Neues vom Wilden in Kurdistan

Es geht in diesem Bereich darum die pol. Entwicklung in Deutschland und Europa ab Januar 2016 zu dokumentieren

Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 24. Mai 2018, 03:01

Na dann hoffen wir doch mal, dass es in der Türkei recht schnell zu einer massiven wirtschaftlichen Flaute kommt, die dazu führt, dass der Brotkorb für die Türken rasch höher hängt ! Denn wenn der Lebensstandard nach unten rauscht, dann wird das Volk nun mal sauer auf die Regierung und geht auf die Straße. Erdowahn könnte sich schneller in der Wüste wiederfinden als er je geglaubt hat. Das letzte Wort hat eben immer das Volk, und dieser Tatsache würde sich auch Erdowahn beugen müssen.

Was aber, wenn dieser Mechanismus nicht schnell und effizient genug greift ? Wir haben hier im Forum ja schon definitiv nicht rechtsgerichtete Quellen verlinkt, die von einem nicht unerheblichen muslimischen Anteil bei der deutschen Polizei und der Bundeswehr schreiben und z.B. von einem Bedarf an Imamen als Feldgeistliche bei der Bundeswehr sprechen. Der Löwenanteil der Muslime bei Polizei und Bundeswehr dürfte türkische Wurzeln haben, da die Türken nun mal die am längsten in Deutschland ansässige und zahlenmäßig größte Gruppe unter den Muslimen mit deutschem Pass bilden. Was, wenn sich da doch ein gewisser Prozentsatz der Deutschtürken dazu entschließen sollte, uns eine "osmanische Ohrfeige" verpassen zu wollen ? Könnte Erdowahn, wenn er total austickt, uns sogar den (in diesem Falle auch noch bestens vorbereiteten) Djihad erklären ????

lg,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 22. Juni 2018, 02:31

Nun ist es soweit, am Sonntag findet in der Türkei die vorgezogene Wahl statt. Ob Erdowahn diese Wahl wohl wegen des wirtschaftlichen Abwärtsstrudels vorgezogen hat ? Zumindest häufen sich Artikel wie dieser:
https://m.focus.de/finanzen/news/staats ... 35900.html

Aber selbst wenn Erdowahn die Wahl eigentlich verloren hat, so besteht immer noch die Möglichkeit der Wahlmanipulation. Ich traue hier dem Sultan nicht weiter über den Weg als ich ein Klavier zu werfen vermag und deshalb halte ich hier ein getürktes :lol: Wahlergebnis für möglich. Aber wir werden sehen...

LG,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 23. Juni 2018, 01:48

Zum Verständnis der türkischen Wähler einfach mal auf den Punkt gebracht was Erdogans die Basis der Macht ist:
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/erdogans-türkei-verstehen/ar-AAz18MT?ocid=spartandhp[/url]
Wenn man bedenkt wie klein der westlich geprägte Teil der Türkei ist dann wird klar warum er gute Chancen hat die Wal zu gewinnen.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 25. Juni 2018, 02:14

Wie erwartet: Erdowahn gewinnt wohl überraschend knapp mit 53%. Wäre er unter 50% gewesen, hätte er in einer Stichwahl gegen den kemalistischen Kandidaten antreten müssen, und dann hätte es wohl anders ausgesehen. Die ganze Wahl wirkte wie ein inszeniertes Spektakel...... von vorne bis hinten getürkt : https://m.focus.de/politik/ausland/tuer ... 48017.html

Liebe Türkei, das waren für eine längere Zeit wohl die letzten Wahlen. Willkommen in der Diktatur und viel Spaß bei der Reise ins Mittelalter !

Leider sieht es laut Tagesschau wieder so aus, als hätten die in Deutschland lebenden Türken einen ordentlichen Batzen zu diesem Wahlergebnis beigetragen. :aerger:

