der gemeinsamen Verteidigungslinie scheint man wohl aufgrund einer gewissen Bedrohungslage fieberhaft zu arbeiten, etwa weil die Zeit drängt ? http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1177685.html

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