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 25. Juni 2018, 13:48

Damit dürfte die Demokratie in der Türkei wohl am Ende sein.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kommentar-erdogan-hat-gewonnen-die-demokratie-verloren/ar-AAz7Ai7?ocid=spartanntp
Aber das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn es dürfte in einer Kultur die patriarchlisch strukturiert, und im wesentlichen auf Autorität basiert, nicht all zu viele Wähler geben die damit was anfangen können. Autorität ist nun mal ein denkbar schlechter Boden so was wie selberdenken zu kultivieren.
Über so was wie über viele demokratische Mitbestimmung bräuchte man gar nicht erst nachzudenken.
Wahlmanipulation wird also nicht nötig gewesen sein, und daher glaube ich nicht wirklich daran
Darüber hinaus hat Erdogan einen Wahlkampf wie wir ihn kennen nie vorgesehen. Monatelang hat er seinen Wahlkampf betrieben, aber den seiner Gegner torpediert wo er nur konnte indem er u.A. alle Zeitungen gewissermassen verstaatlicht hat und damit den Journalisten einen Maulkorb verpasst hat. Wer sich das nicht hat gefallen lassen, den hat wer wohl kurzerhand eingeknastet und Ruhe is`. Erst etwa eine Woche vor der Wahl etwa hat er seinen pol. Gegnern erlaubt sich auch noch zu Wort zu melden, wohl aber nur um den Anschein einer freien Wahl zu erwecken. Einen Wahlkampf wie wir ihn kennen hat es so wie es aussieht also nie gegeben. Trotzdem war das Ergebnis knapp so das die Hoffnung/ Befürchtung besteht dass die türkischen Bürger nicht alles hinnehmen werden, und Widerstad gibt es schon genug dort wenn ich an die PKK denke. Ich rechne daher stark mit Unruhen in der nächsten Zeit. Könnte also gut möglich sein dass sich demnächst auch etliche Türken unter die Flüchtlinge mischen und um Asyl bitten werden.
Doch wie auch immer, die Zukunft der Türkei ist wohl die Diktatur. Und ich meine das es ihr Land ist, dort können sie machen was sie wollen, und wir sollten uns da nicht einmischen, schliesslich ist die Diktatur demokratisch gewählt worden.

Natürlich könnte man nun darüber nachdenken ob die Türkei wirklich reif genug ist für so was wie ne Demokratie, aber ich meine nicht mal das sollte man tun da es weder unser Land, noch unsere Kultur ist, und wir uns eigentlich gar kein Urteil bilden können da wir diese Kultur zu wenig kennen geschweige den verstehen. Statt dessen sollten wir uns darauf besinnen das wir weder das Recht haben eine westlich geprägte Demokratie dem Rest der Welt aufs Auge drücken zu wollen. Nur wer was von uns will, dem sollte man klarmachen wer was von wem will, und dass es Bedingungen gibt die erfüllt sein müssen bevor man ins Gespräch kommt. Und vor allen Dingen sollte man bedenken dass es Dinge gibt die einfach nicht zueinander passen.
Z.B. Demokratie und Diktatur.

Worüber man aber unbedingt nachdenken sollte ist die Tatsache dass viele Türken, grossteils in Deutschland geboren, Erdogan unterstützen. Können diese Leute etwa auch mit einer Demokratie nicht wirklich was anfangen? Man sollte doch meinen dass die Prägung durch unsere Kultur stark genug gewesen sein müsste? Sonderlich beliebt scheint ein demokratischer Rechtsstaat auch in diesem Personenkreis nicht gewesen zu sein.
Wo waren die eigentlich in den letzten 50 Jahren dass diese lange Zeit kaum Spuren im Bewusstsein dieser Leute hinterlassen hat? In deutschen Schulen offensichtlich nicht, denn dann wüssten sie wohin Diktaturen sehr leicht führen können.
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/was-ist-los-mit-den-deutschtürken/ar-AAz8oRG?ocid=spartanntp[/url]
Und nein, um zu begreifen wie weit es mit der Integration wirklich her ist, dazu brauche ich Özdemir nicht. Darüber dass viele immer noch nicht wirklich in Deutschland angekommen sind, geschweige denn den Koffer ausgepackt haben, darüber haben wir hier in diesem Forum schon oft genug geschrieben.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 29. Juni 2018, 02:08

Eigentlich bin ich ja auch der Ansicht, dass ein Land, das eine Diktatur haben will, auch eine haben soll, und zwar ohne dass der Westen sich mit erhobenem Zeigefinger einmischt und schlimmstenfalls mit Gewalt einen Regime Change bewirken will. Jede Kultur hat eben ihre eigene Geschichte und danach richtet sich auch die passende Staatsform. Der Westen verhält sich da auch irgendwie auch wieder wie eine Diktatur, wenn er keine andere Staatsform bei anderen Ländern duldet als eine westlich geprägte Demokratie.

Das Dumme an Diktaturen ist aber leider, dass sie häufig ein an Größenwahn grenzendes Expansionsstreben haben, welches sehr schnell zu Kriegen führt. Man denke nur mal an den Gasmann, der hat ja die ganze nördliche Hemisphäre in den Abgrund gerissen.

Ich habe kein Problem damit, wenn sich ein Land für eine Diktatur entscheidet, solange der Diktator innerhalb der Grenzen seines Landes bleibt und durch sein Verhalten andere Länder nicht in einen Strudel aus Gewalt zieht. Und genau da gruselt mir schon etwas vor Erdowahn und seinen feuchten Träumen vom neuen osmanischen Reich. Er mischt sich rotzdreist in die Politik anderer Länder ein und droht mit Religionskriegen, und da gehört ihm der Riegel vorgeschoben. Erdowahn, kannste von mir aus innerhalb der Türkei autoritär herrschen wenn das türkische Volk das so will, aber bitteschön nur innerhalb deiner Landesgrenzen !

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 8. Juli 2018, 15:48

So langsam ist es an der Zeit die Ernte dessen was man gesäht hat einzubringen.
[url]https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/die-türkei-steht-direkt-am-abgrund/ar-AAzCCcJ?ocid=spartanntp[/url]


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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 11. Juli 2018, 02:29

Im Gegensatz zu Mutti zeigt Seehofer Rückgrat und wagt es doch glatt, Erdogan mal auf die Zehen zu treten was das Thema Exilarmee angeht. Das hier war schon lange fällig: https://www.welt.de/politik/deutschland ... l#Comments

LG,

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 12. Juli 2018, 01:57

Interessant ist aber die Entwicklung der letzten Zeit nach dem EU Gipfel.
Hatte Seehofer neben vielen Kritikern vorher noch viel Unterstützung bei seinem Plan so verteufelt man ihn jetzt weitestgehend.
Der Witz an der Sache aber ist, dass Seehofers Plan in weitesten Teilen bei dem EU Gipfel, wohl auf Druck der anderen Mitgliedsländer, umgesetzt wurde und Merkel sich nicht nur als Erfolgreich erklärt hat und sich alles das was sie vorher abgelehnt hat gleich an die eigenen Fahnen geheftet hat.
Doch wie auch immer, es ist Bewegung in die Sache gekommen, und ich würde mir wünschen dass es lange genug anhält um zur Besinnung zu kommen dass es so wie bisher nicht weitergehen kann.
Immerhin ist die EU Mitgliedschaft der Türkei bis auf Weiteres auch vom Tisch. Offensichtlich aber scheint er selber daran auch kein Interesse mehr zu haben, was davon Zeugt dass er es wohl mit der Demokratisierung der Türkei nur Ernst genommen hätte wenn was für ihn herausspringt. Z.B. ne Eu-Mitgliedschaft mitsamt allen Förderungen die damit verbunden sind. Da es damit aber vorbei ist interessiert ihn die Demokratie offensichtlich auch nicht mehr, und er hatte sie wie es aussieht auch nie als längerfristiges Konzept für die Türkei vorgesehen. Kein Geld aus der EU, keine Demokratie, so einfach ist es offensichtlich. Es ist halt ne Händlerkultur in der jeder so gut bescheisst wie er kann.
Inzwischen ist Erdogan bestrebt alle wichtigen Positionen unter Familienmitgliedern aufzuteilen und daher ist zu vermuten dass es nun den Plan B fährt, in der weder Europa noch die Demokratie eine Rolle spielen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article179140396/Tuerkei-Erdogan-macht-Schwiegersohn-zum-Finanzminister.html
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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 14. Juli 2018, 01:52

Tja, so funktioniert Machterhalt. Mutti konnte ja das unmöglich wie einen Sieg Seehofers aussehen lassen, auch wenns unterm Strich ganz klar einer war. Logischerweise wird nun versucht, Seehofer den schwarzen Hut aufzusetzen wo es nur geht, während Mutti sich mit seinen Federn schmückt. Politik ist nun mal leider ein unsauberes Geschäft. Aber wenigstens musste sie sich jetzt endlich mal bewegen und von ihrem "Weiter so !" abrücken.

Und was Erdogan betrifft: Der hat mittlerweile dem Thema Demokratie endgültig den Rücken gekehrt und den Sack zugemacht. Und wenn man den Sack als nahezu vollends zu betrachtet, dann braucht man auch die Krücke nicht mehr, mit deren Hilfe man sich als Diktator an die Macht geschlängelt hat: https://www.tagesschau.de/ausland/tuerk ... 5~amp.html

Die letzte Entlassungswelle direkt nach seiner Wiederwahl dürfte auch die letzte Amtshandlung gewesen sein, die er per Dekret vollzogen hat, denn jetzt braucht er so etwas nicht mehr.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 30. Juli 2018, 01:48

Das die türkische Wirtschaft arg ins schlingern geraten ist das ist ja nicht neu, aber dass er sich jetzt auch noch mit Trump anlegt? Ich glaube dass kann er sich gerade jetzt nicht wirklich leisten bei der Kapitalflucht und der galoppierenden Inflation.https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tuerkei-kommt-Crash-gefaehrlich-nahe-article20548712.html
Kann das ein gutes Ende geben wenn 2 Brechstangendiplomaten aneinander geraten?
Erdogan scheint die Tatsache dass Trump ihm wirtschaftlich ohne grössere Probleme die Luft abdrücken kann jedenfalls nicht zu interessieren.
https://www.n-tv.de/politik/Erdogan-gibt-sich-bei-Streit-mit-den-USA-stur-article20550661.html
Ist es für ihn denn gar nicht vorstellbar das ein Land wie die USA in der Lage ist ihm und seiner Türkei mit ihrer ohnehin schon schiefliegenden Wirtschaft den Rest geben kann, und zwar ohne grössere Probleme ?
Und was meint er mit seiner Drohung dass die USA einen wichtigen Bündnispartner verlieren könnte? Will er damit auf einen möglichen Austritt der Türkei aus der Nato hinweisen?
Nun damit würde er Europa treffen, keinesfalls aber Trump der seinerseits auch schon überlegt sich aus der Nato zurückzuziehen.


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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Elviera » 16. September 2018, 14:20

Da schau mal einer an! Nachdem Erdogan nun seine Goldreserven zu verscheuern beginnt weil ihm sonst die Felle wegzuschwimmen drohen erinnert er sich wieder an die Nazis in Deutschland sowie an Europa.https://www.focus.de/politik/experten/fns/tuerkei-in-der-krise-umwirbt-ankara-wieder-die-eu_id_9530574.html?utm_campaign=facebook-focus-online
Um sich derart anzubiedern ohne rot zu werden, da muss man schon einer Händlerkultur angehören. Hoffentllich hat man inzwischen begriffen was Verträge mit Erdogan wert sind, und macht ihm vorher eine ordentliche Rechnung auf bei der wenigstens ein Mal "mindestens" ne wirkliche Win-Win Sache rauskommt, wobei ich noch keinen Händler gesehen habe der Plus minus Null einen Vertrag abschliesst. Er will immer Gewinn machen und in allererster Linie seinen Vorteil suchen! Oder anders, jeder bescheisstv so gut er kann, das ist Händlermenthalität, und das sollte man nicht vergessen wenn man mit Erdogan in Verhandung tritt. Und sage keiner dass die Asylkrise ohne Erdogans Türkei nicht zu bewältigen wäre. Italien hat vorgemacht wies geht. Übers Mittelmeer kommen wesentlich weniger Leute wohl auch weil sich mittlerweile rumgesprochen hat dass die Europäer sich nicht mehr verpflichtet fühlen auf biegen und brechen jeden zu retten. Ist ja so schön bequem einen Seelenverkäufer zu besteigen im Bewusstsein dass man schon aufgefischt wird.
Das tut man von nun an völlig eigenverantwortlich, selbstverstänlich mit allen Konsequenzen, auch der des Ersaufens.
Und siehe da, der Zustrom nimmt ab und bei mir entsteht der Eindruck dass von nun an nur die wirklich Verfolgten noch das Risiko eingehen.

Es wird in fernerer Zukunft sowieso nicht mehr anders gehen kann, weil wir in Europa irgendwann alle auf einem Bein stehen müssen und die Bürger Europas jetzt schon auf die Barrikaden gehen. Dier Moment ist längerfristig allen Gesetzmäsigkeiten der Logik nach sowieso nur ein Frage der Zeit! Der Festungszustand Europas wird langfristig jedenfalls sowieso unabwendbar sein, egal wer dieses Europa regiert. Aber muss Europa denn erst in den Fachismus abgleiten?
Das nämlch scheint die Alternative zu sein, und dann ersaufen die Leute die übers Mittelmehr kommen auch! Und was dann an den Grenzen passiert, darüber weigere ich mich nachzudenken!
Die Grenze USA und Mexico ist aber ein gutes Beispiel um ne Vorstellung davon zu bekommen.

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Re: Neues vom Wilden in Kurdistan

Beitragvon Charon » 19. September 2018, 02:00

Uns steht wohl wieder ein Staatsbesuch vom Sultan Erdowahn bevor. Und wie erwartet, bilden Religion und Politik wieder eine untrennbare Einheit: https://www.welt.de/politik/deutschland ... ln-an.html

Das ganze ist ganz offensichtlich eine reine Hetz- und Propagandaveranstaltung, denn von einer Eröffnung dieser Moschee kann mal wohl kaum mehr reden, die gibt es nämlich schon seit geraumer Zeit !

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